Mit Teamwork voran: Die Zusammenarbeit der Kuhnle Group

Mit Teamwork voran: Die Zusammenarbeit der Kuhnle Group

Ich bin jetzt schon seit etwas über einem Jahr bei der Kuhnle Werft als Auszubildende angestellt. In dieser Zeit habe ich mitbekommen, wie die Arbeit hier gemeinsam angegangen wird. Probleme und schwierige Aufgaben werden zusammen bewältigt. Ob Werft oder Tours, ob Rundtörn Marinas oder Captain´s Inn, hier packen alle mit an.

Der Ursprung unserer Boote liegt in der Konstruktion der Kuhnle Werft, wo die Grundzeichnungen für die Boote erstellt werden. Hierbei gewinnt man dann auch den ersten Einblick darin, was man alles für den Bau benötigt und wie das fertige Endprodukt aussehen soll. Unsere Materialwirtschaft bildet dann den direkten Anschluss daran. Hier wird alles, was wir für den Bau der Boote an Material und Werkzeug benötigen, beschafft. Unsere Mitarbeiter der Werft helfen dabei und geben Bescheid was wir genau benötigen, um das gewünschte Boot bauen zu können. Nachdem wir die Ware von verschiedenen Anbietern geordert haben, dauert die Zustellung des gewünschten Materials auch nicht besonders lang.

Der Erhalt der Ware läutet dann den nächsten Schritt ein, nämlich, dass die Kollegen aus der Werft dann das Material von der Warenwirtschaft erhalten. Mit den Rohstoffen im Gepäck, geht es dann erst richtig los. Hier wird Hand in Hand gearbeitet, da die Arbeit an einem Boot mehrere Fachbereiche erfordert. Die Grundstruktur übernehmen unsere Schweißer, die zuerst das Grundgerüst herstellen. Die Schlosser kümmern sich dann um die Ausstattung, die unsere Boote innehaben und unsere Tischler bauen die Möbel auf. Unsere Elektriker kümmern sich um die Technik. Um das Boot dann auch noch schön zu gestalten, machen sich auch unsere Lackierer ans Werk. Mit der einen oder anderen Ausbesserung wird gemeinsam an dem Boot weitergearbeitet.

Wenn das Boot dann soweit fertig gebaut ist, und es nicht von einem Kunden zum Kauf geordert wurde, geht es im Normalfall in den Besitz der KUHNLE-TOURS über. Das Boot wird hier von der Marketingabteilung auf unseren Social Media Seiten beworben und auf unseren Websites zur Vermietung an Kunden aufgeführt. Die Kollegen aus der Reservierung nehmen die Buchung der Kunden entgegen. Sie beantworten auch die Fragen zum Boot oder Revier und informieren über die Zusatzleistungen und Rabatte, die wir anbieten.

Nachdem das Boot gebucht wurde, übernehmen die Mitarbeiter des Marinabüros dessen Inventar. Für einen Ausflug wird recht viel benötigt: Tassen, Kochtöpfe, Besteck und diverse andere Dinge werden von uns zur Verfügung gestellt. Sie sind außerdem für den Check-In und den Check-Out zuständig. Die Techniker am Steg sind dann diejenigen, die die Kunden bei ihrer Ankunft im Hafen in das gebuchte Boot einweisen.

So können wir unsere Kunden dann auch mit einem guten Gewissen auf ihren Bootstörn schicken. Nicht nur, weil sie bei unserer Einweisung sämtliche wichtige Informationen erhalten haben, sondern auch, weil ihnen eine Notfallhotline rund um die Uhr von uns zur Verfügung gestellt wird. Es ist immer jemand zur Stelle, sollte etwas auf der Bootstour nicht nach Plan verlaufen. – Das ist doch Teamwork, oder?

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi


 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.



Seemannsknoten – Eine Anleitung

Seemannsknoten – Eine Anleitung

Der Knoten ist eine der ältesten Erfindungen der Menschheit und wurde bereits 50.000 Jahre vor Christus in der Steinzeit für Werkzeuge und Waffen verwendet. Damals dienten die Knoten den Jägern und Sammlern und später auch den Fischern dazu, Schlingen und Netze zu knüpfen, ermöglichte aber auch die Herstellung von Äxten, Bögen, und das Errichten von Pfahlbauten. Für das Knüpfen von Knoten benutzten sie verschiedene Materialien wie zum Beispiel Därme, Sehnen und Seile. Bereits vor 10.000 Jahren fand man in Dänemark einen Angelhaken, der mithilfe eines Webleinstegs an einer Angel befestigt war.                     

Heute finden Knoten nicht nur in der Schifffahrt Verwendung, sondern sind auch aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken. In der Medizin wird heutzutage immer noch der Kreuzknoten zum Verschließen von Bandagen verwendet und bis vor ein paar Jahrzehnten auch zum Verschluss von Wunden. Für Kletterbegeisterte sind Knoten lebenswichtig, denn nur mit ihrer Hilfe kann ausreichend Sicherheit beim Erklimmen einer hohen Felswand gewährleistet werden.

Des Weiteren ist Knotentechnik essentiell für Angler, die nur so ihren Haken mit der Leine und mit der Angel verknüpfen können, um einen Fisch an Land ziehen zu können. Auch die Feuerwehr benötigt verschiedene Knotenarten für das sichere Bergen und Absichern von Personen. Jeder Mensch wird so gut wie jeden Tag mit dem Knüpfen von Knoten konfrontiert und sei es nur zum Binden der Schleife seiner Schuhe.

In der Schifffahrt finden die Seemannsknoten auf Schiffen und im Hafen Verwendung. Vor allem auf einem Segelboot benötigt man eine Vielzahl von verschiedenen Knoten, um diverse Leinen zu befestigen, zu verbinden oder zu sichern. Seemannsknoten zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus:

  • Einfachheit: Knoten müssen einfach und schnell zu stecken sein
  • Haltbarkeit: Seemannsknoten müssen immer zuverlässig halten, vor allem bei Nässe
  • Leicht zu lösen: Auch wenn die Leine unter hohem Zug steht muss der Knoten ohne Problem zu lösen sein

Achtknoten

Verhindert das Rausrutschen von Enden zum Beispiel der Schot beim Segeln oder das Ende vom Band in einer Hose.

Schritt 1
Zuerst wird ein Auge gelegt. Das kurze Ende liegt beim Kreuzen oben.
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  1. Zuerst wird ein Auge gelegt. Das kurze Ende liegt beim Kreuzen oben.
  2. Nun wird das kurze Ende unten um das lange Ende geführt.
  3. Jetzt steckt man es von oben durch das Auge.
  4. Festziehen!

Kreuzknoten

Verbindet zwei gleich starke Enden miteinander, wird an Land auch zur Zugentlastung bei Stromkabeln benutzt.

Schritt 1
Zuerst kreuzt man die beiden Enden, dabei sollte das linke Ende über dem rechten liegen.
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  1. Zuerst kreuzt man die beiden Enden, dabei sollte das linke Ende über dem rechten liegen.              
  2. Dann führt man das linke Ende unter dem Rechten durch.                 
  3. Dann müssen beide Enden wieder nach oben zeigen.
  4. Nun überkreuzt man erneut beide Enden, diesmal liegt das rechte Ende über dem Linken.                
  5. Das Rechte wird dann unter dem Linken durchgeführt.
  6.  Jetzt muss man nur noch an beiden Enden fest ziehen und fertig ist der Kreuzknoten!

Webleinstek

Der Webleinstek dient zum Festmachen von Fendern an der Reling. Kann auch zum Befestigen der Wäscheleine an einem Baum dienen.

Schritt 1
Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
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  1. Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
  2. Rechts vom langen Ende wird es nun vorgeholt und nach links kreuzend über das lange Ende gelegt.
  3. Das kurze Ende hängt wieder über die Stange und wird nun auf der linken Seite des langen Seilendes nach vorne geholt und auf dieser Seite unter sich selbst durchgesteckt.
  4. Einmal anziehen und fertig ist der Webleinstek!

Schotstek

Verbindet zwei ungleich dicke Enden miteinander, um eine Leine zu verlängern, zum Beispiel die Schleppleine, die Wäscheleine oder eine Schot am Segel.

Schritt 1
Zuerst legt man ein Auge mit dem dicken Ende.
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  1. Zuerst legt man ein Auge mit dem dicken Ende.
  2. Nun wird das dünne Ende um das Auge vom dicken Seil gelegt.
  3. Das lange Ende, des dünnen Seils, sollte nun quer über dem Auge liegen.
  4. Mit dessen kurzem Ende überkreuzt man nun das lange Ende und steckt es zwischen sich selbst und dem Auge hindurch.
  5. Nun noch festziehen und fertig ist der Schotstek!

Palstek

Dient zum Bergen und Sichern von Personen und ist zum Festmachen des Bootes geeignet. Die hergestellte Schlaufe kann sich nicht zusammenziehen. Man kann den Palsteg zum Beispiel beim Anlegen über einen Pfahl legen und beim Ablegen problemlos wieder hochnehmen.

Schritt 1
Zuerst legt man ein kleines Auge, bei dem das kürzere Ende oben kreuzt.
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  1. Zuerst legt man ein kleines Auge, bei dem das kürzere Ende oben kreuzt.
  2. Das kurze Arbeitsende steckt man dann von unten durch das Auge durch.
  3. Das kurze Ende wird dann einmal hinter dem Langen durchgeführt.
  4. Schließlich steckt man es wieder von oben in das Auge rein.
  5. An den Schlaufenenden festziehen!  Fertig ist der Palstek!

Stopperstek

Dient dazu, seine eigene Leine an einer Schlepptrosse zu befestigen.

Schritt 1
Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
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  1. Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
  2. Als nächstes wird das kurze Ende nach vorn geholt und mit dem langen Ende überkreuzt.
  3. Dann wird es nach hinten über die Stange gelegt.
  4. Das kurze Ende wird nun erneut von recht, neben dem Langen, nach vorn geholt.
  5.  Noch einmal legt man es gekreuzt über die Stange nach hinten.
  6. Die letzte Umwicklung leicht anheben.
  7. Das kurze Ende wird nun unter der letzten Umwicklung durchgeführt.
  8. An beiden Enden ziehen und fertig ist der Stoppersteg.

Rundtörn mit zwei halben Schlägen

Wird ähnlich wie der Palstek verwendet.

Schritt 1
Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
« 1 von 8 »
  1. Zu Beginn legt man das kurze Arbeitsende über die Stange, sodass es hinten ist.
  2. Das kurze Ende wird dann erneut um die Stange rum gelegt.
  3. Nun führt man das Ende vorne herum um das lange Ende herum.
  4. Jetzt steckt man es darunter und über sich selbst durch.
  5. Alles gut festziehen.
  6. Das kurze Ende wird nun erneut über das Lange gelegt.
  7. Es wird darunter und über sich selbst durchgesteckt.
  8. Fertig ist der Rundtörn mit zwei halben Schlägen!

Jetzt sind Sie perfekt vorbereitet auf Ihren nächsten Hausbooturlaub.

Bootsurlaub auf Rädern

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von Adina und Timo Hermann

Familie auf Herbsttörn in Frankreich

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Abenteuerurlaub mit dem Hausboot

Schleusen, Pokern, Würfelspiele – mit reichlich Lust auf Abenteuer und einer professionellen Glücksspiel-Ausrüstung düst Familie Groh in die Herbstferien nach Frankreich.

1000 mal passiert – und dran vorbeigefahren Oder: Wer war schon mal in den Wentow-Gewässern?

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OHW-km 24.9: Abzweig der Wentow-Gewässer

20 Jahre schippere ich nun schon zwischen Elbe und Oder umher. Mein Mann noch länger. Immer noch gibt es Ecken, in denen wir noch nie gewesen sind. War da überhaupt schon mal ein Hausbooot? Ein Boot? Folgen Sie uns zu den Wentow-Gewässern!

Im Winter durch Berlin

Im Winter durch Berlin

O5. Februar 2OI8 (Tag1)

I2:45 Uhr

Wir verlassen die Mecklenburgische Seenplatte und freuen uns auf BERLIN. Das Wetter wird traumhaft: Sonne, Sonne, Sonne und schön knacke kalt.

Unser Video-Projekt

Unser Video-Projekt

Anfang des Jahres sind unsere Kollegen aus dem Marketing und BackOffice auf uns zugekommen, mit dem Wunsch nach einem neuen Azubi-Video, das jungen Menschen die Jobs bei KUHNLE-TOURS näher bringen soll und Lust an einer Ausbildung in unserem Unternehmen weckt. Und wer könnte für die Produktion eines solchen Videos besser geeignet sein als wir? Da das alte Azubi-Video wirklich etwas in die Jahre gekommen ist, schauen wir uns erstmal bei YouTube an, was andere Unternehmen so auf die Beine stellen.  Denn so wirklich einen Plan, wie so etwas funktioniert, haben wir nicht.