Im Winter durch Berlin

Im Winter durch Berlin

O5. Februar 2OI8 (Tag1)

I2:45 Uhr Wir verlassen die Mecklenburgische Seenplatte und freuen uns auf BERLIN. Das Wetter wird traumhaft: Sonne, Sonne, Sonne und schön knacke kalt.

Die Kinder freuen sich riesig und haben alles eingepackt: vom Kuscheltier bis zum Schachbrett.

Berlin, Rummelsburg, Citymarina, gleich neben der Hafenküche Berlin:

I5 Uhr Wir sind an Bord unseres Lieblingsschiffes, einer KORMORAN , diesmal eine 1150 (das heißt, dass das Boot 11,50 m lang ist und damit wunderbar groß, damit alle Platz haben.)
Die Jungs von der Marina sind total unkompliziert, berlinerisch freundlich und wir haben Spaß an Bord zu gehen.
Neben dem Charterboot – alles voll mit Hausbooten, auf denen es sich einige Berliner gemütlich gemacht haben und hier auch den Winter verbringen.

Wir packen aus und ein und genießen das maritime Ambiente. Nun erst mal einen Bordschluck: leckerer Sekt und das Gute: die Eiswürfel finden sich auf Deck: Außentemperatur minus 2 Grad.

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Wir sind schon viel mit der Kormoran auf den Mecklenburger Seen unterwegs gewesen, Berlin ist neu für uns. Und wir haben etwas Respekt: vor der Schifffahrt, den Schubverbänden, den nicht bekannten Wasserstraßen. Deshalb soll die Probefahrt im Winter sein, wenn nicht so viel los ist.

Sonnenuntergang ist um 16.30 Uhr. Wir beschließen deshalb die erste Nacht im Hafen zu verbringen. Ein schöner Sonnenuntergang verspricht gutes Wetter für morgen. Die warmen Sachen liegen parat, Mütze, Schal, Handschuhe, da kann es morgen gerne kalt werden.

Die Vorräte sind ausreichend, so dass wir beim nahe gelegenen Supermarkt morgen mit dem Schiff nicht anhalten brauchen. Es ist erst mal alles dabei.

Die Tochter malt

der Sohn hat es sich in der Kinderkoje mit seinen Kuscheltieren gemütlich gemacht.


Wir quackeln und freuen uns auf die gemeinsamen Winterferien!
Die Heizung läuft lautlos, es ist gemütlich warm, wir haben extra Zudecken, so dass niemand frieren kann. Die Kinder schlafen gemeinsam und wir trinken noch ein Glas Rotwein, zusammen mit einem Schulfreund, der zufällig nebenan im Kletterpark unterwegs war. Es gesellt sich noch ein weiterer Schulkamerad dazu, der schon immer mal auf so ein Boot wollte. Wir berichten von vergangenen Schiffstouren und genießen das gemütliche Beisammensein…

O6. Februar 2OI8 (Tag 2) 

Die Sonne scheint und es geht los. Ganz langsam! 10 m nach vorne, leicht nach rechts, das Schiff steuert sich einwandfrei, ganz ruhig passieren wir die Berliner Hausbootbesitzer, grüßen heftig und schon sind wir raus aus dem Hafen und fahren auf der Treptower Spree.
Wir haben uns abends entschieden über den Teltowkanal bis nach Potsdam zu fahren und dann über den Wannsee zurück durch Berlin nach Rummelsburg, wir haben ca. 4-5 Tage Zeit…
Der Teltowkanal überrascht uns positiv, er ist breit, kaum Verkehr, Sohnemann ist mit an Deck

und gemütlich eingepackt schippern wir die malende Tochter und den schachspiel-aufbauenden Vater

in Richtung Potsdam vorbei an den „Weinbergen von Berlin“,

durch alte Brücken bis zur Schleuse Keinmachnow – cooles Teil.

Gegen 17 Uhr sind wir am Griebnitzsee

– traumhafte Villen reihen sich hier aneinander und wir beschließen hier Anker zu werfen und diesen Anblick zu genießen. Es ist extrem ruhig!

Auf dem gesamten Teltowkanal kam uns nicht ein Boot entgegen, ausser 2 Schubverbänden. Ein dunkelblauer Himmel, malerischer Sonnenuntergang,

der Mond leuchtet hell – ein Traum! Und wir schauen (zum ersten Mal an Bord, obwohl wir schon seit ca. 5 Jahren Bootsurlaub machen) „Traumschiff“. Der Fernseher machts möglich! Sonst sind wir auch ohne gut ausgekommen. Zum Abendessen gibt es Kartoffeln und Königsberger Klopse: auf dem Boot gibt es das, was es sonst zu Hause nicht gibt: angerührten Kartoffelbrei, Königsberger Klopse aus der Büchse, Flammkuchen aus dem Kühlregal… Man kann natürlich auch richtig kochen, die Küche lässt an nichts zu wünschen übrig, aber wir haben ja Urlaub! Wir spielen „Name, Stadt, Land“, Schach, ein bisschen wird auch geübt: die unregelmäßigen Verben, sowohl in Deutsch für den Drittklässler, als auch in Englisch mit Mausi aus der 6. Klasse.

7. Februar 2018

10 Uhr krabbeln wir an Deck: die kalte Luft, der Duft des Kaffees, mehr geht nicht.

Nachts waren es minus sieben Grad, das Eis gefriert schon am Ufer, aber durch die Strömung, ist es gut befahrbar. Vor dem Kaffee geht es für meinen Mann in das kalte Nass.

Frühstück:

Ab in die warmen Klamotten und in Zeitlupentempo passieren wir die Villen.

Natürlich könnten wir auch von unten steuern, aber die klare kalte Luft ist zu verführerisch. Alles liegt ganz ruhig vor uns. Töchterchen malt wieder.

Die Männer spielen Schach.

Wir sind in Potsdam! Babelsberg begrüßt uns mit seinem schönen Park, dem Schloss. Da die Bäume keine Blätter tragen, sieht man sehr gut die baulichen Anlagen!
Zuerst fahren wir weiter in Richtung Schwielowsee, aber irgendwie ist es hier nicht so spektakulär und außerdem kommen gen Süden Wolken auf, so dass wir hinter der Fährstelle wenden und Kurs nehmen in Richtung Glienicker Brücke – für uns Ossis immer noch ein Thema und ein besonderer Ort.

Direkt unter der Brücke halten wir an und nehmen noch den älteren Sohn mit Frau und Enkelkind (ein Jahr) an Bord.

Wir begegnen langen Schubverbänden.

Weiter geht’s gen Norden in den Krampnitzsee. Wir passieren die alten Wach- und Grenzposten, Erinnerungen …. Es gibt Kaffee und Stracciatella-Kuchen. Graureiher, Kormorane, … Wir genießen die Vogelwelt!

Es ist 16 Uhr, die Dämmerung lässt nicht lange auf sich warten.

Wir bringen die kleine Familie zurück zur Glienicker Brücke und fahren in der wunderschönen Abendsonne weiter zur Pfaueninsel.

16.45 Uhr ist die Sonne weg, wir ankern. Die Kinder lieben das Ankern: wie tief ist es: am westlichen Ufer 15 m, 16 m , es wird immer tiefer, obwohl das Ufer näher kommt. Und ach ja in der Karte steht es auch, Achtung „Kante“, also erst extrem tief und dann extrem flach. Wir verlassen die Wasserstraße in Richtung Pfaueninsel. Hier wird es langsam flacher: 5, 4, 3 m. Manchmal geht es ganz schnell, aber wir fahren ja langsam. Bei 3 m wird der Anker runter gelassen, das Boot dreht sich in den leicht wehenden Wind. Wir stehen neben der Wasserstraße und es wird langsam richtig kalt draußen. Ab und an schaukelt das Boot ganz leicht, denn ein Schubverband kommt vorbei. Heute Nacht soll es minus 13 Grad werden! Mal sehen, ob es warm bleibt. Wie immer spielen wir abends zusammen, lesen uns Geschichten vor und gegen 20 Uhr liegen alle gemütlich in der Falle, heute sicherheitshalber unter 2 Decken.


8. Februar 2018 (Tag 3)

Alle haben gut geschlafen, draußen ist der See leicht gefroren, aber die Eisdecke beginnt sich langsam zu schließen. Nächste Nacht werden wir auf jeden Fall wieder in der Stadt verbringen: Da ist es deutlich wärmer. Wir wollen starten, aber die gesamte Bordenergie ist in diesem Moment weg. Da haben wir wohl zu lange die Batterien verbraucht. Aber egal, es gibt ja immer einen Notknopf. Nach rechts drehen wie beim Starten nur viel weiter rum. Damit springt der Motor verlässlich an. Er blubbert ganz zufrieden. Wir kochen Kaffee und Kakao für die Kinder. Wir trinken den Kaffee mit Mütze an Deck, die Kinder den Kakao gemütlich im Bett. Diese Morgenstunden sind einfach immer unvergesslich schön! Heute kühlt sich niemand im Wasser ab. Wir kuscheln dann noch in den Kojen zusammen: Familienkuscheln! Und nach warmen Brötchen mit Honig geht’s los – ab in die Hauptstadt.

Mitten durch Berlin! Im Radio läuft (nicht ganz leise) coole Musik. Wir nähern uns der Urbanität.
Wir fahren über den Wannsee!
Dann kommt eine Schleuse. Wir werden freundlich empfangen! Das Schleusen geht einfach, und noch einfacher jetzt, wenn keine anderen Boote mitschleusen. Die Kinder helfen stolz und routiniert. Schon geht’s weiter.

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Berlin von der Wasserseite aus kennenlernen – eine völlig neue, begeisternde Perspektive. Man sieht moderne Bauten, kleine Häfen, dann wieder Industrielandschaften, Kräne, riesige Baustellen, wohin man schaut.

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Dann wieder die Rückseite von Kaffees mit ihren Terrassen direkt am Wasser (zur Zeit natürlich nicht besetzt, weil – WINTER, aber man kann sich vorstellen, was hier im Sommer los ist.) Ganz anders als in Mecklenburg, wo die Natur einmalig besticht, sind es die Bauten hier. Das Wetter ist traumhaft, die Sonne scheint, viele Menschen sind an den Ufern unterwegs. Alle winken, grüßen, wollen mit aufsteigen. Wir genießen die Musik, das urbane Umfeld und die Möglichkeit fast lautlos ganz langsam durch die durchaus niedrigen Brücken zu gleiten.

Die Kinder sind auch begeistert. Sie holen sich die Decken raus, legen sich auf das Deck und wollen nichts verpassen.

Wir sind wohl die Einzigen – außer ein bisschen Berufsschifffahrt – kaum zu glauben! Dann kommt der spannendste Teil: das Kanzleramt! Ganz langsam gleiten wir an der „Machtzentrale“ vorbei.

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Die Architektur ist beeindruckend! Der Reichstag!

Und dann die Museumsinsel: das Bode-Museum direkt vor uns,

das Pergamonmuseum rechts neben uns,

der Berliner Dom, mächtig gewaltig und wir genau daneben.

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Linkerhand sieht man den Fernsehturm,

dann eine knappe Stunde später die Oberbaumbrücke direkt vor uns.

16.50 wir sind wieder in unserem Hafen Citymarina in Rummelsburg. Wieder bei traumhaftem Sonnenuntergang!

Wir haben ein bisschen Angst vor dem „Einparken“, aber dank Bugstrahlruder gelingt es uns ganz langsam rückwärts einzuparken. Unsere Nachbarn begrüßen uns herzlich, obwohl wir uns doch eigentlich nicht kennen. Aber auf und am Wasser sind alle eine große Familie.

9.Februar 2018 (Tag 4)

Der zweite große Bruder kommt an Bord und so starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück gemeinsam in Richtung Müggelsee.

Die Nacht war wieder sehr kalt, die Eisdecke beginnt zuzufrieren. Wie ein hauchdünnes Glas.

 

Vorbei am Köpenicker Schloss fahren wir bis zur Regattastrecke,

 

dort wird das Eis dicker und wir beschließen ganz langsam die Heimreise anzutreten. Wir kommen uns vor, wie auf einem kleinen Eisbrecher, sind aber ganz froh, dass die Schollen noch keine geschlossene Eisdecke bilden. Es gibt lustige klirrende Geräusche.
Zurück im Hafen wird mittlerweile schon gekonnt 😉 eingeparkt. Wir laden aus, verabschieden uns von den Jungs von der Marina und treten glücklich die Heimreise an!
Berlin, du hast dich von deiner schönsten Seite gezeigt und wir durften dabei sein – vielen Dank!

Törnbericht: Frankreich auf Abwegen

Törnbericht: Frankreich auf Abwegen

Niderviller liegt zwischen dem Schiffshebewerk und der großen Schleuse Rechicourt, doch auch abseits von den spektakulären Wasserbauwerken gibt es viel zu Entdecken. Fünf Freunde vom Bodensee nahmen die erste rechts.

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

 

Montag – Anreise. Heute beginnt unser Hausbooturlaub.

Vom Bodensee aus fahren wir zu viert mit dem Auto nach Niderviller, etwa dreieinhalb Stunden sind wir unterwegs. In Sarrebourg, dem nächst größeren Ort vor Niderviller, essen wir noch kurz zu Mittag, dann geht‘s auf zum Vorräte einkaufen für eine Woche Hausbooturlaub. Man kann natürlich auch während der Tour einkaufen gehen, aber den größten Teil sollte man schon vor der Reise an Bord haben. In Sarrebourg gibt es sehr viele Einkaufmöglichkeiten, nicht nur für Lebensmittel, sondern zum Beispiel auch für vergessene Badeklamotten.

Gegen 15 Uhr sind wir dann in Niderviller, bereit zur Bootsübergabe. Wir haben eine Kormoran 1140 gebucht (Name: „Cezanne“). Diese ist für maximal 7 Personen ausgelegt. Für uns fünf Bordmitglieder ist die Größe des Boots ideal. Wir haben eine komplette Küchenausstattung, Bettwäsche und genug Platz, um unser Gepäck zu verstauen. Auch optisch gefällt uns das Boot sehr gut und wir freuen uns richtig, dass es jetzt losgeht!

Aber zuerst kommt noch die Bootseinweisung. Der Bootseinweiser ist sehr freundlich und zeigt uns alles nötige und erklärt gut. Bei der anschließenden Probefahrt zeigt er uns, wie man das Boot steuert, anlegt und festmacht. Alles verläuft sehr unkompliziert und am Ende haben wir das Gefühl, dass wir gut vorbereitet sind. Die Einführung dauert in etwa anderthalb Stunden, sodass wir dann gegen 18 Uhr unsere Reise beginnen können. Unser Ziel ist heute Xouanxang, das wir nach etwa 3 Studen erreichen. Ein gemütlicher Platz : ) Zum Abendessen: Gutes französisches Baguette mit Camembert und Salami.

DIENSTAG – XOUAXANGE –> BASSIN D’ALBESCHAUX

Erstes Frühstück an Bord! Man muss sich schon daran gewöhnen, dass der erste Kaffee am Morgen nicht einfach per Knopfdruck verfügbar ist. Damit das Wasser im Wasserkessel heiß wird, braucht es bestimmt an die 15 Minuten. Aber kein Problem! Tipp: Wer zuerst aufsteht, stellt das Wasser auf.

Da wir Urlaub haben, frühstücken wir lang und gemütlich und machen erst gegen 12 Uhr los. Wir fahren Richtung Gondrexange und biegen (bei der einzigen Abzweigung) in den Canal de la Sarre ein. Die Landschaft hier ist sehr schön. Der Kanal verläuft hin und wieder über Wasserbrücken zwischen 2 Seen links und rechts von uns. Bei Port du Houillon legen wir kurz an und kochen unser Mittagessen. Jetzt sind wir gestärkt, um unsere erste Schleuse zu meistern (Ecluse 1). Das erste Mal in die Schleuse reinfahren ist nicht ganz einfach aber schon bald gar kein Problem mehr.

Wir kommen an diesem Tag bis nach Bassin d’Albeschaux. Ein sehr idyllischer Anlegerort. Bevor es Abendessen gibt, machen wir noch einen kurzen Ausflug zu Fuß, am Kanal entlang. In der Nacht konnten wir auf Deck einen wunderschönen Sternenhimmel bestaunen. Tipp: Bei sternenklarer Nacht an Deck gehen, das lohnt sich auf jedenfall!

MITTWOCH – BASSIN D’ALBESCHAUX –> MITTERSHEIM

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Wir frühstücken heute draußen auf Deck. Es ist sogar so warm, dass man wunderbar draußen duschen kann (also mit der Außendusche). Einfach traumhaft! Tipp: Bei schönem warmen Wetter draußen duschen! Da wir heute Abend in Mittersheim unser fünftes Bordmitglied abholen, müssen wir die folgenden 12 Schleusen alle an einem Tag durchfahren. Das hört sich zuerst anstrengend an, ist es aber eigentlich nicht. Die „Arbeit“ an Bord und die Bewegung ist eine schöne Abwechslung. Wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, kann man sich die Arbeit auch gut aufteilen, sodass jeder mal steuern, Boot halten und die Schleuse rauf- / runterklettern darf. Die Schleusen sind teilweise so dicht hintereinander, dass man gut zwischen den Schleusen an Land bleiben und nebenher laufen kann. Tipp: Zum Beine vertreten zwischen den Schleusen neben dem Boot herlaufen.

Zwischen Schleuse 9 und 10 stellen wir fest, dass das komplette elektrische Bordnetz ausgefallen ist. (Motor läuft noch wegen Niederspannungsschutz) Wir rufen den technischen Service an und entscheiden, wie geplant bis nach Mittersheim weiterzufahren um dort Strom zu „tanken“ (und gleichzeitig auch Wasser). In Mittersheim ist ein großer Hafen. Hier gibt es Landtoiletten, Landduschen, Restaurants und ein paar Meter weiter im Stadtzentrum auch eine Einkaufsmöglichkeit (10 Minuten zu Fuß). Ganz wichtig: Es gibt auch eine Busverbindung, sodass unser 5. Bordmitglied heute in Mittersheim dazustoßen kann.

DONNERSTAG – MITTERSHEIM –> SARRALBE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute ist unser erster Regentag. Und ich muss sagen, mit Sonne und T-Shirt-Temperaturen macht die Bootstour um einiges mehr Spaß. Aber da wir bis jetzt so ein Glück mit dem Wetter hatten, ist ein Regentag auch vollkommen okay. Wir entscheiden, noch etwas im Hafen zu bleiben, da wir die nächsten Schleusen nicht draußen bei strömendem Regen erleben möchten. Tipp: Man muss nicht ständig fahren. Bei strömendem Regen kann es in der Kajüte auch sehr gemütlich sein.

Gegen 13 Uhr nimmt der Regen ab und wir tuckern los. Heute mit dickem Pulli und Regenjacke. Wir fahren bis nach Sarralbe, unser nördlichster bzw. weitester Ort auf unserer Reise, gehen dort Kaffee und Kuchen essen und machen uns dann wieder auf den Rückweg. (Auch hier gäbe es die Möglichkeit, nochmal einkaufen zu gehen.) Da das Bordnetz immer noch nicht einwandfrei funktioniert, vereinbaren wir einen Termin mit den Technikern: 19 Uhr im Hafen von Bissert – direkt nach der Schleuse. Eine schlechte Idee von uns, wie wir später feststellen, denn die Schleusen schließen um 18.30 Uhr und so stehen wir um 19 Uhr nur ein paar Meter vor dem vereinbarten Ort und kommen nicht weiter. Tipp: Schleusenöffnungszeiten beachten!

Aber die beiden Techniker finden uns. Beide sind sehr hilfsbereit und freundlich. Das Problem wird genau untersucht und lokalisiert. Letztendlich benötigen wir eine neue Lichtmaschine, die die beiden uns vor Ort auch sofort einbauen – und das am Feiertag. Wir sind sehr zufrieden mit der Unterstützung, die wir von Kuhnle-Tours erhalten!

FREITAG – BISSERT –> BASSIN D’ALBESCHAUX

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute ist ein richtiger Schleusen-Tag: 17 Schleusen wollen wir heute durchfahren. Aber das ist okay, die Sonne scheint wieder und es ist richtig schön warm auf Deck! Nach etwa drei Stunden sind wir wieder in Mittersheim und wollen dort nochmal einkaufen. Nur kommen wir leider genau zur Mittagszeit an. Tipp: Immer die Mittagspausen der Einkaufsläden beachten! Dafür können wir in Schleuse 7 Ziegenkäse und Eier kaufen. Tipp: Der Ziegenkäse ist sehr gut!

Da das Bordnetz trotz neuer Lichtmaschine immer noch nicht richtig läuft, kommt abends nochmal der Techniker vorbei (beim Anlegerplatz Bassin d‘Albeschaux) und tauscht jetzt auch den Ladeverteiler aus. Unser Bordnetzproblem ist jetzt endgültig gelöst. Nochmals vielen Dank für die schnelle, unkomplizierte und freundliche Hilfe!

 

SAMSTAG – BASSIN D’ALBESCHAUX –> HESSE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Ein sehr schöner warmer Tag, an dem wir die Fahrt an und auf Deck in vollen Zügen genießen. In Gondrexange halten wir uns etwas länger auf, da wir dort Mittag essen und nochmal ein paar Vorräte für die letzten Tage einkaufen. Der Laden in der Stadt macht zwar erst um 16.30 Uhr auf, aber das ist kein Problem. Wir haben es nicht eilig und verbringen gerne die Zeit auf dem sonnigen Deck.

In der Nähe von Hesse gibt es einen kleinen netten Anlegeplatz mit Campingtischen, bei dem wir dann auch übernachten. In Hesse gibt es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Wir spazieren aber nur durch die Stadt und schauen uns die Kirche an.

SONNTAG – HESSE –> NIDERVILLER

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Unser letzter Hausboottag. Heute regnet es wieder und wir entscheiden uns, dafür direkt den Hafen in Niderviller anzusteuern, um dann mit dem Auto nach Sarrebourg (5 Minuten) zu fahren. Wir gehen Kaffee und Kuchen essen und besuchen anschließend die Kirche mit dem großen Marc Chagall Fenster. Tipp: Sehr sehenswert! Abends gehen wir zum Abschluss unserer Bootstour mal nicht im Boot, sondern im Restaurant essen.

SONNTAG – ABREISE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute müssen wir um 08.30 Uhr unser Boot wieder abgeben. Wir haben die Endreinigung bezahlt und somit viel weniger Stress am Morgen. Tipp: Endreinigung buchen!

Wir hatten ein paar wirklich tolle Tage im und auf dem schönen geräumigen Hausboot. Wir hatten zwar minimal technische Probleme aber da der Service sogar am Feiertag zur Verfügung stand, sofort an Ort und Stelle war und zeitig reparieren konnte, hatten wir zum Glück keine Einschränkung was unsere Reiseroute angeht. Die Ausstattung an Bord war komplett ausreichend. Uns hat es an nichts gefehlt. Wir werden sicher wieder eine Bootstour unternehmen, hoffentlich haben wir dann wieder so tolles Wetter : )

 

Sarah S. und
Constantin W.

Anmerkung der Redaktion: Lust auf Nachmachen bekommen? Hier geht es zum Revier. Und hier geht es zum Boot.

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

 

 

Boot & Wein 2018

Boot & Wein 2018

Wie kommen die schönen Bilder in den Katalog und auf die Webseite? Unser Marketing-Team war heute morgen von Niderviller aus zum Shooting unterwegs und hat mal Protokoll geführt.

Von Dagmar Kuhnle

6.45 Uhr Der Wecker klingelt. Nach einer Dusche komme ich die Treppe herunter. Mein Marketingkollege Lukas Klingebiel und unser Bootsmann Florian sind schon an Deck der „Emile Zola“, unserem heutigen Model. Ich sehe die beiden und drehe auf dem Hacken um, Schlüssel vergessen. Ist halt noch ein bisschen früh für mich.

7.15 Uhr Mein zweiter Gang führt in die Werfthalle. Dort ist Jean-Francois vom Obstbauverein dabei das Frühstück für alle machen. Er hat mir schon Teller mit drei Schokocroissants, Schinken und Butter vorbereitet. Denn gestern Abend hatten wir überlegt, dass wir um sieben losfahren müssen, wenn wir von der Basis Niderviller zum Hafen Altmühle, durch die beiden Schiffstunnel und dann das Hebewerk runter und wieder rauf fahren wollen. Also Frühstück im Schichtwechsel an Bord. Jean-Claude füllt noch schnell zwei Schälchen mit seiner selbstgemachten Marmelade, ich bringe alles inklusive zwei Baguettes und einer frischen Kanne Kaffee an Bord. Noch mal umdrehen! „Habt Ihr auch Milch für uns?

7.30 Uhr Der Rauhreif an Deck wird schnell von den ersten Sonnenstrahlen geschmolzen, gleichwohl bleibt es rutschig. Wir schleichen uns aus dem Hafen, die anderen schlafen ja noch. Kaum sind wir unter der ersten Brücke durch sieht man in der Ferne Frühnebelstreifen über dem Kanal schweben. Solche Landschaften sehe ich als notorische Langschläferin selten. Boah. Lukas hat ein Handy im Zeitraffermodus auf dem Salondach installiert, was nachher hoffentlich ein feines Video produziert hat.

8.04 Uhr Nach kurzer Fahrt erwarten wir den ersten Stop vor dem roten Licht der Tunneleinfahrt. Doch da ist alles Grün, außer der beweglichen Schrift, die uns Datum und Uhrzeit mitteilt. Dann mal rein in den Tunnel. Es ist schon unheimlich, wenn sich der Kanal immer weiter verengt. Vom Hafenbecken Altmühle wieder ein Stück Kanal, dann die Tunnelzufahrt und wenn man schon denkt, enger darf es jetzt wirklich nicht werden, gehen links und rechts vom Boot noch mal ein paar Zentimeter Wasser verloren, bis man an jeder Seite nur noch gefühlte vier Zentimeter Platz hat (tatsächlich sind es jeweils 70 Zentimeter). Der Tunnel ist dunkel, aber etwas wärmer als die kühle Frühlingsmorgenluft.

8.15 Uhr Jetzt bloß immer schön geradeaus fahren. Steht das Boot leicht schief? Ich korrigiere mit dem Bugstrahler. Die Kormoran hebt bei jedem Druck auf den Bowprop kurz den Hintern an, weil ja dann die Hydraulik nicht mehr den Antriebspropeller versorgt, sondern den vom Bugstrahler. So ganz ohne Kontakt mit der Tunnelwand kommen wir nicht aus, dabei ist die „Emile Zola“ gerade frisch lackiert. Au weia! Na, wer sein Boot liebt hat Fender …

8.22 Uhr Der erste Tunnel ist geschafft, ich übergebe Lukas das Steuer und gehe den Tisch decken. Der Kaffee ist zwischendurch doch sehr abgekühlt. Ich beschließe, ihn noch mal warm zu machen, als der zweite Tunnel beginnt und ich im Dunkeln tappe. Licht anmachen ist schlecht, dann sehen die beiden oben am Fahrstand nichts mehr. Aber Kormoran ist Kormoran, im Prinzip ist ja alles immer gleich … Ich ertaste die Töpfe im Schrank. Als es kurz heller wird (der Kanal hat immer mal wieder eine Lampe), gucke ich noch mal: Jo, der passt. Wieder dunkel. Kaffee umfüllen, der Topf ist ja groß genug. Rechts oberhalb des Kochfelds an der Wand hängt immer ein Gasanzünder, ja, auch hier! Klickklick, kein Funke zu sehen. Hm. Wo ist die Schublade? Wenn der Gasanzünder defekt ist, hat vielleicht der letzte Kunde Streichhölzer da gelassen? Ich fühle den Knopf der Schublade, lange rein – ein Feuerzeug!

Während der Kaffee auf dem Gasherd wieder wärmer wird, finde ich im Blindflug Tassen, Untertassen, Teller und Messer. Stelle alles von der Pantry aus aufs Sofa im Salon. Als die nächste Lampe den Salon kurz in orangefarbenes Licht taucht, sehe ich, dass Florian alles schon auf den Tisch gestellt hatte. Also Blindflug retour.

8.40 Uhr Sobald wir aus dem Tunnel raus sind, rufe ich den ersten zum Frühstück. Florian kriegt vor lauter Zähneklappern kaum sein Croissant gebissen, aber er wärmt sich am Kaffee und schließlich reicht es noch für ein Stück Brot mit Jean-Claudes köstlicher Marmelade. „Ich bin aber kein großer Frühstücker“, meint er, bevor er den Steuermann für die letzten Kilometer ablöst.

9 Uhr Wir liegen an der Wartestelle des Hebewerks. Auch hier zeigen alle Lichter grün. Aber wir müssen noch auf den Fotografen, Harald Mertes warten, und Jean-Michel Zorn, der für uns im Leitstand des Schiffshebewerks gut Wetter machen soll, damit wir die normalerweise verbotenen Bereiche zum Fotografieren betreten dürfen. Als die beiden angekommen sind, bekommen wir sogar eine Privatschleusung, damit das Bild perfekt wird. Es ist noch nicht so viel los, da geht das ausnahmsweise.

 

9.15 Uhr Harald Mertes dirgiert uns von der Dachterrasse aus „noch ein Stück weiter – Stopp – bisschen zurück – so ist perfekt.“ Von oben das Boot, das Hebewerk, die Landschaft, den kleinen See am Fuß des Hebewerks, er proportioniert alle Bildbestandteile. Netterweise sieht auch die Sonne ein, dass sie mit aufs Bild muss. Langsam schweben wir zu Tal, während Fotografen-Haralds Auslöser klackert. Wir bemühen uns alle, möglichst dekorativ auszusehen.

9.30 Uhr „Soll ich erst wenden und dann anlegen oder erst anlegen und wir drehen dann nachher beim Ablegen?“ Gute Frage, hatte ich eben auch schon überlegt. Unser Bootsmann ist prima. „Dreh mal erst, dann sehen wir dynamischer aus, wenn wir noch von der anderen Kanalseite fotografiert werden.“ Glucksen und Grinsen bei Lukas und Florian. Nun gut, ein 17 Tonnen schweres Hausboot, das sich mit 8 Stundenkilometern über einen französischen Kanal bewegt, ist eventuell nicht sooo besonders dynamisch. Florian legt den Dampfer trotzdem erst nach der Drehung an.

9.40 Uhr Fotografen-Harald kommt angestapft, glücklicherweise gab es eine versteckte Treppe – die, die man außen am Schiffshebewerk sieht, erschien uns doch ein wenig kniestrapaziös selbst für einen fitten 70er wie Harald es ist. Er gibt uns Anweisungen für die Rückfahrt und – wie es seine Art ist – noch einen schmutzigen Witz mit auf den Weg. („Sagt ein Arzt zum andern: …“ – ach fragt ihn lieber selbst.)

10 Uhr Der Trog ist ohne uns wieder hochgefahren. Eine Linssen kommt von Lutzelbourg heran und fährt zur Wartestelle vor. Wir sehen, wie der Trog langsam wieder zu Tal gleitet, warten ab, bis er leer ist, dann fahren wir hinter der Linssen in den Trog ein. Harald steht unten am Geländer. Lukas lehnt sich mit seiner leuchten blauen Jacke dekorativ ans Geländer des Seitenstegs im Trog. Das darf man normalerweise nicht, der VNF-Mann, der mit dem Trog mitfährt, lässt es uns ausnahmsweise für das Foto durchgehen.

10.30 Uhr Oben angekommen machen wir noch einmal fest, um uns in der Leitstelle des Heberwerks für das freundliche Entgegenkommen zu bedanken. Wir laden auch herzlich ein, nachher zu einem Glas Wein bei uns an der Basis vorbeizuschauen. Dann machen wir uns auf den Weg zurück nach Niderviller. Als wir in den Hafen einbiegen kommt uns statt Frühnebel der Duft von gegrillten Kotletts in die Nase. Es ist Zeit für das Mittagessen.

 

FOTOSHOOTING auf dem HAUSBOOT – Ein Blick hinter die Kulissen

FOTOSHOOTING auf dem HAUSBOOT – Ein Blick hinter die Kulissen

Professionelle Fotos sind ein Muss für jeden Werbeauftritt. Um noch mehr Wassersport-Fans ins Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu locken, organisierte der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) ein Fotoshooting auf einem Hausboot in der Mecklenburgischen Seenplatte. Als Partner hierfür konnte der große Hausboot Anbieter Kuhnle-Tours gewonnen werden. Wir zeigen euch, dass für ein Fotoshooting mehr benötigt wird, als nur ein Fotograf und Models.

Genießen Sie Ihren Urlaub auf einem Hausboot von KUHNLE-TOURS
Bild: Felix-Gaensicke

Vorbereitungen

Unsere Planung begann zusammen mit dem erfahrenen Wassersport-Fotografen Felix Gänsicke im Juli. Motive und Locations wurden besprochen und der Termin auf September favorisiert. Models wurden gebucht. Bei einer Vor-Ort-Besichtigung auf dem Wasser mit dem TMV und Kuhnle Tours bei Mirow wurden die schönsten Stellen festgelegt. Kuhnle Tours kannte die Geheimtipps und wusste genau: Wo ist der schönste Ort zum Ankern? Wo ist ein Steg zum Anlegen? Wo sind die besten Fotomotive möglich? So konnte der Fotograf sich optimal vorbereiten.

Dann war der Tag gekommen. Die letzten Requisiten wurden verstaut und das Grillgut und Frühstück besorgt. Endlich ging es los zum Fotoshooting Richtung Granzow/Mirow und wir sammelten unterwegs noch das männliche Model am Bahnhof ein. Das Hausboot „Kormoran“ von Kuhnle-Tours stand in Granzow am Granzower Möschen samt Skipper bereit. Auch Frau Kuhnle, die das Kommando auf dem Beiboot für den Fotografen übernahm, war schon vor Ort. Kurze Zeit später traf das weibliche Model und Fotograf Felix mit Assistent Lukas ein und nach kurzer Einweisung auf dem Hausboot ging es los.

Das Shooting

Pünktlich zum Shooting-Start schoben sich graue Wolken vor die strahlende Sonne. Oh nein! Nichtsdestotrotz ging es los mit dem Fotografieren. Felix gab wirklich alles! Erst machte er Fotos vom Beiboot aus, dann vom SUP und weil das immer noch nicht perfekt genug war, ging es dann direkt ins kalte Wasser. Was für ein Engagement. Gleich in der ersten Foto-Situation riss die Angelschnur. Zum Glück hatten wir noch zwei weitere Angeln an Bord und es konnte mit dem Shooten sofort weitergehen. Nachdem die erste Szene im Kasten war, ging die Fahrt weiter. Assistent Lukas wurde kurzerhand als sportliches aktives Model eingesetzt. Seine Aufgabe: Der Sprung vom Hausboot ins kalte Wasser, mit der Kamera von Felix festgehalten, dessen Kopf und Kamera wieder einmal nur aus dem Wasser guckten.

Urlaub auf dem Hausboot - Mecklenburgische Seenplatte
Natur pur! Bild: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Immer der Sonne hinterher wurde der Fotostandort neu ausgesucht. Und wieder hieß für Felix und Lukas: „Ab-ins-kalte-Wasser“. Zum Glück das letzte Mal, denn beide zitterten von Kopf bis Fuß. Felix gab die nächsten Anweisungen und mit dem Beiboot ging es für die Models an einen Steg. Noch bevor sie dort angelangten, tauchte ein Lehrer auf, der auf seine Schulklasse wartete. Während unser Pärchen auf dem Steg posierte, mit dem Hausboot im Hintergrund, kam die Schulklasse auf etlichen Kanus angepaddelt und umlagerte unsere Models – warten war angesagt.
Nun kam auch die Drohne zum Einsatz, die die ganze Szene, jetzt aber ohne Klasse, von oben aufnahm. Nachdem die Models zurück auf dem Hausboot waren und wir wieder Fahrt zum Mirower See aufnehmen konnten, entstanden weitere schöne Bilder. Da es immer wieder zu kleinen Regenschauern kam, musste Felix einige Male das Shooting unterbrechen.

Zum Abend wurden wir dafür mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Gekonnt wurden neben romantischen Schnappschüssen auch Grill-Situationen aufgenommen. Die von uns zuvor zubereiteten Gemüsespieße und das gute Rumpsteak waren zwar kurz davor zu verbrennen, aber das störte niemanden. Unser männliches Model ließ es sich trotzdem herzlich schmecken.

Die Ruhe danach …

Pünktlich um acht waren wir am Anleger zurück, an dem das Beiboot schon längst wieder angelegt hatte und wir verabschiedeten uns von unserem Skipper. Den ereignisreichen und erfolgreichen Tag ließen wir gemeinsam bei Pizza ausklingen. Zurück am Boot waren wir überwältigt vom grandiosen Sternenhimmel. Spontan nutzte Felix die Gelegenheit und setzte die Models gekonnt in Szene. Dann war aber wirklich Feierabend. Viel Schlaf blieb nicht, aber eine Nacht auf einem Hausboot ist etwas Besonderes. Um sechs Uhr klopfte es bereits an der Tür, unser Skipper und Frau Kuhnle waren wieder an Bord und dann ging es auch schnell wieder auf den See. Die Morgenstimmung und der Sonnenaufgang warteten (nicht) auf uns.

Urlaub auf dem Hausboot - Mecklenburgische Seenplatte
Die Sonne kommt endlich raus Bild: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

So schön, wie die Sonne am Vorabend unterging, ging sie auch wieder auf … Traumhaft. Alle waren fasziniert. Mit dieser Stimmung ging es dann zum gestrigen Steg zurück. Eine lockere Frühstückssituation am Steg mit Boot im Hintergrund sollte arrangiert werden. Als alles mit der Kamera festgehalten wurde, musste es schnell gehen, denn die ersten Wolken zogen auf. Genau rechtzeitig waren alle auf dem Hausboot zurück, nur kurz darauf fing es auch schon an zu regnen. Perfekt um endlich zu frühstücken und wieder Fahrt aufzunehmen Richtung Mirower See.

Angekommen am Steg hieß es warten, denn es regnete. Wetter-Apps wurden geprüft – in einer halben Stunde sollte es trocken sein. Das stimmte, aber die nächsten Wolken kündigten sich an. Denn am Steg sollten noch Szenen eines Radausfluges aufgenommen werden. Vorher hieß es Boot putzen und Wassertropfen verschwinden lassen. Die ganze Crew packte mit an und versuchte, so gut es ging, das Boot trocken zu wischen. Dann konnte geshootet werden. Während Felix auf dem Rand des Steges balancierte, posierten die Models gekonnt mit den Fahrrädern. Als der Regen wie vorhergesagt erneut einsetzte, ging es zurück Richtung Anleger und das Ende des Shootings war in Sicht. Am Anleger angekommen hieß es wieder warten, bis der Regen nachließ und während einer kurzen Regenpause entstanden die letzten Aufnahmen.

Urlaub auf dem Hausboot - Mecklenburgische Seenplatte
Auf der Suche nach einer passenden Location Bild: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Zurück am Anleger waren alle waren froh, dass das Shooting ein voller Erfolg war. Vor allem das Wetter hatte mitgespielt und nun waren alle gespannt auf das Ergebnis.

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