Industriekaufmännchen auf hoher See

Industriekaufmännchen auf hoher See

 

Die KUHNLE-GROUP bietet viele verschiedene Möglichkeiten für eine Ausbildung an.

Ob man sich nun für einen der handwerklichen Berufe entscheidet, oder nicht, man bekommt während der Ausbildung einen Einblick in so gut wie jeden gebotenen Beruf.

Ich selbst habe mich für den Ausbildungsberuf der Industriekauffrau bei der Kuhnle Werft entschieden. Es ist ein sehr weitläufiger Beruf, bei dem ich viele verschiedene Abteilungen der Firma kennenlernen darf und mich an den verschiedensten Aufgaben messen kann.

Der erste Tag den ich hier verbracht habe, war der Kennlerntag bei dem wir mit unserer Ausbilderin einen entspannten Ausflug mit einem der Hausboote machen durften. Wir erzählten voneinander und uns wurde Grundlegendes der Firma vermittelt. Anschließend an die Bootsfahrt erhielten wir eine Führung über das Firmengelände, haben dabei einige Mitarbeiter getroffen und hatten danach den Rest des Tages frei. Es war also ein sehr lockerer Einstieg in die Ausbildung.

Am nächsten Tag begann der erste richtige Arbeitstag. Mir wurde Stück für Stück erklärt wie mein Tagesablauf aussehen wird. Die gesamte erste Woche wurde ich dabei von einer Auszubildenden des zweiten Lehrjahres unterstützt und „eingearbeitet“. Am ersten richtigen Arbeitstag wurde ich natürlich mit Infos überschüttet, aber nach einer Woche hatte ich so langsam „den Dreh raus“. Man wird nicht einfach ins kalte Wasser geschmissen, sondern man bekommt jede Aufgabe ausführlich erklärt und bei weiteren Fragen kann man sich immer an die Ausbilder, oder einen anderen Mitarbeiter der Firma wenden.

Als Industriekauffrau wurde ich als erstes in die Abteilung „Back-Office“ eingeteilt. Meine wichtigste Aufgabe ist es die Post zu verwalten, damit auch die anderen Arbeiter zuverlässig ihre Arbeit erledigen können. Abgesehen von der regelmäßigen Bearbeitung der Post, stehen immer wieder neue und vielfältige Aufgaben an. Das Schreiben von Rechnungen und das Erledigen kleiner Aufgaben, wie zum Bespiel das Anfertigen von Aushängen gehören unter anderem auch dazu.

Bevor man eine Ausbildung beginnt und der erwartete Stichtag kommt macht man sich viele Gedanken darüber auf was für Menschen man treffen wird.

Wie ich bemerkt habe, habe ich mir darüber zu viele Gedanken gemacht, da die Kollegen wirklich sehr nett sind und auch die anderen Auszubildenden sind angenehme Zeitgenossen. Dabei spielt es in der KUHNLE-GROUP keine Rolle, ob man sich im ersten oder dritten Lehrjahr befindet. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist auch recht locker und das bietet ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld. Bei Verständnisproblemen oder auch allen anderen Problemen steht immer jemand zur Verfügung, der helfen kann.

Abgesehen von den tollen Leuten hier, ist die gebotene Umgebung ein Traum. Die ganze Firma hat eine sehr idyllische Umgebung, bei der selbst die stressigsten Situationen entspannt angegangen werden können. Der direkte Blick auf die Müritz gewährt eine verträumte Mittagspause oder einen harmonischen Feierabend.

So gesehen hätte ich mich für keinen besseren Ausbildungsbetrieb entscheiden können, da das Gesamtbild der KUHNLE-GROUP für Auszubildende ein tolles „Sprungbrett“ in die Zukunft darstellt.

 

Wenn Ihr auch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz seid, dann schaut doch mal auf www.kuhnle.jobs/jobs-chancen/ausbildungsstellen/  vorbei, vielleicht gibt es für Euch auch die passende Stelle.

 

Unser Video-Projekt

Unser Video-Projekt

 

Anfang des Jahres sind unsere Kollegen aus dem Marketing und BackOffice auf uns zugekommen, mit dem Wunsch nach einem neuen Azubi-Video, das jungen Menschen die Jobs bei KUHNLE-TOURS näher bringen soll und Lust an einer Ausbildung in unserem Unternehmen weckt. Und wer könnte für die Produktion eines solchen Videos besser geeignet sein als wir? Da das alte Azubi-Video wirklich etwas in die Jahre gekommen ist, schauen wir uns erstmal bei YouTube an, was andere Unternehmen so auf die Beine stellen.  Denn so wirklich einen Plan, wie so etwas funktioniert, haben wir nicht.

Azubi von Kuhnle-Tours mit einem Sportboot unterwegs auf der Müritz

In jedem zweiten Video sitzen irgendwelche Leute vorm Rechner und erklären irgendetwas. Ist ja wahnsinnig spannend… Na so sollte unser Video aber schon mal nicht werden. Unsere ersten Gedanken sind da eher: Mehr Action! Boot fahren! Wasser und Werftarbeiten!

OK, nachdem jeder sich noch weitere Gedanken gemacht hat, geht es jetzt daran einen Plan zu erstellen, was überhaupt genau zu machen ist bei so einem Videodreh.  Daher haben wir uns für ein erstes Meeting im Besprechungsraum getroffen und erste Aufgaben wurden verteilt. Leider hat noch keiner Erfahrungen auf dem Gebiet, aber manchmal ist der „Sprung ins kalte Wasser“ ja auch förderlich für die persönliche Entwicklung 🙂

Nach den ersten Wochen fällt auf, dass alles etwas schleppend läuft. Es gibt noch keinen genauen Ablaufplan, und auch die Kommunikation untereinander läuft noch nicht so rund.  Das ist natürlich auch unseren Ausbildern aufgefallen und so wurde ein weiteres Meeting mit den Ausbildern angesetzt um Verbesserungsvorschläge und Tipps einzuholen.

Kamera - Social Media Kuhnle-Tours

Zumindest unser Kommunikationsproblem haben wir relativ schnell in den Griff bekommen. Zum einen haben ja alle eine Firmenmailadresse und als Hilfe für unsere Kollegen ohne täglichen Zugang zu ihrem Outlook-Konto, haben wir jetzt auch eine WhatsApp Gruppe eingerichtet. Diese hilft nebenbei noch dabei die Azubi-Kollegen kennen zu lernen, denen man auf dem Flur nicht so häufig begegnet.

Rund ums Storyboard habe wir uns dann auch nochmal gekümmert und weitere Ideen ausgetauscht. Azubivideos mit Leuten die vorm Rechner sitzen gibt es ja im Überfluss, deswegen wollen wir eine Tour mit einem unserer Boote machen und unser Gelände etwas vorstellen. Daneben soll es dann noch Interviews mit den verschiedenen Azubis aus den einzelnen Abteilungen geben. Also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Denn unsere Boote sind ja schließlich auch ein schlagendes Argument für eine Ausbildung bei KUHNLE-TOURS, denn jeder kann sich hier auch mal ein Boot ausleihen und selber eine Runde auf der Müritz drehen. Wer kann das sonst schon an seinem Arbeitsplatz?

Mit der Kernidee sind auch unsere Ausbilder zufrieden, aber an den Details müssen wir noch arbeiten.

Zur Hilfe haben wir ein Storyboard von einem älteren Fernsehdreh mit einer Aquino  bekommen, um mal einen Anhaltspunkt zu haben, wie so etwas auszusehen hat.  Dagegen war unser erstes Storyboard  wirklich leider nur ein kleiner Stichpunktzettel. Da merkt man dann was alles zu beachten ist, bei einem Videodreh. (Was wird gebraucht? Wer steht hinter der Kamera? Wer steht vor der Kamera? Was wird gesagt? Wie soll gefilmt werden?)  Also geht’s ab an die Arbeit: Storyboard verfeinern.

Nach dem 3. Versuch wurde das Storyboard dann endlich akzeptiert. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Das heißt für mich: Boot organisieren, Termin klar machen und Kamera besorgen. Der Ablauf ist ja schon im Storyboard geregelt.

Dann ging es also bei bestem Wetter raus aufs Wasser, fast alle waren dabei, es wurden verschiedene Aufnahmen gemacht, vom Beiboot und auch von der Kormoran. Zurück im Hafen wurden dann die Aufnahmen gesichtet…

Das war dann leider nicht mehr so lustig. Ein schöner Reinfall. Man hätte wohl die Personalien im Storyboard noch besser regeln sollen. Und auch die Organisation war mindestens verbesserungswürdig. So wurde z.B. ein Grill organisiert, aber nichts zum Drauflegen, blöd. Auch über die Akkulaufzeit und den Speicher hatte sich vorher leider niemand Gedanken gemacht und so ist von unserem Plan am Ende nicht viel übrig geblieben.  Unseren Ausbildern hat das dann natürlich auch nicht sonderlich gefallen. So wurde dann beim nächsten Meeting beschlossen, dass die Aufgaben etwas anders verteilt werden, mit der Hoffnung, dass es jetzt besser läuft, auch Storyboard und Organisation werden nochmal verbessert und detaillierter aufgeschrieben.

Da ich jetzt für die Organisation und das Storyboard eingeteilt bin, mache ich mich jetzt nochmal an die Arbeit. Auch das Marketing schaltet sich jetzt noch proaktiver in unsere Planungen ein, so sieht unser Storyboard auf jeden Fall schon besser aus als das Letzte. Diesmal ist auch die Aufgabenverteilung geklärt.

Nächste Woche soll es dann wieder so weit sein, das Wetter sieht gut aus und alle sind dabei. Es geht wieder mit Kamera und Equipment aufs Boot.

Wie es diesmal klappt und wie es weitergeht, das erfahrt Ihr dann in meinem nächsten Teil zu unserem Video-Projekt. Vielleicht gibt es dann auch schon die ersten Videosequenzen 😉

 

Wer auch Interesse an einer Ausbildung bei KUHNLE-TOURS hat, der findet unter www.kuhnle.jobs viele interessante Angebote.