Törnbericht vom Familie Schramm

Törnbericht vom Familie Schramm

Wir haben vom 30.07.-07.08.21 eine Renal 45 gebucht.

Als wir ankamen waren wir viel zu früh vor Ort, sodass wir uns erstmal auf den Stegen umsahen, ob wir unser Little Seahorse sehen. Wir sind dann ins Büro um zu fragen, ab wann wir denn auf das Boot dürfen und wie wir die ganzen Utensilien auf das Boot bekommen (es war ziemlich viel…am Ende hatten wir 3 Handwagen und mussten trotzdem 3x laufen…). Die nette Mitarbeiterin hat uns alles erklärt/gezeigt und hat gesagt, dass das Boot schon etwas früher bereit wäre, wenn der Kollege zum Einweisen frei ist.

Da es bis dahin noch Zeit war, gingen wir ins Captain’s Inn etwas Essen. Der sehr freundliche Mitarbeiter wies uns einen Tisch zu und wir suchten uns etwas zu Essen aus, haben die Sonne, das Essen und den Urlaubsbeginn genossen.

Anschließend sind wir auf das Boot und wurden eingewiesen. Eine kleine Probefahrt und schon konnten wir beginnen das Boot einzuräumen.

Den Samstag blieben wir noch im Hafendorf, da starker Wind angesagt wurde. Am nächsten Morgen haben wir uns beim Kiosk frische Brötchen geholt, wie viele andere auch.

Nach dem Frühstück ging es los. Der erste Halt war Waren. Dort blieben wir 2 Nächte da wieder Sturm angesagt wurde und der Hafenmeister davon abgeraten hat trotz Führerschein raus zu fahren. Also genossen wir die Altstadt.

Am Dienstag ging es weiter nach Malchow, wo wir am Wasserwanderrastplatz angelegt haben. Eine kleine Anlegestelle allerdings der weiteste Weg zur Toilette und zur Dusche und nachts nicht beleuchtet, aber der schönste Blick fürn Sonnenuntergang. Am Mittwoch sind wir nach Plau am See gefahren. Dort sind wir ebenfalls durch die Altstadt gelaufen, waren auf einem neuen, riesigen Spielplatz. Dann sind wir zum Leuchtturm gelaufen und haben einfach die Aussicht genossen.

Am Donnerstag sind wir dann zum Segelyachthafen in Röbel. Eine schöne Anlage mit sehr sauberen Toiletten und Duschen. Einziges Manko war, dass es keine frischen Brötchen auf dem Gelände zu kaufen gab. Dafür musste man zum nächsten Supermarkt der gute 2 km entfernt war. Am Freitag ging es für uns wieder zurück zum Hafendorf, da wir Samstag um 8.30 Uhr das Boot wieder abgeben mussten. Auch die Rückgabe des Bootes verlief reibungslos. Der nette Mitarbeiter der uns am Samstag das Boot übergab kam pünktlich um 8.30 Uhr um das Boot wieder abzunehmen. Anschließend konnten wir auschecken und sind nach Hause gefahren.

Dieser Urlaub wird uns lange in Erinnerung bleiben und wir werden mit Sicherheit wieder kommen. Vielen Dank für die tolle Zeit und vielen Dank an alle Hafenmeister die durchweg gast- und kinderfreundlich waren.

Was lange währt, wird endlich gut

Was lange währt, wird endlich gut

Reisemobil-Marina Müritz

Seit 2006 ist er in der Planung, 2021 war es dann endlich soweit: die Reisemobil-Marina Müritz konnte eröffnet werden!

Nigelnagelneue Toiletten, Duschen, Stromsäulen, Entsorgungs- und Frischwasserstationen traten Ende Juli 2021 ihre Bewährungsprobe an – denn an diesem Tag reisten unsere ersten Gäste mit ihren Landyachten an und inspizierten erst einmal alles gründlich.
Wie es nun mal so ist, funktionierte noch nicht alles 1A – so lief zum Beispiel in den Duschen nur kaltes Wasser – aber für alles ließ sich schnell eine Lösung finden. (So mussten unsere Gäste natürlich nicht kalt duschen, sondern konnten sich in den Sanitäranlagen des Hafens, unweit von dem Stellplatz entfernt, von heißem Wasser berieseln lassen.)
Unsere Techniker nahmen sich den Problemen an und zwei Tage später lief alles einwandfrei – die Bewährungsprobe war bestanden.

In naher Zukunft

Doch damit geben wir uns noch nicht zufrieden. An die Zufahrt zum Stellplatz bauen wir eine Schranke, die die Kennzeichen der Reisemobile erkennen und mit den vorliegenden Reservierungen, die bereits online eingegangen sind, abgleichen wird. Dabei wird gleichzeitig der Check-In vorgenommen, sodass alles kontaktarm ablaufen kann. Auch der Check-Out erfolgt dann über die kennzeichenerkennende Schranke.

Zufahrt zur Reisemobil-Marina Müritz über die Straße “Am Hafendorf”

Momentan sieht auch unser Sanitärhäuschen von außen noch ein wenig nach Baustelle aus. Das hat einen einfachen Grund: es ist noch eine kleine Baustelle, denn wir montieren auf dem Dach noch Solarzellen, um einen sauberen Fußabdruck in der Umwelt zu hinterlassen. Wenn diese Arbeit abgeschlossen ist, dann wird das Häuschen eine schöne Holzverkleidung erhalten und an der Seite wird es noch Außenwaschbecken für Geschirr etc. geben.

E-Ladestation im Hafendorf Müritz

Da in der KUHNLE-GROUP ein hohes Umweltbewusstsein verbreitet ist, haben wir um im Zuge des Baus der Reisemobil-Marina Müritz dafür entschieden, gleich noch eine Ladestation für Elektroautos aufzustellen. Nach ein paar Verhandlungen, Schulungen und Aufbauarbeiten war es dann soweit und der erste Ladevorgang konnte stattfinden – unter den neugierigen und kritischen Blicken der Werft-Mechaniker. Nach ersten Startproblemen lief dann auch hier alles glatt und nach gut 3 Stunden Ladezeit konnten wir den Besitzern eine gute Weiterfahrt wünschen.

Dankeschön!

An dieser Stelle möchten wir uns nun auch noch bei allen „Erstgästen“ für Ihre Nachsicht und die wertvollen Tipps bedanken! Auch wenn besonders Frau Rockel-Kuhnle sehr viele Erfahrungen im Campen hat und selbst ein Elektroauto fährt, hat doch jeder andere Bedürfnisse und Vorstellungen und es ist immer schön, sich über diese austauschen zu können. Nur auf diesem Wege können wir uns verbessern!

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

  1. bis 26. Juni 2021

Wir wollen die Seen des Müritz Nationalparks während unserer 7 Tage an Bord einer Kormoran 1140 erkunden. Wir das sind Ilka, Michael, Gaby und Ralf.

Schnell haben wir das Hafenbüro in der Marina gefunden. Die Anmeldung im Kuhnle-Hafenbüro läuft, dank Daler Radzhabov, dem Kuhnle-Servicemitarbeiter, recht schnell.

Auf der Trebel erhält Gaby die Einweisung in die Besonderheiten der Kormoran 1140.

In der Zwischenzeit genießen Ilka, Michael und ich ein kühles Getränk in der Pirateˋs Bar direkt an der Marina.

©Kreuzfahrt 4.0 Pirate’s Bar im Hafendorf Müritz

Gegen 16 Uhr starten wir unsere Hausboottour. Unser erstes Ziel ist Röbel, welches wir in zwei Stunden erreichen sollten.

Das Wetter ist wunderschön und die Müritz spiegelglatt. Im Yachthafen von Röbel legen wir das erste Mal gemeinsam an. Alles läuft ruhig ab und beim zweiten Versuch liegt die Trebel am Liegeplatz.

Der Hafenmeister ist nur bis 18 Uhr im Hafenbüro. Macht nichts, denn wir können auch am nächsten Tag einchecken.

Wir genießen den ersten Abend an Bord und grillen auf dem Lotusgrill, welchen wir bei Kuhnle-Tours mit gemietet haben.

Tag 2 Auf nach Waren

Der zweite Tag unserer Hausboottour beginnt bei strahlendem Sonnenschein. Heute geht es weiter nach Waren.
Gegen 10 Uhr verlassen wir den Hafen von Röbel und drehen noch eine Runde vor der Stadt Röbel und schauen uns Röbel vom Wasser aus an.

Auf der Fahrt nach Waren legen wir einen Badestopp ein. Dafür verlassen wir die Fahrrinne und lassen den Anker in Ufernähe auf den Grund der Müritz sinken. Dank der Badeplattform am Heck unseres Hausbootes ist der Sprung ins kühle Nass kein Problem. Ilka und ich wollten unbedingt mal das SUP ausprobieren. Auch das haben wir uns bei Kuhnle-Tours geliehen.

An den Untiefen vor der Hafeneinfahrt von Waren vorbei kommt uns schon der Hafenmeister in seinem Boot entgegen. Er fährt voraus und zeigt uns unseren Liegeplatz für die Nacht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Waren/Müritz

Wir erkunden Waren mit seiner kleinen Altstadt und genießen ein leckeres Eis.

Nach einem leckeren Essen im Außenbereich des Restaurant Am Yachthafen (mit Blick auf den Hafen) lassen wir den Abend an Bord ausklingen.

Tag 3 Malchow und Eldenburg

Nach dem Frühstück, natürlich außen auf dem Achterdeck, machen wir uns auf in Richtung Malchow.

Wir verlassen die Binnenmüritz und die Aussicht ändert sich. Unsere Bootstour geht durch den Reeckkanal, vorbei am Fischerdorf Eldenburg auf den Köpinsee.

Der Stadthafen von Malchow liegt hinter der Drehbrücke, welche nur zur vollen Stunde öffnet. Wir haben Glück und kommen kurz nach 14 Uhr dort an. Der Hafen verfügt über knapp 20 Liegeplätze und ist recht eng. Der Hafenmeister weist uns einen Liegeplatz mit Blick auf die Klosteranlage zu.

Malchow und seine Altstadtinsel sind sehenswert. Auf der Altstadtinsel findet Ihr viele kleine Häuser, die einen besonderen Charme versprühen. Und mittendrin thront das Malchower Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert. Das DDR-Museum Malchow befindet sich im ehemaligen Filmpalast.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Malchow

Gut das wir uns den Lotusgrill bei KUHNLE-TOURS geliehen haben. Durch die Bauweise kann dieser Holzkohlegrill an Deck betrieben werden.

Bei leckerer Grillwurst, Salat und Steaks genießen wir den Blick auf die Klosteranlage

Tag 4

Fast pünktlich um 10 Uhr öffnet die Drehbrücke in Malchow und wir passieren diese mit unserem Hausboot, so wie es der Brückenwärter wünscht: zügig.

Unseres heutiges Tagesziel ist Eldenburg. Doch vorher fahren wir mit unserem Hausboot nach Jabel. Vom Kölpinsee aus führt ein enger und flacher Kanal in den Jabelschen See.
Ilka hat ein ufernahes Plätzchen zum Ankern gesichtet und Michael steuert darauf zu. Wir genießen die Ruhe, beobachten die Angler:innen und die vorbeifahrenden Boote.

Durch den engen Kanal fahren wir wieder zurück auf den Kölpinsee und über den Reeckkanal nach Eldenburg. Im Fischerhof Eldenburg finden wir einen Liegeplatz für die Nacht. Der Fischerhof Eldenburg liegt geschützt in einer Bucht und Schwimmen sowie SUP fahren sind möglich. Das Fischerdorf Eldenburg besteht aus zwei Häfen irekt nebeneinander, einem Restaurant, einem Fischimbiss, einem schönen Kinderspielplatz und einem Ferienhauspark. 
Im Hafenrestaurant Marina Eldenburg genießen wir Fisch aus der Müritz und Bier aus Mecklenburg-Vorpommern.

Tag 5
Auf nach Klink. Langsam fahren wir durch den Reeckkanal wieder auf die Binnenmüritz. Der Hafen von Klink ist klein und bietet nur wenige Liegeplätze für große Boote wie unseres. Gekonnt legt Gaby unser Hausboot rückwärts am Anleger an und wir gehen die paar Meter zum Schloss Klink.

Das Schloss Klink ist ein Hotel und bietet von außen ein schönes Fotomotiv. Unweit vom Schloss Klink findet Ihr den Müritzer Bauernmarkt. Hier gibt es leckeren Kuchen und Torten, die Ihr auch mitnehmen könnt. Ansonsten findet Ihr hier Müritzer Spezialitäten und jede Menge Nippes und Dinge, die die Welt nicht braucht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hotel Schloss Klink

Den Kuchen genießen wir an Deck unseres Hausbootes und schauen den anderen Booten beim An- und Ablegen zu.

Gegen 15 Uhr brechen wir auf in Richtung Waren. Waren erreichen wir in knapp einer Stunde. Unser Tipp: Ihr sollten mit euerem Boot bis 16 Uhr im Hafen sein, um einen Liegeplatz zu bekommen.

Tag 6
Gefrühstückt wird heute – in Jacke – draußen. Dann geht es auch schon weiter nach Röbel. Gut zwei Stunden dauert die Fahrt nach Röbel am Westufer der Müritz entlang. Wer auf dem Wasser unterwegs ist hat, glaube ich, immer Hunger. Im Hafen gibt es eine kleine Fischbude und wir kaufen leckere Fischbrötchen.

Frisch gestärkt gehen wir zur Marienkirche und besteigen den 58 Meter hohen Kirchturm. Der Aufstieg kostet einen Euro und ist wirklich steil. Der Ausblick ist einfach fantastisch und entschädigt für den steilen Aufstieg.

Auf dem Rückweg machen wir eine Kaffeepause im Café Mühlenblick. Im kleinen Gartencafe haben wir einen tollen Blick auf die alte Windmühle von Röbel.

Tag 7

Heute geht es zurück nach Rechlin, unserem Heimathafen von KUHNLE-TOURS. Denn morgen müssen wir unser Hausboot schon wieder abgeben. Wir verlassen den kleinen Hafen von Röbel und steuern noch einmal auf den Yachthafen Röbel zu. Denn wir wollen noch etwas frisch geräucherten Fisch beim Fischerhof Röbel kaufen.

Spontan beschließen wir in Ufernähe zu Ankern und noch einmal in der Müritz baden zu gehen. Anker runter, SUP ins Wasser und los geht’s. Einfach klasse.

Nach dem Badestopp schippern wir knapp zwei Stunden bis nach Rechlin, unseren Heimathafen.

Nach dem Anlegen nehmen wir einen leckeren Cocktail an der Pirate`s Bar im Hafen. Lange sitzen wir an Deck und schauen auf die Boote die im Laufe des Abends einlaufen. Wahrscheinlich ist es auch deren letzter Abend auf dem Boot.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafendorf Müritz

Tag 8 Abreise und Fazit
Normalerweise muss das Hausboot bis 8.30 Uhr abgegeben werden. Wir haben aber, in weiser Voraussicht, die Spätabreise bis 11 Uhr gebucht. Also können wir den Tag ruhig angehen lassen, Frühstücken, Betten abziehen und alles in unser Auto laden.

Auf dem Weg nach Dortmund reden wir viel und gerne über diese tolle Woche Hausbooturlaub auf den Seen des Müritz Nationalparks

Vielen Dank an das KUHNLE-Team !

©Kreuzfahrt 4.0 Hafenidylle

Fazit unseres Hausbooturlaubes
Eine Bootstour auf den Seen des Müritz Nationalparks ist eine tolle Sache. Schwimmen und einfach Ankern und die Seele baumeln lassen ist (fast) überall möglich.
Die Städte an den Ufern sind meist klein, bieten aber eine nette Abwechslung.
Die Liegegebühren betragen im Schnitt 30 Euro pro Nacht bei 4 Personen inklusive Kurtaxe. Duschen (3 Minuten für 0,50 Euro) und Strom meist 50 Cent. Für das Entleeren des Abwassertanks haben wir 18 Euro gezahlt.

Wir vier waren uns einig, dass wir 2022 wieder auf den Seen und Kanälen des Müritz Nationalparks mit dem Boot unterwegs sein werden.

Einen ausführlichen Beitrag unseres Hausbooturlaubes findet Ihr auf unserem Kreuzfahrt blog unter https://kreuzfahrt4punkt0.de/hausbooturlaub-auf-der-mueritz/

Ilka, Michael, Gaby und Ralf

Der Alltag im Werftbüro

Der Alltag im Werftbüro

In diesem Artikel möchte ich meinen Alltag und Erfahrungen, sowie erlangte Fähigkeiten im Werftbüro der Kuhnle-Werft schildern.

Meine Woche beginnt damit alle Arbeitszettel, unserer Werftmitarbeiter, der vergangenen Woche einzusammeln. Bevor dann begonnen wird die vermerkten Artikel und Dienstleistungen zu buchen, ist es wichtig sie mit den dazugehörigen Stundenzetteln abzugleichen. Eine weitere Aufgabe ist es Rechnungen zu buchen, bevor sie von der Buchhaltung weiter bearbeitet werden können.

Im Sommer, der Saison, kommen noch andere Arbeiten hinzu. Eine davon ist zum Beispiel die Vorbereitung auf die Bearbeitung entstandener Kautionsschäden. Dazu wird ein Datenblatt des Kunden und des Geschädigten ausgefüllt.

Das Arbeiten im Werftbüro ist sehr angenehm und abwechslungsreich. Hier ist auch an einigen Stellen Teamarbeit gefragt, wenn Nachfragen an Kollegen und Kolleginnen aus der Werft aufkommen.

Ich persönlich konnte in dieser Abteilung einige Fähigkeiten für meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement erlange. Wie zum Beispiel das Buchen von Rechnungen und eine ausgiebigere Nutzung unseres Programmes.

Mein Arbeitsplatz im Werftbüro

Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit – Fazit

Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit – Fazit

Im August 2018 habe ich meine Ausbildung bei KUHNLE-TOURS begonnen. Anfangs hielt ich das für eine schlechte Idee, da ich noch nie in der Tourismusbranche gearbeitet hatte. Aber mit der Zeit wurde das alles interessant für mich.

Mein Beruf heißt Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Meine Arbeit ist sehr vielseitig. Zu den Hauptaufgaben gehören: Auswahl und Entwicklung der Törns, Arbeit mit ausländischen Gästen. Aber das Wichtigste in meinem Beruf ist die Kommunikation mit Kunden, nämlich: ihre Bedürfnisse zu verstehen, über die Vor- und Nachteile der Tour zu sprechen, die finanziellen Möglichkeiten des Kunden zu berücksichtigen und unabhängige Entscheidungen zu treffen. Außerdem muss man sich riesige Mengen an Informationen merken und eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten kombinieren.

Der Arbeitstag beginnt um 8 oder 9 Uhr morgens, kann aber auch um 5 oder 9 Uhr abends enden. Dies gilt insbesondere in der Sommerzeit, dies sind die geschäftigsten Monate.

Der Kundenstrom ist sehr groß, denn in diesen Monaten gibt es die meisten Ferien und Feiertage. Jeder Kunde hat andere Interessen und Anforderungen an die gewünschte Tour.

Unsere Firma kümmert sich um seine Mitarbeiter und Gäste, daher sind alle Arbeitsbedingungen und Dienstleistungen zu guten Konditionen. Sie bezahlt zum Beispiel den Sportbootführerschein Binnen.

Nach Feierabend fahren wir gerne mit den Booten von KUHNLE-TOURS

Die meiste Arbeitszeit in unsere Firma wird mit Kundengesprächen verbracht. Das gefällt mir. Eine geschlossene und schweigsame Person kann kein einzelnes Boot verkaufen. Man muss fröhlich, aufmerksam, charmant und in der Lage sein, dem Kunden zuzuhören. Ich habe auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, Menschen aus anderen Ländern zu treffen und zu kommunizieren und so die Selbstentwicklung zu steigern.

In unserer Arbeit sind solche Qualitäten wie Gemeinschaft, Professionalität und die Fähigkeit, jede Situation schnell zu lösen, ohne den Arbeitsrhythmus zu verlieren,  sehr wichtig. Fremdsprachenkenntnisse sind unabdingbar.

Ich kann sagen, dass die Tourismusbranche eine der profitabelsten und vielversprechendsten ist. Ich habe die Möglichkeit, immer wieder neue Horizonte für mich zu entdecken und mein Wissen mit anderen zu teilen.

Wir bewältigen den Binnenbootsführerschein

Wir bewältigen den Binnenbootsführerschein

Ob KUHNLE-TOURS oder Kuhnle Werft-Mitarbeiter, bei diesem Projekt wurde das Interesse aller geweckt. Auch wenn Hausbootfahren im Prinzip ja führercheinfrei möglich ist, so sollen möglichst alle Mitarebiter den normalen “Amtlichen Sportbootführerschein Binnen” haben. Egal ob Werft, Büromensch oder Azubi.

Nach langem Verschieben des Termins (wegen Corona), bekamen wir am 26. April 2021 die Nachricht, dass nächste Woche der Kurs für den Bootsführerschein beginnt. Schnell beschafften wir noch die notwendigen Dokumente für den Antritt wie Passbild und ärztliches Attest, dass wir ordentlich sehen und hören können.

Mit großer Freude starteten am 3. Mai 2021 die ersten Mitarbeiter in Rechlin den Kurs mit dem Theorieunterricht. Lernort ist unsere Dorf-Fahrschule in Rechlin. Hier lernen alle Rechliner Bootfahren, Autofahren und wenn es sein muss, auch Motorradfahren.

Unser Fahrlehrer Jens-Uwe Schulz ist deswegen einer der bekanntesten Menschen im Dorf. Er begann gleich in der ersten Stunde mit den Grundlagen, wie Definitionen, Beleuchtungen, Schleusenregeln und Schilder behandelt.

In jeder Pause wurde von allen fleißig das Knotenbinden geübt.

Das Gelernte wurde gleich in den Pausen angewendet

Am Samstag wurde der Theoriestoff wiederholt und sogleich für die Prüfungen geübt.

Dann waren auch schon die Gruppen für den Praxisteil eingeteilt und mit jeweils 3 bis 4 Personen ging es aufs Boot.

Am Sonntag wurde die Theorieprüfung geschrieben und der erste Teil durfte schon zur Praxisprüfung.

Es befanden sich zur Praxisprüfung immer 2 Schüler an Bord.

Dort konnte man pro Person mit 20 min Prüfungszeit rechnen.

Als alle ihre Prüfungen abgeschlossen und natürlich auch bestanden haben, kamen Herr Kuhnle und Frau Kuhnle noch zum Beglückwünschen.

Nach dieser Woche können alle stolz auf sich sein, denn jetzt sind sie ihr eigener Kapitän an Bord.

Die KUHNLE-GROUP hat die Rechnung für den Sportbootführerschein Binnen übernommen, wofür wir uns bedanken möchten.

Jetzt haben wir alle einen Sportbootführerschein Binnen
Mädelswochenende auf dem Hausboot – Eine Kampagne des Tourismus-Verbandes MV

Mädelswochenende auf dem Hausboot – Eine Kampagne des Tourismus-Verbandes MV

„Ein entspanntes Wellnesswochenende mit den Mädels auf einem Hausboot verbringen“. So lautet die neue Kampagne des TMVs für 2022 und wurde auf unserem neuen Sauna-Hausboot und dem Febomobil 1180 umgesetzt.

Ich bekam die Gelegenheit einen Tag dem Büroalltag im Marketing zu entfliehen, um bei diesem Videodreh dabei zu sein und zu beobachten, wie genau  solch einen Tag für eine Kampagne abläuft. Am Morgen traf ich auf die Models am Hafen von Granzow. Mit den Damen kam ich schnell ins Gespräch und fand heraus, dass dies ihre erste Fahrt mit einem Hausboot sein würde. Als das Filmteam ankam gab es kurz eine kleine Einweisung und Instruktionen, wie der Tag ablaufen wird. Um ehrlich zu sein dachte ich, dieser Tag füllt sich mit einem straffen Zeitplan und strengen Rahmenprogramm, aber schon zu Beginn und beim Ablegen der Boote gab es eine lockere Atmosphäre und es schien so als wäre das der tatsächliche Start in ein entspanntes Wochenende mit den besten Freundinnen.

Endlich ging es los und wir fuhren mit den zwei Booten auf dem Mirower See, der mit dem Schloss und vielen bunten Bootshäusern eine einzigartige Kulisse für Fotos und das Video bat. Es wurde sich per Funk verständigt, wie das Boot am besten zu platzieren ist um die richtigen Aufnahmen zu erzielen. Neben Fotografen, usw. war auch eine Reisejournalistin an Bord, die bei ausgelassenen Gesprächen die Damen befragte, was ihre Eindrücke von einem Urlaub mit dem Boot denn seien.

Am Abend wurde das Boot nochmal richtig in Szene gesetzt, es wurde auf dem Sonnendach des Sauna-Hausboots gegrillt und fein aufgedeckt. Bei lockeren Gesprächen und ausgelassener Stimmung am Esstisch wurden authentische Bilder und mit einer Drohne spektakuläre Luftaufnahmen von diesem gemütlichen Grillabend  gemacht. Dadurch, dass wir mit dem Sauna-Boot unterwegs waren, wurde ein abschließender Gang in die Sauna mit Panoramasicht auf den See und Sonnenuntergang zum Highlight des Tages.

Alles in allem war dies ein erlebnisreicher Tag und ich konnte viele verschiedene Eindrücke und neue Erfahrungen sammeln, die ich für zukünftige Projekte, wie dieses anwenden kann.

Die KUHNLE-GROUP bekommt einen Chatbot

Die KUHNLE-GROUP bekommt einen Chatbot

Ende Dezember 2020 erhielt ich die Aufgabe mich um die Beschaffung eines Chatbot’s zu kümmern.
Von einem Mitarbeiter habe ich bereits etwas Vorarbeit erhalten, in Form von bereits bestehenden Kontakten zu Chatbot Anbietern, sowie einer groben Vorauswahl. Außerdem fand ich eine Liste mit gewünschten Anforderungen.

So machte ich mich also an die Aufgabe und las mich zunächst erstmal in das Thema ein, um mich erstmal vertrauter mit dem Begriff Chatbot zu machen.
Als ich dann mit dem dem Thema vertraut war, setzte ich mich auch schnell mit den verschiedenen Anbietern auseinander und sah mir einige Präsentationen der Anbieter an.

Mit den neuen Informationen, die ich natürlich auch in die Liste eingepflegt habe, fragte ich nun nach Testversionen, um alles einmal selbst zu testen und ein Gefühl für die Benutzeroberflächen zu bekommen. Ebenfalls wollte ich die Lernfähigkeit der KI (künstliche Intelligenz) der verschieden Anbieter anhand eigener Eingaben in die Datenbank testen.

Es war alles dabei von viel zu kompliziert und umständlich bis hin zu sehr simpel und übersichtlich.

Nachdem wir dann die ganzen Anbieter eingrenzen konnten und es für uns eine TOP 3 gab, legten wir los und erstellten zahlreiche FAQ’s, die dann in den Bot fließen sollen. Nun mussten wir uns nurnoch um die Schnittstelle zu unseren Buchungssystemen kümmern und bestimmen was der Kunde letztendlich alles zu seiner Buchung benötigte.

Nach diverser Testphasen und Meetings mit den Anbietern haben wir uns schließlich für einen Anbieter entschieden. Der Chatbot ist auch schon auf unseren Websites integriert. Wir hoffen so unsere Kunden noch besser betreuen zu können und Fragen schneller zu beantworten.

Da ich das Thema Chatbot vom ersten Moment an mitbetreut habe, eignet es sich auch prima als Thema für meine mündliche Abschlussprüfung im Sommer.

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“

Heute: Wir bauen einen Reisemobil-Stellplatz! Und wenn wir schon mal dabei sind … Aber lesen Sie lieber die ganze Geschichte.

Steine haben reichlich im Weg gelegen in den fast 24 Jahren, die vergangenen sind seit ein junger Hausboot-Typ aus dem Westen das Gelände des ehemaligen VEB Schiffswerft Rechlin ersteigert hat. Von den 1100 Mitarbeitern, die zu DDR-Zeiten in Rechlin Behördenboote und Rettungsboote gebaut hatten war damals, im Herbst 1997, nur noch einer – Günther Lindstaedt – vor Ort, um dem neuen Hausherren seine Liegenschaft zu zeigen. Die anderen 1099 waren im Zuge der fehlgeschlagenen Privatisierung des VEBs dem Arbeitsamt zugeführt worden, aber das ist eine andere Geschichte.

Arbeitsfahrzeuge aller Art sind ständige Gäste im Hafendorf Müritz.

Was es damals zwischen Müritz und Claassee gab war folgendes: Betonhallen, die schon bessere Zeiten gesehen hatten, Bürogebäude mit Sprelacart- (in Westdeutschland: Resopal-) Chic aus den 70ern, eine (!) sanierte Toilette mit elegantem Fußboden sowie ein Atombunker. Viele der langjährigen Stammkunden erinnern sich sicher noch an die Industriebrache, über die sie stapften, als es endlich mit dem Straßenbau und der Erschließung losging. Über eine schlammige Baustelle mussten sie von ihren geparten Autos zum Steg und wunderten sich vielleicht insgeheim, dass es einen Menschen gab, der fest an eine große Zukunft dieses Lost-Places an der Müritz glaubte. Harald Kuhnle, der Hausboot-Typ aus Stuttgart, hatte im Frühjahr 1991 in Waren die erste Hausbootbasis in den neuen Bundesländern eröffnet. Er dachte groß. Zu groß für die Warener Stadtvertretung, die den Kopf schüttelte, als er anbot, sich entweder des Stadthafens oder des alten Sägewerks anzunehmen um dort eine Marina aufzubauen und an Land Platz für Boote, Werkstätten und Wohnungen zu schaffen. „Wir wollten nicht, dass einer so groß wird“, steckte uns später mal ein Insider nach dem dritten Rum, „war ein Fehler damals.“ Harald Kuhnle sah sich nach einem alternativen Standort um und fand ihn am Südufer der Müritz: das Geländes des ehemals volkseigenen Betriebs Schiffswerft Rechlin.

Als 2003 der „Turm“ abgerissen wurde – ein prägnantes Beton-Monster mit Flak-Plattform auf dem Dach – schrieben wir in die Pressemitteilung: „Plattmachen ist in Ordnung, wenn man was neues aufbaut.“ Inzwischen steht dort übrigens ein schönes Apartmentgebäude. Weitere Hallen wurden abgetragen, Ferienhäuser errichtet. Überzählige Betonteile nutzen wir, um hinter den Werfthallen ebene Flächen für das Boots-Freilager zu schaffen. Was dafür nicht eben genug war, kam auf einen großen Haufen.

Was man alles so findet, wenn man eine Fläche bebaubar macht … Hier ist ein winzig kleiner Teil der Steine, die wir so im Laufe der letzten 24 Jahre aus dem Weg geräumt haben.

Der Haufen wurde immer größer. Beim Ausgraben eines Fundamentes stieg plötzlich der Baggerfahrer kreidebleich aus seinem Cockpit. Er hatte unter einem Fundament eine Fliegerbombe gefunden und glücklicherweise nicht ausgelöst. Nach der Kampfmittelsondierung und Entsorgung der Fundbombe ging es dann weiter. Einige Hallen durften stehen bleiben, wurden außen ertüchtigt und/oder verschönert und innen entkernt, damit man vernünftig Boote drin aufbewahren konnte. Der Abraum kam wieder auf den großen Haufen.

Schon seit 2006 war in der Planung des Hafendorf Müritz ein Wohnmobil-Stellplatz vorgesehen. Doch immer waren andere Investitionen wichtiger: Der Travellift, der Bau der Niederlassung in Frankreich, die neuen Marina-Müritz-Apartments, die Pirates Bar, der Anbau vor dem Captains Inn – die Liste ist endlos. Allein, es ist in der in diesem Jahr 40jährigen Firmengeschichte tatsächlich noch nicht passiert, dass jemand nach mehr Arbeit verlangt hätte. Auch der Chef nicht, der sich für künftige Projekte gerne mal Hotels auf anderen Kontinenten ansieht und Craft-Biere verkostet.

2020 – im Corona-Jahr – war der öffentliche Parkplatz vor dem Werftgebäude in einer App aufgetaucht, die kostenlose Reisemobil-Stellplätze ohne Service (aber auch ohne Gefahr verjagt zu werden) auflistet. Jeden Abend gingen wir also nach Feierabend an gemütlich entspannenden Campern zu unseren Autos. Kurz überlegten wir, auf die Schnelle einen Pop-Up-Stellplatz zu errichten. Wir hatten die Sanitärcontainer aus einem aufgegebenen Standort noch herumstehen, könnten die für den Stellplatz gedachte Ecke einmal überplanieren, Container anschließen und Einen zum Kassieren hinstellen, das sollte doch gehen?

„Nix da, wenn, dann gleich richtig, aber erst nächstes Jahr! Und einen Mitarbeiter zum Kassieren haben wir schon gar nicht übrig!“, lautete die Order de Mufti. So machten wir uns an die Planung: Ein hübsches kleines Sanitärgebäude mit fünf kompletten Duschbädern, eines davon für Rollstuhlfahrer zugänglich, außen mit Abwaschbecken, 47 unterschiedlich große Stellplätze für den ausgebauten Kastenwagen bis zum Dickschiff mit LKW-Zulassung, jeder mit Stromanschluss und Platz für Grill und Liegestuhl. Und natürlich eine Station zum Ablassen von Grauwasser, Bunkern von Frischwasser und Entsorgung von Chemie-WCs.

Fünf Duschbäder, davon eins barrierefrei (der Türdurchgang ist eigentlich breiter als auf dem Grundriss) und je zwei Becken fürs Pipimachen im Sitzen und im Stehen.
So sieht das Häuschen später von außen aus. Licht bekommen die von außen zugänglichen Zimmer von oben und durch Fenster in den Türen.
Stand 9. April 2021: Rohbau und Dachauflagen sind fertig.

Bei einer sonntäglichen Winterwanderung im Schnee besprachen wir mit anderen kompetenten Spaziergängern (in Person von Hafenmeister Maik Marlow und seiner Frau Anke), ob wir einen Wall oder Bäume zur Einfriedung des Geländes nehmen sollten und ob man vorsorglich noch eine Ladestation für Elektrowohnmobile installieren sollte (erstmal nicht, aber schon mal Kabel legen). Und wenn wir sowieso schon dabei sind, können wir ja noch zusätzliche Stellplätze für Kunden anlegen, oder? Die olle Sandfläche und die Wiese vor und neben dem Captains Inn war in der letzten Saison eher ein Parkchaos als ein Parkplatz. Warum muss ein Auto eine Woche mit Blick aufs Wasser herumstehen, während sein Besitzer mit dem Hausboot unterwegs ist?

Was haben wir nicht alles an Rohren ausgegraben! Bei manchen wusste keiner mehr, wofür die mal gut gewesen sind. Ein Telefonkabel von der Deutschen Bundespost war auch dabei.
Weiß wo was lang geht: Günther Lindstaedt in seiner aktiven Zeit in der Kuhnle-Werft

Dann rückten die Bauarbeiter an. Erstmal unsere Eigenen. Zunächst wurden alte Schächte „zurückgebaut“ (ausgebuddelt und auf den großen Haufen), außerdem bauten die Werftkollegen alte Fernwärmerohre aus, räumten tote Wasserleitungen weg, trennten Stahlrohre mit dem Gasbrenner. „Keiner wusste, welcher Schacht noch für irgendwas gut war“, berichtet das Bau-Team. Rat wusste wieder mal Günther Lindstaedt (der eingangs erwähnte Mitarbeiter 1100, der das Gelände wie seine Latzhosentasche kennt). Er kam gerne aus dem Ruhestand vorbei und sagte, welches Rohr wohin führt. Dann konnten neue Rohrbettungen gebaggert und Leitungen verlegt werden: Für Abwasser, Frischwasser, Regenwasser und allerhand Kabelage: 400 Meter Glasfaserkabel, 700 Meter CAT-7-Leitung und wohl einen ganzen Kilometer Stromkabel versenkte die Kuhnle-Werft im Boden. Es wäre natürlich nett gewesen, jeden Stellplatz einzeln mit einem Wasseranschluss zu versehen, leider erschwert die neue Trinkwasserverordnung solche dezentralen Anlagen, so wird es dann Wasser und Abwasser an einem etwas seitlich liegenden Ver- und Entsorgungsplatz geben. 

Kilometerweise Kabel verlegt: Glasfaser, Strom, Datenleitungen: Die meisten Kabel sind schon verlegt und die Gräben wieder zugeschüttet.

Nun musste das ganze Gelände noch aufgefüllt und leidlich eben gemacht werden. Dafür Boden anfahren lassen, kommt bei einer Firma mit schwäbischen Wurzeln natürlich nicht in Frage. Wozu hatten wir schließlich die letzten Jahre Beton gesammelt! So kam der große Haufen nach und nach in einen Schredder, wo er zu kleinen Steinchen gemahlen und zum Auffüllen von Schächten und Gelände genutzt wurde.

Haralds Hügel? Kuhnles Kuppe? So sieht ein weitere kleiner Teil der Steine aus, die wir aus dem Weg geräumt, dann geschreddert und dann verbaut haben.

Jetzt kurz nach Ostern ist der Platz soweit gediehen, dass wir im Mai die ersten Wohnmobile begrüßen können. Vorausgesetzt, dass uns allen dann unsere Reisefreiheit zurückgegeben ist. Dann wird die ganze digitale Landschaft des Platzes samt drei W-Lan-Verteilern schon fertig sein. Die Idee ist, dass man den Platz vorab im Internet bucht, die Schranke an der Einfahrt das Autokennzeichen lesen und man mit Codes die Türen öffnen kann.

Wir freuen uns auf die Landyachten und ihre Crews!

Der Stellplatz bekommt natürlich auch eine eigene Internetseite für Anmeldung und Information: www.reisemobil-marinas.de

Platz für ausgebaute Mini-Vans und Asphalt-Dickschiffe: Die 47 Stellplätze sind unterschiedlich groß, deshalb Augen auf bei der digitalen Platzreservierung.
Der neue Reisemobilstellplatz liegt zwischen der Zufahrtsstraße zum Hafendorf Müritz und einer Parkhalle (im Sommer für Autos im Winter für Boote). Die Zufahrt ist direkt an der Straße „Am Hafendorf“, so kann unnötiger Verkehr im Hafendorf vermieden werden. Zum Strand an der Müritz, zum Captains Inn und zur Pirates Bar am Ufer des Claassees sind es nur ein paar Schritte.
Von Bayern an die Müritz – unsere erste Studentin im dualen Studium an der IU-Internationalen Hochschule und bei KUHNLE-TOURS

Von Bayern an die Müritz – unsere erste Studentin im dualen Studium an der IU-Internationalen Hochschule und bei KUHNLE-TOURS

„In Bayern gibt es nur Wellness oder Wandern“, sagt Anna-Lena Röckl. Die 21jährige hatte aber während Ihrer Ausbildung in einem Marina-Hotel auf Island Hafenluft geschnuppert. „Diese besondere Atmosphäre, glitzerndes Wasser, Schiffe, Masten, Boote – das war das wo ich hin wollte.“

Anna-Lena Röckl – mit bayerisch rollendem „R“ – ist unsere neueste Kollegin. Sie studiert Tourismusmanagement im dualen Studiengang der IU-Internationalen Hochschule, mit der KUHNLE-TOURS seit diesem Semester zusammenarbeitet. Als ihr die Studienberaterin der Hochschule KUHNLE-TOURS und Mecklenburg für die praktische Hälfte des Studiums empfahl, war sie gleich begeistert. In die weite Welt wollte sie ohnehin und wenn die ganz große weite Welt gerade wegen Corona geschlossen hat, ist Mecklenburg-Vorpommern von Bayern weit genug weg. Ihre Familie unterstützte sie bei allen Reiseplänen, „insgeheim sind meine Eltern vielleicht auch ein bisschen froh, dass ich in Deutschland bleibe“, sagt sie mit einem kleinen spitzbübischen Lächeln. „Und ich wollte halt Boote in der Nähe haben. Wellnesshotels sind nichts für mich, das war mir einfach zu steif.“ Obwohl: Das Sauna-Hausboot würde Anna-Lena schon gefallen. Aber erst mal steht neben Studium und Praxis im Hafen der Bootsführerschein auf ihrer To-Learn-Liste. Und natürlich der Umzug in die eigene Wohnung, denn die ersten Wochen verbringt Anna-Lena in einer KUHNLE-TOURS-Ferienwohnung, damit sie Zeit hat, sich zurecht zu finden und in Ruhe umzusehen.

Keine Angst vor dem Leben in einem eher übersichtlichen Ort? „I wo, in meinem Heimatdorf Großarmschlag waren wir auch nicht mehr Einwohner, hier gibt es sogar zwei Supermärkte im Ort, bei uns gabs keinen.“ 

Das duale Tourismusmanagement-Studium sieht vor, dass der oder die Studierende eine Woche im Betrieb praktisch lernt – und auch je nach Ausbildungsfortschritt anpackt – und die andere Woche studiert. Anna-Lena hat sich bei der Wahl des Schulstandorts für den „Virtuellen Campus“ entschieden. Den gab es an ihrer Hochschule schon vor Corona. „So kann ich es mir hier an der Müritz gemütlich machen, den Vorlesungen am Rechner folgen und in Ruhe meine Aufgaben erledigen.“ Auch der Austausch mit den Kommilitonen und Dozenten erfolgt über die elektronischen Kommunikationskanäle.

“Ich mag die Hafenatmosphäre” – Die große weite Welt fängt für Anna-Lena Röckl erst mal in Mecklenburg an.

Als bodenständiger Mensch gefällt Anna-Lena Röckl an ihrem Arbeitsort an der Müritz, dass hier viel zusammenkommt: „Einerseits das Urlaubsflair mit Wasser, Booten und hoffentlich bald auch Gästen, andererseits die Geschäftigkeit der Werft. Da werden große Schiffe in die Hallen gefahren, geschweißt, gebaut und 50 Meter weiter liegt man im Liegestuhl im Sand der Pirates Bar. Was für Gegensätze!“

Mehr Infos zur Hochschule gibt es hier: https://www.iu.de

Hier ist Anna-Lenas Studiengang: https://www.iu.de/bachelor/tourismusmanagement/

Mehr Infos zum Studium und zur Ausbildung bei KUHNLE-TOURS gibt es hier: https://www.kuhnle.jobs/ausweiterbildung/duales-studium/