Acht Azubis auf einem Boot

Acht Azubis auf einem Boot

Wie fang ich an? Wo hör ich auf? Am besten fange ich am Anfang an. An meinem 2. Tag auf Arbeit hieß es „Du darfst morgen mitfahren, auf die Überführungsfahrt.“ Das heißt, acht Azubis auf einer Kormoran 940 von Priepert nach Hafendorf Müritz.

Am nächsten Morgen standen wir früh‘s vor dem Marina-Shop mit unseren vollgepackten Taschen, die einen mit extrem viel Essen, die anderen mit Cola und wieder andere mit dicken Jacken. Zu der dritten Sorte gehörte ich. Wir warteten auf Erich, unseren Fahrer. Als dieser da war und mit uns den Transporter mit Schwimmwesten und unseren Rucksäcken vollgepackt hatte, ging es auf denWeg nach Priepert. Das dachten wir zumindest. Bis nach kurzer Zeit der Anruf kam – wir haben jemanden vergessen. Also schnell zurück. Bei dem Gewusel und Gequatsche, kann das mal passieren. Also auf ein Neues.

Als wir in Priepert angekommen und auf das Boot gestiegen sind, mussten wir uns alle erstmal sortieren, wer macht was und wo muss wer stehen, nicht das wir den Überblick verlieren. Wir Mädchen hatten also die Schwimmwesten und Rucksäcke verstaut, die Jungs übernahmen das Steuer. Und so waren wir auf See, acht Azubis auf einem Boot. Das kann was werden.

Nach kurzer Zeit wurde die Musik angemacht und unsere Stimmung war super.

Wir fuhren zur ersten Schleuse und von den Erzählungen, der letzten Überführungsfahrt, dachten wir, wir werden dort Ewigkeiten stehen. Doch dem war nicht so. Alles ging ganz schnell. Währenddessen waren wir vom Marketingteam damit beschäftigt Challenges aufzunehmen. Wer schleust besser? Jungs oder Mädchen? Natürlich die Mädchen. Doch wenn wir ehrlich sind, wären wir wohl aufgeschmissen gewesen, wären die Jungs nicht dabei gewesen. (:

Und so lief es dann reibungslos ab, bei den insgesamt vier Schleusen sagten die Jungs wo es lang geht, was wir zu tun und zu lassen haben. Jede Schleuse haben wir, ein Glück, nach kurzer Wartezeit hinter uns gelassen. Somit konnten wir Mädchen wieder sagen, wo der Hase langläuft bzw. wer welche Yogaübung macht oder wer am schnellsten ein Galgen-Konten hinbekommt als Challenge. Unterdessen haben wir uns alle kennengelernt und viel Spaß bei den ein oder anderen Gesprächen oder Aufgaben gehabt.

Die letzte Stunde der Bootstour war eher schleppend, dass Wetter wurde trüber und so haben wir uns nach drinnen begeben, was gar nicht so einfach war mit acht Azubis auf einer Kormoran 940. Na gut, sieben. Irgendeiner musste ja das Boot steuern. Doch dann kam die Idee auf „Lass uns doch den Ruder-Achter nach machen zu dem Lied Aloha Heja He.“ Aus dem Ruder-Achter wurde fix ein Ruder-Sechser gemacht, da Einer das Steuer fest im Griff hatte und ich die Kamera in der Hand. In dem Moment kam passend die Sonne wieder zum Vorschein und bei dem Spaß den wir alle dabei hatten, wären wir locker bei Olympia erster geworden.

Kurz vor 17 Uhr konnten wir das Hafendorf Müritz sehen und sind darauf zugesteuert. Wir haben klar Schiff gemacht, bevor wir in unsere Parklücke gelotst wurden und konnten dann alle acht vom Schiff. Wir haben niemanden vergessen. (:

Törnbericht von Familie Wolter

Törnbericht von Familie Wolter

Nun war es endlich wieder soweit: Unsere bereits 3. Bootsfahrt bei KUHNLE-TOURS auf der Müritz und den umliegenden Seen stand unmittelbar bevor.

Das Wetter versprach ein perfektes Wochenende zu werden! Laut Wetterbericht sollte es, das bisher wärmste Wochenende des Jahres werden und wir Glücklichen durften mit dieser Aussicht, auf herrlich kühles Wasser zur Erfrischung die Ausfahrt antreten. 

Es wurde dann noch viel besser als erwartet, denn nicht nur das Wetter sollte mitspielen. Nach der Beladung des Bootes (Modell vetus 1000), mit ausreichend Proviant, legten wir am Freitag Nachmittag bei schönstem Sonnenschein im Hafendorf Rechlin ab. Die darauf folgenden Stunden im leichten Fahrtwind, von der Sonne gespiegeltem, glasklaren Wasser und immer dem Sonnenuntergang entgegenfahrend waren einfach ein Traum, den wir so schnell nicht vergessen werden. Der krönende Abschluss des Tages war dann der Sonnenuntergang selbst, den wir an Deck, mit einem kühlen Sundowner in der Hand genossen haben.

Die beiden darauf folgenden Tage lassen sich in der Kürze nur so zusammenfassen: Unendliche Erholung, ein tolles, geräumiges Boot, herrliche Badestellen, die direkt vom Boot aus die nötige Erfrischung brachten sowie an jedem Abend der obligatorische Sonnenuntergang so nah der Natur.

Für uns steht fest: Wir werden wiederkommen … und das so schnell wie möglich. Danke, KUHNLE-TOURS, für diese unglaublich schöne Reise! Ein Kurzurlaub, wie er kaum schöner sein könnte.

Urlaub mit einem Kormoran 940 von KUHNLE-TOURS der Familie Thieme

Urlaub mit einem Kormoran 940 von KUHNLE-TOURS der Familie Thieme

Wir haben uns getraut vom 25.06.2021 bis 05.07.2021 einen Kormoran 940 zu mieten und damit die wunderschöne Müritzer Seenplatte zu erkunden. Die Buchung haben wir bereits im Februar (unter Corona Bedingungen) getätigt. Wir wussten also gar nicht, ob die Reise überhaupt stattfinden kann. Es hatte dann doch funktioniert.

Tag 1

Wir sind angereist und hatten gleich die Überraschung, dass nur einer auf das Boot zur Einweisung durfte. Meine Frau musste brav im Auto sitzen bleiben. Die Einweisung selbst ging recht zügig, aber genau. Unser Vorteil war, dass wir uns das Video zur Einweisung bereits im Netz angesehen hatten und viel wussten. Nach der Einweisung kam dann das Einräumen der von uns mitgebrachten Lebensmittel und natürlich auch der Sachen. Hat man was vergessen, so kann man in beiden, ca. 3 km entfernten Netto Lebensmittelläden, noch den Rest besorgen. Die Chartereinweisung erfolgte dann noch gegen 18 Uhr, mit allen anderen Bootsskippern. Den Abend und die erste Nacht, haben wir auf dem Boot verbracht.

Abends sieht der Hafen ganz ansprechend aus, über dem Tag eher wie eine riesengroße Werkstatt

Tag 2

Heute haben wir nun eine Tour nach Mirow zur Schlossinsel gemacht. Der Hafenmeister dort ist im gesamten Seengebiet der Einzige, der eine Liegeplatzreservierung annimmt. Es ging dann bereits auch durch die erste Schleuse. Für uns war es zunächst ein Problem vor der Schleuse, weil derart viele Boote am Anlegebereich waren, dass der Platz nicht reichte. Wir hatten also mit viel Mühe das Boot halten können, weil ankern im Kanal nun mal nicht gestattet ist. Die Schleusung selbst war kein Problem. Dafür hat uns dann die Umgebung, mit ihrer wunderschönen Natur belohnt. Auch der Hafen in Mirow ist sehr schön. Nach dem Anlegen, haben wir noch das sehr schöne Schloss besichtigt. Das Restaurant ist sehr empfehlenswert.

Die Liegegebühr kam für das Boot (9,40 Meter lang und zwei Personen), 18,50 € die Nacht und für den Landstrom 1,- €. Der Hafenmeister versorgt auch die Skipper auf Bestellung, gern mir frischen Brötchen am nächsten Morgen.

Tag 3 und 4

Heute geht es von Mirow nach Röbel. Eine etwas lange Fahrt über 4 Stunden, aber sehr lohnenswert, wenn man was von der Natur haben möchte. Das Boot funktioniert ohne Probleme und nun haben wir uns, (das Boot und ich) aneinander gewöhnt. In Röbel angekommen, fahren wir auf Empfehlung eines anderen Skippers direkt in den Stadthafen. Der Hafenmeister weist uns per Handy aus seinem Büro, zu einem Liegeplatz an. Später bezahlen wir bei ihm die Liegegebühr wie in Mirow. Duschen und WC, ist im Behinderten WC neben dem Hafenbüro problemlos möglich. Wir bekamen einen Zugangscode dafür. Der Landstrom kostet wie in Mirow gleich viel. Der Stadthafen erweist sich als sehr geeignet, den keine 500 Meter weiter, befindet sich ALDI und EDEKA, direkt nebeneinander. Die Frühstücksbrötchen für den nächsten Morgen sind frisch und gesichert. Wir machen noch eine kleine Stadtbesichtigung und rücken bei dem am Hafen befindlichen Italiener, zum Abend ein. Sehr zu empfehlen. Auch das Eis ist, wie bei jedem Italiener, super.

Tag 5,6 und 7

Wir fahren heute nach Waren. Die Fahrt selbst ist schön und nicht so lange wie gestern. Wir halten zwischendurch mal in einer kleinen Bucht und gehen Baden. Über die Plattform hinten völlig unkompliziert. Wir genießen die Landschaft und fahren in Ruhe. In Waren angekommen werden wir vom Hafenmeister, den wir wie immer vorher per Handy kontaktiert haben, mit einem motorisierten Schlauchboot, in Empfang genommen und an einen Liegeplatz gebracht. Leider empfiehlt er die Buchung von mindestens 2 weiteren Tagen, weil laut Wetterbericht ein Unwetter mit Starkregen und Sturm angekündigt ist. Wir machen das besser auch so.  Das Unwetter ereilt uns tatsächlich gegen Abend. Wir bleiben lieber an Bord. Vorher haben wir uns natürlich im Büro des Hafenmeisters angemeldet. Das Boot inklusive 2 Personen kostet 21,- € pro Nacht. Es gibt eine Guthabenkarte über 30,- €, für Duschen und Landstrom. Was nicht verbraucht wird, gibt es wieder zurück. Die sanitären Anlagen sind zwar etwas weit, einmal um den Hafen zu Fuß, (wenn man mit dem Liegeplatz Pech hat), aber auf allerhöchstem Niveau. Müllentsorgung ist direkt neben dem Hafenmeisterbüro und kostet nichts. Am nächsten Tag zeichnet sich das Dilemma ab, wir kommen nicht weg. Es regnet und windet stark. Wir versuchen zwischen den Regenschauern einmal über den Markt zu schlendern und sind beeindruckt von der Stadt. Hier braucht man eigentlich 3 – 4 Tage, um Einiges zu erkunden. Für die Versorgung besteht kein Problem. Der Bäcker ist einmal aus dem Hafen, quer über den Markt und schon ist man da. Neben den Bäcker (– 100 Meter –), ist der EDEKA.

Tag 8

Der Regen ist weg und die Sonne scheint wieder. Nur Wind ist noch etwas stark. Wir entschließen uns in Waren den Schmutzwassertank zu entleeren. Das geschieht unkompliziert. Wir müssen aber nochmal an der Tankstelle anlegen, weil sich dort die Entleerstation befindet. Der Tank ist leer und wir sind   15,- € los. Wir wollen nun nach Malchow. Auf dem Kölpinsee und dem Fleesensee werden wir bei dem Wind gut durchgeschüttelt. Unser Plan ist durch die Wetterfront nicht mehr aufgegangen. Wir brechen ab und drehen um. Auch unter dem Aspekt, dass in Malchow die Brückenöffnung, nur immer aller vollen Stunde ist und wir nach unseren Berechnungen genau dann ankommen, wenn die Brücke eben geschlossen wird. Wir wollen nicht in Malchow übernachten.

Auf dem Rückweg, legen wir kurz in der Marina Eldenburg an. Der Hafen liegt auf unserem Rückweg links im Kanal. Im Fischerhof holen wir frischen Fisch für unser Abendessen.

Wir fahren weiter und entschließen uns in Klink zu übernachten. Der Hafenmeister wird von uns wieder telefonisch über unser Kommen informiert. Als wir in den Hafen einfahren, sehen wir ihn schon mit dem Fahrrad, den Landungssteg entgegenkommen. Wir werden an einen Liegeplatz geordert und haben anfangs Mühe, mit dem Anlegen. Hier in Klink gibt es keine seitlichen Stege, sondern nur Seile mit Schlaufen zum Festmachen. Der Hafenmeister springt auf unser Boot und macht das für uns. Wir bezahlen unsere Gebühr und bestellen Brötchen für den nächsten Morgen. Dusche und WC sind sauber. Wir besichtigen das Schlosshotel. Nebenan ist die „Scheune“. Ein Einkaufsladen in einer alten Scheune besonderer Art. Wir fassen hier auch nochmal Frischwasser. (100 Liter für 1,- €), passt.

Tag 9

Wir fahren zurück nach Rechlin. Zwischendurch gehen wir in einer Bucht vor Ludorf, zum Baden von Bord. Zurück in Rechlin, packen wir unsere Sachen und entschließen uns doch noch einmal zur Bucht vor Ludorf zu fahren. Wir wollen die herrliche Landschaft genießen und doch noch Baden gehen, es ist so schön erfrischend in der Müritz, aber nicht kalt.

Abends entschließen wir uns im Hafendorf, in des Hafenrestaurant zu gehen. Diese Entscheidung war aber leider falsch. Das Restaurant ist voll. Wir können noch zwei Restplätze bekommen, werden aber von der höflichen Kellnerin darauf hingewiesen, dass offenbar nicht genügend Essen vorhanden ist. Die umliegenden Kneipen haben alle, (zum Sonntag) geschlossen und sie ist von so vielen Gästen überrannt worden. Sie empfiehlt die Hafenbar unten im Hafen. Die haben dort Burger und Pommes, usw. Die Empfehlung ist gut. Wir nehmen Pommes und Burger. Letzteres habe ich selten so gut gegessen. Dort sind auch gute Cocktails zu bekommen. Es gibt Liegestühle im Sand, sowie Tische und eine Tischtennisplatte.  

Tag 10

Wir haben Spätabreise gebucht (11 Uhr) und haben daher Zeit für ein gutes Frühstück. Wir holen in dem Minimarkt, keine 500 Meter vom Hafen entfernt, frische Brötchen. Dann geben wir das Boot zurück. Die Abnahme erfolgt problemlos. Wir bekommen unsere Kaution wieder und fahren nach Hause.

Dieser Urlaub wird uns lange in Erinnerung bleiben und wir werden mit Sicherheit wieder kommen. Vielen Dank für die tolle Zeit und vielen Dank an alle Hafenmeister, die durchweg gastfreundlich waren.

Unsere erste Ausfahrt mit den neuen Azubis und Studenten

Unsere erste Ausfahrt mit den neuen Azubis und Studenten

Am Mittwoch, ab 17 Uhr ging es für eine kleine Gruppe Azubis und Studenten aufs Wasser. Unsere Aufgabe war es nämlich schöne Foto- und Videoaufnahmen zu machen, die wir dann für unsere Social Media Seiten, Kataloge und Webseiten nutzen können. Außerdem wollten wir uns alle untereinander kennen lernen.

Das Wetter war herrlich und die Sonne funkelte über das ganze Wasser. Dieser Anblick schrie förmlich nach Aufnahmen. Also fuhren wir mit der Kormoran 1500 über die Müritz. Zusätzlich hatten wir die Kormoran 940 dabei, damit wir auch andere Perspektiven für die Bilder einnehmen konnten. Mit der Shooting Liste in der Hand fingen wir sofort an, alle schönen Momente mit unseren Kameras und Handys aufzunehmen. Mit Erfolg.

In der Küche fingen schon die Ersten mit den Vorbereitungen an, denn wir wollten selber Pizza backen. Also schnitten zwei von uns den Belag, der dann auf die Pizza kam. Nebenbei wurde die Musik aufgedreht und wir lernten uns erst einmal untereinander kennen.

Auch die anderen Azubis unterhielten sich munter auf dem Deck. Währenddessen wurden natürlich fleißig Bilder geschossen. Als wir dann auf der Müritz geankert haben, ging es für Einen von uns aufs SUP-Board. Andere entschieden sich mittlerweile schwimmen zu gehen. Als schließlich alle wieder an Bord waren, ließen wir uns die frisch gebackene Pizza schmecken.

Und dann ging auch schon die Sonne unter. Das Wasser war ganz ruhig. Keine einzige Welle war zu sehen. Über den ganzen Himmel machte sich ein orange-rotes Farbspiel breit. Ein traumhafter Anblick.

Als die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwand, fuhren wir auch wieder in den Hafen hinein. Die letzten Videos vom Anlegen wurden abgefilmt und so hatten wir auch alle Aufnahmen, die wir uns vorgenommen hatten.

Es war schon spät geworden. Und so entschieden wir uns nach Hause zu gehen, damit wir am nächsten Morgen wieder top fit für die Arbeit sind.

Die Müritz – eine Badewanne?

Die Müritz – eine Badewanne?

Törnbericht von Familie Ihlenfeld-Tews, die im Juli 2021 mit einer Haines 1070 zwischen der Müritz, Rheinsberg und Neustrelitz unterwegs war.

Wir sind die ganzen letzten Jahre mit einer Ausnahme immer nur im Frühjahr oder im Herbst mit Hausbooten unterwegs gewesen. Das war immer ideal, um die Zinsen, die unser Investment bei KUHNLE-TOURS bringt, „abzufahren.“ Nun ist ja eines der Werbeargumente von KUHNLE-TOURS „Die Müritz ist im Sommer im Grunde eine einzige Badewanne“ – aber rechtfertigt das wirklich die hohen Charterpreise in der Hauptsaison? Das wollen wir in diesem Jahr herausfinden.

Bade-Feeling in Rheinsberg

Zunächst kommt kein Bade-Feeling auf, denn so richtig gutes Sommerwetter ist erst ein paar Tage nach dem Start im Hafendorf Müritz. Gerade als uns Freunde, die in der Nähe mit dem Wohnmobil Urlaub machen, spontan an Bord in Rheinsberg besuchen. Jetzt sind wir vier Erwachsene und vier Kinder zwischen 13 und 18 Jahren Jahren auf der Haines. Wir fahren mit dem Besuch zusammen auf die wind-abgewandte Seite der Insel im Rheinsberger See und springen ins kühle Nass. Es stellt sich heraus, dass sich mittlerweile alle Kinder Köpper oder auch Arschbomben sogar vom Dach des Hausbootes aus trauen. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Sie werden so schnell groß …

Arschbombem-Alarm! Vom Salondach aus spritzt es am höchsten!

Nachdem die „Arschbombe des Jahres“ sogar mit einer Unterwasser Action-Kamera dokumentiert ist und unsere erfrischten Körper von der schönen warmen Außendusche auf der Badeplattform des Hausbootes gereinigt wurden, geht es wieder weiter. Nach der Runde um die Kleinseenplatte (Mirow – Neustrelitz – Wesenberg – Rheinsberg) wollen wir für die letzten beiden Tage wieder rauf auf die Große Müritz. Wir übernachten auf dem Weg dahin spontan bei Boot & Mehr am Kleinen Pälitzsee, wo es uns nicht nur wegen der guten Stimmung, den leckeren Getränken und dem frisch renovierten Sanitär-Bereich sehr gut gefällt.

Bild, das die Steganlage von Boot & Mehr am Kleinen Pälitzsee zeigt, ein roter Flachbau mit blumengeschmücktem Biergarten davor.
Leckere Cocktails am Kleinen Pälitzsee.

Bei zu viel Wind und zu hohen Wellen fährt man nicht mehr über die Müritz, das ist uns klar. Der freundliche Hafenmeister von Sietow wackelt etwas bedenklich mit seinem Kopf, als er von unseren Plänen hört. Die gutmütigen und größeren Hausboote machen aber eine Menge mit, das hatten wir schon auf der Hinfahrt gemerkt (in unserem Fall mit einer Haines 1070). Dann darf allerdings auch nichts mehr auf dem Tisch stehen und die Sitzbank am oberen Fahrstand ist besser angebunden.

Unsere Haines im Sietower Hafen.

LOWLIGHTS                                                       

  • Stromsäulen, die 50 Cent-Stücke benötigen (Inklusiv-Modelle sind einfacher, fairer und besser)
  • Mit größeren Hausbooten in den Wasserwanderer-Rastplatz nach Wesenberg hinein fahren (auf einem See ankern oder zur Not nachts vor oder nach einer Schleuse an der Sportbootwartestelle liegen bleiben, wäre vermutlich besser gewesen)
  • Kinder, die nur ungern mit spülen und abtrocknen helfen

HIGHLIGHTS

  • Neustrelitz (immer eine Reise wert, nicht nur wegen freundlicher Hafenmeister, guten Duschen, günstiger Inklusiv-Preise und einer interessanten Innenstadt)
  • Fischbrötchen an der Uferpromenade in Rheinsberg
  • Cocktails bei „Boot & Mehr“ am Kleinen Pälitzsee trinken
  • Die Flexibilität und die Freundlichkeit vom gesamten Captain’s Inn Team
  • Beiboot mit Außenborder für große und kleine Kinder

FAZIT

Ja richtig, die Müritz ist eine Badewanne. Wir haben auch bei kühlerem Wetter immer wieder im Wasser schwimmende Menschen gesehen. Wir selber haben leider wetterbedingt doch nur einen richtigen Badetag im ganzen Urlaub geschafft, finden das aber nicht so schlimm.

Kinder werden groß und möchten irgendwann nicht mehr mit ihren Eltern Urlaub machen. Das ist uns bewusst. Eine Erfahrung aus dem Tierreich konnten wir vorher schon bestätigen: „Nachwuchs mit Futter anlocken“. In unserem Fall hat das in diesem Jahr nicht nur mit Fischbrötchen sondern insbesondere auch mit einem Beiboot mit Außenborder funktioniert. Schleusen und Anlegen wird etwas komplizierter, unser Nachwuchs hatte damit jedoch eine Menge Spaß und deutet an, auch in Zukunft möglicherweise wieder mitfahren zu wollen.

Ideal für Teenies: Beiboot-Ausflug
Törnbericht vom Familie Schramm

Törnbericht vom Familie Schramm

Wir haben vom 30.07.-07.08.21 eine Renal 45 gebucht.

Als wir ankamen waren wir viel zu früh vor Ort, sodass wir uns erstmal auf den Stegen umsahen, ob wir unser Little Seahorse sehen. Wir sind dann ins Büro um zu fragen, ab wann wir denn auf das Boot dürfen und wie wir die ganzen Utensilien auf das Boot bekommen (es war ziemlich viel…am Ende hatten wir 3 Handwagen und mussten trotzdem 3x laufen…). Die nette Mitarbeiterin hat uns alles erklärt/gezeigt und hat gesagt, dass das Boot schon etwas früher bereit wäre, wenn der Kollege zum Einweisen frei ist.

Da es bis dahin noch Zeit war, gingen wir ins Captain’s Inn etwas Essen. Der sehr freundliche Mitarbeiter wies uns einen Tisch zu und wir suchten uns etwas zu Essen aus, haben die Sonne, das Essen und den Urlaubsbeginn genossen.

Anschließend sind wir auf das Boot und wurden eingewiesen. Eine kleine Probefahrt und schon konnten wir beginnen das Boot einzuräumen.

Den Samstag blieben wir noch im Hafendorf, da starker Wind angesagt wurde. Am nächsten Morgen haben wir uns beim Kiosk frische Brötchen geholt, wie viele andere auch.

Nach dem Frühstück ging es los. Der erste Halt war Waren. Dort blieben wir 2 Nächte da wieder Sturm angesagt wurde und der Hafenmeister davon abgeraten hat trotz Führerschein raus zu fahren. Also genossen wir die Altstadt.

Am Dienstag ging es weiter nach Malchow, wo wir am Wasserwanderrastplatz angelegt haben. Eine kleine Anlegestelle allerdings der weiteste Weg zur Toilette und zur Dusche und nachts nicht beleuchtet, aber der schönste Blick fürn Sonnenuntergang. Am Mittwoch sind wir nach Plau am See gefahren. Dort sind wir ebenfalls durch die Altstadt gelaufen, waren auf einem neuen, riesigen Spielplatz. Dann sind wir zum Leuchtturm gelaufen und haben einfach die Aussicht genossen.

Am Donnerstag sind wir dann zum Segelyachthafen in Röbel. Eine schöne Anlage mit sehr sauberen Toiletten und Duschen. Einziges Manko war, dass es keine frischen Brötchen auf dem Gelände zu kaufen gab. Dafür musste man zum nächsten Supermarkt der gute 2 km entfernt war. Am Freitag ging es für uns wieder zurück zum Hafendorf, da wir Samstag um 8.30 Uhr das Boot wieder abgeben mussten. Auch die Rückgabe des Bootes verlief reibungslos. Der nette Mitarbeiter der uns am Samstag das Boot übergab kam pünktlich um 8.30 Uhr um das Boot wieder abzunehmen. Anschließend konnten wir auschecken und sind nach Hause gefahren.

Dieser Urlaub wird uns lange in Erinnerung bleiben und wir werden mit Sicherheit wieder kommen. Vielen Dank für die tolle Zeit und vielen Dank an alle Hafenmeister die durchweg gast- und kinderfreundlich waren.

Was lange währt, wird endlich gut

Was lange währt, wird endlich gut

Reisemobil-Marina Müritz

Seit 2006 ist er in der Planung, 2021 war es dann endlich soweit: die Reisemobil-Marina Müritz konnte eröffnet werden!

Nigelnagelneue Toiletten, Duschen, Stromsäulen, Entsorgungs- und Frischwasserstationen traten Ende Juli 2021 ihre Bewährungsprobe an – denn an diesem Tag reisten unsere ersten Gäste mit ihren Landyachten an und inspizierten erst einmal alles gründlich.
Wie es nun mal so ist, funktionierte noch nicht alles 1A – so lief zum Beispiel in den Duschen nur kaltes Wasser – aber für alles ließ sich schnell eine Lösung finden. (So mussten unsere Gäste natürlich nicht kalt duschen, sondern konnten sich in den Sanitäranlagen des Hafens, unweit von dem Stellplatz entfernt, von heißem Wasser berieseln lassen.)
Unsere Techniker nahmen sich den Problemen an und zwei Tage später lief alles einwandfrei – die Bewährungsprobe war bestanden.

In naher Zukunft

Doch damit geben wir uns noch nicht zufrieden. An die Zufahrt zum Stellplatz bauen wir eine Schranke, die die Kennzeichen der Reisemobile erkennen und mit den vorliegenden Reservierungen, die bereits online eingegangen sind, abgleichen wird. Dabei wird gleichzeitig der Check-In vorgenommen, sodass alles kontaktarm ablaufen kann. Auch der Check-Out erfolgt dann über die kennzeichenerkennende Schranke.

Zufahrt zur Reisemobil-Marina Müritz über die Straße “Am Hafendorf”

Momentan sieht auch unser Sanitärhäuschen von außen noch ein wenig nach Baustelle aus. Das hat einen einfachen Grund: es ist noch eine kleine Baustelle, denn wir montieren auf dem Dach noch Solarzellen, um einen sauberen Fußabdruck in der Umwelt zu hinterlassen. Wenn diese Arbeit abgeschlossen ist, dann wird das Häuschen eine schöne Holzverkleidung erhalten und an der Seite wird es noch Außenwaschbecken für Geschirr etc. geben.

E-Ladestation im Hafendorf Müritz

Da in der KUHNLE-GROUP ein hohes Umweltbewusstsein verbreitet ist, haben wir um im Zuge des Baus der Reisemobil-Marina Müritz dafür entschieden, gleich noch eine Ladestation für Elektroautos aufzustellen. Nach ein paar Verhandlungen, Schulungen und Aufbauarbeiten war es dann soweit und der erste Ladevorgang konnte stattfinden – unter den neugierigen und kritischen Blicken der Werft-Mechaniker. Nach ersten Startproblemen lief dann auch hier alles glatt und nach gut 3 Stunden Ladezeit konnten wir den Besitzern eine gute Weiterfahrt wünschen.

Dankeschön!

An dieser Stelle möchten wir uns nun auch noch bei allen „Erstgästen“ für Ihre Nachsicht und die wertvollen Tipps bedanken! Auch wenn besonders Frau Rockel-Kuhnle sehr viele Erfahrungen im Campen hat und selbst ein Elektroauto fährt, hat doch jeder andere Bedürfnisse und Vorstellungen und es ist immer schön, sich über diese austauschen zu können. Nur auf diesem Wege können wir uns verbessern!

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

  1. bis 26. Juni 2021

Wir wollen die Seen des Müritz Nationalparks während unserer 7 Tage an Bord einer Kormoran 1140 erkunden. Wir das sind Ikla, Michael, Gaby und Ralf.

Schnell haben wir das Hafenbüro in der Marina gefunden. Die Anmeldung im Kuhnle Hafenbüro läuft, dank Daler dem Kuhnle Servicemitarbeiter, recht schnell.

Auf der Trebel erhält Gaby die Einweisung in die Besonderheiten der Kormoran 1140.

In der Zwischenzeit genießen Ilka, Michael und ich ein kühles Getränk in der Pirateˋs Bar direkt an der Marina.

©Kreuzfahrt 4.0 Pirate’s Bar im Hafendorf Müritz

Gegen 16 Uhr starten wir unsere Hausboottour. Unser erstes Ziel ist Röbel, welches wir in 2 Stunden erreichen sollten.

Das Wetter ist wunderschön und der Müritzsee spiegelglatt. Im Yachthafen von Röbel legen wir das erste Mal gemeinsam an. Alles läuft ruhig ab und beim zweiten Versuch liegt die Trebel am Liegeplatz.

Der Hafenmeister ist nur bis 18 Uhr im Hafenbüro. Macht nichts, denn Ihr könnt auch am nächsten Tag einchecken.

Wir genießen den ersten Abend an Bord und grillen auf dem Lotusgrill, welchen wir bei Kuhnle mit gemietet haben.

Tag 2 Auf nach Waren

Der zweite Tag unserer Hausboottour beginnt bei strahlendem Sonnenschein. Heute geht es weiter nach Waren.
Gegen 10 Uhr verlassen wir den Hafen von Röbel und drehen noch eine Runde vor der Stadt Röbel und schauen uns Röbel vom Wasser aus an.

Auf der Fahrt nach Waren, legen wir einen Badestopp ein. Dafür verlassen wir die Fahrrinne und lassen den Anker in Ufernähe auf den Grund der Müritz sinken. Dank der Badeplattform am Heck unseres Hausbootes, ist der Sprung ins kühle Nass kein Problem. Ilka und ich wollten unbedingt mal das SUP ausprobieren. Dies haben wir uns auch bei Kuhnle geliehen.

An den Untiefen vor der Hafeneinfahrt von Waren vorbei, kommt uns schon der Hafenmeister in seinem Boot entgegen. Er fährt voraus und zeigt uns den Liegeplatz für die Nacht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Waren/Müritz

Wir erkunden Waren mit seiner kleinen Altstadt und genießen ein leckeres Eis.

Nach einem leckeren Essen im Außenbereich des Restaurant Am Yachthafen, mit Blick auf den Hafen, lassen wir den Abend an Bord ausklingen.

Tag 3 Malchow und Eldenburg

Nach dem Frühstück, natürlich an Deck, machen wir uns auf in Richtung Malchow.

Wir verlassen die Binnenmüritz und die Aussicht ändert sich. Unsere Bootstour geht durch den Reeckkanal, vorbei am Fischerdorf Eldenburg auf den Köpinsee.

Der Stadthafen von Malchow liegt hinter der Drehbrücke, welche nur zur vollen Stunde öffnet. Wir haben Glück und kommen kurz nach 14 Uhr dort an. Der Hafen verfügt über knapp 20 Liegeplätze und ist recht eng. Der Hafenmeister weißt uns einen Liegeplatz mit Blick auf die Klosteranlage zu.

Malchow, die Altstadtinsel, ist sehenswert. Auf der Altstadtinsel findet Ihr viele kleine Häuser, die einen besonderen Charme versprühen. Und mittendrin thront das Malchower Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 19 Jahrhundert. Das DDR-Museum Malchow befindet sich im ehemaligen Filmpalast.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Malchow

Gut das wir uns den Lotusgrill bei KUHNLE-TOURS geliehen haben. Durch die Bauweise kann dieser Holzkohlegrill an Deck betrieben werden.

Bei leckerer Grillwurst, Salat und Steaks genießen wir den Blick auf die Klosteranlage

Tag 4

Fast pünktlich um 10 Uhr öffnet die Drehbrücke in Malchow und wir passieren diese mit unserem Hausboot, wie es der Brückenwärter wünscht, zügig.

Unseres heutiges Tagesziel ist Eldenburg. Doch vorher fahren wir mit unserem Hausboot nach Jabel. Vom Kölpingsee aus geht ein enger und flacher Kanal in den Jabelschen See.
Ilka hat ein ufernahes Plätzchen zum ankern gesichtet und Michael steuert darauf zu. Wir genießen die Ruhe, beobachten die Angler:innen und die vorbeifahrenden Boote.

Durch den engen Kanal fahren wir wieder zurück auf den Kölpingsee und über den Reeckkanal nach Eldenburg. Im Fischerhof Eldenburg finden wir einen Liegeplatz für die Nacht. Das Fischerhof Eldenburg liegt geschützt in einer Bucht und Schwimmen sowie SUP fahren sind möglich. Das Fischerdorf Eldenburg besteht aus dem Hafen, einem Restaurant, einer Fischbude, einem schönen Kinderspielplatz und einem Ferienhauspark. 
Im Hafenrestaurant Marina Eldenburg genießen wir Fisch aus der Müritz und Bier aus Mecklenburg-Vorpommern.

Tag 5
Auf nach Klink. Langsam fahren wir durch den Reeckkanal wieder auf die Binnenmüritz. Der Hafen von Klink ist klein und bietet nur wenige Liegeplätze für große Boote wie unseres. Gekonnt legt Gaby unser Hausboot rückwärts am Anleger an und wir gehen die paar Meter zum Schloss Klink.

Das Schloss Klink ist ein Hotel und bietet von außen ein schönes Fotomotiv. Unweit vom Schloss Klink findet Ihr den Müritzer Bauernmarkt. Hier gibt es leckeren Kuchen und Torten, die Ihr auch mitnehmen könnt. Ansonsten findet Ihr hier Müritzer Spezialitäten und jede Menge Nippes und Dinge, die die Welt nicht braucht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hotel Schloss Klink

Den Kuchen genießen wir an Deck unseres Hausbootes und schauen den anderen Booten beim An- und Ablegen zu.

Gegen 15 Uhr brechen wir auf in Richtung Waren. Waren erreichen wir in knapp einer Stunde. Unser Tipp: Ihr sollten mit euerem Boot bis 16 Uhr im Hafen sein, um einen Liegeplatz zu bekommen.

Tag 6
Gefrühstückt wird heute, in Jacke, draußen. Dann geht es auch schon weiter nach Röbel. Gut zwei Stunden dauert die Fahrt nach Röbel am Westufer der Müritz. Wer auf dem Wasser unterwegs ist hat, glaube ich, immer Hunger. Im Hafen gibt es eine kleine Fischbude und wir kaufen leckere Fischbrötchen.

Frisch gestärkt gehen wir zur Marienkirche und besteigen den 58 Meter hohen Kirchturm. Der Aufstieg kostet einen Euro und ist wirklich steil. Der Ausblick ist einfach fantastisch und entschädigt für den steilen Aufstieg.

Auf dem Rückweg machen wir eine Kaffeepause im Café Mühlenblick. Im kleinen Gartencafe haben wir einen tollen Blick auf die alte Windmühle von Röbel.

Tag 7

Heute geht es zurück nach Rechlin, unserem Heimathafen von KUHNLE-TOURS. Denn morgen müssen wir unser Hausboot schon wieder abgeben. Wir verlassen den kleinen Hafen von Röbel und steuern noch einmal auf den Yachthafen Röbel zu. Denn wir wollen noch etwas frisch geräucherten Fisch beim Fischerhof Röbel kaufen.

Spontan beschließen wir in ufernähe zu Ankern und noch einmal in der Müritz baden zu gehen. Anker runter, SUP ins Wasser und los geht’s. Einfach klasse.

Nach dem Badestopp schippern wir knapp zwei Stunden bis nach Rechlin, unseren Heimathafen.

Nach dem Anlegen nehmen wir einen leckeren Cocktail an der Pirate`s Bar im Hafen. Lange sitzen wir an Deck und schauen auf die Boote die im Laufe des Abends einlaufen. Wahrscheinlich ist es auch deren letzter Abend auf dem Boot.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafendorf Müritz

Tag 8 Abreise und Fazit
Normalerweise muss das Hausboot bis 08:30 Uhr abgegeben werden. Wir haben aber, in weiser Voraussicht, die Spätabreise bis 11 Uhr gebucht. Also können wir den Tag ruhig angehen lassen, Frühstücken, Betten abziehen und alles in unser Auto laden.

Auf dem Weg nach Dortmund reden wir viel und gerne über diese tolle Woche Hausbooturlaub auf den Seen des Müritz Nationalparks

Vielen Dank an das KUHNLE-Team !

©Kreuzfahrt 4.0 Hafenidylle

Fazit unseres Hausbooturlaubes
Eine Bootstour auf den Seen des Müritz Nationalparks ist eine tolle Sache. Schwimmen und einfach Ankern und die Seele baumeln lassen ist (fast) überall möglich.
Die Städte an den Ufern sind meist klein, bieten aber eine nette Abwechslung.
Die Liegegebühren betragen im Schnitt 30 Euro pro Nacht bei 4 Personen inklusive Kurtaxe. Duschen (3 Minuten für 0, 50 Euro) und Strom meist 50 Cent. Für das Entleeren des Abwassertanks haben wir 18 Euro gezahlt.

Wir vier waren uns einig, dass wir 2022 wieder auf den Seen und Kanälen des Müritz Nationalparks mit dem Boot unterwegs sein werden.

Einen ausführlichen Beitrag unseres Hausbooturlaubes findet Ihr auf unserem Kreuzfahrt blog unter https://kreuzfahrt4punkt0.de/hausbooturlaub-auf-der-mueritz/

Ikla, Michael, Gaby und Ralf

Wir bewältigen den Binnenbootsführerschein

Wir bewältigen den Binnenbootsführerschein

Ob KUHNLE-TOURS oder Kuhnle Werft Mitarbeiter, bei diesem Projekt wurde das Interesse geweckt.

Nach langem verschieben des Termins, bekamen wir am 26.04.2021 die Nachricht, dass nächste Woche der Kurs für den Bootsführerschein beginnt. Schnell beschafften wir noch die notwendigen Dokumente für den Antritt.

Mit großer Freude starteten am 03.05.202 die ersten Mitarbeiter in Rechlin den Kurs mit dem Theorieunterricht.

Dort wurden in den ersten Stunden die Grundlagen, wie Definitionen, Beleuchtungen, Schleusenregeln und Schilder behandelt.

In jeder Pause wurde von allen fleißig das Knotenbinden geübt.

Am Samstag wurde der Theoriestoff wiederholt und sogleich für die Prüfungen geübt.

Dann waren auch schon die Gruppen für den Praxisteil eingeteilt und mit 3 bis 4 Personen ging es aufs Boot.

Am Sonntag wurde die Theorieprüfung geschrieben und der erste Teil durfte schon zur Praxisprüfung.

Es befanden sich zur Praxisprüfung immer 2 Schüler an Bord.

Dort konnte man pro Person mit 20 min Prüfungszeit rechnen.

Als alle ihre Prüfungen abgeschlossen und natürlich auch bestanden haben, kamen Herr Kuhnle und Frau Rockel noch zum Beglückwünschen.

Nach dieser Woche können alle stolz auf sich sein, denn jetzt sind sie ihr eigener Captain an Bord.

Die KUHNLE-GROUP hat die Rechnung für den Sportbootführerschein Binnen übernommen, wofür wir uns bedanken möchten.

Mädelswochenende auf dem Hausboot – Eine Kampagne des Tourismus-Verbandes MV

Mädelswochenende auf dem Hausboot – Eine Kampagne des Tourismus-Verbandes MV

„Ein entspanntes Wellnesswochenende mit den Mädels auf einem Hausboot verbringen“. So lautet die neue Kampagne des TMVs für 2022 und wurde auf unserem neuen Sauna-Hausboot und dem Febomobil 1180 umgesetzt.

Ich bekam die Gelegenheit einen Tag dem Büroalltag im Marketing zu entfliehen, um bei diesem Videodreh dabei zu sein und zu beobachten, wie genau  solch einen Tag für eine Kampagne abläuft. Am Morgen traf ich auf die Models am Hafen von Granzow. Mit den Damen kam ich schnell ins Gespräch und fand heraus, dass dies ihre erste Fahrt mit einem Hausboot sein würde. Als das Filmteam ankam gab es kurz eine kleine Einweisung und Instruktionen, wie der Tag ablaufen wird. Um ehrlich zu sein dachte ich, dieser Tag füllt sich mit einem straffen Zeitplan und strengen Rahmenprogramm, aber schon zu Beginn und beim Ablegen der Boote gab es eine lockere Atmosphäre und es schien so als wäre das der tatsächliche Start in ein entspanntes Wochenende mit den besten Freundinnen.

Endlich ging es los und wir fuhren mit den zwei Booten auf dem Mirower See, der mit dem Schloss und vielen bunten Bootshäusern eine einzigartige Kulisse für Fotos und das Video bat. Es wurde sich per Funk verständigt, wie das Boot am besten zu platzieren ist um die richtigen Aufnahmen zu erzielen. Neben Fotografen, usw. war auch eine Reisejournalistin an Bord, die bei ausgelassenen Gesprächen die Damen befragte, was ihre Eindrücke von einem Urlaub mit dem Boot denn seien.

Am Abend wurde das Boot nochmal richtig in Szene gesetzt, es wurde auf dem Sonnendach des Sauna-Hausboots gegrillt und fein aufgedeckt. Bei lockeren Gesprächen und ausgelassener Stimmung am Esstisch wurden authentische Bilder und mit einer Drohne spektakuläre Luftaufnahmen von diesem gemütlichen Grillabend  gemacht. Dadurch, dass wir mit dem Sauna-Boot unterwegs waren, wurde ein abschließender Gang in die Sauna mit Panoramasicht auf den See und Sonnenuntergang zum Highlight des Tages.

Alles in allem war dies ein erlebnisreicher Tag und ich konnte viele verschiedene Eindrücke und neue Erfahrungen sammeln, die ich für zukünftige Projekte, wie dieses anwenden kann.