Familie auf Herbsttörn in Frankreich

Familie auf Herbsttörn in Frankreich

Schleusen, Pokern, Würfelspiele – mit reichlich Lust auf Abenteuer und einer professionellen Glücksspiel-Ausrüstung düst Familie Groh in die Herbstferien nach Frankreich.

Eine Familienfeier führt uns aus dem Norden in die Alpen. Der Samstag steht ganz im Zeichen des Wiedertreffens der Cousins, Cousinen, Tanten, Onkels … Nach einem schönen Fest und einem stärkenden Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren in die Herbstferien! Wir fahren mit einem Kuhnle-Hausboot, einer Kormoran 1280. Dieses Mal probieren wir ein neues Revier aus: Frankreich! Wir sind gespannt und freuen uns.

Sonntag

Mit fünf Stunden Verspätung erreichen wir um 23 Uhr den kleinen charmanten Hafen in Niderviller. An den Tischen sitzt eine Gruppe von jungen Männern, die gerade ihren Betriebsausflug ausklingen lässt: Mit vier Kormoranen hatten sie ein Teambuildingwochenende mit 20 Leuten. Wir bekommen gleich die wichtigsten Insidertipps und ein Willkommens-Bier.

Montag

Der nächste Tag begrüßt uns freundlich, die Sonne scheint, die Kinder schlafen bis 9 Uhr.

Charlotte (12):

Nach einer langen Nacht wachte ich auf. Unter meiner weichen Bettdecke war es warm. Ich schnappte mir mein Buch und las, bis alle wach waren. 

Der Blick aus dem Fenster war fantastisch! Der kleine Hafen mit dem Häuschen sah schön aus. Keine Welle war auf dem Wasser. Die Enten quakten, die Sonne lachte.

Als erstes musste eingekauft werden.

Der Hausboot Hafen Niderviller
Die Kuhnle-Tours Basis in Niderviller am Rhein-Marne-Kanal.

Und als der Einkauf im Boot verstaut war, gab es ein typisch französisches Frühstück mit Croissants und Baguette. Schon nach dem Frühstück wollten wir nicht mehr weg. Es war einfach zu gemütlich.

Aber als wir uns aufrafften, lohnte es sich!

 

Den Sportbootführerschein beim Hafenteam zum Kopieren bereithalten und ab geht’s zu „Cora“, dem französischen Supermarkt, nur 4 km entfernt. Mit viel zu vielen französischen Leckereien kehren wir glücklich zurück.

Was kommt alles mit aufs Hausboot
Unsere Beute von Cora, dem Supermarkt in Sarrebourg.

Wir frühstücken mit Croissants, Kaffee, Baguette und – weil es so lecker ist – auch mit Oliven, frischer Petersilie und zur Feier des Tages sogar mit einem Crémant d’Alsace – einem französischem Sekt. Parallel studieren wir den Törnplaner und beschließen, in Richtung Saverne zu starten. Hier erwarten und Tunnel und das Schiffshebewerk.

Es ist 13 Uhr – los geht’s. Gleich die erste Brücke ist schmal und stimmt uns auf die weitere Fahrt ein:

Hausboot unterwegs auf dem Rhein-Marne-Kanal
Passen wir da durch? Mit dem Hausboot unterwegs auf dem Rhein-Marne-Kanal.

Wir fahren nicht wie in Mecklenburg über große Seen, sondern genießen eine abwechslungsreiche Kanalfahrt, mit vielen Reihern, stehend am Ufer, und Fahrradfahrern und Profiradlern, die auf den sehr guten Radwegen parallel zum Kanal an uns vorbei düsen.

Wir freuen uns auf die zwei angekündigten Tunnels, denn, wer ist schon mal mit einem Boot durch einen Tunnel gefahren? Das ist schon fast so abstrus wie mit dem Schiff durch die Wüste. (Erlebt bei einer Reise in den Sinai vor gefühlt 100 Jahren!)

Und da ist der erste: knapp 500 Meter lang.

ab in den ersten Tunnel auf dem Rhein-Marne-Kanal
Schiffstunnel: Wasser und Boot verschwinden einfach in einem Berg.

Wir schalten den Scheinwerfer ein und fahren ganz langsam in die dunkle Röhre, die Kinder sind vorne rechts und links positioniert, der Mann hinten und ich versuche vom Steuerstand aus mein Bestes. Man sieht am Ende des Tunnels das Licht, das ist gut, und im Tunnel gibt es ausreichend weitere Beleuchtung.

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Trotzdem – es ist schmal und ungewohnt. Aber ohne Probleme passieren wir die 500 Meter und freuen uns wieder auf das Tageslicht.

Tunnelausfahrt. Rechts im Bild sind die Gleise der früheren Treidel-Lok zu sehen. Die zog die Schiffe ohne eigenen Antrieb durch den Tunnel, weil dieser für die Treidelpferde zu schmal war.

Abenteuer pur. Alle sind fröhlich und schon kündigt sich der zweite Tunnel mit über 2000 Metern Länge an. Auch dieser ist schnurgerade, so dass wir das Ende gut sehen können. Die Kinder rufen: „links etwas eng“, oder: „rechts wird es knapp“ und so schleichen wir uns gut geleitet durch den Tunnel. Es ist einfach eine tolle Erfahrung mit einem Boot durch einen Berg zu fahren! Im Nachhinein muss ich aber gestehen, ich fahre lieber über kleine Seen im Sonnenlicht. Übrigens: Gegenverkehr ist ausgeschlossen, eine Ampel regelt das Geschehen.

Nach den Tunneln sind alle sehr beeindruckt und wir genießen nun die warmen Sonnenstrahlen: Anfang Oktober und 23 Grad.

Und schon wartet das nächste Highlight: ein Schiffshebewerk. Wir sind oben und sehen das Tal vor uns in der „Tiefe“, das bedeutet es geht hinunter! Wir fahren ganz langsam in eine Art Wasserbecken – den Vorhafen – hinein und genießen von hier eine fantastische Aussicht.

Vor uns öffnet sich nun ein Tor, ein Boot kommt heraus. Jetzt sind wir dran: Langsam fahren wir in den Trog (es tropft erfrischend viel Wasser auf uns herunter), wie in eine größere Badewanne; ein zweites Boot folgt uns, viel mehr Platz ist nicht. Die Tore schließen. Wir stehen quer zum Berg in der „Badewanne“ und nun geht es mit samt der Wanne auf einer schiefen Ebene nach unten – die Kinder jubeln, wir sind beeindruckt.

45 Höhenmeter sind so in kürzester Zeit überwunden! Was das bedeutet im Vergleich zu vielen kleinen Schleusen, die hier vorher den die Schiffe den Berg herunter (oder heraus) brachten, verstehen wir einen Tag später noch viel besser (darüber berichten wir dann an späterer Stelle).

Unten angekommen halten wir gleich rechter Hand an und genehmigen uns erst einmal eine Pause von den vielen Eindrücken. Die Kinder spielen auf der angrenzenden Wiese und beobachten bei den Wehren und Mini-Seen die Vogelwelt: Fischreiher, Schwäne, … Die Bäume beginnen, sich bunt zu verfärben.

Wir beschließen, zu bleiben und den schönen Herbsttag hier unten ausklingen zu lassen. Es wird gekocht, gepokert und gewürfelt bis uns allen zeitig am Abend die Augen zu fallen.

 

Dienstag

Ein herrlicher Morgen. Das Wasser dampft.

Heute wollen wir bis nach Saverne fahren, das bedeutet, wir schleusen 13 Mal. Unsere vor der roten Ampel wartenden Mitschleuser erklären uns, dass alle Schleusen (wegen des schmalen Kanals) in eine Richtung frei geschaltet werden, so dass man wie mit einer grünen Welle alle 13 Schleusen nacheinander passieren kann, theoretisch ohne Gegenverkehr. Das bedeutet noch etwas warten … Irgendwann schaltet die Schleuse auf grün und tatsächlich haben wir bis Saverne freie Bahn. Das Wetter ist perfekt, die Sonne scheint, es ist warm (22 Grad) und wir schleusen uns voran durch die schönen Täler.

An jeder Schleuse wartet ein anderes verwunschenes Schleusenwärterhäuschen, die meisten sehen eher verlassen aus, denn die Schleusen funktionieren automatisch ohne Schleusenwärter. Schade eigentlich, es hätte sicher viel Spaß gemacht, die Franzosen kennen zu lernen.

Wir starten bei Schleuse Nummer 18 und landen in Saverne bei Nummer 30. Die „Mit-uns-Schleuser“ sind Franzosen, eine Familie mit zwei Jungs. Wir verstehen kein Wort und sie auch nicht, trotzdem sprechen wir bei jedem Schleusengang miteinander und freuen uns auf das Wiedersehen.

Charlotte:

Das mit den Mitschleusern war lustig:

Ich und Constantin standen vorne, wenn wir in die Schleusenkammer reinfuhren. Vor uns waren die anderen. Weil uns die Jungs die ganze Zeit angeglotzt hatten, haben wir das irgendwann auch gemacht und gemerkt, dass sie nicht nur Brüder, sondern Zwillinge waren. Sie redeten französisch, wodurch ich nur ab und zu ,,Oui, maman!“ oder: ,,NON!“ verstand.

Später zeigten sie, dass wir überholen könnten, weil sie Mittag aßen. Eigentlich schon ein bisschen schade, weil wir uns auch ohne Worte gut verstanden. „Mit ihnen zu reden, bringt eh nichts, weil wir sie sowieso nie wieder sehen“, dachte ich. Aber Abends, als wir in Saverne in der Nähe eines Hafens angelegt hatten, fuhren sie doch aber tatsächlich nochmal an uns vorbei und wir winkten ihnen freundlich.

Anscheinend hatten sie in der Nähe angehalten, da sie am Weg auf der anderen Seite des Bootes nochmal an uns vorbeiliefen.

Aber die Krönung war dann schließlich, als wir uns mitten in Saverne in einem mini-kleinen Supermarkt nochmal begegneten.

 

Saverne ist eine hübsche Kleinstadt.

Ecluse 30 – die Stadtschleuse in Saverne.

Gleich nach der Schleuse kommt rechter Hand das Schloss aus rotem Sandstein. Aber der Hafenmeister gegenüber sieht uns und weist uns den Weg zu einem Seitenkanal. Wir wenden und machen zwischen zwei großen Känen fest.

 

Der Landgang ist kurz, aber sehr schön! Wir kochen zusammen, sitzen an Deck, spielen Würfel und erzählen uns vom Tag: Der großen Burg, die wir vom Boot gesehen haben und den vielen Schleusen. Dazu gibt es Wein, Baguette und Käse.

 

 

 

Mittwoch

Der Tag beginnt mit frischen Croissants vom Bäcker und Kaffee und Tee. Wir spielen den ganzen Vormittag zusammen und starten erst gegen 13 Uhr:

13 Schleusen bergauf stehen auf dem Programm, wir wollen wieder zurück bis zum Schiffshebewerk und dort an der Halbinsel anlegen, Fußball spielen und grillen.

Das Schleusen zu Berg ist etwas anstrengender als bergab, denn das einströmende Wasser fließt schnell und wirbelt mächtig. Die Crew ist konzentriert und so gelingen uns die Manöver immer besser. Die Pausen zwischen den Schleusen sind kurz, so dass nicht viel Zeit zum Spielen bleibt. Wir sitzen an Deck, sonnen uns, genießen die fantastische Fahrt durch die Täler, mitten durch die hübschen Dörfer. Um 17.30 Uhr sind wir dann zurück.

Der Grill wird angeworfen und wir sitzen dann bei Steak und Wasser und Wein an Deck. Unsere allabendliche Würfelrunde beendet den Abend und um 22 Uhr liegen alle angenehm kaputt in den Kojen.

Donnerstag

Der Morgen ist mild. Wir beginnen den Tag mit Kaffee und warmen Croissants, diesmal aus dem Bordbackofen, im Angesicht der „Schiffshebebadewanne“. Um 10 Uhr starten wir in den Tag und „schleusen“ als erste an diesem Tag mit der Kormoran wieder die über 40 Meter nach oben – noch immer ein kleines Wunder.

Danach tunneln wir wieder.

Video Tunnelfahrt

Dieses Mal deutlich sicherer und entspannter, die vielen kleinen Schleusen waren eine gute Übung! Wir kehren im Hafen in Niderviller zum Mittag ein und wollen noch mal zu „Cora“, das eine oder andere ist dann doch alle geworden.

Mittagessen im Heimathafen.

Wir starten um 16 Uhr die Weiterfahrt ganz entspannt in die andere Richtung. Ab hier fährt nur noch Johannes 😊

Johannes, der Papa (55):

Ich habe bisher keinen Bootsführerschein, fahre aber gern und viel lieber auf den langen, geraden Kanälen von Niderviller Richtung Saarland. Da kann ich gut auf den „Mittelpunkt am Ende des Kanals“ zielen und bekomme auch bei voller Fahrt mit kleinen Bewegungen des Heckruders ein gutes Gefühl, wie sich so ein Boot von 12,80 Meter im Wasser steuern lässt. Auch die absichtlich verengten Einfahrten unter Brücken oder vor Ortschaften sind bald kein Problem mehr für mich. Herausfordernd ist immer Gegenverkehr, aber alle sind rücksichtsvoll und entspannt. Am schönsten ist das „Flow-Gefühl“, wenn bei voller Fahrt im Gegenwind mir die Schatten der Äste auf dem Kormoran-Dach suggerieren, das Boot würde gar nicht fahren. Es ist wie Fliegen!

Wir legen nach zwei Stunden an einer hübschen Stelle am Kanal an, die Kinder steigen aus, spielen Ball und erkunden das Ufer. Die Sonne verwöhnt uns und so gehen wir erst mit der Dunkelheit hinein.

 

 

Ein sagenhafter Sternenhimmel leuchtet durch die Kojenfenster! Wir lesen noch ein bisschen und schlummern dann schnell ein.

Freitag und Samstag

Der Morgen beginnt immer mit einer warmen Dusche und duftendem Kaffee.

Herbstferien mit Morgendusche auf der Badeplattform!

Unsere Fahrt führt uns die beiden Tage mit nur einer Schleusen (Ecluse 1) durch zahlreiche hübsche Kanäle. Dabei fahren wir sogar über eine Straße hinweg und schauen auf die Autos unter uns.

Kanalbrücke über eine Landstraße

Irgendwie witzig ist zudem die Fahrt durch einige große Seen, Etangs genannt, wobei man immer im Kanal bleibt, also eine Kanalfahrt durch einen See! Ankern auf dem See geht deshalb nicht. Die Seen sind an der höchsten Stelle des Rhein-Marne-Kanals und versorgen den Kanal mit Wasser.

Die Sonne scheint, es ist sehr schön warm, zeitweise spannen wir sogar den Sonnenschirm auf.

Die letzte Nacht verbringen wir an einer großen Wiese, wo noch einmal kräftig Ball gespielt wird. Leider kullert dieser ins Wasser, so dass einer von uns nun doch noch Baden gehen muss. Johannes opfert sich und rettet den Ball. Abbaden!

Abbaden! Mehr oder weniger freiwillg …

Abends wird noch mal ausgiebig gewürfelt und Karten gespielt,

bis wir dieses Mal kurz nach der Dunkelheit schon schlafen gehen.

Samstag

Mittags um 13.30 Uhr erreichen wir unseren Heimathafen. Wir hatten auf der Rückfahrt schon alles zusammen gepackt, so dass wir schon um 14 Uhr die Schlüssel abgeben und die Heimreise nach Mecklenburg antreten können.

Es war mal wieder ein cooler Kuhnle-Urlaub!

 

Alle Infos zu Ihrem Hausbooturlaub in Frankreich  

Törnbericht: Frankreich auf Abwegen

Törnbericht: Frankreich auf Abwegen

Niderviller liegt zwischen dem Schiffshebewerk und der großen Schleuse Rechicourt, doch auch abseits von den spektakulären Wasserbauwerken gibt es viel zu Entdecken. Fünf Freunde vom Bodensee nahmen die erste rechts.

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

 

Montag – Anreise. Heute beginnt unser Hausbooturlaub.

Vom Bodensee aus fahren wir zu viert mit dem Auto nach Niderviller, etwa dreieinhalb Stunden sind wir unterwegs. In Sarrebourg, dem nächst größeren Ort vor Niderviller, essen wir noch kurz zu Mittag, dann geht‘s auf zum Vorräte einkaufen für eine Woche Hausbooturlaub. Man kann natürlich auch während der Tour einkaufen gehen, aber den größten Teil sollte man schon vor der Reise an Bord haben. In Sarrebourg gibt es sehr viele Einkaufmöglichkeiten, nicht nur für Lebensmittel, sondern zum Beispiel auch für vergessene Badeklamotten.

Gegen 15 Uhr sind wir dann in Niderviller, bereit zur Bootsübergabe. Wir haben eine Kormoran 1140 gebucht (Name: „Cezanne“). Diese ist für maximal 7 Personen ausgelegt. Für uns fünf Bordmitglieder ist die Größe des Boots ideal. Wir haben eine komplette Küchenausstattung, Bettwäsche und genug Platz, um unser Gepäck zu verstauen. Auch optisch gefällt uns das Boot sehr gut und wir freuen uns richtig, dass es jetzt losgeht!

Aber zuerst kommt noch die Bootseinweisung. Der Bootseinweiser ist sehr freundlich und zeigt uns alles nötige und erklärt gut. Bei der anschließenden Probefahrt zeigt er uns, wie man das Boot steuert, anlegt und festmacht. Alles verläuft sehr unkompliziert und am Ende haben wir das Gefühl, dass wir gut vorbereitet sind. Die Einführung dauert in etwa anderthalb Stunden, sodass wir dann gegen 18 Uhr unsere Reise beginnen können. Unser Ziel ist heute Xouanxang, das wir nach etwa 3 Studen erreichen. Ein gemütlicher Platz : ) Zum Abendessen: Gutes französisches Baguette mit Camembert und Salami.

DIENSTAG – XOUAXANGE –> BASSIN D’ALBESCHAUX

Erstes Frühstück an Bord! Man muss sich schon daran gewöhnen, dass der erste Kaffee am Morgen nicht einfach per Knopfdruck verfügbar ist. Damit das Wasser im Wasserkessel heiß wird, braucht es bestimmt an die 15 Minuten. Aber kein Problem! Tipp: Wer zuerst aufsteht, stellt das Wasser auf.

Da wir Urlaub haben, frühstücken wir lang und gemütlich und machen erst gegen 12 Uhr los. Wir fahren Richtung Gondrexange und biegen (bei der einzigen Abzweigung) in den Canal de la Sarre ein. Die Landschaft hier ist sehr schön. Der Kanal verläuft hin und wieder über Wasserbrücken zwischen 2 Seen links und rechts von uns. Bei Port du Houillon legen wir kurz an und kochen unser Mittagessen. Jetzt sind wir gestärkt, um unsere erste Schleuse zu meistern (Ecluse 1). Das erste Mal in die Schleuse reinfahren ist nicht ganz einfach aber schon bald gar kein Problem mehr.

Wir kommen an diesem Tag bis nach Bassin d’Albeschaux. Ein sehr idyllischer Anlegerort. Bevor es Abendessen gibt, machen wir noch einen kurzen Ausflug zu Fuß, am Kanal entlang. In der Nacht konnten wir auf Deck einen wunderschönen Sternenhimmel bestaunen. Tipp: Bei sternenklarer Nacht an Deck gehen, das lohnt sich auf jedenfall!

MITTWOCH – BASSIN D’ALBESCHAUX –> MITTERSHEIM

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Wir frühstücken heute draußen auf Deck. Es ist sogar so warm, dass man wunderbar draußen duschen kann (also mit der Außendusche). Einfach traumhaft! Tipp: Bei schönem warmen Wetter draußen duschen! Da wir heute Abend in Mittersheim unser fünftes Bordmitglied abholen, müssen wir die folgenden 12 Schleusen alle an einem Tag durchfahren. Das hört sich zuerst anstrengend an, ist es aber eigentlich nicht. Die „Arbeit“ an Bord und die Bewegung ist eine schöne Abwechslung. Wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, kann man sich die Arbeit auch gut aufteilen, sodass jeder mal steuern, Boot halten und die Schleuse rauf- / runterklettern darf. Die Schleusen sind teilweise so dicht hintereinander, dass man gut zwischen den Schleusen an Land bleiben und nebenher laufen kann. Tipp: Zum Beine vertreten zwischen den Schleusen neben dem Boot herlaufen.

Zwischen Schleuse 9 und 10 stellen wir fest, dass das komplette elektrische Bordnetz ausgefallen ist. (Motor läuft noch wegen Niederspannungsschutz) Wir rufen den technischen Service an und entscheiden, wie geplant bis nach Mittersheim weiterzufahren um dort Strom zu „tanken“ (und gleichzeitig auch Wasser). In Mittersheim ist ein großer Hafen. Hier gibt es Landtoiletten, Landduschen, Restaurants und ein paar Meter weiter im Stadtzentrum auch eine Einkaufsmöglichkeit (10 Minuten zu Fuß). Ganz wichtig: Es gibt auch eine Busverbindung, sodass unser 5. Bordmitglied heute in Mittersheim dazustoßen kann.

DONNERSTAG – MITTERSHEIM –> SARRALBE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute ist unser erster Regentag. Und ich muss sagen, mit Sonne und T-Shirt-Temperaturen macht die Bootstour um einiges mehr Spaß. Aber da wir bis jetzt so ein Glück mit dem Wetter hatten, ist ein Regentag auch vollkommen okay. Wir entscheiden, noch etwas im Hafen zu bleiben, da wir die nächsten Schleusen nicht draußen bei strömendem Regen erleben möchten. Tipp: Man muss nicht ständig fahren. Bei strömendem Regen kann es in der Kajüte auch sehr gemütlich sein.

Gegen 13 Uhr nimmt der Regen ab und wir tuckern los. Heute mit dickem Pulli und Regenjacke. Wir fahren bis nach Sarralbe, unser nördlichster bzw. weitester Ort auf unserer Reise, gehen dort Kaffee und Kuchen essen und machen uns dann wieder auf den Rückweg. (Auch hier gäbe es die Möglichkeit, nochmal einkaufen zu gehen.) Da das Bordnetz immer noch nicht einwandfrei funktioniert, vereinbaren wir einen Termin mit den Technikern: 19 Uhr im Hafen von Bissert – direkt nach der Schleuse. Eine schlechte Idee von uns, wie wir später feststellen, denn die Schleusen schließen um 18.30 Uhr und so stehen wir um 19 Uhr nur ein paar Meter vor dem vereinbarten Ort und kommen nicht weiter. Tipp: Schleusenöffnungszeiten beachten!

Aber die beiden Techniker finden uns. Beide sind sehr hilfsbereit und freundlich. Das Problem wird genau untersucht und lokalisiert. Letztendlich benötigen wir eine neue Lichtmaschine, die die beiden uns vor Ort auch sofort einbauen – und das am Feiertag. Wir sind sehr zufrieden mit der Unterstützung, die wir von Kuhnle-Tours erhalten!

FREITAG – BISSERT –> BASSIN D’ALBESCHAUX

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute ist ein richtiger Schleusen-Tag: 17 Schleusen wollen wir heute durchfahren. Aber das ist okay, die Sonne scheint wieder und es ist richtig schön warm auf Deck! Nach etwa drei Stunden sind wir wieder in Mittersheim und wollen dort nochmal einkaufen. Nur kommen wir leider genau zur Mittagszeit an. Tipp: Immer die Mittagspausen der Einkaufsläden beachten! Dafür können wir in Schleuse 7 Ziegenkäse und Eier kaufen. Tipp: Der Ziegenkäse ist sehr gut!

Da das Bordnetz trotz neuer Lichtmaschine immer noch nicht richtig läuft, kommt abends nochmal der Techniker vorbei (beim Anlegerplatz Bassin d‘Albeschaux) und tauscht jetzt auch den Ladeverteiler aus. Unser Bordnetzproblem ist jetzt endgültig gelöst. Nochmals vielen Dank für die schnelle, unkomplizierte und freundliche Hilfe!

 

SAMSTAG – BASSIN D’ALBESCHAUX –> HESSE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Ein sehr schöner warmer Tag, an dem wir die Fahrt an und auf Deck in vollen Zügen genießen. In Gondrexange halten wir uns etwas länger auf, da wir dort Mittag essen und nochmal ein paar Vorräte für die letzten Tage einkaufen. Der Laden in der Stadt macht zwar erst um 16.30 Uhr auf, aber das ist kein Problem. Wir haben es nicht eilig und verbringen gerne die Zeit auf dem sonnigen Deck.

In der Nähe von Hesse gibt es einen kleinen netten Anlegeplatz mit Campingtischen, bei dem wir dann auch übernachten. In Hesse gibt es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Wir spazieren aber nur durch die Stadt und schauen uns die Kirche an.

SONNTAG – HESSE –> NIDERVILLER

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Unser letzter Hausboottag. Heute regnet es wieder und wir entscheiden uns, dafür direkt den Hafen in Niderviller anzusteuern, um dann mit dem Auto nach Sarrebourg (5 Minuten) zu fahren. Wir gehen Kaffee und Kuchen essen und besuchen anschließend die Kirche mit dem großen Marc Chagall Fenster. Tipp: Sehr sehenswert! Abends gehen wir zum Abschluss unserer Bootstour mal nicht im Boot, sondern im Restaurant essen.

SONNTAG – ABREISE

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

Heute müssen wir um 08.30 Uhr unser Boot wieder abgeben. Wir haben die Endreinigung bezahlt und somit viel weniger Stress am Morgen. Tipp: Endreinigung buchen!

Wir hatten ein paar wirklich tolle Tage im und auf dem schönen geräumigen Hausboot. Wir hatten zwar minimal technische Probleme aber da der Service sogar am Feiertag zur Verfügung stand, sofort an Ort und Stelle war und zeitig reparieren konnte, hatten wir zum Glück keine Einschränkung was unsere Reiseroute angeht. Die Ausstattung an Bord war komplett ausreichend. Uns hat es an nichts gefehlt. Wir werden sicher wieder eine Bootstour unternehmen, hoffentlich haben wir dann wieder so tolles Wetter : )

 

Sarah S. und
Constantin W.

Anmerkung der Redaktion: Lust auf Nachmachen bekommen? Hier geht es zum Revier. Und hier geht es zum Boot.

Hausbooturlaub in Niderviller - Kormoran Kuhnle-Tours - Törnbericht

 

 

Boot & Wein 2018

Boot & Wein 2018

Wie kommen die schönen Bilder in den Katalog und auf die Webseite? Unser Marketing-Team war heute morgen von Niderviller aus zum Shooting unterwegs und hat mal Protokoll geführt.

Von Dagmar Kuhnle

6.45 Uhr Der Wecker klingelt. Nach einer Dusche komme ich die Treppe herunter. Mein Marketingkollege Lukas Klingebiel und unser Bootsmann Florian sind schon an Deck der „Emile Zola“, unserem heutigen Model. Ich sehe die beiden und drehe auf dem Hacken um, Schlüssel vergessen. Ist halt noch ein bisschen früh für mich.

7.15 Uhr Mein zweiter Gang führt in die Werfthalle. Dort ist Jean-Francois vom Obstbauverein dabei das Frühstück für alle machen. Er hat mir schon Teller mit drei Schokocroissants, Schinken und Butter vorbereitet. Denn gestern Abend hatten wir überlegt, dass wir um sieben losfahren müssen, wenn wir von der Basis Niderviller zum Hafen Altmühle, durch die beiden Schiffstunnel und dann das Hebewerk runter und wieder rauf fahren wollen. Also Frühstück im Schichtwechsel an Bord. Jean-Claude füllt noch schnell zwei Schälchen mit seiner selbstgemachten Marmelade, ich bringe alles inklusive zwei Baguettes und einer frischen Kanne Kaffee an Bord. Noch mal umdrehen! „Habt Ihr auch Milch für uns?

7.30 Uhr Der Rauhreif an Deck wird schnell von den ersten Sonnenstrahlen geschmolzen, gleichwohl bleibt es rutschig. Wir schleichen uns aus dem Hafen, die anderen schlafen ja noch. Kaum sind wir unter der ersten Brücke durch sieht man in der Ferne Frühnebelstreifen über dem Kanal schweben. Solche Landschaften sehe ich als notorische Langschläferin selten. Boah. Lukas hat ein Handy im Zeitraffermodus auf dem Salondach installiert, was nachher hoffentlich ein feines Video produziert hat.

8.04 Uhr Nach kurzer Fahrt erwarten wir den ersten Stop vor dem roten Licht der Tunneleinfahrt. Doch da ist alles Grün, außer der beweglichen Schrift, die uns Datum und Uhrzeit mitteilt. Dann mal rein in den Tunnel. Es ist schon unheimlich, wenn sich der Kanal immer weiter verengt. Vom Hafenbecken Altmühle wieder ein Stück Kanal, dann die Tunnelzufahrt und wenn man schon denkt, enger darf es jetzt wirklich nicht werden, gehen links und rechts vom Boot noch mal ein paar Zentimeter Wasser verloren, bis man an jeder Seite nur noch gefühlte vier Zentimeter Platz hat (tatsächlich sind es jeweils 70 Zentimeter). Der Tunnel ist dunkel, aber etwas wärmer als die kühle Frühlingsmorgenluft.

8.15 Uhr Jetzt bloß immer schön geradeaus fahren. Steht das Boot leicht schief? Ich korrigiere mit dem Bugstrahler. Die Kormoran hebt bei jedem Druck auf den Bowprop kurz den Hintern an, weil ja dann die Hydraulik nicht mehr den Antriebspropeller versorgt, sondern den vom Bugstrahler. So ganz ohne Kontakt mit der Tunnelwand kommen wir nicht aus, dabei ist die „Emile Zola“ gerade frisch lackiert. Au weia! Na, wer sein Boot liebt hat Fender …

8.22 Uhr Der erste Tunnel ist geschafft, ich übergebe Lukas das Steuer und gehe den Tisch decken. Der Kaffee ist zwischendurch doch sehr abgekühlt. Ich beschließe, ihn noch mal warm zu machen, als der zweite Tunnel beginnt und ich im Dunkeln tappe. Licht anmachen ist schlecht, dann sehen die beiden oben am Fahrstand nichts mehr. Aber Kormoran ist Kormoran, im Prinzip ist ja alles immer gleich … Ich ertaste die Töpfe im Schrank. Als es kurz heller wird (der Kanal hat immer mal wieder eine Lampe), gucke ich noch mal: Jo, der passt. Wieder dunkel. Kaffee umfüllen, der Topf ist ja groß genug. Rechts oberhalb des Kochfelds an der Wand hängt immer ein Gasanzünder, ja, auch hier! Klickklick, kein Funke zu sehen. Hm. Wo ist die Schublade? Wenn der Gasanzünder defekt ist, hat vielleicht der letzte Kunde Streichhölzer da gelassen? Ich fühle den Knopf der Schublade, lange rein – ein Feuerzeug!

Während der Kaffee auf dem Gasherd wieder wärmer wird, finde ich im Blindflug Tassen, Untertassen, Teller und Messer. Stelle alles von der Pantry aus aufs Sofa im Salon. Als die nächste Lampe den Salon kurz in orangefarbenes Licht taucht, sehe ich, dass Florian alles schon auf den Tisch gestellt hatte. Also Blindflug retour.

8.40 Uhr Sobald wir aus dem Tunnel raus sind, rufe ich den ersten zum Frühstück. Florian kriegt vor lauter Zähneklappern kaum sein Croissant gebissen, aber er wärmt sich am Kaffee und schließlich reicht es noch für ein Stück Brot mit Jean-Claudes köstlicher Marmelade. „Ich bin aber kein großer Frühstücker“, meint er, bevor er den Steuermann für die letzten Kilometer ablöst.

9 Uhr Wir liegen an der Wartestelle des Hebewerks. Auch hier zeigen alle Lichter grün. Aber wir müssen noch auf den Fotografen, Harald Mertes warten, und Jean-Michel Zorn, der für uns im Leitstand des Schiffshebewerks gut Wetter machen soll, damit wir die normalerweise verbotenen Bereiche zum Fotografieren betreten dürfen. Als die beiden angekommen sind, bekommen wir sogar eine Privatschleusung, damit das Bild perfekt wird. Es ist noch nicht so viel los, da geht das ausnahmsweise.

 

9.15 Uhr Harald Mertes dirgiert uns von der Dachterrasse aus „noch ein Stück weiter – Stopp – bisschen zurück – so ist perfekt.“ Von oben das Boot, das Hebewerk, die Landschaft, den kleinen See am Fuß des Hebewerks, er proportioniert alle Bildbestandteile. Netterweise sieht auch die Sonne ein, dass sie mit aufs Bild muss. Langsam schweben wir zu Tal, während Fotografen-Haralds Auslöser klackert. Wir bemühen uns alle, möglichst dekorativ auszusehen.

9.30 Uhr „Soll ich erst wenden und dann anlegen oder erst anlegen und wir drehen dann nachher beim Ablegen?“ Gute Frage, hatte ich eben auch schon überlegt. Unser Bootsmann ist prima. „Dreh mal erst, dann sehen wir dynamischer aus, wenn wir noch von der anderen Kanalseite fotografiert werden.“ Glucksen und Grinsen bei Lukas und Florian. Nun gut, ein 17 Tonnen schweres Hausboot, das sich mit 8 Stundenkilometern über einen französischen Kanal bewegt, ist eventuell nicht sooo besonders dynamisch. Florian legt den Dampfer trotzdem erst nach der Drehung an.

9.40 Uhr Fotografen-Harald kommt angestapft, glücklicherweise gab es eine versteckte Treppe – die, die man außen am Schiffshebewerk sieht, erschien uns doch ein wenig kniestrapaziös selbst für einen fitten 70er wie Harald es ist. Er gibt uns Anweisungen für die Rückfahrt und – wie es seine Art ist – noch einen schmutzigen Witz mit auf den Weg. („Sagt ein Arzt zum andern: …“ – ach fragt ihn lieber selbst.)

10 Uhr Der Trog ist ohne uns wieder hochgefahren. Eine Linssen kommt von Lutzelbourg heran und fährt zur Wartestelle vor. Wir sehen, wie der Trog langsam wieder zu Tal gleitet, warten ab, bis er leer ist, dann fahren wir hinter der Linssen in den Trog ein. Harald steht unten am Geländer. Lukas lehnt sich mit seiner leuchten blauen Jacke dekorativ ans Geländer des Seitenstegs im Trog. Das darf man normalerweise nicht, der VNF-Mann, der mit dem Trog mitfährt, lässt es uns ausnahmsweise für das Foto durchgehen.

10.30 Uhr Oben angekommen machen wir noch einmal fest, um uns in der Leitstelle des Heberwerks für das freundliche Entgegenkommen zu bedanken. Wir laden auch herzlich ein, nachher zu einem Glas Wein bei uns an der Basis vorbeizuschauen. Dann machen wir uns auf den Weg zurück nach Niderviller. Als wir in den Hafen einbiegen kommt uns statt Frühnebel der Duft von gegrillten Kotletts in die Nase. Es ist Zeit für das Mittagessen.

 

Törnbericht Rhein-Marne-Kanal

Törnbericht Rhein-Marne-Kanal

Drei Jungs, die die Schule schon eine Weile hinter sich haben, starten noch mal neu: Sie lernen Hausbootfahren inklusive Tunnel, Schiffshebewerk und Schleusenmarathon, trotzdem bleibt noch viele Muße für französische Lebensart an Bord.

Impressionen zu Boot & Wein

Impressionen zu Boot & Wein

Wie ist es beim Boot & Wein in Niderviller? Kommen Sie mit zu einem Rundgang in Zelt und Werfthalle.

Gehen wir in die Werfthalle! An den Seitenwänden reihen sich die Stände der Winzer auf. Zum Beispiel:

Und dann gibt es noch die Schneckenfarm von Fabrice Pernot aus dem Nachbardorf Buhl und die Chèvrerie La Passerelle mit ihrem Ziegenkäse aus Niderviller. Und wenn man überall ein Schlückchen probiert und das eine oder andere Fläschchen oder Kartönchen gekauft hat, ist man schon halb zum Franzosen geworden.

Und freut sich darauf, Abends mit allen Winzern, Besuchern und Bootsleuten zusammen beim Essen und beim Wein zu sitzen.

Dagmar Kuhnle

„Die Kleine Sauerkraut Tour“

Individueller Reisebericht von Monika Zahn und Uwe Prochnow über die „Kleine Sauerkrauttour“, die für uns eine ganz „Große“ wurde. Unsere Absicht war es nur: fahren… fahren… fahren, um Erfahrungen mit einer besonders schönen Urlaubsmöglichkeit „Hausboot zu zweit“ zu sammeln.