Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Am 01.09.2020 begann die Ausbildung für unsere neuen Azubis. Mit einem lockeren und familiären Einführungstag wurden sie gut in unser Unternehmen aufgenommen. Zuerst unternahmen unsere Neulinge eine kleine Bootsfahrt auf der Müritz, welche allen viel Freude bereitete und das Warmwerden miteinander erleichterte. Anschließend lernten die Azubis, Harald Kuhnle, den Eigentümer und Chef ihres Ausbildungsbetriebs , bei einem kleinen Mittagessen näher kennen. Schnell lockerte sich die Stimmung und es wurde munter erzählt. Zu guter Letzt, wurde dann mit den Auszubildenen das Gelände erkundet. Die Anlage der Ferienwohnungen und natürlich auch der Hafen und alles was sonst noch dazu gehört. Zudem wurden ihnen ihre neuen Arbeitskollegen und Büros, welche sie nun für die nächsten drei Jahre beziehen werden, vorgestellt. Dann ging es für alle aber auch schon nach Hause, um die letzte Nervosität zu verdauen und am nächsten Tag top fit zu starten und für ihre neuen Aufgaben bereit zu sein. Der nächste Tag begann dann für alle um acht Uhr und sofort ging es richtig los. Auch kleine Hindernisse und anfängliche Unsicherheiten, konnten die Motivation nicht stoppen. Nun sind schon ein paar Arbeitstage für die neuen Lehrlinge vergangen und bereits Einiges wurde erlernt, sowie angewandt. Und das natürlich auch mal alleine! Verständlicherweise sind nicht immer alle Aufgaben super spannend, aber auch die etwas unspektakulären Aufgaben wurden gewissenhaft  und so gut, wie möglich, erledigt. Nun aber genauer zu unseren neuen Azubis. Die kleine Gruppe besteht aus fünf jungen Erwachsenen, welche unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsberufe gewählt haben. Diese Beruf sind: 

– die Kauffrau für Büromanagement, in welchem sich unter anderem, um das Koordinieren von Terminen, sowie das Bearbeiten des Schriftverkehrs gekümmert wird

– die Kauffrau für Tourismus und Freizeit, welche als Ansprechpartner unserer Einrichtung, den Gästen bei Fragen zur Verfügung steht und sich um Reservierungen und Buchungen kümmert

– die Kauffrau im E-Commerce, die für die Verwaltung unserer Onlinedienste und -plattformen zuständig ist.

Auch das Feedback unserer neuen Schützlinge ist nach ihrer ersten Woche bei uns positiver Natur. Nach Erkundigung, haben alle Freude und Lust an Ihrer neuen Arbeit gefunden. Der Umgang miteinander, ist sowohl freundlich, als auch respektvoll. Aber auch die kleine Gruppe der Azubis, hat sich bereits angefreundet und verbringt oft die Pausen gemeinsam. Alles in Allem hatten die frischgebackenen Azubis einen guten Start in unser Unternehmen. Wir alle freuen uns, auf die weitere Arbeit miteinander. Und am Ende der Ausbildung, auf gut ausgebildete, fleißige Arbeitskräfte.

Warum bei der KUHNLE-GROUP eine Ausbildung anfangen?

Warum bei der KUHNLE-GROUP eine Ausbildung anfangen?

Dadurch, dass die KUHNLE-GROUP aus der KUHNLE-TOURS und der KUHNLE-Werft besteht, bietet sich eine Vielfalt an spannenden Ausbildungsberufen. Wir, genauer gesagt Tabea und Felix, stellen euch kurz jeden Ausbildungsberuf vor und geben euch gleichzeitig eine Meinung des jeweiligen Azubis preis.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Als Kaufmann/frau für Büromanagement bist du das Organisations- und Ordnungstalent in der Firma. Du behältst immer den Überblick, wenn beispielsweise Mitarbeiter oder Kunden nach bestimmten Materialien nachfragen. Bei KUHNLE-TOURS wirst du in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Im Shop kümmerst du dich um die Ein- und Ausgänge der Waren/Artikel, im BackOffice kümmerst du dich unter anderem um den Postein- und ausgang.

Unsere Azubine Sophie aus dem 1. Lehrjahr meint: „Ich wollte schon immer nach Mecklenburg ziehen (gebürtig aus Brandenburg), um dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Du hast hier die unmittelbare Nähe zum Wasser und die Chance auf einen Bootsführerschein – Was will man mehr!“

Kaufmann im E-Commerce

Als Kaufmann/frau im E-Commerce bist du der kommende Online-Experte im Unternehmen. Du bist unter anderem im Marketing aktiv und gestaltest die Website nach Wünschen und Belieben. Des Weiteren spielt Social Media eine große Rolle, denn die Online-Vermarktung ist ein stets wachsender Bestandteil im Unternehmen. Plattformen wie Instagram und Co. sollten also kein Fremdwort für dich sein.

Unser Azubi Felix aus dem 1. Lehrjahr meint: „Als Kaufmann/frau im E-Commerce bist du am Nabel der Zeit und lernst ebenso einen Beruf mit Zukunft. Außerdem hast du die Möglichkeit, dich kreativ auszuleben!“

Industriekaufmann

Als Industriekaufmann/-frau bist du der Allrounder im Unternehmen. Du durchläufst alle kaufmännisch relevanten Abteilungen in der Firma und wirst somit vielseitig und flexibel ausgebildet. Dein Wissen wird breit gefächert, somit wirst du zu einer wichtigen Stütze im Unternehmen, denn zu fast allen Bereichen kannst du Auskunft geben.

Unsere Azubine Jessica aus dem 3. Lehrjahr meint: „Durch das Durchlaufen verschiedenster Abteilungen im Unternehmen lernst du deine Stärken und Schwächen gut kennen, außerdem bist du durch die vielseitige Ausbildung beliebt bei potenziellen Arbeitgebern!“

Kaufmann/Frau für Tourismus und Freizeit

Als Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit bist du der Kommunikations-Profi im Unternehmen. Während du in der Reservierungsabteilung stets telefonisch Kundenkontakt pflegst und beispielsweise Angebote für einen Hausbooturlaub nach beliebigen Wünschen vorbereitest, packst du am Hafen direkt mit an. Du bringst Inventar auf die Boote und bist Ansprechpartner für Kunden vor Ort.

Unsere Azubis Lars (1. Lehrjahr) und Daler (3. Lehrjahr) meinen: „Wenn du ein kontaktfreudiger Mensch bist, wird dir der Ausbildungsberuf sicher gefallen. An jedem Tag warten neue Herausforderungen, genau das macht die Ausbildung so spannend.“

Mechatroniker

Als Mechatroniker bist du beim Bootsbau nicht wegzudenken. In unserer hauseigenen KUHNLE-Werft wirst du zum Profi in Sachen Mechanik und Elektronik ausgebildet. Du sorgst unter anderem durch die Reparatur an den Hausbooten dafür, dass Familien einen stressfreien Urlaub haben und diesen auch genießen können.

Unser Azubi Armin aus dem 1. Lehrjahr meint: „Wenn du handwerkliches Geschick aufweist, machst du mit der Ausbildung zum Mechatroniker nichts verkehrt. Außerdem hast du tolle Berufschancen, denn egal ob Boot, Auto oder Waschmaschine, alles muss mechanisch repariert werden!“

Industriemechaniker

Als Industriemechaniker ist Sorgfalt und Präzision genau dein Ding. In der Ausbildung lernst du alle Grundlagen des Themengebiets Metallbau, weiterhin bist du die erste Adresse, wenn es um die Bedienung, Wartung und Instandhaltung der Boote geht. Warum Präzision so wichtig ist? Unter Umständen kommt es auf jeden Millimeter an, beispielsweise beim Schweißen.

Unser Azubi Johannes aus dem 1. Lehrjahr meint: „Das Besondere an der Ausbildung zum Industriemechaniker bei der KUHNLE-Werft ist, dass du durch die verschiedenen Baugruppen der Boote diesbezüglich gut aufgestellt bist. Außerdem kann man theoretisch auch im Ausland arbeiten, denn durch die Bootstypen aus unterschiedlichen Ländern lernt man auch diese Technik kennen!“

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik bist du für den Glanz der Boote verantwortlich. Als kommender Experte in Sachen Beschichtungstechnik lernst du unterschiedliche Verfahren kennen, beispielsweise wie Farben, Lacke oder Kunststoffe auf Objekte aufgetragen werden können. Natürlich lernst du als Mechatroniker auch die Grundlagen der Reparatur in Sachen Boote.

Unser Azubi Kevin aus dem 3. Lehrjahr meint: „Als Verfahrensmechaniker hast du, wie beim Mechatroniker, gute Berufschancen, denn deine Lackier-Fähigkeiten sind universell einsetzbar. Außerdem lernst du hier dein Handwerk direkt am Wasser, perfekt!“

Von der Berufsschule ins Unternehmen

Von der Berufsschule ins Unternehmen

Wendet man die in der Berufsschule gelernte Theorie auch wirklich im Betrieb an?
In der Berufsschule hat man so einige verschiedene Unterrichtsfächer, die sich Lernfelder schimpfen. Im ersten Lehrjahr sind das die Lernfelder 1 bis 5. Unter diesen Fächern findet man dann ganz neue Unterrichtseinheiten, wie beispielsweise „Rechnungswesen“ oder „Kommunikation“.

An sich lernt man viele neue Themengebiete kennen, aber braucht man die auch wirklich im Betrieb? Findet man dort auch Möglichkeiten das Gelernte anzuwenden?

Viel Stoff des Unterrichts hatte ich damals schon auf dem Gymnasium gelehrt bekommen, so dass mir die Schule jetzt noch leichter fällt und ich sehr gut mitkomme.

Unterrichtsfächer wie BFU (Berufsorientierter Fremdsprachen Unterricht) und Kommunikation spielen in meiner Ausbildung auf jeden Fall eine große Rolle, da man lernt, wie man mit den Kunden ein gutes und sachliches Gespräch aufbaut. Außerdem lernt man wichtige Fachbegriffe passend zum Beruf in der englischen Sprache und kann sich dann auch ohne Probleme mit ausländischen Kunden verständigen. Obwohl ich zugeben muss, dass mir das an sich nicht wirklich schwer fällt, da ich mir schon sehr viel englische Sprache in meinem zweijährigen Auslandsaufenthalt angeeignet habe.

Auch das Unterrichtsfach Rechnungswesen ist sehr interessant und macht sehr viel Spaß. Mir persönlich war das Lernfeld neu und ich muss sagen, dass ich Gelerntes aus diesem Fach noch nicht im Betrieb anwenden musste, trotzdem lerne ich es gerne dazu.

In dem Lernfeld 3 geht es speziell um die Touristik. Man lernt viel über den Tourismus in Deutschland und das Land an sich. Momentan reden wir viel über die deutschen Seen und Wasserstraßen, was mir persönlich sehr viel hilft, da KUHNLE-TOURS Hausboote verchartert.

Also alles in allem kann man sagen, dass die neuen Unterrichtsfächer hilfreich im Betrieb sind und man Gelerntes anwenden kann.

Vor- und Nachbereitung zur boot

Vor- und Nachbereitung zur boot

Die Organisation eines Messestandes kann umfangreich sein, erst recht wenn es bei der Messe um die größte Bootsmesse weltweit geht.  

Diverse Sachen müssen gepackt werden, sowohl der Bürobedarf als auch die Deko muss stimmen, so haben wir eine Packliste erhalten, für das was alles mit soll. Polster für Sitzmöglichkeiten mussten gewaschen werden. Geschirr, Besteck und alles was auf ein Hausboot gehört wurde auch gesammelt, dass wir es dann nachher auch als Dekoration auf dem Hausboot nutzen können. Sodass, wenn jemand auf der Messe sich das Boot anschaut, dieser auch eine Vorstellung bekommt, wie das Boot während eines Urlaubs ausgestattet wäre. Alles, was wir auf der Packliste gefunden hatten, wurde abgehakt und zu einer Sammelstelle gebracht, wobei wir darauf geachtet haben, dass nicht alles auf einem Haufen liegt. So haben wir beispielsweise Sachen für den Bürobedarf in einer Kiste gesammelt, während Werbematerial am Eingang der Werft gesammelt wurde.

Meine Zeit auf der „boot“ erstreckte sich vom 18.01. bis 26.01.2020. Davor war ich in der Berufsschule und wurde extra für die Messe freigestellt. Während dieser Zeit durfte ich die Kunden beraten, aber habe dort auch neue Sachen für meine Ausbildung gelernt. Auch musste am Anfang jeden Tages der Teppich gesaugt werden, Rechner angeschlossen und hochgefahren und darauf geachtet werden, dass auch auf dem Boot alles ordentlich und sauber ist. Am Ende des Messetages mussten immer die ganze Technik und alle Wertgegenstände in das Boot gebracht werden, sodass nichts abhanden kommt.

Der letzte Tag der Messe war auch der längste, ab 18 Uhr als die Messe vorbei war, musste dann auch noch alles im Großen und Ganzen abgebaut und in die Autos gelagert werden, damit diese dann für den Rücktransport bereit sind. Am nächsten Morgen fanden dann die Abschlussarbeiten statt. Wir haben die Boote (das Hausboot und ein Angelboot) für den Transport vorbereitet, die Dekorationen (Counter, Bowflags und Co.) wurde sicher verstaut und alles so gepackt, dass bei der Rückfahrt nichts herunterfällt. Am interessantesten war hierbei wie das fast 12 Meter lange Hausboot für den Transport mit einem Schwerlasttransporter fertig gemacht wurde.

Alles in allem hat mir die Messe sehr gefallen und war eine gute Möglichkeit für mich, mir selbst einen Eindruck von der größten Bootsmesse zu veschaffen.

Erstes Mal auf der „boot“ (Messe) und gleich 10 Tage

Erstes Mal auf der „boot“ (Messe) und gleich 10 Tage

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal die größte Bootsmesse in Düsseldorf besucht. Vorher habe ich viel über diese Messe gehört. Ich habe in einer Broschüre gelesen, dass tausend Unternehmen aus dem gesamten europäischen Kontinent kommen werden. Diese Messe findet seit einigen Jahren in Düsseldorf statt und als Auszubildender (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) war es für mich sehr interessant diese Messe zu besuchen.

Als ich auf der Messe ankam, war mir bereits klar, wie groß die “boot” sein würde. 17 riesig große Hallen, tausend Unternehmen und eine große Anzahl von Menschen, die zur Messe kamen.

Vom ersten Tag an wollte ich einen Spaziergang durch diese Hallen machen, da das alles für mich interessant war. 10 Tage lang auf der Messe wurde mir klar, wie groß diese Tourismus- und Wassersportbranche ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil mir klar wurde, dass ich den richtigen Beruf gewählt hatte.

In dieser Zeit habe ich viel gelernt und viel gesehen. Ich habe auch mit unseren Mitbewerbern reden können. Jeden Tag besuchten über 100 Menschen unser Ausstellungsboot: ein Febomobil 1180. Alle interessierten sich für unser Unternehmen und unsere weiteren Leistungen (Bootsbau, Bootsverkauf, Marina Müritz Apartments..). Wir haben den Besuchern gezeigt wie einfach es heuzutage ist, Urlaub auf dem Wasser zu machen, und es zog immer mehr Besucher an Bord.

Jeder, der zum ersten Mal auf der Messe war, sammelt viel Erfahrungen und hat sein Wissen über die Kommunikation mit den Gästen verbessert. In unserem Beruf  das ist einer der wichtigen Aspekte.

Die Messe hat bei mir einen guten Eindruck hintergelassen. Ich denke, dass jeder angehende Auszubildende, der Ausbildung als Kaufmann für Tourismus und Freizeit lernt, an einer solchen Messe teilnehmen sollte. Und es ist egal in welchem ​​Bereich man arbeitet, sei es ein Hotel, ein Ferienpark oder ein Hafen, hier sammelt man Erfahrung, die man aus Büchern nicht lernen kann.

Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Ich bin eine von vielen Azubis, die bei der KUHNLE-TOURS GmbH angestellt ist. Jeden Tag, wenn ich in einer der vielen Abteilungen bin, wie zum Beispiel in der Reservierung, im Marinabüro oder im Backoffice, lerne ich  jede Menge von den Facharbeitern, die dort angestellt sind. Ich habe im Marinabüro und in der Reservierung gelernt wie man mit besonderen Buchern und deren Buchungswünschen umgeht: Einen Tisch im Captain’s Inn bestellen und diesen, wegen dem Hochzeitstag, mit Rosenblättern dekorieren, um nur ein Beispiel zu nennen. Außerdem haben mir die Kollegen gezeigt, wie man mit unserem Buchungssystemen umgeht.

Angefangen habe ich bei KUHNLE-TOURS im Jahr 2018, als Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Dadurch, dass ich kein Urlaub in den Sommermonaten machen möchte (ich mag den Winter einfach lieber), stört es mich nicht, dass ich dort arbeite, wo andere Urlaub machen.

Die KUHNLE-GROUP gab mir die Möglichkeit einen Bootsführerschein zu machen, wovon ich beruflich und privat schon profitieren konnte. Außderdem habe ich die Möglichkeiten erhalten nach Frankreich oder nach Polen zu unseren Charterbasen zu reisen und die Länder besser kennenzulernen. Die gesamte Kultur, Landschaft, Mentalität ist dort anders als hier in Deutschland. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle die Möglichkeit für eine Weiterbildung haben. So können wir die Kunden auch besser beraten, weil wir auch schon vor Ort waren. Ich finde es toll, dass das Unternehmen die Weiterbildung von seiner Auszubildenden aus allen Abteilungen an erster Stelle positioniert. Mal schauen, was noch auf mich zukommt.

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Im Sommer entschied ich mich für eine Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Nachdem ich dies Freunden und Bekannten erzählte, hörte ich häufig: „Kaufmann im Was?“ Um einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten dieses spannenden Berufsfeldes aufzuzeigen, resümiere ich meine ersten Monate als E-Commerce Azubi.

Der Beruf war mir ebenfalls völlig unbekannt, was womöglich an der Tatsache lag, dass es ein neuer Ausbildungsberuf ist, welcher seit 2018 existiert. Die Stellenanzeige klang spannend, Online-Handel und Online-Marketing haben in jedem Fall Zukunft, so bewarb ich mich bei KUHNLE-TOURS und wurde angenommen. In den ersten Wochen der Ausbildung befand ich mich in der Reservierungsabteilung und bekam einen Einblick in Sachen Kundenservice. Ich lernte Angebote für einen Hausbooturlaub nach den Wünschen der Kunden zu erstellen und auch erste Anrufe nahm ich entgegen. Eine Woche war ich am Hafen unterwegs, denn bei einem Hausboot-Vercharterer ist es nun einmal wichtig, die Boote zu kennen, die man vermietet.

Seit Oktober bin ich nun im Marketing-Büro. Dort warteten bisher viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben auf mich. Eine der ersten Aufgaben war es, neue Fotos für den Bootsferienkatalog 2020 zu machen, welche mir persönlich sehr viel Freude bereitete. So bekam ich diesbezüglich viel Freiraum, um mich dort kreativ auszuleben. Mit den Fotos war ich dann an der Entstehung des neuen Katalogs beteiligt, umso erfreulicher war es, als man die eigens geschossenen Fotos dann im Druck betrachten konnte. Des Weiteren ist mein Haupttätigkeitsfeld das Bearbeiten der Webseite, so mussten beispielsweise durch die Kooperation mit Yachtcharter Römer viele neue Boote in die Webseite eingepflegt werden. Das Positive an der Webseitengestaltung ist, dass die Arbeit direkt zu sehen ist. Alle Veränderungen werden mit dem Programm Typo3 vorgenommen und jede Änderung ist sofort auf der Webseite ersichtlich, so kann man schnell überprüfen, ob es falsch oder richtig gemacht wurde.

Dass dieser Ausbildungsberuf besonders und neu ist, merkt man auch in der Berufsschule. Da ich der einzige Auszubildende im Bereich E-Commerce bin, erhalte ich dort Einzelunterricht. An der Stelle möchte ich mich auch herzlich für den bisherigen Einsatz der Berufsschule in Waren/Müritz bedanken. Sie investieren viel Zeit für einen einzelnen Schüler und haben auch abseits des Fachlichen immer ein offenes Ohr für mich, so bekam ich die Kontaktdaten der für mich verantwortlichen Lehrer, damit ich mich auch außerhalb der Schulzeit bei Fragen/Problemen melden kann. Bisher waren die ersten Monate sehr aufregend, ich lernte viele neue Dinge kennen.

Wie bereits angesprochen merkt man, dass der Ausbildungsberuf noch neu ist und „in den Kinderschuhen steckt“, doch das gemeinsame Erarbeiten des Berufsfeldes macht dies auf eine Weise noch spannender. Da noch niemand diesen Ausbildungsberuf ausgelernt hat (wie bereits oben erwähnt, existiert er erst seit 2018), hat man wenig Austausch über verschiedenste Erfahrungen, deshalb finde ich es umso wichtiger, meine ersten Erfahrungen mit euch zu teilen.

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi

 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Am Montag, dem 02. Dezember 2019, starteten wir bereits in den frühen Morgenstunden Richtung Raddusch, dort stand das Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“ unter der Leitung von Sebastian Zoepp an. Für die Projektkoordination war die private SPREEAKADEMIE (UG) verantwortlich, Projektträger ist Brandenburg 21 e.V.

Nach etwas Verzögerung bei der Anreise kamen wir gegen 10 Uhr an. Zu dem Zeitpunkt war das Seminar schon in vollem Gange. Ohne lange Eingewöhnungszeit wurde uns die erste Aufgabenstellung genannt: auf einem A3-Blatt sollten wir zu Beginn unser Unternehmen vorstellen unter den Aspekten der Zielgruppen, Werbemittel, Vertriebskanäle und der Produkte. In Aufeinanderfolge präsentierten die jeweiligen Gruppen ihr Unternehmen und wir lernten viele bis dato Unbekannte kennen, vom Waldhotel bis zum Campingplatz.

Es folgte ein kurzer Vortrag von Franziska Diallo, welche ihr Start-Up GOODtravel präsentierte. Dort beschrieb sie zum einen die angebotenen Produkte, nämlich nachhaltige Unterkünfte, zum anderen ließ sie uns den Leitsatz des Start-Ups wissen. Im Grunde genommen versucht sie zu vermitteln, dass Reisen nicht immer ökologisch bedenklich sein muss, sondern durch bestimmte Faktoren positiv beeinflussbar ist. Es wird beispielsweise Wert darauf gelegt, dass vorhandene Ressourcen bewusst genutzt werden in Form von regionaler (Bio-)Küche beispielsweise.

Nach dem interessanten Vortrag folgte sogleich der Nächste, dieses Mal gehalten von Yvonne Küpper über das Start-Up fairaway. Ähnlich wie Frau Diallo stellte sie die Dienstleistungen des Start-Ups, sowie dessen Leitbild vor. Das Start-Up bietet Reisen in ferne Länder ( z.B. Peru, Jordanien, Madagaskar usw.) an und achtet dabei auf die Nachhaltigkeit der Angebote vor Ort. So werden sich im jeweiligen Land einheimische Guides um die Reisenden kümmern und ihnen Orte fernab der bekannten und überlaufenen Tourismus-Hotspots näherbringen, des Weiteren wird man nicht in massentouristischen Hotels untergebracht, sondern in Unterkünften mit Bedacht auf Nachhaltigkeit.

Zum Abschluss des Seminars gab es für jedes Unternehmen eine Check-Liste zum Thema Nachhaltigkeit, um zu schauen, auf welchem Stand man jeweils diesbezüglich ist. Dort wurde bewusst, dass unser Unternehmen das nachhaltige Potenzial keineswegs ausgeschöpft hat, besonders in dem Bereich gibt es zahlreich Möglichkeiten, an denen man arbeiten kann. Dies ist auch der Hauptpunkt, welchen ich persönlich aus dem Thema mitnehme. Auch mit kleinen Veränderungen kann man einen großen Schritt mehr nachhaltigen Tourismus betreiben, die Notwendigkeit ist allemal vorhanden.