Auf der Aquino steppt der Bär

Auf der Aquino steppt der Bär

Die Musik genießen, sich das Essen schmecken lassen und mit Freunden in den Sonnenuntergang fahren. All das und vieles mehr lässt sich mit der Aquino erleben.

Auch unsere Azubis konnten mal wieder einen schönen Nachmittag auf einem unserer Boote erleben. Um 17 Uhr, nach der Arbeit, traf sich eine kleine Gruppe Azubis am Steg für eine Bootsfahr mit der Göteborg. Einige von ihnen hatten Essen vorbeireitet andere haben sich um die Musik und ein Beiboot gekümmert. Kurz, nachdem alle eingetroffen waren, ging es auch schon los. Jeder suchte sich einen Platz und als dann alle Leinen los waren, begann die bunte Fahrt. Mit Musik und munterem Erzählen fuhr die Gruppe auf die Müritz, um die Zeit und vor allem den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. 

Allerdings gab es für unsere Azubis auch eine Aufgabe. Die schöne Atmosphäre einzufangen, mithilfe von Fotos und Videos, welche für unser Social Media bei Facebook und Instagram genutzt werden sollen. Und natürlich kommt erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Also wurden zu aller erst die Foto-, und Videoaufträge, wie ein Sprung ins Wasser oder die berührende Titanicszene in der Jack seine Arme um Rose schlingt, aufgenommen. Auch von außen wurden Bilder gemacht, da unseren Azubis genau für diese Fotos ein Beiboot zur Verfügung gestellt wurde. 

Nachdem alle Aufträge erledigt wurden, kam es dann zum gemütlichen Teil. Alle unterhielten sich fleißig, es wurde gegessen, Nudelsalat und Brötchen mit Aufstrich, und auch einfach das Zusammensein machte allen ersichtlich Spaß. Auch andere junge Mitarbeiter schlossen sich uns nach einiger Zeit an und es entstand eine bunte Runde. Und dann war es Zeit für den Sonnenuntergang. Um ca. 19.25 Uhr ging die Sonne endlich unter. Die Müritz wirkte wie ein riesiges blaues Fenster, in welchem sich die untergehende, feuerrote Sonne spiegelte und alles mit einem gelbgoldenen Schimmer überzog.  Eine Zeit lang war es dann ganz ruhig und alle beobachteten, wie die Sonne im Wald untertauchte. Als die Sonne fast weg war,  machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg aber es war keines Falls eine gedrückte Atmosphäre. Es wurde gelacht, gesungen und sogar der Macarena wurde an Bord der Aquino perfekt abgeliefert. Ins Hafendorf fuhren sie dann mit guter Laune und Helene Fischer im Ohr zurück.

Erstmal wieder angelegt ging es dann weiter in die Beachbar, welche genau am Hafen zu finden ist und einen perfekten Blick auf die anliegenden Boote bietet. Auch in der Strandbar ließ die Stimmung nicht nach und auch das Gequassel untereinander nicht. Nachdem alle eine Kleinigkeit getrunken hatten, ging es dann aber nach Hause, da die meisten am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Jeder verabschiedete sich, einige gingen zusammen zum Auto und andere fuhren mit dem Rad. Und so ging ein schöner Abend zuende mit der Vorfreude auf weitere solcher Ausflüge.  

Die Bier-Ingenieure

Die Bier-Ingenieure

Jedes Unternehmen braucht eine leistungsstarke IT-Abteilung. Auch die Unternehmen der Kuhnle-Group sind ohne Netzwerk, Computer und Software aufgeschmissen. Seit über 20 Jahren kümmern sich die Geisler-Brüder Dag und Björn bei uns ums Digitale. Doch ihren bisher größten Erfolg feierten die beiden am letzten Wochenende auf einem ganz anderen Gebiet …

Dag und Björn sind nämlich zusammen mit Tom Seeger und Clemens Eichler Herz und Hirn von Koerschbrew, einer Hobbybrauerei, die in einer Leichtbauhalle im Süden von Stuttgart untergebracht ist. Diese Halle ist ein Männerparadies: Es gibt jede Menge Kühlschränke, Meter um Meter Regale, in denen man alles Zeug aufbewahren kann, das man Zuhause bei der Ehefrau nicht anschleppen darf, außerdem eine Küche mit Industriespülmaschinen, einen großen Grill und draußen in Mutters Kräutergarten eine gemauertes Backhäusle. Die Halle ist groß genug, dass man auch mal an einem alten Mercedes-Cabriolet oder an einem Porsche 914 schrauben kann und hat schon diverse fröhliche Feste beherbergt.

In dieser Halle saßen die vier eines Tages und lasen die Ausschreibung der 4. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer (es gibt Meisterschaften, von denen Frauen nur selten erfahren, dass es sie gibt …). Die Aufgabe war nicht ohne: Ein Irish Red Ale sei zu brauen, obergärig, in leuchtend roter Farbe, mit trockenem Röstaroma, zurückhaltend bitter und „hoher Drinkability“ (was auch immer das heißen mag). Außerdem gab es einen Kreativ-Wettbewerb, bei dem das Publikum abstimmt. Hier war alles erlaubt: „Ob Biere klassischen Stils, Kräuterbiere nach historischem Vorbild oder allerhand Abgefahrenes“ hieß es in der Ausschreibung.

„Kräuterbiere … hmmm“, sagte Björn und stand auf. „Lasst uns mal einen Blick in Monis Garten werden.“ Da stand allerhand herum. Lavendel? „Riecht gut aber man schmeckts nicht“ – Rosmarin? – „Irgendwie nicht abgefahren genug.“ – „Was isch des hier? Davon hats schon mal reichlich“, Clemens wies auf einen hohen Busch mit leichten Blättern. Er pflückte ein Blatt, schnupperte und probierte. „Estragon! Perfekt, das Bier zum Steak!“

Über den eigentlichen Wettbewerbsbeitrag, das Irish Red Ale, machte sich Björn dann in einer stürmischen Nacht Gedanken, während er einem Batzen Software-Updates beim Hochladen zusah. Und entwickelte eine Rezeptur, die flugs ausprobiert wurde. „Lecker“, war die einhellige Meinung der Braugenossen. Der Koerschbrew-Trupp braute die für den Wettbewerb einzureichenden 3,5 Liter und machte sich auf den Weg nach Stralsund. Mit im Gepäck: artgerechte Mund-Nasen-Masken, die Toms Tochter Julia für alle im Bierdesign genäht hatte.

Die Bier-Ingenieure von links nach rechts: Harald Kuhnle, Dag Geisler, Tom Seeger, Björn Geisler und Clemens Eichler

An der Strecke gabelten sie an der Müritz noch schnell Harald Kuhnle auf, der sich zwar nicht aufs Bier brauen versteht (das Hobby-Brau-Set, Weihnachtsgeschenk der Kinder, steht immer noch im Flur herum), aber über ein seit Studententagen sorgsam gepflegten großen Erfahrungsschatz im Biertrinken verfügt. Sozusagen als moralische Unterstützung. Außerdem kennt er die besten Kneipen in Stralsund.

Der Rest ist schnell erzählt, denn der Wettbewerb fand mit coronabedingt kleinem Publikum statt. Die Jury aus sieben Biersommeliers hatte über rund 130 Biere zum Hauptwettbewerb zu entscheiden. Zum Schutz der sieben Jurymitglieder mussten die Flaschen einen Monat zuvor anonymisiert eingereicht werden, so dass angemessen Zeit zum Verkosten war. Die Biere wurden gruppenweise im K-O-Verfahren verkostet, bis am Ende nur noch eine Spitzengruppe übrig war. Mit dabei: Koerschbrew!

Die Entscheidung war denkbar knapp: Vier von drei Jurymitgliedern gaben dem Ale von Martin Tietz aus München den ersten Platz, drei waren für Koerschbrew! So konnten sich Dag, Björn, Tom und Clemens über den zweiten Platz freuen. Im Vorjahr waren sie noch knapp in der oberen Hälfte der Rangliste gelandet, insofern durchaus ein kometenhafter Aufstieg für die schwäbischen Bier-Ingenieure. Als Preis hab es einen formschönen Holzpokal, der im Inneren geheimnisvoll rumpelt (und deshalb zur Feststellung der Rumpelquelle demnächst in MRT oder Flughafenscanner geschoben werden muss) sowie ein 100-Liter-Fass, das aus einem ehemaligen Rumfass recycelt wurde. Schon am nächsten Morgen machte das Team Pläne, welche Art von Bier wohl am besten in einem Rumfass reifen würde.

2. Platz! Aber was ist in dem Pokal?

Wie das Estragon-Bier abgeschnitten hat, ist noch nicht komplett ausgezählt, aber das Bier bekam viele Abstimmungschips des Publikums und wurde sogar lobend bei der Siegerehrung erwähnt.

Publikumsverkostung: Das Estragon-Bier konnte hier punkten. Ergebnis steht noch aus.

Wir dürfen gespannt sein.

Übrigens auch in der Frage, wie es mit dem Bierbrauen weitergeht. Es gibt ja noch ein paar alte Hallen bei uns im Hafendorf Müritz. Über diese Hallen und deren Umgebung hat sich eine junge Architektin in letzter Zeit Gedanken gemacht. Denn das Captains Inn platzt inzwischen trotz Erweiterung aus allen Nähten. Auf der Zeichnung von Architektin Camila Ulloa Montenegro sind mittendrin zwischen Hotel, Bar und Sitzbereich sechs große Tanks und ein Braukessel eingezeichnet. Freuen wir uns alle zusammen auf unsere zukünftigen Projekte!

Achja, ein paar Tage vor der Brauereimeisterschaft wehrten Dag und Co noch einen üblen Hackerangriff auf unsere IT ab. Danke, Dag, dass du die Firma gerettet hast. Demnächst seid Ihr dann nicht mehr nur für das Wohlbefinden unseres Netzwerkes zuständig, sondern auch als Durstlöscher im Einsatz!

Björn und Dag Geisler mit dem Fass für den 2. Platz
Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Am 01.09.2020 begann die Ausbildung für unsere neuen Azubis. Mit einem lockeren und familiären Einführungstag wurden sie gut in unser Unternehmen aufgenommen. Zuerst unternahmen unsere Neulinge eine kleine Bootsfahrt auf der Müritz, welche allen viel Freude bereitete und das Warmwerden miteinander erleichterte. Anschließend lernten die Azubis, Harald Kuhnle, den Eigentümer und Chef ihres Ausbildungsbetriebs , bei einem kleinen Mittagessen näher kennen. Schnell lockerte sich die Stimmung und es wurde munter erzählt. Zu guter Letzt, wurde dann mit den Auszubildenen das Gelände erkundet. Die Anlage der Ferienwohnungen und natürlich auch der Hafen und alles was sonst noch dazu gehört. Zudem wurden ihnen ihre neuen Arbeitskollegen und Büros, welche sie nun für die nächsten drei Jahre beziehen werden, vorgestellt. Dann ging es für alle aber auch schon nach Hause, um die letzte Nervosität zu verdauen und am nächsten Tag top fit zu starten und für ihre neuen Aufgaben bereit zu sein. Der nächste Tag begann dann für alle um acht Uhr und sofort ging es richtig los. Auch kleine Hindernisse und anfängliche Unsicherheiten, konnten die Motivation nicht stoppen. Nun sind schon ein paar Arbeitstage für die neuen Lehrlinge vergangen und bereits Einiges wurde erlernt, sowie angewandt. Und das natürlich auch mal alleine! Verständlicherweise sind nicht immer alle Aufgaben super spannend, aber auch die etwas unspektakulären Aufgaben wurden gewissenhaft  und so gut, wie möglich, erledigt. Nun aber genauer zu unseren neuen Azubis. Die kleine Gruppe besteht aus fünf jungen Erwachsenen, welche unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsberufe gewählt haben. Diese Beruf sind: 

– die Kauffrau für Büromanagement, in welchem sich unter anderem, um das Koordinieren von Terminen, sowie das Bearbeiten des Schriftverkehrs gekümmert wird

– die Kauffrau für Tourismus und Freizeit, welche als Ansprechpartner unserer Einrichtung, den Gästen bei Fragen zur Verfügung steht und sich um Reservierungen und Buchungen kümmert

– die Kauffrau im E-Commerce, die für die Verwaltung unserer Onlinedienste und -plattformen zuständig ist.

Auch das Feedback unserer neuen Schützlinge ist nach ihrer ersten Woche bei uns positiver Natur. Nach Erkundigung, haben alle Freude und Lust an Ihrer neuen Arbeit gefunden. Der Umgang miteinander, ist sowohl freundlich, als auch respektvoll. Aber auch die kleine Gruppe der Azubis, hat sich bereits angefreundet und verbringt oft die Pausen gemeinsam. Alles in Allem hatten die frischgebackenen Azubis einen guten Start in unser Unternehmen. Wir alle freuen uns, auf die weitere Arbeit miteinander. Und am Ende der Ausbildung, auf gut ausgebildete, fleißige Arbeitskräfte.

Törnbericht von A.Grüb

Törnbericht von A.Grüb

Wir haben zum Ersten mal die bellus gechartert.

Die Übergabe und Einweisungsfahrt war angenehm. Diesmal haben wir ein SUP als Ergänzung dabei. Eine Charterbescheinigung war bei 15PS Motorleistung nicht erforderlich.

Die erste Nacht lagen wir im Hafen vom Hafendorf Müritz mit Blick auf den Claassee. Dort waren eine Gruppe Reiher schön zu beobachten.

Am nächsten Tag sind wir früh bei herrlichem Wetter gestartet.  An der Schleuse Mirow war noch wenig los. Beim ersten Schleusen ist man meistens etwas aufgeregt.  Die Schleusung hat aber gut geklappt.  Im Zotzensee lagen wir zu Mittag vor Anker. Danach sind wir zur Diemitzer Schleuse gefahren. Da Nachts Böen gemeldet waren sind wir bis zur Wolfsbrucher Schleuse gefahren und haben abends an den Pollern festgemacht.

Dadurch konnten wir gleich morgens durch die Wolfsbrucher Schleuse fahren. Im Tietzowsee haben wir eine schöne Bucht zum Ankern gesucht. Mit dem SUP sind wir am Schilfgürtel entlang gepaddelt.

Nachmittags sind wir nach Rheinsberg weitergefahren. Am Stadthafen haben wir kurzzeitig angelegt. Nach einem Spaziergang durch die Stadt haben wir das Schloss Rheinsberg von außen besichtigt. Der Schlossgarten lädt zum Verweilen ein. Auf dem Rückweg zum Boot haben wir noch eine Eisdiele besucht. Nach dem Ablegen sind wir mit dem Boot auf dem Schlosssee/Grienericksee gekreiselt  und sind anschliesend zum Gasthaus „ zum Achter“ gefahren. Dort kann man direkt am Gasthof anlegen und nach wenigen Schritten erreicht man den lauschigen Biergarten.  Zu meinem Geburtstag habe ich mir ein leckeres Zanderfilet gegönnt.

In der Nacht lagen wir im Tietzowsee vor Anker und haben den Tag an Bord mit einer Flasche Wein genossen.

Am nächsten Morgen sind wir mit dem SUP um die kleine Insel gepaddelt. Dort haben verschiedene Vogelarten gebrütet. Am Nachmittag sind  wir in den Labussee gefahren und lagen an verschiedenen Stellen vor Anker. Dort waren wir Baden. Es ist einfach herrlich vom Boot ins Wasser zu springen.

Auf der Weiterfahrt am nächsten Tag konnten wir Kraniche und Ringelnattern beobachten. Nach der Durchfahrt der Müritz-Havel-Wasser-Str. haben wir die kleine Müritz angesteuert.  An der Insel haben wir den Anker geworfen. Abends haben wir den schönen Sonnenuntergang beobachtet.

Morgens  nach dem ersten Bad in der kleinen Müritz bin ich mit dem SUP nach Rechlin gepaddelt.

Tagsüber konnte man die Seeadler und Fischadler beobachten.

Abends gings dann zurück in den Claassee. Nach erfolgreichem Anlegemanöver haben wir auch dort den Sonnenuntergang im Hafendorf erlebt.

Dann ging es ans Packen für die Bootsübergabe.

Es war insgesamt eine sehr schöne Bootsreise. Die bellus läßt sich sehr einfach steuern und macht viel Spaß. Die Abläufe waren in der CORONA Krise gut gemanagt.

Wir planen bereits unsere nächste Bootsreise mit Kuhnle-TOURS.

Unser Budgetboot: Galle

Unser Budgetboot: Galle

Die Galle ist eines unserer Budget-Boote, heißt also, dass es eines der erschwinglicheren Boote unserer Flotte ist. Trotz der typischen Kuhnle-Farben (Blau & Beige), hebt sich die Galle durch ihren englischen Narrowboat-Stil von dem Rest der Flotte ab.

Machen wir einen kleinen Rundgang auf der Galle:

Beim Eingang am Heck des Bootes kann man sofort eine der beiden Steuerungen entdecken. Sie ist mit einer gemütlichen Sitzbank ausgestattet. Es ist ein komfortables Plätzchen zur entspannten Fahrt in der Sonne, ob gemeinsam oder auch für ein paar ruhige Augenblicke allein. Sobald man durch die Tür am Heck das Innere des Bootes betritt, findet man die Kabine mit vier Kojen vor. Eine Doppelkoje zur Linken und zwei übereinanderliegende Kojen („Doppelstockbett“) zur Rechten.

Wenn man die nächste Tür durchquert, kommt man in einen kleinen Flur. Auf der linken Seite befindet sich eine separate Nasszelle mit einer Dusche, einem Waschbecken und einer Toilette. Gegenüber der Nasszelle befindet sich noch ein zusätzliches Waschbecken, direkt an den Flur angeschlossen.

Geht man weiter geradeaus durch die nächste Tür, kommt man geradewegs in den Salon. Dort gibt es auf der rechten Seite eine Küchenzeile mit Theken, Schranken, Herd und Kühlschrank. Selbstverständlich befinden sich in den Schränken die von uns gestellte Küchenausstattung, wie Töpfe und Pfannen. Auf der anderen Seite ist die Pantry, welche man ganz leicht zu einer weiteren Doppelkoje umfunktionieren kann, sodass bis zu 6 Personen Platz auf der Galle haben, um gemeinsam einen tollen Urlaub zu erleben.

Der Salon ist eben, er besitzt also keinerlei Stufen im Gegensatz zu manch anderem Boot. Die Galle hat direkt hinter der Sitzecke einen weiteren Fahrstand mit einem Sitz für eine Person, damit man auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gemütlich auf den Gewässern herumschippern kann.

Die Galle ist also ein sehr komfortables Hausboot, inklusive einer umfassenden Bootsausstattung. Mit diesem Boot auf der Mecklenburgischen Seenplatte bieten wir Ihnen für Ihren Urlaub zahlreiche Orte und Ausflugsziele unter denen Sie wählen können. Wählen Sie zwischen einem erholsamen, einem abenteuerlichen Bootsurlaub oder kombinieren Sie einfach beides. Mit der Galle steht Ihnen jede Möglichkeit zur Verfügung.

Große Pläne, große Krise, großes Aufatmen

Große Pläne, große Krise, großes Aufatmen

Im Winter haben wir unsere strategische Partnerschaft mit Yachtcharter Römer bekannt gegeben. Alles kam anders. Manfred Römer hat jetzt etwas Zeit zum Nachdenken gefunden. Hier ist seine Zwischenbilanz. 

Liebe Bootsfreunde,

zurück zu den Wurzeln und mehr genießen, das war mein Ziel, der Hektik entfliehen, mehr Zeit haben, mehr Lebensqualität erfahren, vieles wieder mit mehr Liebe zum Detail machen. Dabei war mir der Spaß nicht abhanden gekommen, aber die Freude, ihn weiterzugeben. Genau das wollte ich mit fast 70 Jahren ändern. Deshalb stand mein Entschluss fest, gemeinsam mit Harald Kuhnle diese Kooperation einzugehen. Ich wollte meine Ideen, gebündelt mit der Erfahrung von Harald Kuhnle und seinem Team optimieren, einen Mehrwert für den Kunden erreichen. Mich persönlich dabei aber auch zurück nehmen. 

Gemeinsam haben wir dann den Plan in die Tat umgesetzt, mit viel Mühe und Geduld entwickelten wir eine Strategie, machten Pläne –  doch dann kam Corona in unser aller Leben und nichts war mehr wie es war. Wir alle waren geschockt, die Welt stand Kopf! Wie soll es weiter gehen? Jetzt war guter Rat teuer, keiner hatte Erfahrung mit Pandemieplänen, Seuchenschutz, Kurzarbeit.

Aus vielen Jahren Erfahrung mit dem Spaßfaktor Bootsurlaub wurden plötzlich Sorgen um die Zukunft. Neue Strategien mussten her. Dabei stand alles im Fokus was uns bisher wichtig war, die Firmen, die Mitarbeiter unsere Kunden und vieles mehr. Die Firmen hatten wir im Griff, die kannten wir und wussten wo wir stehen.

Die Mitarbeiter haben souverän mitgezogen. Die Kunden wurden informiert oder informierten sich bei uns. Sie hatten Angst um ihre Anzahlungen, es brach langsam Hektik aus. Mit viel Geduld, dem Fleiß der Mitarbeiter, aber auch der Geduld einiger Kunden haben wir es dann geschafft, das Schiff Kuhnle Tours / Yachtcharter Römer in ruhigere See zubekommen.

Nach den ersten Lockerungen der Pandemie, dem Drang der Menschen nach Freiraum, Gesundheit, Ruhe und Natur genießen, waren wir sofort zur Stelle. Die fast 40-jährige Erfahrung des Kapitäns, das gute Personal und viele treue Kunden haben dazu beigetragen, dass der Kuhnle-Dampfer sofort wieder Fahrt aufgenommen hat, der Kurs stimmt, die Mannschaft ist vollzählig und bereit, die Kunden können kommen.

Auch wenn keine(r) der fleißigen Mitarbeiter(innen) in den letzten Tagen ans komplett überlastete Telefon ging – die Leitungen glühten förmlich – auf E-Mail nicht mehr sofort antworten konnten, so haben doch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Reservierungszentrale bis ans Limit versucht, allen Fragen und Sorgen der Gäste gerecht zu werden. Dem gebührt ein großes Dankeschön!

Bei den säuerlichen Gästen kann ich nur um Verständnis bitten. „Wir schaffen das“ – auch wenn ich diesen berühmten Satz unserer Kanzlerin noch im Ohr habe, kann ich sagen, ja die schaffen auch die jetzt noch anfallende Arbeit gemeinsam mit den Kunden und zukünftigen Gästen zu bewältigen. 

Jetzt trete ich ein Schritt zurück und Danke dem Kapitän Harald Kuhnle und seinem Team, meinem Team, den ungenannten Geistern die diese besondere Urlaubsform – Urlaub auf dem Boot – immer wieder ermöglichen. Und vor allem unseren vielen Gästen. Den treuen, den geduldigen, den verständnisvollen, den begeisterten und denen, die es noch werden möchten. 

Willkommen an Bord, volle Kraft voraus.

Ihr Manfred Römer

PS Ich gehe jetzt erst mal Boot fahren.

Primus Kormoran 940

Primus Kormoran 940

Trotz der Tatsache, dass die Kormoran 940 das kleinste Modell der Kormoranreihe ist, sorgte sie medial wohl für die größte Aufmerksamkeit. Im Jahre 2007, genauer gesagt im September wurde eines dieser Boote zusammen mit der Brauerei Lübzer verlost. Dies sorgte über die Landesgrenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinweg für Schlagzeilen, unter anderem hier: https://www.lifepr.de/pressemitteilung/kuhnle-tours-gmbh/Endlich-Leinen-Los-Endlich-Luebzer/boxid/7578

Die Kormoran 940 ist für drei bis fünf Personen geeignet und somit ideal für Paare oder kleine Familien. Direkt beim Eingang am Heck befinden sich die Schlafkojen, drei an der Zahl. Besonderheit dabei ist, dass man quasi von der Badeplattform in das Schlafzimmer gelangt. Somit stehen der morgendlichen Schwimmrunde nach dem Aufstehen lediglich drei Treppenstufen im Weg. Ebenso befindet sich dort auf der Badeplattform die beliebte Außendusche.

Biegt man dann doch in die andere Richtung ab, kommt man rechts in die Nasszelle. Diese lebt ganz nach dem Motto „klein aber fein“, somit ist alles Notwendige vorhanden und der Weg für die morgendliche Badroutine ist geebnet.

Kommt man aus der Nasszelle heraus, geht rechts der Weg hoch in den Salon, das Herzstück der Kormoran 940. Vorne links ist der innere Steuerstand zu finden, praktischerweise ist direkt daneben eine kleine Sitzecke, welche zu einem Doppelbett umfunktioniert werden kann. Gegenüber der Sitzecke befindet sich die Pantry, die Kochzeile. Mit einem Kühlschrank, einem Backofen und einer Kochnische findet man dort alles, was für eine Bootsreise benötigt wird. Absolutes Highlight des Salons ist der 360 Grad Panorama-Blick durch die rundum Verglasung.

Wer die Sonne auf der Haut spüren möchte, kann links oder rechts aus der Tür gehen und sich vorne an den Bug des Bootes setzen. Dort leistet einem die KUHNLE-TOURS Fahne Gesellschaft.

Andererseits kann man natürlich auch zur Heckleiter gehen und sich auf den Weg zum Sonnendeck machen, von dort ist die Aussicht nicht minder schöner. Des Weiteren befindet sich dort der äußere Steuerstand, welcher besonders gerne genutzt wird. Bootskapitän an der frischen Luft mit einem schönen Ausblick – was will man mehr.

Insgesamt besticht die Kormoran 940 durch viel Komfort und schöner Ausstattung und vielen Features, die das Leben an Bord noch angenehmer machen. Als eines der wenigen Boote in unserer Flotte ist die Kormoran 940 in jeder Region (Ausnahme Hafen Fürstenberg) buchbar, damit steht dem Ausflug auf der Mecklenburgischen Seenplatte, auf der Masurischen Seenplatte in Polen oder im Gebiet Elsass in Deutschland/Frankreich nichts im Wege (Übrigens, als Paar sparen Sie 10 % bei einer Buchung der Kormoran 940 in Niderviller, Frankreich!). Dieses Boot macht es einem schwer, sich nicht wohl zu fühlen während des Bootsurlaubs.

10 gute Gründe für einen Urlaub auf dem Hausboot

10 gute Gründe für einen Urlaub auf dem Hausboot

Als Segler war ich schon immer gern auf dem Wasser und als ich dann meine erste Hausboottour machte war ich begeistert davon wie viel man in kurzer Zeit erleben kann.

Bootsurlaub auf Rädern

Bootsurlaub auf Rädern

von Adina und Timo Hermann

Stein auf Stein im Hafendorf Müritz

Stein auf Stein im Hafendorf Müritz

Von Dagmar Kuhnle

Am 5. Oktober 2018 gab es im Hafendorf Müritz Grund zum Feiern: Im Dachstuhl des ersten Gebäudes der Marina Müritz Apartments baumelte der Richtkranz und Harald Kuhnle durfte als Mit-Bauherr den symbolischen letzten Nagel in den Dachstuhl einschlagen, was das Ende des Rohbaus symbolisiert.