Törnbericht von Familie Wolter

Törnbericht von Familie Wolter

Nun war es endlich wieder soweit: Unsere bereits 3. Bootsfahrt bei KUHNLE-TOURS auf der Müritz und den umliegenden Seen stand unmittelbar bevor.

Das Wetter versprach ein perfektes Wochenende zu werden! Laut Wetterbericht sollte es, das bisher wärmste Wochenende des Jahres werden und wir Glücklichen durften mit dieser Aussicht, auf herrlich kühles Wasser zur Erfrischung die Ausfahrt antreten. 

Es wurde dann noch viel besser als erwartet, denn nicht nur das Wetter sollte mitspielen. Nach der Beladung des Bootes (Modell vetus 1000), mit ausreichend Proviant, legten wir am Freitag Nachmittag bei schönstem Sonnenschein im Hafendorf Rechlin ab. Die darauf folgenden Stunden im leichten Fahrtwind, von der Sonne gespiegeltem, glasklaren Wasser und immer dem Sonnenuntergang entgegenfahrend waren einfach ein Traum, den wir so schnell nicht vergessen werden. Der krönende Abschluss des Tages war dann der Sonnenuntergang selbst, den wir an Deck, mit einem kühlen Sundowner in der Hand genossen haben.

Die beiden darauf folgenden Tage lassen sich in der Kürze nur so zusammenfassen: Unendliche Erholung, ein tolles, geräumiges Boot, herrliche Badestellen, die direkt vom Boot aus die nötige Erfrischung brachten sowie an jedem Abend der obligatorische Sonnenuntergang so nah der Natur.

Für uns steht fest: Wir werden wiederkommen … und das so schnell wie möglich. Danke, KUHNLE-TOURS, für diese unglaublich schöne Reise! Ein Kurzurlaub, wie er kaum schöner sein könnte.

Urlaub mit einem Kormoran 940 von KUHNLE-TOURS der Familie Thieme

Urlaub mit einem Kormoran 940 von KUHNLE-TOURS der Familie Thieme

Wir haben uns getraut vom 25.06.2021 bis 05.07.2021 einen Kormoran 940 zu mieten und damit die wunderschöne Müritzer Seenplatte zu erkunden. Die Buchung haben wir bereits im Februar (unter Corona Bedingungen) getätigt. Wir wussten also gar nicht, ob die Reise überhaupt stattfinden kann. Es hatte dann doch funktioniert.

Tag 1

Wir sind angereist und hatten gleich die Überraschung, dass nur einer auf das Boot zur Einweisung durfte. Meine Frau musste brav im Auto sitzen bleiben. Die Einweisung selbst ging recht zügig, aber genau. Unser Vorteil war, dass wir uns das Video zur Einweisung bereits im Netz angesehen hatten und viel wussten. Nach der Einweisung kam dann das Einräumen der von uns mitgebrachten Lebensmittel und natürlich auch der Sachen. Hat man was vergessen, so kann man in beiden, ca. 3 km entfernten Netto Lebensmittelläden, noch den Rest besorgen. Die Chartereinweisung erfolgte dann noch gegen 18 Uhr, mit allen anderen Bootsskippern. Den Abend und die erste Nacht, haben wir auf dem Boot verbracht.

Abends sieht der Hafen ganz ansprechend aus, über dem Tag eher wie eine riesengroße Werkstatt

Tag 2

Heute haben wir nun eine Tour nach Mirow zur Schlossinsel gemacht. Der Hafenmeister dort ist im gesamten Seengebiet der Einzige, der eine Liegeplatzreservierung annimmt. Es ging dann bereits auch durch die erste Schleuse. Für uns war es zunächst ein Problem vor der Schleuse, weil derart viele Boote am Anlegebereich waren, dass der Platz nicht reichte. Wir hatten also mit viel Mühe das Boot halten können, weil ankern im Kanal nun mal nicht gestattet ist. Die Schleusung selbst war kein Problem. Dafür hat uns dann die Umgebung, mit ihrer wunderschönen Natur belohnt. Auch der Hafen in Mirow ist sehr schön. Nach dem Anlegen, haben wir noch das sehr schöne Schloss besichtigt. Das Restaurant ist sehr empfehlenswert.

Die Liegegebühr kam für das Boot (9,40 Meter lang und zwei Personen), 18,50 € die Nacht und für den Landstrom 1,- €. Der Hafenmeister versorgt auch die Skipper auf Bestellung, gern mir frischen Brötchen am nächsten Morgen.

Tag 3 und 4

Heute geht es von Mirow nach Röbel. Eine etwas lange Fahrt über 4 Stunden, aber sehr lohnenswert, wenn man was von der Natur haben möchte. Das Boot funktioniert ohne Probleme und nun haben wir uns, (das Boot und ich) aneinander gewöhnt. In Röbel angekommen, fahren wir auf Empfehlung eines anderen Skippers direkt in den Stadthafen. Der Hafenmeister weist uns per Handy aus seinem Büro, zu einem Liegeplatz an. Später bezahlen wir bei ihm die Liegegebühr wie in Mirow. Duschen und WC, ist im Behinderten WC neben dem Hafenbüro problemlos möglich. Wir bekamen einen Zugangscode dafür. Der Landstrom kostet wie in Mirow gleich viel. Der Stadthafen erweist sich als sehr geeignet, den keine 500 Meter weiter, befindet sich ALDI und EDEKA, direkt nebeneinander. Die Frühstücksbrötchen für den nächsten Morgen sind frisch und gesichert. Wir machen noch eine kleine Stadtbesichtigung und rücken bei dem am Hafen befindlichen Italiener, zum Abend ein. Sehr zu empfehlen. Auch das Eis ist, wie bei jedem Italiener, super.

Tag 5,6 und 7

Wir fahren heute nach Waren. Die Fahrt selbst ist schön und nicht so lange wie gestern. Wir halten zwischendurch mal in einer kleinen Bucht und gehen Baden. Über die Plattform hinten völlig unkompliziert. Wir genießen die Landschaft und fahren in Ruhe. In Waren angekommen werden wir vom Hafenmeister, den wir wie immer vorher per Handy kontaktiert haben, mit einem motorisierten Schlauchboot, in Empfang genommen und an einen Liegeplatz gebracht. Leider empfiehlt er die Buchung von mindestens 2 weiteren Tagen, weil laut Wetterbericht ein Unwetter mit Starkregen und Sturm angekündigt ist. Wir machen das besser auch so.  Das Unwetter ereilt uns tatsächlich gegen Abend. Wir bleiben lieber an Bord. Vorher haben wir uns natürlich im Büro des Hafenmeisters angemeldet. Das Boot inklusive 2 Personen kostet 21,- € pro Nacht. Es gibt eine Guthabenkarte über 30,- €, für Duschen und Landstrom. Was nicht verbraucht wird, gibt es wieder zurück. Die sanitären Anlagen sind zwar etwas weit, einmal um den Hafen zu Fuß, (wenn man mit dem Liegeplatz Pech hat), aber auf allerhöchstem Niveau. Müllentsorgung ist direkt neben dem Hafenmeisterbüro und kostet nichts. Am nächsten Tag zeichnet sich das Dilemma ab, wir kommen nicht weg. Es regnet und windet stark. Wir versuchen zwischen den Regenschauern einmal über den Markt zu schlendern und sind beeindruckt von der Stadt. Hier braucht man eigentlich 3 – 4 Tage, um Einiges zu erkunden. Für die Versorgung besteht kein Problem. Der Bäcker ist einmal aus dem Hafen, quer über den Markt und schon ist man da. Neben den Bäcker (– 100 Meter –), ist der EDEKA.

Tag 8

Der Regen ist weg und die Sonne scheint wieder. Nur Wind ist noch etwas stark. Wir entschließen uns in Waren den Schmutzwassertank zu entleeren. Das geschieht unkompliziert. Wir müssen aber nochmal an der Tankstelle anlegen, weil sich dort die Entleerstation befindet. Der Tank ist leer und wir sind   15,- € los. Wir wollen nun nach Malchow. Auf dem Kölpinsee und dem Fleesensee werden wir bei dem Wind gut durchgeschüttelt. Unser Plan ist durch die Wetterfront nicht mehr aufgegangen. Wir brechen ab und drehen um. Auch unter dem Aspekt, dass in Malchow die Brückenöffnung, nur immer aller vollen Stunde ist und wir nach unseren Berechnungen genau dann ankommen, wenn die Brücke eben geschlossen wird. Wir wollen nicht in Malchow übernachten.

Auf dem Rückweg, legen wir kurz in der Marina Eldenburg an. Der Hafen liegt auf unserem Rückweg links im Kanal. Im Fischerhof holen wir frischen Fisch für unser Abendessen.

Wir fahren weiter und entschließen uns in Klink zu übernachten. Der Hafenmeister wird von uns wieder telefonisch über unser Kommen informiert. Als wir in den Hafen einfahren, sehen wir ihn schon mit dem Fahrrad, den Landungssteg entgegenkommen. Wir werden an einen Liegeplatz geordert und haben anfangs Mühe, mit dem Anlegen. Hier in Klink gibt es keine seitlichen Stege, sondern nur Seile mit Schlaufen zum Festmachen. Der Hafenmeister springt auf unser Boot und macht das für uns. Wir bezahlen unsere Gebühr und bestellen Brötchen für den nächsten Morgen. Dusche und WC sind sauber. Wir besichtigen das Schlosshotel. Nebenan ist die „Scheune“. Ein Einkaufsladen in einer alten Scheune besonderer Art. Wir fassen hier auch nochmal Frischwasser. (100 Liter für 1,- €), passt.

Tag 9

Wir fahren zurück nach Rechlin. Zwischendurch gehen wir in einer Bucht vor Ludorf, zum Baden von Bord. Zurück in Rechlin, packen wir unsere Sachen und entschließen uns doch noch einmal zur Bucht vor Ludorf zu fahren. Wir wollen die herrliche Landschaft genießen und doch noch Baden gehen, es ist so schön erfrischend in der Müritz, aber nicht kalt.

Abends entschließen wir uns im Hafendorf, in des Hafenrestaurant zu gehen. Diese Entscheidung war aber leider falsch. Das Restaurant ist voll. Wir können noch zwei Restplätze bekommen, werden aber von der höflichen Kellnerin darauf hingewiesen, dass offenbar nicht genügend Essen vorhanden ist. Die umliegenden Kneipen haben alle, (zum Sonntag) geschlossen und sie ist von so vielen Gästen überrannt worden. Sie empfiehlt die Hafenbar unten im Hafen. Die haben dort Burger und Pommes, usw. Die Empfehlung ist gut. Wir nehmen Pommes und Burger. Letzteres habe ich selten so gut gegessen. Dort sind auch gute Cocktails zu bekommen. Es gibt Liegestühle im Sand, sowie Tische und eine Tischtennisplatte.  

Tag 10

Wir haben Spätabreise gebucht (11 Uhr) und haben daher Zeit für ein gutes Frühstück. Wir holen in dem Minimarkt, keine 500 Meter vom Hafen entfernt, frische Brötchen. Dann geben wir das Boot zurück. Die Abnahme erfolgt problemlos. Wir bekommen unsere Kaution wieder und fahren nach Hause.

Dieser Urlaub wird uns lange in Erinnerung bleiben und wir werden mit Sicherheit wieder kommen. Vielen Dank für die tolle Zeit und vielen Dank an alle Hafenmeister, die durchweg gastfreundlich waren.

Die Müritz – eine Badewanne?

Die Müritz – eine Badewanne?

Törnbericht von Familie Ihlenfeld-Tews, die im Juli 2021 mit einer Haines 1070 zwischen der Müritz, Rheinsberg und Neustrelitz unterwegs war.

Wir sind die ganzen letzten Jahre mit einer Ausnahme immer nur im Frühjahr oder im Herbst mit Hausbooten unterwegs gewesen. Das war immer ideal, um die Zinsen, die unser Investment bei KUHNLE-TOURS bringt, „abzufahren.“ Nun ist ja eines der Werbeargumente von KUHNLE-TOURS „Die Müritz ist im Sommer im Grunde eine einzige Badewanne“ – aber rechtfertigt das wirklich die hohen Charterpreise in der Hauptsaison? Das wollen wir in diesem Jahr herausfinden.

Bade-Feeling in Rheinsberg

Zunächst kommt kein Bade-Feeling auf, denn so richtig gutes Sommerwetter ist erst ein paar Tage nach dem Start im Hafendorf Müritz. Gerade als uns Freunde, die in der Nähe mit dem Wohnmobil Urlaub machen, spontan an Bord in Rheinsberg besuchen. Jetzt sind wir vier Erwachsene und vier Kinder zwischen 13 und 18 Jahren Jahren auf der Haines. Wir fahren mit dem Besuch zusammen auf die wind-abgewandte Seite der Insel im Rheinsberger See und springen ins kühle Nass. Es stellt sich heraus, dass sich mittlerweile alle Kinder Köpper oder auch Arschbomben sogar vom Dach des Hausbootes aus trauen. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Sie werden so schnell groß …

Arschbombem-Alarm! Vom Salondach aus spritzt es am höchsten!

Nachdem die „Arschbombe des Jahres“ sogar mit einer Unterwasser Action-Kamera dokumentiert ist und unsere erfrischten Körper von der schönen warmen Außendusche auf der Badeplattform des Hausbootes gereinigt wurden, geht es wieder weiter. Nach der Runde um die Kleinseenplatte (Mirow – Neustrelitz – Wesenberg – Rheinsberg) wollen wir für die letzten beiden Tage wieder rauf auf die Große Müritz. Wir übernachten auf dem Weg dahin spontan bei Boot & Mehr am Kleinen Pälitzsee, wo es uns nicht nur wegen der guten Stimmung, den leckeren Getränken und dem frisch renovierten Sanitär-Bereich sehr gut gefällt.

Bild, das die Steganlage von Boot & Mehr am Kleinen Pälitzsee zeigt, ein roter Flachbau mit blumengeschmücktem Biergarten davor.
Leckere Cocktails am Kleinen Pälitzsee.

Bei zu viel Wind und zu hohen Wellen fährt man nicht mehr über die Müritz, das ist uns klar. Der freundliche Hafenmeister von Sietow wackelt etwas bedenklich mit seinem Kopf, als er von unseren Plänen hört. Die gutmütigen und größeren Hausboote machen aber eine Menge mit, das hatten wir schon auf der Hinfahrt gemerkt (in unserem Fall mit einer Haines 1070). Dann darf allerdings auch nichts mehr auf dem Tisch stehen und die Sitzbank am oberen Fahrstand ist besser angebunden.

Unsere Haines im Sietower Hafen.

LOWLIGHTS                                                       

  • Stromsäulen, die 50 Cent-Stücke benötigen (Inklusiv-Modelle sind einfacher, fairer und besser)
  • Mit größeren Hausbooten in den Wasserwanderer-Rastplatz nach Wesenberg hinein fahren (auf einem See ankern oder zur Not nachts vor oder nach einer Schleuse an der Sportbootwartestelle liegen bleiben, wäre vermutlich besser gewesen)
  • Kinder, die nur ungern mit spülen und abtrocknen helfen

HIGHLIGHTS

  • Neustrelitz (immer eine Reise wert, nicht nur wegen freundlicher Hafenmeister, guten Duschen, günstiger Inklusiv-Preise und einer interessanten Innenstadt)
  • Fischbrötchen an der Uferpromenade in Rheinsberg
  • Cocktails bei „Boot & Mehr“ am Kleinen Pälitzsee trinken
  • Die Flexibilität und die Freundlichkeit vom gesamten Captain’s Inn Team
  • Beiboot mit Außenborder für große und kleine Kinder

FAZIT

Ja richtig, die Müritz ist eine Badewanne. Wir haben auch bei kühlerem Wetter immer wieder im Wasser schwimmende Menschen gesehen. Wir selber haben leider wetterbedingt doch nur einen richtigen Badetag im ganzen Urlaub geschafft, finden das aber nicht so schlimm.

Kinder werden groß und möchten irgendwann nicht mehr mit ihren Eltern Urlaub machen. Das ist uns bewusst. Eine Erfahrung aus dem Tierreich konnten wir vorher schon bestätigen: „Nachwuchs mit Futter anlocken“. In unserem Fall hat das in diesem Jahr nicht nur mit Fischbrötchen sondern insbesondere auch mit einem Beiboot mit Außenborder funktioniert. Schleusen und Anlegen wird etwas komplizierter, unser Nachwuchs hatte damit jedoch eine Menge Spaß und deutet an, auch in Zukunft möglicherweise wieder mitfahren zu wollen.

Ideal für Teenies: Beiboot-Ausflug
Törnbericht vom Familie Schramm

Törnbericht vom Familie Schramm

Wir haben vom 30.07.-07.08.21 eine Renal 45 gebucht.

Als wir ankamen waren wir viel zu früh vor Ort, sodass wir uns erstmal auf den Stegen umsahen, ob wir unser Little Seahorse sehen. Wir sind dann ins Büro um zu fragen, ab wann wir denn auf das Boot dürfen und wie wir die ganzen Utensilien auf das Boot bekommen (es war ziemlich viel…am Ende hatten wir 3 Handwagen und mussten trotzdem 3x laufen…). Die nette Mitarbeiterin hat uns alles erklärt/gezeigt und hat gesagt, dass das Boot schon etwas früher bereit wäre, wenn der Kollege zum Einweisen frei ist.

Da es bis dahin noch Zeit war, gingen wir ins Captain’s Inn etwas Essen. Der sehr freundliche Mitarbeiter wies uns einen Tisch zu und wir suchten uns etwas zu Essen aus, haben die Sonne, das Essen und den Urlaubsbeginn genossen.

Anschließend sind wir auf das Boot und wurden eingewiesen. Eine kleine Probefahrt und schon konnten wir beginnen das Boot einzuräumen.

Den Samstag blieben wir noch im Hafendorf, da starker Wind angesagt wurde. Am nächsten Morgen haben wir uns beim Kiosk frische Brötchen geholt, wie viele andere auch.

Nach dem Frühstück ging es los. Der erste Halt war Waren. Dort blieben wir 2 Nächte da wieder Sturm angesagt wurde und der Hafenmeister davon abgeraten hat trotz Führerschein raus zu fahren. Also genossen wir die Altstadt.

Am Dienstag ging es weiter nach Malchow, wo wir am Wasserwanderrastplatz angelegt haben. Eine kleine Anlegestelle allerdings der weiteste Weg zur Toilette und zur Dusche und nachts nicht beleuchtet, aber der schönste Blick fürn Sonnenuntergang. Am Mittwoch sind wir nach Plau am See gefahren. Dort sind wir ebenfalls durch die Altstadt gelaufen, waren auf einem neuen, riesigen Spielplatz. Dann sind wir zum Leuchtturm gelaufen und haben einfach die Aussicht genossen.

Am Donnerstag sind wir dann zum Segelyachthafen in Röbel. Eine schöne Anlage mit sehr sauberen Toiletten und Duschen. Einziges Manko war, dass es keine frischen Brötchen auf dem Gelände zu kaufen gab. Dafür musste man zum nächsten Supermarkt der gute 2 km entfernt war. Am Freitag ging es für uns wieder zurück zum Hafendorf, da wir Samstag um 8.30 Uhr das Boot wieder abgeben mussten. Auch die Rückgabe des Bootes verlief reibungslos. Der nette Mitarbeiter der uns am Samstag das Boot übergab kam pünktlich um 8.30 Uhr um das Boot wieder abzunehmen. Anschließend konnten wir auschecken und sind nach Hause gefahren.

Dieser Urlaub wird uns lange in Erinnerung bleiben und wir werden mit Sicherheit wieder kommen. Vielen Dank für die tolle Zeit und vielen Dank an alle Hafenmeister die durchweg gast- und kinderfreundlich waren.

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

Hausbooturlaub Mecklenburgische Seenplatte

  1. bis 26. Juni 2021

Wir wollen die Seen des Müritz Nationalparks während unserer 7 Tage an Bord einer Kormoran 1140 erkunden. Wir das sind Ikla, Michael, Gaby und Ralf.

Schnell haben wir das Hafenbüro in der Marina gefunden. Die Anmeldung im Kuhnle Hafenbüro läuft, dank Daler dem Kuhnle Servicemitarbeiter, recht schnell.

Auf der Trebel erhält Gaby die Einweisung in die Besonderheiten der Kormoran 1140.

In der Zwischenzeit genießen Ilka, Michael und ich ein kühles Getränk in der Pirateˋs Bar direkt an der Marina.

©Kreuzfahrt 4.0 Pirate’s Bar im Hafendorf Müritz

Gegen 16 Uhr starten wir unsere Hausboottour. Unser erstes Ziel ist Röbel, welches wir in 2 Stunden erreichen sollten.

Das Wetter ist wunderschön und der Müritzsee spiegelglatt. Im Yachthafen von Röbel legen wir das erste Mal gemeinsam an. Alles läuft ruhig ab und beim zweiten Versuch liegt die Trebel am Liegeplatz.

Der Hafenmeister ist nur bis 18 Uhr im Hafenbüro. Macht nichts, denn Ihr könnt auch am nächsten Tag einchecken.

Wir genießen den ersten Abend an Bord und grillen auf dem Lotusgrill, welchen wir bei Kuhnle mit gemietet haben.

Tag 2 Auf nach Waren

Der zweite Tag unserer Hausboottour beginnt bei strahlendem Sonnenschein. Heute geht es weiter nach Waren.
Gegen 10 Uhr verlassen wir den Hafen von Röbel und drehen noch eine Runde vor der Stadt Röbel und schauen uns Röbel vom Wasser aus an.

Auf der Fahrt nach Waren, legen wir einen Badestopp ein. Dafür verlassen wir die Fahrrinne und lassen den Anker in Ufernähe auf den Grund der Müritz sinken. Dank der Badeplattform am Heck unseres Hausbootes, ist der Sprung ins kühle Nass kein Problem. Ilka und ich wollten unbedingt mal das SUP ausprobieren. Dies haben wir uns auch bei Kuhnle geliehen.

An den Untiefen vor der Hafeneinfahrt von Waren vorbei, kommt uns schon der Hafenmeister in seinem Boot entgegen. Er fährt voraus und zeigt uns den Liegeplatz für die Nacht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Waren/Müritz

Wir erkunden Waren mit seiner kleinen Altstadt und genießen ein leckeres Eis.

Nach einem leckeren Essen im Außenbereich des Restaurant Am Yachthafen, mit Blick auf den Hafen, lassen wir den Abend an Bord ausklingen.

Tag 3 Malchow und Eldenburg

Nach dem Frühstück, natürlich an Deck, machen wir uns auf in Richtung Malchow.

Wir verlassen die Binnenmüritz und die Aussicht ändert sich. Unsere Bootstour geht durch den Reeckkanal, vorbei am Fischerdorf Eldenburg auf den Köpinsee.

Der Stadthafen von Malchow liegt hinter der Drehbrücke, welche nur zur vollen Stunde öffnet. Wir haben Glück und kommen kurz nach 14 Uhr dort an. Der Hafen verfügt über knapp 20 Liegeplätze und ist recht eng. Der Hafenmeister weißt uns einen Liegeplatz mit Blick auf die Klosteranlage zu.

Malchow, die Altstadtinsel, ist sehenswert. Auf der Altstadtinsel findet Ihr viele kleine Häuser, die einen besonderen Charme versprühen. Und mittendrin thront das Malchower Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 19 Jahrhundert. Das DDR-Museum Malchow befindet sich im ehemaligen Filmpalast.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafen Malchow

Gut das wir uns den Lotusgrill bei KUHNLE-TOURS geliehen haben. Durch die Bauweise kann dieser Holzkohlegrill an Deck betrieben werden.

Bei leckerer Grillwurst, Salat und Steaks genießen wir den Blick auf die Klosteranlage

Tag 4

Fast pünktlich um 10 Uhr öffnet die Drehbrücke in Malchow und wir passieren diese mit unserem Hausboot, wie es der Brückenwärter wünscht, zügig.

Unseres heutiges Tagesziel ist Eldenburg. Doch vorher fahren wir mit unserem Hausboot nach Jabel. Vom Kölpingsee aus geht ein enger und flacher Kanal in den Jabelschen See.
Ilka hat ein ufernahes Plätzchen zum ankern gesichtet und Michael steuert darauf zu. Wir genießen die Ruhe, beobachten die Angler:innen und die vorbeifahrenden Boote.

Durch den engen Kanal fahren wir wieder zurück auf den Kölpingsee und über den Reeckkanal nach Eldenburg. Im Fischerhof Eldenburg finden wir einen Liegeplatz für die Nacht. Das Fischerhof Eldenburg liegt geschützt in einer Bucht und Schwimmen sowie SUP fahren sind möglich. Das Fischerdorf Eldenburg besteht aus dem Hafen, einem Restaurant, einer Fischbude, einem schönen Kinderspielplatz und einem Ferienhauspark. 
Im Hafenrestaurant Marina Eldenburg genießen wir Fisch aus der Müritz und Bier aus Mecklenburg-Vorpommern.

Tag 5
Auf nach Klink. Langsam fahren wir durch den Reeckkanal wieder auf die Binnenmüritz. Der Hafen von Klink ist klein und bietet nur wenige Liegeplätze für große Boote wie unseres. Gekonnt legt Gaby unser Hausboot rückwärts am Anleger an und wir gehen die paar Meter zum Schloss Klink.

Das Schloss Klink ist ein Hotel und bietet von außen ein schönes Fotomotiv. Unweit vom Schloss Klink findet Ihr den Müritzer Bauernmarkt. Hier gibt es leckeren Kuchen und Torten, die Ihr auch mitnehmen könnt. Ansonsten findet Ihr hier Müritzer Spezialitäten und jede Menge Nippes und Dinge, die die Welt nicht braucht.

©Kreuzfahrt 4.0 Hotel Schloss Klink

Den Kuchen genießen wir an Deck unseres Hausbootes und schauen den anderen Booten beim An- und Ablegen zu.

Gegen 15 Uhr brechen wir auf in Richtung Waren. Waren erreichen wir in knapp einer Stunde. Unser Tipp: Ihr sollten mit euerem Boot bis 16 Uhr im Hafen sein, um einen Liegeplatz zu bekommen.

Tag 6
Gefrühstückt wird heute, in Jacke, draußen. Dann geht es auch schon weiter nach Röbel. Gut zwei Stunden dauert die Fahrt nach Röbel am Westufer der Müritz. Wer auf dem Wasser unterwegs ist hat, glaube ich, immer Hunger. Im Hafen gibt es eine kleine Fischbude und wir kaufen leckere Fischbrötchen.

Frisch gestärkt gehen wir zur Marienkirche und besteigen den 58 Meter hohen Kirchturm. Der Aufstieg kostet einen Euro und ist wirklich steil. Der Ausblick ist einfach fantastisch und entschädigt für den steilen Aufstieg.

Auf dem Rückweg machen wir eine Kaffeepause im Café Mühlenblick. Im kleinen Gartencafe haben wir einen tollen Blick auf die alte Windmühle von Röbel.

Tag 7

Heute geht es zurück nach Rechlin, unserem Heimathafen von KUHNLE-TOURS. Denn morgen müssen wir unser Hausboot schon wieder abgeben. Wir verlassen den kleinen Hafen von Röbel und steuern noch einmal auf den Yachthafen Röbel zu. Denn wir wollen noch etwas frisch geräucherten Fisch beim Fischerhof Röbel kaufen.

Spontan beschließen wir in ufernähe zu Ankern und noch einmal in der Müritz baden zu gehen. Anker runter, SUP ins Wasser und los geht’s. Einfach klasse.

Nach dem Badestopp schippern wir knapp zwei Stunden bis nach Rechlin, unseren Heimathafen.

Nach dem Anlegen nehmen wir einen leckeren Cocktail an der Pirate`s Bar im Hafen. Lange sitzen wir an Deck und schauen auf die Boote die im Laufe des Abends einlaufen. Wahrscheinlich ist es auch deren letzter Abend auf dem Boot.

©Kreuzfahrt 4.0 Hafendorf Müritz

Tag 8 Abreise und Fazit
Normalerweise muss das Hausboot bis 08:30 Uhr abgegeben werden. Wir haben aber, in weiser Voraussicht, die Spätabreise bis 11 Uhr gebucht. Also können wir den Tag ruhig angehen lassen, Frühstücken, Betten abziehen und alles in unser Auto laden.

Auf dem Weg nach Dortmund reden wir viel und gerne über diese tolle Woche Hausbooturlaub auf den Seen des Müritz Nationalparks

Vielen Dank an das KUHNLE-Team !

©Kreuzfahrt 4.0 Hafenidylle

Fazit unseres Hausbooturlaubes
Eine Bootstour auf den Seen des Müritz Nationalparks ist eine tolle Sache. Schwimmen und einfach Ankern und die Seele baumeln lassen ist (fast) überall möglich.
Die Städte an den Ufern sind meist klein, bieten aber eine nette Abwechslung.
Die Liegegebühren betragen im Schnitt 30 Euro pro Nacht bei 4 Personen inklusive Kurtaxe. Duschen (3 Minuten für 0, 50 Euro) und Strom meist 50 Cent. Für das Entleeren des Abwassertanks haben wir 18 Euro gezahlt.

Wir vier waren uns einig, dass wir 2022 wieder auf den Seen und Kanälen des Müritz Nationalparks mit dem Boot unterwegs sein werden.

Einen ausführlichen Beitrag unseres Hausbooturlaubes findet Ihr auf unserem Kreuzfahrt blog unter https://kreuzfahrt4punkt0.de/hausbooturlaub-auf-der-mueritz/

Ikla, Michael, Gaby und Ralf

Törnbericht – Kleine und große Seen im September

Törnbericht – Kleine und große Seen im September

Crew: Sechs Freunde (4x Bodensee/ 1x Hannover/ 1x München), zwei Frauen, vier Männer

Boot: Kormoran 1280: „Steinbutt“

05.09.2020 Samstag – ANKUNFT

Anreisetag. Wir haben den ganzen Proviant für eine Woche schon vorab unter der Crew verteilt. So kommen wir in zwei Autos vollgepackt bis unters Dach einmal von Friedrichshafen mit Zwischenstopp in Hannover und einmal direkt in Priepert an der Mecklenburgischen Seenplatte an. Das sechste Crewmitglied muss noch vom Bahnhof in Fürstenberg abgeholt werden.

Nach kurzer Einweisung und dem Beladen des Bootes sind wir um 18 Uhr klar zum Ablegen. Wir möchten bereits am ersten Tag ankern. Also fahren wir drei km in den Ellenbogensee und finden dort eine super Ankerstelle. Beim einsetzenden Regenschauer merken wir sehr schnell, dass an der Dachreling auf der Backbordseite eine undichte Stelle ist. Mit dem freundlichen Servicetechniker vereinbaren wir noch am selben Abend einen Termin in Priepert für den nächsten Tag. Liegt sowieso auf unserer geplanten Route.

06.09.2020 Sonntag – Bis zur Schleuse Canow

Nach ausgiebigem Frühstück in unserer ruhigen Ankerbucht geht es zurück nach Priepert zum vereinbarten Reparaturtermin. Dort wird die gesamte Reling fachmännisch mit „Panzertape“ für unseren Törn dicht gemacht. Wasser in der Kabine sollte nun nicht mehr unser Problem sein.

Jetzt kann es weitergehen: Fahrt weiter zur Schleuse Strasen, dort zwei Stunden warten. Auf Grund der Coronakrise ist auch im September noch viel Betrieb mit Hausbooten auf den Seen und wir bekommen einen kleinen Vorgeschmack auf die Wartezeiten an den Schleusen.

Weiterfahrt durch den Kleinen Pälitzsee zur Schleuse Canow (6,5 km), dort auch wieder warten. Schleuse macht um 17.45 Uhr zu, wir schaffen es gerade nicht mehr. Wir sind das erste Boot in der Schlange. Hinter uns zwei Party-Flöße, mit denen das Warten schnell vergeht. Fahrtstrecke: 12,5 km.

Wir entscheiden uns, dort zu bleiben. Die Schleusenwartezeiten werden zu einem festen Bestandteil unserer Planung werden und mit entsprechenden Imbissen versüßt (auch zum Neid anderer Bootsfahrer). Zum Abendessen gibt es selbstgemachte Burger.

An diesem Abend stellen wir leider fest, dass wir ein technisches Problem mit der Batterieladung haben. Nur mit Ladung über Landstrom hält die Batterie genügend Spannung für einen Tag Törn bereit. Die Lichtmaschine kann dies leider während der Fahrt nicht mehr leisten. (Das abschließende Bild ergibt sich leider erst gegen Ende, so dass wir während unseres Trips immer wieder mit komplettem Stromausfall zu tun haben, wenn wir ankern).

07.09.2020 Montag – Hafendorf Müritz

Als erstes Boot im Schleusenrang fahren wir pünktlich um 09 Uhr in die Schleuse ein. Danach gleich weiter zur Schleuse Diemitz (3 km). Nachdem auch diese geschafft ist, ist auch der Rest der Crew wach und wir haben uns unser Frühstück verdient. Wir ankern im Zotzensee und nehmen ein erfrischendes Bad im See. Eine Schleuse wollen wir heute noch schaffen, also geht’s weiter Richtung Schleuse Mirow. Die zwei Stunden Wartezeit dort eignen sich sehr gut für ein ausgiebiges Mittagessen auf unserem Sonnendeck. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen wir gegen 18 Uhr das Hafendorf Müritz bei stürmisch werdender See. Das Boot kommt sofort an den Landstrom. Wir mieten uns eine 6er Fahrradrikscha und fahren nach Rechlin zum Einkaufen – eine Mordsgaudi.

08.09.2020 Dienstag – Waren/ Müritz

Nach gemütlichem Frühstück wird das Boot an den gegenüberliegenden Steg gelegt, um dort den Schmutzwassertank zu entleeren und Frischwasser zu tanken. Bei sehr windigem Wetter machen wir das Sonnendeck wind- und wetterfest (Bimini einklappen, Stühle und Tisch sichern) und steuern vom inneren Steuerstand über die Müritz bis nach Waren. Das Anlegen im sehr vollen Jachthafen der Stadt erweist sich bei starkem Wind als sehr anspruchsvoll. Nachdem wir eine Box erreicht haben, werden wir vom freundlichen Hafenmeister gebeten, eine neue Box direkt an der Kaimauer anzusteuern, da wir eines der längsten Boote im Hafen haben. Auch dies gelingt gut unter den Augen der Passanten und wir bekommen einen der besten Plätze direkt an der Promenade (#Hafenkino). Der Kollege im Hafenmeisterbüro ist leider etwas grummelig und behandelt uns etwas „von oben herab“. Aber davon lassen wir uns die Laune nicht verderben.

Wir brechen zu einem Stadtrundgang durchs schöne Waren auf mit Besteigung des Kirchturms von „St. Marien“. Zurück an Bord gönnen wir uns erstmal ein Radler auf dem Sonnendeck bei untergehender Sonne (#Yachtlife). In der Küche machen wir uns eine super leckere Pizza.

09.09.2020 Mittwoch – Zotzensee

Nun geht es wieder zurück Richtung Priepert. Zunächst müssen wir wieder bei starkem Wind aber sehr gutem Wetter die Müritz überqueren. Es geht weiter direkt über die Müritz-Havel-Wasserstraße und durch die Schleuse Mirow. Nach der Schleuse biegen wir nach links ab und machen am Schloss Mirow direkt an der Gastliegestelle des Hotels fest. Kleiner Rundgang über die hübsch gemachte Insel folgt. Im Zotzensee beenden wir unseren heutigen Törntag vor Anker.

10.09.2020 Donnerstag – Canower See

Auf dem Rückweg wollen wir die verbleibende Zeit für einen Abstecher nach Süden bis nach Rheinsberg nutzen. Nach der Schleuse Canow müssen wir durch die Schleuse Wolfsbruch. Die macht offiziell 17.45 Uhr zu. Wir stehen schon in der Schlange, wollen aber nicht vor der Schleuse übernachten. Daher entscheiden wir uns, umzudrehen und ein Stück zurück in den Canower See zu fahren, um dort zu ankern. Später stellen wir fest, dass dies eine Selbstbedienungsschleuse ist und auch nach 17.45 Uhr noch betriebsbereit gewesen wäre. Stattdessen haben wir einen tollen Abend mit Sonnenuntergang und Grillen an Deck.

11.09.2020 Freitag – Rheinsberg / Ellenbogensee

Durch die Schleuse Wolfsbruch geht es weiter über kleinere malerische Seen, wie den Schlabornsee und den Rheinsberger See bis vors Schloss Rheinsberg. Dort ankern wir und frühstücken. Wir legen anschließend im kleinen Bootshafen am Schloss an und besichtigen zu Fuß das Schloss samt umfangreichem Gelände. Wir müssen schon zeitig ablegen, da wir es noch durch zwei Schleusen bis nach Priepert schaffen müssen. Wir ankern wieder im Ellenbogensee.

12.09.2020 Samstag – Priepert / Bootsrückgabe

Frühes Frühstück und kurze Fahrt nach Priepert zur pünktlichen Bootsrückgabe. So ist leider unser Bootsurlaub schon vorbei. Wir haben eine super tolle Zeit auf dem Boot gehabt und viel gesehen. Die Seenlandschaft ist sehr abwechslungsreich und für einen Bootsurlaub ideal. Wir kommen gerne mal wieder. Das Boot hat uns auch sehr gefallen. Gut ausgestattet, viel Platz, gut zu manövrieren, so muss ein Hausboot sein. (Einziger Wermutstropfen war leider die Elektrik, wie oben beschrieben.)

Heiko, Sebastian, Karel, Kathrin, Anita und Constantin
September 2020

KUHNLE-TOURS TIPP: Warum die Batterie schwächeln kann und was zu tun ist?

Die Bordspannung beträgt 12 Volt. Die Mehrzahl unserer Yachten und Hausboote sind mit Landstromanschluss ausgestattet. Das bedeutet, bei angelegtem Landstrom werden die Bordbatterien automatisch aufgeladen und die Steckdosen verfügen über 230 Volt. Somit können Elektrogeräte aller Art uneingeschränkt betrieben werden. Darüber hinaus haben die meisten unserer Boote 230 Volt Steckdosen für Leistungen bis zu 50 Watt an Bord. Diese eignen sich beispielsweise für Rasierapparate oder zum Handyaufladen und können auch ohne Landanschluss jederzeit genutzt werden. Einige Boote sind zusätzlich zum Landanschluss mit 230-Volt-Inverter ausgestattet, so dass Sie auch andere Geräte ohne Landanschluss zumindest für einen gewissen Zeitraum nutzen können (bis 2000 Watt). Damit das Bordnetz ausreichend geladen ist, empfehlen wir täglich zwischen drei und fünf Stunden zu fahren. Umso mehr Strom während des Ankerns genutzt wird, umso schneller ist natürlich die Batterie runter. Es kann natürlich auch mal sein, dass die Batterie ausgetauscht werden muss oder eine Lichtmaschine schwächelt. Das fällt bei dem Übergabe-Check oft nicht auf oder tritt ohne Vorwarnung auf. Dann am besten den Notdienst-Techniker anrufen.

Törnbericht 29.8.2020 – 5.9.2020

Törnbericht 29.8.2020 – 5.9.2020

Von Rechlin bis zu den Lychener Gewässern und zurück – Familie Rotter vom Bodensee und Familie Errens von der Schlei

Im Sommer 2020 wollten wir das Abenteuer Hausboot, zusammen mit KUHNLE-TOURS, auf der Müritz erleben.

Wir, das sind die Großeltern, wohnhaft am Bodensee, zusammen mit Tochter und Schwiegersohn, wohnhaft an der Schlei, sowie den beiden Enkelkindern 5 und 3 Jahre alt, waren schon sehr gespannt, was da auf uns zukommen würde.

1. Tag, Samstag

Wir übernahmen unser Boot, eine Kormoran 1140, die Matisse, nach einer Einführung der beiden Skipper am Samstag, 29.8.2020 in Rechlin in der Marina Müritz und brachten das Boot eine Woche später, am Samstag, 6.9.2020 wieder in den Heimathafen zurück.

2. Tag, Sonntag

Nach einer ersten Nacht auf dem Boot ging es dann am Sonntag bei strahlendem Wetter hinaus auf die Müritz. Damit sich unsere beiden Skipper, Uli und Daniel mit dem Boot vertraut machen konnten, fuhren wir zunächst in den Müritzarm Richtung Buchholz.

Nachdem unsere Matisse den beiden Skippern keine Schwierigkeiten bereitete, fuhren wir zurück in die Müritz-Havel-Wasserstraße, um unserem heutigen Ziel, der Marina Granzow, näher zu kommen.

Vor dem Mirower See wartete die erste Schleuse auf uns. Wir waren schon alle sehr gespannt, was da auf uns zukommt. Nach kurzer Wartezeit öffnete sich das große Hubtor und wir konnten als erstes Boot in die Schleuse einfahren. Dort ging es 3,5 Meter in die Tiefe;  ganz schön spannend, denn so etwas hatten wir alle noch nicht erlebt.

Danach ging es über den  Mirower See bis zur Einfahrt in den Granzower  Möschen, wo eigentlich ein Verbot für Motorboote besteht, außer man ist Gastanlieger im dortigen Hafen. Dieser schmale Kanal mit dem üppigen Seerosenbewuchs war ein erstes Highlight in Sachen Natur.

Auch die kleine Marina Granzow entwickelte sich zu einem Geheimtipp. Kaum Boote und ein offener Zugang zum Ferienpark Mirow mit einem wunderbaren Abenteuer-Spielplatz für die Enkel und Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants für die Großen.

Rund ums Boot, in dieser herrlichen Natur, wurde dann noch ausgiebig das Stand-Up Paddeln getestet…

3. Tag, Montag

Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Rheinsberg. Es ging weiter über die Müritz-Havel-Wasserstraße, durch den Zotzen- und Mössensee, durch den Vilzsee und weiter zur Schleuse Diemitz. Dort reihten wir uns in die lange Warteschlange ein, die bis zum Großen Peetschsee zurückreichte und übten erst einmal das „Dalbenfangen“.

Das Spazieren neben der Schleuse machte vor allem den Enkeln Spaß, denn sie konnten Hochlandrinder auf der Weide und den Schleusenbetrieb von der Brücke aus beobachten.

Weiter ging es durch den Labussee nach Süden zur Schleuse Canow und dann weiter durch den Canower See, den Kleinen Pälitz See zur Schleuse Wolfsbruch. Da es an allen Schleusen lange Wartezeiten gab, mussten wir unsere Tagesetappe vorverlegen und ankerten in der Marina „Zum Achter“ am Tietzowsee mit gemütlichem Speiserestaurant, einer großen Beach-Volleyball-Anlage und schönem Sandstrand.

4. Tag, Dienstag

Unser Vorhaben, nach Rheinsberg zu fahren, hatten wir mittlerweile aufgegeben und so fuhren wir zurück zur Schleuse Wolfsbruch und von da aus durch den kleinen Pälitzsee und weiter auf der Müritz-Havel-Wasserstraße bis zur Schleuse Strasen.

Nach der Durchfahrt des Ellbogensees legten wir in der Marina Priepert an, wo wir vom Hafenmeister persönlich empfangen und eingewiesen wurden. Es gibt dort ein gemütliches Hafenrestaurant, einen Kiosk mit Bistro und einen kleinen Spielplatz mit Kletterturm für die Kinder. Und am Abend bei Sonnenuntergang eine romantische Aussicht auf den Ellbogensee…

5. Tag, Mittwoch

Für diesen Tag hatten wir uns viel vorgenommen. Wir wollten unbedingt den „Urwald-Kanal“ auf der Woblitz befahren. Dazu fuhren wir auf dem Ellbogensee weiter durch die undichte Schleuse Steinhavel, die ab Oktober für Renovierungsarbeiten geschlossen wird und danach durch den Röblinsee zur Schleuse Fürstenberg. Kurz vor der Einfahrt zum Stolpsee konnte man die Reste der ehemaligen Eisenbahnfähre über die Havel sehen. 

Weiter ging es durch den Stolpsee bis zur Einfahrt in die Lychener Gewässer bei der Schleuse Himmelpfort. Die Woblitz ist dort ein sehr enger, natürlich gewundener Flusslauf mitten im schattigen Laubwald. Ein weiterer Natur-Höhepunkt. Am Ende der Woblitz wendeten wir und fuhren denselben Weg zurück, um in der Marina am Röblinsee für diese vorletzte Nacht zu ankern. Interessant, dass sich genau gegenüber einer der „Lost Places“ der ehemaligen DDR befindet, das VEB Kraftfuttermischwerk Fürstenberg.

6. Tag, Donnerstag

Durch die gleichen Schleusen und die gleichen Seen wie auf dem Hinweg ging es heute wieder zurück Richtung Heimathafen. Während der Wartezeiten an den Schleusen gab es Fischbrötchen und „Waldbegehungen“. An der Schleuse Diemitz gab es „Gedränge der besonderen Art“. Fünfzig Kajaks wollten zusammen mit den großen Booten in die Schleuse …

Kurz vor Mirow erkundigten wir uns nach einem freien Liegeplatz für die heutige Nacht, doch alle vier Marinas waren bereits belegt. Also entschlossen wir uns auf dem Zotzensee frei zu ankern. Dies war wieder eine neue, aber sehr romantische Art der Übernachtung. Zusammen mit schlafenden Enten und Schwänen ging es an diesem Abend früh ins Bett.

7. Tag, Freitag

Heute war unser letzter Tag auf dem Wasser. Sehr schade, denn bis jetzt war es eine sehr interessante, naturverbundene und geruhsame Woche zusammen mit der Kormoran: Matisse. Uns trennte nur noch die Schleuse Mirow von unserem Ziel. Doch es kam anders als gedacht. – Entgegenkommende Boote teilten uns mit, dass wir mit einer 3-stündigen Wartezeit zu rechnen hätten…

Als wir dann kurz vor der  Schleuse standen, sagte uns eine Lautsprecherstimme, dass die Schleuse kaputt sei und dass wir nun eine unbestimmte Zeit zu warten hätten. Nach 6 Stunden Wartezeit konnten wir dann endlich zur Marina Müritz weiterfahren und mit dem Packen unserer Sachen beginnen.

8. Tag, Samstag

Heute regnete es zum ersten Mal, was beim Verladen unseres Gepäcks und der Abnahme des Bootes recht unangenehm war. Aber rückblickend änderte das nichts daran, dass diese Woche für uns alle ein unvergesslicher und toller Urlaub bleiben wird.

Vielen Dank an das KUHNLE-Team !

Hausboottour mit KUHNLE-TOURS

Hausboottour mit KUHNLE-TOURS

Logbuchtagebuch vom 5.10.-9.10.2020 mit dem Hausboot Ingrid von Familie Albrecht

05.10.2020
-Ankunft Marina Röblinsee
-Bezug des Hausbootes „Ingrid“
-Praktische Einweisung Charterschein inkl. Probefahrt mit Ingrid
-Theoretische Einweisung Charterschein
-entspannter Abend in der Marina (Schleuse Steinhavel schließt um 17:45 Uhr)

06.10.2020
-frühes Wecken (07:00 Uhr)
-Frühstück
-Aufbruch um 08:30 Uhr (Schleuse Steinhavel öffnet um 09:00 Uhr)
-erste Schleusendurchfahrt geschafft !!!!!
-erster Zwischenstopp und Badeversuch der Kinder im Menowsee
abgebrochen !!! (13,8 °C doch zu kalt)
-Weiterfahrt über den Ziernsee, Ellenbogensee, Priepert, Großer Priepertsee
und den Finowsee bis zum Fischer an der Hausbrücke Ahrensberg

-kleine Pause beim Fischer inkl. leckerem Essen (geräucherter Seelachs mit hausgemachtem Kartoffelsalat)
-Weiterfahrt über den Drewensee, Schleuse Wesenberg (kein Problem mehr), Woblitzsee bis hin zum Großen Labussee
-erste Nacht frei Ankern im Großen Labussee

07.10.2020
-Frühstück mitten auf dem See (Großer Labussee)
-gemütlicher Aufbruch zurück Richtung Fürstenberg
-erneuter Stopp beim Fischer in Ahrensberg (wieder sehr lecker gegessen)
-Regenbogen beim Fischer bewundert
-sehr tollen Ankerplatz im Finowsee gefunden
-tolles Angeln auf Rotfedern
-schönen Abend mit angeln und Spielen
-ruhige zweite Nacht beim Freiankern

08.10.2020
-ausgeschlafen!!!!!
-Frühstück erst um 10 Uhr
-Aufbruch nach Fürstenberg zur Mittagszeit
-kurzer Angelstopp im Menowsee – leider nichts gefangen
-Durchfahrt Schleuse Steinhafel (Schleusenprofi: gar kein Problem mehr)
-leider erstmals schlechteres Wetter (ungemütliche letzte Minuten bis zur Marina Röblinsee)
-Anlegen an der Marina Röblinsee
-Boot aufräumen
-letzte Nacht bei prasselden Regen schlafen

Regen auf dem Röblinsee

09.10.2020
-07:00 Uhr wecken
-schnell frühstücken
-Reste aufräumen
-Boot ausräumen
-09:00 Uhr Boot übergeben

Fazit:

Ein sehr gelungener Herbsturlaub (leider zu kurz) und äußerst nette Angestellte in der Marina Röblinsee (Fürstenberg). Unglaublich schöne Gegend, wir kannten ca. die Hälfte unserer Tour schon aus dem Vorjahr, aber es ist immer wieder wunderschön.
Ein solcher Hausbooturlaub ist nach unserem Empfinden absolut empfehlenswert. In unserem Fall laufen schon die Planungen für den nächsten Ausflug/Urlaub, dann sicherlich etwas länger und wahrscheinlich mal im Sommer um den Vergleich zwischen Sommer und Herbst zu ermöglichen (und zu baden).

Von der Müritz bis Fürstenberg und zurück

Von der Müritz bis Fürstenberg und zurück

von Klaus-Dieter Warnke

Eigentlich war die Tour für Mai geplant, aber wegen CORONA mussten wir sie auf September verschieben „Klaus, Maxi und Raphael“. Es war unsere vierte Tour mit einem Hausboot. Immer mit einem Kormoran, doch dieses Mal hatten wir eine Aquino 1190 gechartert und wir waren begeistert. Die Einweisung ging bei strömenden Regen am Samstag ganz locker über die Bühne. Erich Hammerer erklärte alles was neu war gegenüber des Kormoran 1150 inklusive einer Proberunde mit der Joystick-Steuerung.

Am Sonntag ging es im Hafendorf Müritz los Richtung Mirower Schleuse zur Schlossinsel Mirow. Da es geregnet hat, wollten wir dort bleiben. Abends ging es in den Schlosskeller zum Essen und wir haben den wunderbaren Fischteller mit der Haus-Bier-Sorte genossen.

Am nächsten Tag ging es bei schönem Wetter weiter Richtung Schleuse Diemitz über den Zotzensee, Mösser See, Vilzsee und den Peetschsee zur Schleuse. Bisher gab es auch keine großen Wartezeiten. 

Von der Schleuse Diemitz über den Labussee zur Schleuse Canow, die Einfahrt rechts vor dem Müritzfischer hatten wir dann doch eine dreiviertel Stunde Wartezeit. Mein Staff Kapitän und der Bootsmann machten dann bei sonnigem Wetter von der Brücke super Fotos.

Jetzt ging es  über den kleinen und großen Pälitzsee zur Schleuse Strasen und von da zum Yachthafen Priepert, wo wir übernachten wollten. Angekommen nahmen wir den Steg direkt am See neben der Einfahrt zum großen Priepertsee und hatten einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang. Der Hafenmeister war ein netter Typ und das Restaurant war Durchschnitt, aber ganz ordentlich. Strom und Duschkosten wurde alles über eine Karte abgerechnet, die man vorher aufgeladen hat und am Ende das Restguthaben wieder ausgezahlt bekam. Alles in allen eine gemütliche Marina.

Am nächsten Morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter über den Ellenbogensee,  Ziersee,  Menowsee zur Schleuse Steinhavel. Ein sehr netter älterer Herr der Schleusenwärter, auch hier ging es zügig durch. Über den Röblinsee ging es zur Schleuse Fürstenberg, die erste Selbstbedienungschleuse für uns. Hier mussten wir warten und waren erstaunt, dass uns sechs Boote entgegen kamen. Die Schleuse war nicht lang aber breit: Es konnten zwei Boote neben einander liegen.

Durch die Schleuse in den Baalensee und eine enge Brückendurchfahrt ging es in den Schwedtsee. Wir haben uns links für den Stadtanleger entschieden. Ein wunderschöner Ausblick auf den Park und den Segelhafen. Von hier waren es nur wenige Minuten in die Stadt um Proviant zu bunkern. Im Seglerheim beim Italiener haben wir dann ein sehr gutes Rumpsteak gegessen und dann den Abend auf dem Oberdeck genossen.

Wir wollten am nächsten Morgen rechtzeitig den Rückweg antreten, aber leider hat der Nebel uns noch nicht gelassen. Nach guten eineinhalb Stunden war dann ruck zuck die Sonne durch und bei der Schleuse hatten wir auch gleich freie Einfahrt.

In der Schleuse Steinhavel waren wir das erste Boot und haben bei dem Aufwärtsschleusen erst mal gemerkt wie unruhig das Boot doch wird. Wir waren doch recht früh wieder Priepert und haben das schöne Wetter genossen. Leider hatte das Restaurant am Mittwoch Ruhetag. Doch der Staff Kapitän hatte die Idee: Lieferando. Und in einer dreiviertel Stunde hatte jeder sein Lieblingsgericht. Maxi der Staff war so mutig und sprang auf ein erfrischendes Bad vom Boot und es gab wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Nächsten Morgen: Besuch der Azubis der Firma Kuhnle, die zwei Hausboote zurück überführen sollten und so schon mal Gefühl für Hausbootfahren erleben konnten. Nach dem Morgennebel ging es dann zur Schleuse Strasen und Canow bis zur Schleuse Diemitz wieder ohne Wartezeit.

Wir haben wieder die Schlossinsel mit dem Hafen von Rick und Rick angefahren und wurden gleich vom Hafenmeister begrüßt und eingewiesen. Ein super Service, alles sehr netten Leute dort. Abendessen gab es wieder im gemütlichen Schlosskeller. Diesmal eine Steakplatte mit fünf verschiedenen Fleischsorten und wieder ein gelungener Abend.
Am Freitag, bei bedecktem Himmel, ging es dann wieder Richtung Müritz durch die letzte Schleuse Mirow mit dem größten Höhenunterschied auf unserer Tour von bis zu 3,50 m.

Auch dieses Manöver hat hervorragend geklappt. Nun ging es über den Mirower Kanal zur kleinen Müritz bis Vipperow zum Müritzfischer, wo wir uns noch ein leckeres Aalbrötchen holten. Das genossen wir dann in unserem Heimathafen am frühen Nachmittag.