Hausboottour mit Kuhnle-Tours

Hausboottour mit Kuhnle-Tours

Logbuchtagebuch vom 5.10.-9.10.2020 mit dem Hausboot Ingrid von Familie Albrecht

05.10.2020
-Ankunft Marina Röblinsee
-Bezug des Hausbootes „Ingrid“
-Praktische Einweisung Charterschein inkl. Probefahrt mit Ingrid
-Theoretische Einweisung Charterschein
-entspannter Abend in der Marina (Schleuse Steinhavel schließt um 17:45 Uhr)

06.10.2020
-frühes Wecken (07:00 Uhr)
-Frühstück
-Aufbruch um 08:30 Uhr (Schleuse Steinhavel öffnet um 09:00 Uhr)
-erste Schleusendurchfahrt geschafft !!!!!
-erster Zwischenstopp und Badeversuch der Kinder im Menowsee
abgebrochen !!! (13,8 °C doch zu kalt)
-Weiterfahrt über den Ziernsee, Ellenbogensee, Priepert, Großer Priepertsee
und den Finowsee bis zum Fischer an der Hausbrücke Ahrensberg

-kleine Pause beim Fischer inkl. leckerem Essen (geräucherter Seelachs mit hausgemachtem Kartoffelsalat)
-Weiterfahrt über den Drewensee, Schleuse Wesenberg (kein Problem mehr), Woblitzsee bis hin zum Großen Labussee
-erste Nacht frei Ankern im Großen Labussee

07.10.2020
-Frühstück mitten auf dem See (Großer Labussee)
-gemütlicher Aufbruch zurück Richtung Fürstenberg
-erneuter Stopp beim Fischer in Ahrensberg (wieder sehr lecker gegessen)
-Regenbogen beim Fischer bewundert
-sehr tollen Ankerplatz im Finowsee gefunden
-tolles Angeln auf Rotfedern
-schönen Abend mit angeln und Spielen
-ruhige zweite Nacht beim Freiankern

08.10.2020
-ausgeschlafen!!!!!
-Frühstück erst um 10 Uhr
-Aufbruch nach Fürstenberg zur Mittagszeit
-kurzer Angelstopp im Menowsee – leider nichts gefangen
-Durchfahrt Schleuse Steinhafel (Schleusenprofi: gar kein Problem mehr)
-leider erstmals schlechteres Wetter (ungemütliche letzte Minuten bis zur Marina Röblinsee)
-Anlegen an der Marina Röblinsee
-Boot aufräumen
-letzte Nacht bei prasselden Regen schlafen

Regen auf dem Röblinsee

09.10.2020
-07:00 Uhr wecken
-schnell frühstücken
-Reste aufräumen
-Boot ausräumen
-09:00 Uhr Boot übergeben

Fazit:

Ein sehr gelungener Herbsturlaub (leider zu kurz) und äußerst nette Angestellte in der Marina Röblinsee (Fürstenberg). Unglaublich schöne Gegend, wir kannten ca. die Hälfte unserer Tour schon aus dem Vorjahr, aber es ist immer wieder wunderschön.
Ein solcher Hausbooturlaub ist nach unserem Empfinden absolut empfehlenswert. In unserem Fall laufen schon die Planungen für den nächsten Ausflug/Urlaub, dann sicherlich etwas länger und wahrscheinlich mal im Sommer um den Vergleich zwischen Sommer und Herbst zu ermöglichen (und zu baden).

Von der Müritz bis Fürstenberg und zurück

Von der Müritz bis Fürstenberg und zurück

von Klaus-Dieter Warnke

Eigentlich war die Tour für Mai geplant, aber wegen CORONA mussten wir sie auf September verschieben „Klaus, Maxi und Raphael“. Es war unsere vierte Tour mit einem Hausboot. Immer mit einem Kormoran, doch dieses Mal hatten wir eine Aquino 1190 gechartert und wir waren begeistert. Die Einweisung ging bei strömenden Regen am Samstag ganz locker über die Bühne. Erich Hammerer erklärte alles was neu war gegenüber des Kormoran 1150 inklusive einer Proberunde mit der Joystick-Steuerung.

Am Sonntag ging es im Hafendorf Müritz los Richtung Mirower Schleuse zur Schlossinsel Mirow. Da es geregnet hat, wollten wir dort bleiben. Abends ging es in den Schlosskeller zum Essen und wir haben den wunderbaren Fischteller mit der Haus-Bier-Sorte genossen.

Am nächsten Tag ging es bei schönem Wetter weiter Richtung Schleuse Diemitz über den Zotzensee, Mösser See, Vilzsee und den Peetschsee zur Schleuse. Bisher gab es auch keine großen Wartezeiten. 

Von der Schleuse Diemitz über den Labussee zur Schleuse Canow, die Einfahrt rechts vor dem Müritzfischer hatten wir dann doch eine dreiviertel Stunde Wartezeit. Mein Staff Kapitän und der Bootsmann machten dann bei sonnigem Wetter von der Brücke super Fotos.

Jetzt ging es  über den kleinen und großen Pälitzsee zur Schleuse Strasen und von da zum Yachthafen Priepert, wo wir übernachten wollten. Angekommen nahmen wir den Steg direkt am See neben der Einfahrt zum großen Priepertsee und hatten einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang. Der Hafenmeister war ein netter Typ und das Restaurant war Durchschnitt, aber ganz ordentlich. Strom und Duschkosten wurde alles über eine Karte abgerechnet, die man vorher aufgeladen hat und am Ende das Restguthaben wieder ausgezahlt bekam. Alles in allen eine gemütliche Marina.

Am nächsten Morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter über den Ellenbogensee,  Ziersee,  Menowsee zur Schleuse Steinhavel. Ein sehr netter älterer Herr der Schleusenwärter, auch hier ging es zügig durch. Über den Röblinsee ging es zur Schleuse Fürstenberg, die erste Selbstbedienungschleuse für uns. Hier mussten wir warten und waren erstaunt, dass uns sechs Boote entgegen kamen. Die Schleuse war nicht lang aber breit: Es konnten zwei Boote neben einander liegen.

Durch die Schleuse in den Baalensee und eine enge Brückendurchfahrt ging es in den Schwedtsee. Wir haben uns links für den Stadtanleger entschieden. Ein wunderschöner Ausblick auf den Park und den Segelhafen. Von hier waren es nur wenige Minuten in die Stadt um Proviant zu bunkern. Im Seglerheim beim Italiener haben wir dann ein sehr gutes Rumpsteak gegessen und dann den Abend auf dem Oberdeck genossen.

Wir wollten am nächsten Morgen rechtzeitig den Rückweg antreten, aber leider hat der Nebel uns noch nicht gelassen. Nach guten eineinhalb Stunden war dann ruck zuck die Sonne durch und bei der Schleuse hatten wir auch gleich freie Einfahrt.

In der Schleuse Steinhavel waren wir das erste Boot und haben bei dem Aufwärtsschleusen erst mal gemerkt wie unruhig das Boot doch wird. Wir waren doch recht früh wieder Priepert und haben das schöne Wetter genossen. Leider hatte das Restaurant am Mittwoch Ruhetag. Doch der Staff Kapitän hatte die Idee: Lieferando. Und in einer dreiviertel Stunde hatte jeder sein Lieblingsgericht. Maxi der Staff war so mutig und sprang auf ein erfrischendes Bad vom Boot und es gab wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Nächsten Morgen: Besuch der Azubis der Firma Kuhnle, die zwei Hausboote zurück überführen sollten und so schon mal Gefühl für Hausbootfahren erleben konnten. Nach dem Morgennebel ging es dann zur Schleuse Strasen und Canow bis zur Schleuse Diemitz wieder ohne Wartezeit.

Wir haben wieder die Schlossinsel mit dem Hafen von Rick und Rick angefahren und wurden gleich vom Hafenmeister begrüßt und eingewiesen. Ein super Service, alles sehr netten Leute dort. Abendessen gab es wieder im gemütlichen Schlosskeller. Diesmal eine Steakplatte mit fünf verschiedenen Fleischsorten und wieder ein gelungener Abend.
Am Freitag, bei bedecktem Himmel, ging es dann wieder Richtung Müritz durch die letzte Schleuse Mirow mit dem größten Höhenunterschied auf unserer Tour von bis zu 3,50 m.

Auch dieses Manöver hat hervorragend geklappt. Nun ging es über den Mirower Kanal zur kleinen Müritz bis Vipperow zum Müritzfischer, wo wir uns noch ein leckeres Aalbrötchen holten. Das genossen wir dann in unserem Heimathafen am frühen Nachmittag.

Achtung der Busch !!!

Achtung der Busch !!!

Während der Azubi-Einfachfahrt von Priepert zum Hafendorf Müritz wurden weder Tiere, Pflanzen noch Menschen verletzt oder wirklich gefährdet.

Wir bekamen die Nachricht im Laufe des Tages. „Alle Azubis überführen am 29. September 2020  zwei Hausboote von Priepert nach Rechlin (Hafendorf Müritz).“ Und sofort ging die Planung los. Wer fährt die riesigen Febomobile? Wie kommen wir denn überhaupt nach Priepert, denn Busse fahren hier bestimmt nicht? Wer kommt denn eigentlich alles mit? Und die wichtigste Frage der gesamten Woche: „Müssen wir auf den Booten übernachten?“

Aber nach der ersten Aufregung senkte sich die Stimmung auch wieder. Wir fanden raus, wie wir nach Priepert kommen sollten, denn zum Glück gab da der KUHNLE-TOURS-Fuhrpark noch einige Möglichkeiten her. Dann hieß es die nächste Frage zu beantworten. „Wie sieht es aus mit den Schleusen und wie viele sind es überhaupt?“ Insgesamt waren es vier. Schleuse Strasen, Canow, Diemitz und zu guter letzt die Schleuse Mirow. Gott sei dank nur vier … Als aber angerufen wurde, um an den Schleusen die Wartezeiten zu erfragen, bekamen alle einen Schreck: Drei bis vier Stunden! (Spoiler: Am Ende ging es deutlich schneller), Aber mit dieser Information ging das aufgeregte Palaver zu dem Thema: „Wir müssen auf dem Boot schlafen“ bereits wieder los. Dann wurden nur noch ein paar letzte Fragen geklärt, die zum Beispiel das Essen betrafen.

Einer der Überführungskandidaten: das Febomobil 1180

Und dann standen wir am 29. September 2020 alle morgens um 8 Uhr , vor dem Marina-Shop und warteten auf unsere Mitfahrgelegenheit. Es war verdammt kalt. Die Mädels zitterten und hatten fast ihren gesamten Hausrat mitgebracht, was Decken, Socken und alle möglichen Dinge, die Mädchen halt so brauchen, angeht. Ein Wunder, dass nicht noch Spiegel und ein Föhn zum Stylen eingepackt wurden :). Die Jungs hingegen hatten mal wieder eher weniger an das kühle Wetter gedacht. Echte Männer frieren halt nicht. Außerdem hatten sie die Zeit genutzt, um sich mit dem Thema Essen zu beschäftigen, und brachten keine Socken, aber dafür Schokomilch und eine irre Menge an Knoppers, Würstchen und Energydrinks an Bord.

Als wir dann nach ungefähr einer halben Stunde Autofahrt endlich in Priepert angekommen waren, bekamen wir die Bootsschlüssel und machten es uns erstmal auf einem der Boote bequem, weil wir noch auf die andere Gruppe warten mussten. In der Zwischenzeit wurde dann schon der erste Proviant angebrochen, um den ach so niedlichen Schwan zu füttern, der uns wahrscheinlich am Liebsten in den Finger gebissen hätte aber doch sooo süß mit seinem Bürzel wackelte. Wir machten es uns richtig gemütlich auf den großen Sitzflächen, die unser Febomobil bietet, und stöberten durch den Törnatlas, um uns schon mal die vor uns liegende Strecke anzusehen. Zum Glück hatten wir die Jungs dabei, ohne die wir es höchstwahrscheinlich nicht bis nach Rechlin, sondern eher nach Timbuktu geschafft hätten.

Liegt Timbuktu am Wasser? Und wenn ja: Kann man da anlegen?

Als die andere Gruppe dann eintrudelte, genauso fröstelnd und müde wie wir, ging es auf die wilde Fahrt. Die Motoren wurden gestartet, die Leinen gelöst und auch schon erste Bilder gemacht. Wir schipperten also los, hörten Musik und die Stimmung stieg an. Sie bieb gut bis wir so nah an der Schleuse waren, dass wir die Breite der Schleuse sahen und die Menge an Booten, die vor uns noch durch die Schleuse mussten. Wir waren nämlich die Letzten, das heißt, alle die bereits an der Schleuse festgemacht hatten, beobachteten unser Anlegemanöver genau. Und standen höchstwahrscheinlich Todesängste aus, weil sie Angst hatten, wir würden ihre Ruderboote rammen. Zum Glück lief alles wie geschmiert mit Mindestabstand.

Auch die nächste Schleuse sollte an sich keine Probleme bereiten, wäre da nicht der Schleusenwärter gewesen, der unser beiden Boote getrennt schleusen wollte. So mussten wir nach unserer Schleusung auf die anderen warten. Es gab nur eine Komplikation … wir standen im Halteverbot. Und schon nach gerade mal fünf Minuten wurden wir gebeten, wieder abzulegen. Als wir dem Eigentümer des Stegs unser Problem schilderten, zeigte er viel Verständnis und so konnten wir seelenruhig auf unsere zweite Crew warten. Wir mussten gar nicht hinter uns schauen, sondern konnten schon hören, dass die anderen von hinten angeschippet kamen. Sie waren nämlich aufgeregt, weil sie Probleme beim Schleusen hatten. Erwischt hatten sie das Boot ohne Bugstrahlruder, was ihnen das Steuern in und aus den Schleusen erschwerte.

Nach diesem Schreck kam allerdings auch schon der zweite. Wir ließen unsere Kameraden kurz an uns vorbei fahren und dann sahen wir den Kanufahrer, auf den die anderen direkt – aber ungewollt – zusteuerten. Keine Angst, er lebt noch und fand es zudem äußerst amüsant, uns bei unseren ersten Gehversuchen auf dem Wasser zuzusehen. Trotzdem hatten wir alle Angst, ihn womöglich zu überfahren. Wir fuhren also weiter, zum Glück ohne Enten oder Kanufahrer auf dem Gewissen zu haben und tranken unsere Traubenschorle, die Jungs ihre Cola und die Energydrinks und reizten die Lautstärkekapazität unserer Febomobillautsprecher voll aus. Wir liefen dauernd hin und her, von vorn nach hinten, um zu sehen, wo die anderen mit ihrem Boot abgeblieben waren. Es wurden alle möglichen neuen Tanzmoves ausgetauscht und ausprobiert, was sehr amüsant war.

Dann wurde uns allen kalt, vor allem den Mädchen. Und auch mit allen fünf Paar Socken, Handschuhen und Schal, war es immer noch kalt. Dann kamen wir allerdings auf die fabelhafte Idee, einfach die Heizung anzuschalten. So richtig warm wurde es jedoch nicht, weil die große Tür zu Vordeck offen bleiben sollte, damit die Steuerfrau nicht so alleine war. Also mussten wir so lange weiter frieren, bis wir dann endlich die ersten Sonnenstrahlen sahen. Und als hätte die Kälte nicht gereicht, musste es auf dem Wasser natürlich, und wie sollte es auch anders sein, stürmen – jedenfalls gefühlt.

Mit Eisblockfüßen passierten wir dann die dritte Schleuse. Wir, das erste Boot, schaffte es gut und gerade in die Schleusenkammer. Unser zweites Boot wollte anscheinend seitwärts einparken, schafften es dann aber doch nach etwas Tüfteln. Wir waren immer richtig verblüfft, wie gut sie es dann doch hinbekamen, das Boot in die richtige Position zu bewegen. Wir hatten es da mit unserem großen Febomobil und dem Bugstrahlruder etwas leichter. Um dann gute Fotos von der Schleuse machen zu können, kletterten wir über die Leiter aufs Dach des Febomobils und konnten so sogar den Wasserstand auf der anderen Seite sehen. Dann sprudelte wieder das Wasser in die Schleuse. Wie in einem Whirlpool brodelte das Wasser genau zwischen uns und dem Schleusentor. Das war ein Spektakel! Als der gewünschte Wasserstand erreicht war, gingen die beiden Seiten des Schleusentors auf und unsere Gruppe konnte ihren Törn fortsetzen.

Und wie sollte es anders sein … auch nach der dritten Schleuse passierte uns erneut ein Missgeschick: Diesmal jedoch uns. Kurz aufeinander folgend fuhren wir zuerst ans Ufer, direkt in einen riesigen Busch und gleich danach fast gegen eine Brücke. Die zwanzig Zentimeter Luft zwischen der steinernden Brücke und dem Febomobil retteten uns vor einer Kollision. Das war haarscharf … und wir schrien alle umher.

Mittlerweile bekamen alle Hunger und die Jungs, richtige Gentlemen, versorgten uns Mädchen mit Knoppers. Selber fielen sie über ihre Würstchen und die Schokoladenmilch her. Als wir dann endlich in Mirow angekommen waren, war das Essen zwar alle, aber wir hatten immer noch Hunger. Was sollten wir jetzt nur tun? Es gab nur zwei Möglichkeiten, entweder elend verhungern oder drei von uns an der Brücke rauslassen, um uns Essen beim Netto um die Ecke zu besorgen. Da keiner von uns auf hoher See an quälendem Hunger draufgehen wollte, blieb ja nur noch der Netto. Wir mussten glücklicherweise nicht hungern, denn die leckeren Kekse und Brötchen füllten unsere Seefahrermägen.

Jetzt mussten wir nur noch durch die Schleuse Mirow. Was alle natürlich super meisterten. Wir waren ja jetzt erfahrene Schleusenschiffer! Nach einer weiteren Stunde Kanalfahrt erreichten wir die Müritz. Wir hatten also nach der Schleuse noch gut drei Stunden Fahrt vor uns. Was macht man mit so viel Zeit? Eine Runde „Wer bin ich“ spielen, noch mehr Tanzmoves ausprobieren, etwas singen oder ein Mittagsschläfchen halten? Am besten alles. Und so gingen die letzten Stunden auch vorbei.

Und dann konnten wir es sehen, von Weitem, unser Ziel! Zu unserem Erstaunen würden wir sogar pünktlich anlegen. Jedoch kamen uns die letzten 20 Minuten wie eine Stunde vor. Wir begannen dann schon alles aufzuräumen, packten den Müll und die Pfandflaschen ein und wischten den Tisch ab. Als wir dann mal wieder mit dem Macarena in unseren Hafen einliefen, wurden wir bereits erwartet und freundlicherweise in unsere Parklücke gelotst. Auf die anderen mussten wir noch ein paar Minuten warten, da sie mit ihrem kleineren Boot nicht so schnell hinterher kamen. Endlich da, parkte dann auch der zweite Teil unserer Flottille und alle gingen von Bord.

Auf dem Steg unterhielten wir uns dann noch etwas miteinander, bis es dann hieß Abfahrt nach Hause. Wir verabschiedeten uns. Einige fuhren nach Hause und ein paar von uns gingen auch noch in die Pirates Bar, um etwas Leckeres zu trinken und die Zeit noch zu genießen.

Wir sind zusammen mit den Booten heil angekommen – auch, wenn wir alle gedacht hatten, wir müssten Schiffsbruch erleiden. Alles in allem war es eine gelungene Bootsüberführung.

Auf dem Boot

Auf dem Boot

Törnbericht von Familie Meyer

Am frühen Morgen trittst du vor die Tür der Achterkabine, und sprachlos blickst du auf zwei Himmel und zwei Sonnen, die sich voneinander entfernen. Die Vögel haben bereits wieder Ruhe gegeben, und da auf den anderen Booten noch niemand aufgestanden ist, ist es völlig still.


Und ein bisschen später, es ist nicht mehr so still, aber dafür wärmt die Sonne schon sehr angenehm, steht ihr auf dem Deck mit dem ersten Kaffee, und du denkst an diesen Satz von Johnny Cash, auf die Frage nach seiner Vorstellung vom Paradies: this morning, with her, having coffee.


Und dann tuckert ihr gemütlich durch Flüsse und Kanäle, rechts und links alle Farben grün, bis zur ersten Schleuse, wo ihr die Wartezeit – ihr habt es ja überhaupt nicht eilig – für einen weiteren Kaffee nutzt. Und in der Schleuse klappt es schon ganz gut mit dem Anlegen und dem Nicht-Festmachen, boah, wir halten 12 Tonnen Schiff mit den bloßen Händen …


Und am Nachmittag beim Ankern in der kleinen Bucht ist es wieder ganz leise und friedlich, und während das Boot an der Kette schwoit, seht ihr den Kormoranen zu, wie sie ihre Flügel trocknen.


Und abends in der Marina – das Anlegen klappte nur so lala, aber morgen wird es bestimmt besser – macht ihr euch Spaghetti mit Tomatensoße, die nirgendwo besser schmecken als in der Abenddämmerung auf dem Achterdeck, auch wenn die Stuhlkissen schon etwas klamm werden und man sich eine Jacke überziehen muss.


Und wenn du dann später in der Koje liegst und einige kleine Wellen gegen den Rumpf plätschern hörst, fühlst du dich ein wenig wie ein echter Seemann, und während du auf die verschwommene Grenze zwischen Tag und Traum zutreibst, siehst du Käpt’n Jack Sparrow am Ruder auf jenen Kompass blicken, der stets dahin weist, wohin man sich wirklich, wirklich wünscht, und dann murmelst du noch: now bring me that horizon, und dann bist du auch schon eingeschlafen.

>> Hier gehts zum Video.

Auf der Aquino steppt der Bär

Auf der Aquino steppt der Bär

Die Musik genießen, sich das Essen schmecken lassen und mit Freunden in den Sonnenuntergang fahren. All das und vieles mehr lässt sich mit der Aquino erleben.

Auch unsere Azubis konnten mal wieder einen schönen Nachmittag auf einem unserer Boote erleben. Um 17 Uhr, nach der Arbeit, traf sich eine kleine Gruppe Azubis am Steg für eine Bootsfahr mit der Göteborg. Einige von ihnen hatten Essen vorbeireitet andere haben sich um die Musik und ein Beiboot gekümmert. Kurz, nachdem alle eingetroffen waren, ging es auch schon los. Jeder suchte sich einen Platz und als dann alle Leinen los waren, begann die bunte Fahrt. Mit Musik und munterem Erzählen fuhr die Gruppe auf die Müritz, um die Zeit und vor allem den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. 

Allerdings gab es für unsere Azubis auch eine Aufgabe. Die schöne Atmosphäre einzufangen, mithilfe von Fotos und Videos, welche für unser Social Media bei Facebook und Instagram genutzt werden sollen. Und natürlich kommt erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Also wurden zu aller erst die Foto-, und Videoaufträge, wie ein Sprung ins Wasser oder die berührende Titanicszene in der Jack seine Arme um Rose schlingt, aufgenommen. Auch von außen wurden Bilder gemacht, da unseren Azubis genau für diese Fotos ein Beiboot zur Verfügung gestellt wurde. 

Nachdem alle Aufträge erledigt wurden, kam es dann zum gemütlichen Teil. Alle unterhielten sich fleißig, es wurde gegessen, Nudelsalat und Brötchen mit Aufstrich, und auch einfach das Zusammensein machte allen ersichtlich Spaß. Auch andere junge Mitarbeiter schlossen sich uns nach einiger Zeit an und es entstand eine bunte Runde. Und dann war es Zeit für den Sonnenuntergang. Um ca. 19.25 Uhr ging die Sonne endlich unter. Die Müritz wirkte wie ein riesiges blaues Fenster, in welchem sich die untergehende, feuerrote Sonne spiegelte und alles mit einem gelbgoldenen Schimmer überzog.  Eine Zeit lang war es dann ganz ruhig und alle beobachteten, wie die Sonne im Wald untertauchte. Als die Sonne fast weg war,  machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg aber es war keines Falls eine gedrückte Atmosphäre. Es wurde gelacht, gesungen und sogar der Macarena wurde an Bord der Aquino perfekt abgeliefert. Ins Hafendorf fuhren sie dann mit guter Laune und Helene Fischer im Ohr zurück.

Erstmal wieder angelegt ging es dann weiter in die Beachbar, welche genau am Hafen zu finden ist und einen perfekten Blick auf die anliegenden Boote bietet. Auch in der Strandbar ließ die Stimmung nicht nach und auch das Gequassel untereinander nicht. Nachdem alle eine Kleinigkeit getrunken hatten, ging es dann aber nach Hause, da die meisten am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Jeder verabschiedete sich, einige gingen zusammen zum Auto und andere fuhren mit dem Rad. Und so ging ein schöner Abend zuende mit der Vorfreude auf weitere solcher Ausflüge.  

Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Am 26.11.2019 stand für uns (Tabea & Felix) gemeinsam mit Frau Rockel das Seminar „Erfolgreich auf Instagram“ in der Geschäftsstelle der IHK Neubrandenburg an. Die entspannte und gesellige Gruppe startete mit einer Vorstellungsrunde, ehe es den ersten Einblick von Seminarleiter Joachim Kaiser zum Thema Instagram gab.

Der erste Themenbereich umfasste die Hashtag-Optimierung. Hierzu erklärte Herr Kaiser, dass das bloße Setzen von einzelnen, vielen Hashtags unter einem Beitrag nicht reicht, um die maximale Anzahl an Personen zu erreichen. Hilfreicher ist es, wenn man die Hashtags gezielt für die wichtigsten Wörter im Text unterbringt, zum Beispiel: „Bei #kuhnletours gibt es neuerdings eine große Auswahl an #hausbooten“. Neben den Hashtags ist es ebenfalls wichtig, dass man auf die Interaktion mit Nutzern achtet, in dem man beispielsweise am Ende des Textes eine Frage stellt, um ein gewisses Interagieren mit den erreichten Personen zu erzielen. Zur Interaktion zählt jedoch auch, dass man sich mit den Kommentaren unter dem Beitrag auseinandersetzt und auf Fragen oder Anmerkungen reagiert in Form einer Antwort. Nicht nur der Text unter dem Beitrag ist wichtig, das Bild sollte so wenig Text wie möglich beinhalten. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Beiträge in ihren Darstellungen variieren und der sogenannte „Content“ qualitativ den Ansprüchen des Unternehmens genügt und mit dem Image übereinstimmt. Jedoch sorgen auch beispielsweise Selfies der Mitarbeiter oder Uploads von spontanen Aktionen für eine gewisse Vielfalt im bereits erwähnten Content. Zwar sollte man nicht täglich Beiträge teilen, doch in etwa 2-3 Beiträge die Woche sind zu realisieren. Nach dem Klären der Instagram-Basics wurde im Anschluss ausführlich erklärt, welche Funktionen Instagram besitzt. Beispielsweise ist die Angabe des Standorts stets von Vorteil, die Nutzung von Filtern und Instagram-Stories können den Interessantheitsgrad und das Unterhaltungspotenzial des Unternehmens steigern. Im Anschluss sind wir jeden Instagram-Account des jeweils vertretenden Unternehmens durchgegangen und haben tatkräftig Verbesserungsvorschläge gegeben. Zum Abschluss des Seminars wurden alle Beteiligten darauf hingewiesen, dass der Social-Media Bereich für Auszubildende als Verantwortungsgebiet im Unternehmen geeignet ist. Zum einen wird, wie bereits erwähnt, dem Auszubildenden eine gewisse Verantwortung übergeben, zum anderen sind Soziale Medien besonders für junge Leute ein bekanntes und willkommenes Terrain.

Insgesamt ein informativer Nachmittag, besonders Frau Rockel schien sehr viele Informationen mitgenommen zu haben und stand im regen Austausch mit den Teilnehmern. Aus unserer Sicht (Tabea & Felix) waren die meisten Informationen bereits bekannt, doch trotz allem war es ein spannendes Seminar mit vielen verschiedenen Ideen und Einflüssen der Beteiligten.

Vorbereitung boot Düsseldorf

Vorbereitung boot Düsseldorf

Alle sind in Hektik und in hoher Aufregung, denn die letzten Arbeiten werden an unserem neuen Febomobil durchgeführt. Die letzten Aufkleber werden angebracht, letzte Schrauben werden angezogen, diverse Elektrik auf Funktion getestet und allerlei Kleinkram. Jeder ist hibbelig, denn es ist bald wieder Messezeit. Wie jedes Jahr, nach den ganzen Feiertagen und dem Jahreswechsel, geht’s auch in diesem Januar nach Düsseldorf. Die boot beginnt in ein paar Tagen, sie ist zum Greifen nah. Die Gedanken der Mitarbeiter drehen sich. Haben wir an alles gedacht? Ist alles vorbereitet, sodass es entspannt auf die Reise nach Düsseldorf gehen kann? Man nur noch alles ins Auto laden muss und ab geht die Fahrt.

Unser neues Febomobil 1180 strahlt schon richtig.

Und über unsere eigens angefertigte Messetreppe gelangen Sie zur Besichtigung in unser Febomobil. Bis dahin. Wir sehen uns bei der Besichtigung auf der Messe in Düsseldorf.

Infos – KUHNLE-TOURS bei der boot 2019

Hier finden Sie nochmal alle Informationen rund um die Messe boot.

Jungferntörn mit 69 auf dem Kuhnle-Hausboot in Lothringen

Von Monika und Peter auf einer Kormoran 940

Die Einladung kam so kurzfristig, dass es weder Nachdenken noch Skrupel noch Zweifel an den eigenen nicht vorhandenen Fähigkeiten gab, nur eine spontane Zusage mit viel Optimismus. So kam ich mit Skepsis, Neugier und Lust auf Neues mit meinem Skipper zum ersten Mal auf ein Hausboot mit dem Namen „Chagall“.

Bootsurlaub auf Rädern

Bootsurlaub auf Rädern

von Adina und Timo Hermann