Unsere erste Ausfahrt mit den neuen Azubis und Studenten

Unsere erste Ausfahrt mit den neuen Azubis und Studenten

Am Mittwoch, ab 17 Uhr ging es für eine kleine Gruppe Azubis und Studenten aufs Wasser. Unsere Aufgabe war es nämlich schöne Foto- und Videoaufnahmen zu machen, die wir dann für unsere Social Media Seiten, Kataloge und Webseiten nutzen können. Außerdem wollten wir uns alle untereinander kennen lernen.

Das Wetter war herrlich und die Sonne funkelte über das ganze Wasser. Dieser Anblick schrie förmlich nach Aufnahmen. Also fuhren wir mit der Kormoran 1500 über die Müritz. Zusätzlich hatten wir die Kormoran 940 dabei, damit wir auch andere Perspektiven für die Bilder einnehmen konnten. Mit der Shooting Liste in der Hand fingen wir sofort an, alle schönen Momente mit unseren Kameras und Handys aufzunehmen. Mit Erfolg.

In der Küche fingen schon die Ersten mit den Vorbereitungen an, denn wir wollten selber Pizza backen. Also schnitten zwei von uns den Belag, der dann auf die Pizza kam. Nebenbei wurde die Musik aufgedreht und wir lernten uns erst einmal untereinander kennen.

Auch die anderen Azubis unterhielten sich munter auf dem Deck. Währenddessen wurden natürlich fleißig Bilder geschossen. Als wir dann auf der Müritz geankert haben, ging es für Einen von uns aufs SUP-Board. Andere entschieden sich mittlerweile schwimmen zu gehen. Als schließlich alle wieder an Bord waren, ließen wir uns die frisch gebackene Pizza schmecken.

Und dann ging auch schon die Sonne unter. Das Wasser war ganz ruhig. Keine einzige Welle war zu sehen. Über den ganzen Himmel machte sich ein orange-rotes Farbspiel breit. Ein traumhafter Anblick.

Als die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwand, fuhren wir auch wieder in den Hafen hinein. Die letzten Videos vom Anlegen wurden abgefilmt und so hatten wir auch alle Aufnahmen, die wir uns vorgenommen hatten.

Es war schon spät geworden. Und so entschieden wir uns nach Hause zu gehen, damit wir am nächsten Morgen wieder top fit für die Arbeit sind.

Der Alltag im Werftbüro

Der Alltag im Werftbüro

In diesem Artikel möchte ich meinen Alltag und Erfahrungen, sowie erlangte Fähigkeiten im Werftbüro der Kuhnle-Werft schildern.

Meine Woche beginnt damit alle Arbeitszettel, unserer Werftmitarbeiter, der vergangenen Woche einzusammeln. Bevor dann begonnen wird die vermerkten Artikel und Dienstleistungen zu buchen, ist es wichtig sie mit den dazugehörigen Stundenzetteln abzugleichen. Eine weitere Aufgabe ist es Rechnungen zu buchen, bevor sie von der Buchhaltung weiter bearbeitet werden können.

Im Sommer, der Saison, kommen noch andere Arbeiten hinzu. Eine davon ist zum Beispiel die Vorbereitung auf die Bearbeitung entstandener Kautionsschäden. Dazu wird ein Datenblatt des Kunden und des Geschädigten ausgefüllt.

Das Arbeiten im Werftbüro ist sehr angenehm und abwechslungsreich. Hier ist auch an einigen Stellen Teamarbeit gefragt, wenn Nachfragen an Kollegen und Kolleginnen aus der Werft aufkommen.

Ich persönlich konnte in dieser Abteilung einige Fähigkeiten für meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement erlange. Wie zum Beispiel das Buchen von Rechnungen und eine ausgiebigere Nutzung unseres Programmes.

Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit – Fazit

Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit – Fazit

Im August 2018 habe ich meine Ausbildung bei KUHNLE-TOURS begonnen. Anfangs hielt ich das für eine schlechte Idee, da ich noch nie in der Tourismusbranche gearbeitet hatte. Aber mit der Zeit wurde das alles interessant für mich.

Mein Beruf heißt Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Meine Arbeit ist sehr vielseitig. Zu den Hauptaufgaben gehören: Auswahl und Entwicklung der Törns, Arbeit mit ausländischen Gästen. Aber das Wichtigste in meinem Beruf ist die Kommunikation mit Kunden, nämlich: ihre Bedürfnisse zu verstehen, über die Vor- und Nachteile der Tour zu sprechen, die finanziellen Möglichkeiten des Kunden zu berücksichtigen und unabhängige Entscheidungen zu treffen. Außerdem muss man sich riesige Mengen an Informationen merken und eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten kombinieren.

Der Arbeitstag beginnt um 8 oder 9 Uhr morgens, kann aber auch um 5 oder 9 Uhr abends enden. Dies gilt insbesondere in der Sommerzeit, dies sind die geschäftigsten Monate.

Der Kundenstrom ist sehr groß, denn in diesen Monaten gibt es die meisten Ferien und Feiertage. Jeder Kunde hat andere Interessen und Anforderungen an die gewünschte Tour.

Unsere Firma kümmert sich um seine Mitarbeiter und Gäste, daher sind alle Arbeitsbedingungen und Dienstleistungen zu guten Konditionen. Sie bezahlt zum Beispiel den Sportbootführerschein Binnen.

Die meiste Arbeitszeit in unsere Firma wird mit Kundengesprächen verbracht. Das gefällt mir. Eine geschlossene und schweigsame Person kann kein einzelnes Boot verkaufen. Man muss fröhlich, aufmerksam, charmant und in der Lage sein, dem Kunden zuzuhören. Ich habe auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, Menschen aus anderen Ländern zu treffen und zu kommunizieren und so die Selbstentwicklung zu steigern.

In unserer Arbeit sind solche Qualitäten wie Gemeinschaft, Professionalität und die Fähigkeit, jede Situation schnell zu lösen, ohne den Arbeitsrhythmus zu verlieren,  sehr wichtig. Fremdsprachenkenntnisse sind unabdingbar.

Ich kann sagen, dass die Tourismusbranche eine der profitabelsten und vielversprechendsten ist. Ich habe die Möglichkeit, immer wieder neue Horizonte für mich zu entdecken und mein Wissen mit anderen zu teilen.

Vom Marinabüro in die Reservierung

Vom Marinabüro in die Reservierung

Von „Entschuldigung, wir hätten gerne noch einmal ein Set Bettwäsche.“ Zu „Guten Tag, ich hätte mal eine Frage zu folgender Buchungsnummer…“

Das nenne ich mal einen Unterschied. Von dem Marinabüro in die Reservierungsabteilung, das war eine Wendung von 180° Grad. Zuerst ist man live im Geschehen mittendrin und dann am nächsten Tag darf man hinter den Kulissen mitwirken.

Am Anfang wollte ich persönlich nicht in die Reservierung, da mir Bewegung in Kombination mit frischer Luft und persönlichem Kontakt zu den Kunden, sehr gefallen hat und auch sehr gut tat.

Ich war an Bord und gebe die Extras (z.B. Bettwäsche) heraus, die in der Reservierung hinterlegt sind. Von Check In/Out, Inventarkontrolle, Kranterminen und Gastliegeplätzen war alles dabei. Hinzu kam noch das Flyer verteilen und das Bestücken und Kontrollieren der Boote.

Langweilig war es definitiv nicht und jeden Tag eine neue Herausforderung. Am meisten hat es mich jedoch gefreut, die Kunden mit einem Lächeln ihren Urlaub antreten zu sehen.

Beim zweiten Hinsehen, war die Reservierung jedoch dann gar nicht so schlimm, wie ich zu Anfang gedacht habe. Action wo man nur hinsieht. Der Kundenkontakt kommt auch nicht zu kurz, da alle paar Minuten ein Telefon klingelt.

Egal ob Angebote schreiben, E-Mails beantworten, Buchungen annehmen oder am Telefon Auskunft geben. Es hat gar nichts mit Langeweile und Eintönigkeit zu tun.

Abwechslung und geistige Anstrengung…so würde ich die Reservierung beschreiben.

Ich persönlich mag beide Abteilungen sehr gerne. Müsste ich mich jedoch entscheiden, ist mir das Marinabüro doch lieber. Ich bin ein Naturmensch und liebe es draußen zu sein. Jedoch ist die geistige Anstrengung in der Reservierung auch ganz erfrischend.

Abgesehen davon tun die Füße am Ende des Tages nicht so weh, wenn man in der Reservierung sitzt. Jedoch ist die Beantwortung der Frage: „Was ist denn, wenn wir wegen Corona, nicht anreisen können?“ wirklich ein Graus.

Umbuchungen und Stornierungen, machen es hier wirklich niemandem besonders leicht. Und das ständige nach verschieben vom Start unserer Saison finden wir alle schade. Es muss endlich losgehen!

Wir machen das Beste draus und hoffen es geht endlich weiter.

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – und jetzt?

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – und jetzt?

Schneller als man es sich als frisch gebackener Azubi denkt, ist die Ausbildung auch wieder vorbei. Dann steht die nächste wichtige Frage im Haus: Wie geht es jetzt weiter? Übernimmt mich mein Ausbildungsbetrieb? Möchte ich aus eigener Initiative in ein anderes Unternehmen wechseln oder studiere ich noch?

Im Sommer 2020 mussten sich drei unserer kaufmännischen Azubis diesen Fragen stellen, Anfang 2021 eine weitere und im Sommer 2021 werden wieder vier unserer Azubis ihre Abschlussprüfungen ablegen.

Die KUHNLE-GROUP wirbt in ihren Ausbildungsausschreibungen mit einer hohen Übernahmechance nach der Ausbildung. Dass dies nicht nur Werbung ist, sondern auch Realität, zeigen die Azubis, die vor kurzem ihre Ausbildungen abgeschlossen haben: alle, die im Sommer 2020 bzw. im Frühjahr 2021 ihre Abschlussprüfungen bestanden haben, haben einen Folgevertrag bei einem der KUHNLE-GROUP zugehörigem Unternehmen bekommen.

Selbstverständlich ist das, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, jedoch überhaupt nicht: „Einige meiner Klassenkameraden der Berufsschule wurden wegen der Situation nicht übernommen und haben aus gleichem Grund keine Festanstellung in einem anderem Betrieb gefunden. Ich bin einfach sehr froh, die Prüfung bestanden zu haben und von der Kuhnle-Werft direkt festangestellt worden zu sein!“, berichtet die Jungfacharbeiterin Jessica B. Sie hatte seit September 2017 die Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Kuhnle-Werft absolviert.

Tatsächlich war allein das Bestehen der Abschlussprüfung im Jahr 2020 gar nicht so einfach: „Fast die Hälfte meiner Klasse hat die Prüfung nicht bestanden, weil so viel Lernstoff nicht im Präsenzunterricht besprochen werden konnte und viele Fragen unbeantwortet blieben.“, erzählt der Tourismuskaufmann Tim C., der glücklicherweise zu der Hälfte seiner Klasse gehört, die die Prüfung bestanden hat.

Auch der gebürtige Tschetschene, Daler R., machte seit 2017 seine Ausbildung bei der KUHNLE-TOURS GmbH zum Tourismuskaufmann und bestand im Sommer 2020 seine Prüfung mit Bravur.

Unter dem Motto „Wer lernt, der schafft“, büffelten Tim C. und Daler R. gemeinsam am Berufsschulzentrum Müritz die theoretischen Teile ihrer Ausbildung. In ihren praktischen Phasen bei KUHNLE-TOURS arbeiteten sie vor Allem in der Reservierungsabteilung und am Charter, also am Hafen. Daler R. entschied sich nach seiner Ausbildung dazu, weiterhin ein Allrounder zu bleiben: im Sommer arbeitet er am Hafen als Mitarbeiter der Rezeption und im Winter beschäftigt er sich in der Reservierung mit Hausbootbuchungen und Liegeplatzverträgen für Privatbootbesitzer.

Ähnliche  Arbeiten übernimmt auch Dagmara G. Sie hat ihre Ausbildung zur Tourismuskauffrau auf 2,5 Jahre verkürzt und Anfang 2021 ihre Prüfung erfolgreich absolviert. Tim C. beschloss, sich auf die Arbeit in der Reservierung zu spezialisieren und half dort auch direkt bei der Einarbeitung der neuen Azubis 2020.  Alle drei berichten davon, wie abwechslungsreich ihre Ausbildung war – schließlich mussten sie immer auf die Gäste eingehen, die alle unterschiedliche Wünsche und Vorlieben hatten. „Eine ordentliche Menge an Kommunikationsgeschick“, berichtet Dagmara G., „schließlich wollen wir ja etwas verkaufen und unsere Gäste glücklich machen“. Man solle außerdem nicht zu dünnhäutig sein, denn die Arbeit könne einen auch mal an seine Grenzen bringen, ergänzt Daler R. Dennoch sind sich alle drei einig: Sie haben ihren Traumjob gefunden. Während ihrer Ausbildung haben sie weiterhin die Möglichkeit genutzt, den Bootsführerschein Binnen abzulegen und freuen sich schon jetzt auf ihre nächste Bootstour.

Jessica B., die wir zu Anfang schon erwähnt haben, ging nicht wie die drei Azubis für Tourismusmanagement im Berufsschulzentrum Waren zur Schule. Als angehende Industriekauffrau lernte sie an der beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg. Während ihrer Ausbildung lernte sie alle Abteilungen der Kuhnle Werft und KUHNLE-TOURS kennen: den Einkauf, die Privatkundenbetreuung, die Buchführung, den Backoffice-Bereich und vieles mehr. Auf Jobmessen war sie als Ansprechpartnerin für Schulabgänger immer präsent. Nach Abschluss der Ausbildung wurde sie erst viel im Einkauf eingesetzt und ist nun für die Ressourcenlisten unserer Neubauboote (z. B. Sauna-Hausboot) zuständig. „Während meiner Ausbildungen konnte ich herausfinden, wo genau meine Stärken liegen. Ich finde es toll, dass ich genau dort jetzt auch als Facharbeiterin eingesetzt werden konnte und in diesem Bereich gefördert werde.“, erzählt Jessica B.

Zusammenfassend können alle jungen Facharbeiter, die gerade ihre Ausbildung in der KUHNLE-GROUP abgeschlossen haben, übereinstimmend sagen, dass die Lehrjahre sehr abwechslungsreich sind und vom Auszubildenden auch selbst mitgestaltet werden können. Wenn man Ideen hat, kann man die einfach einwerfen. Wünsche, wo man gerne eingesetzt werden würde, werden – in Anlehnung an den Ausbildungsrahmenplan – berücksichtigt. Außerdem ist KUHNLE-GROUP mehrere Jahre in Folge als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden – und das nicht ohne Grund. Alle vier kaufmännischen Azubis würden die KUHNLE-GROUP als Ausbildungsbetrieb auf jeden Fall weiterempfehlen.

Vom November und weihnachtlicher Vorfreude

Vom November und weihnachtlicher Vorfreude

Es ist früh morgens, der letzte Dienstag des Novembers, seit einer halben Stunde wird es langsam heller. Vereinzelt hört man einige Krähen durch den sich langsam lichtenden Nebel rufen. Die graue Wolkendecke schafft ein kaltes und trostloses Licht. Wären meine Kollegen nicht schon zum Teil da oder würden sie nicht gerade neben mir auf den Parkplatz rollen, könnte sich das Gefühl einstellen, ich sei der einzige Mensch auf dem Planeten.


Es ist halt Ende November, da kann man eben nicht viel erwarten, aber immerhin sind die Temperaturen noch über dem Gefrierpunkt. Zumindest tagsüber. Kalt ist es jedoch trotzdem und der Steg ist von der letzten Nacht noch stellenweise vereist. Zum Glück gibt es auf den Booten Heizungen und die früh morgendliche Stille auf dem See hat schon fast etwas Magisches.


Am kommenden Sonntag ist der erste Advent und unter den versammelten Azubis macht sich bereits Weihnachtsstimmung breit. Mit Lichterketten und einem Weihnachtsbaum ausgestattet wollen wir die gemütliche, winterliche Ruhe einfangen und ihr einen Anstrich von weihnachtlicher Vorfreude verpassen. Später wollen wir noch eine der geräumigen und warmen Ferienwohnungen in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen, in denen man im Winter bei viel Komfort und Platz die Ruhe genießen kann.

Ausbildung um 1 Jahr verkürzen

Ausbildung um 1 Jahr verkürzen

Ich hab das GO!

Nun ist es endlich so weit. Auf meine Anfrage für eine Verkürzung meiner Ausbildung, kam eine Bestätigungsmail zurück. Ab jetzt heißt es lernen, lernen, lernen.

Aber zurück zum Anfang. Letztes Jahr begann mein erster Schulturnus in der Warener Berufsschule. Da ich 2017 bereits mein Abitur gemeistert habe, hatte ich ausreichend Vorkenntnisse und die jeweiligen Lernfelder fielen mir sehr leicht. Das erste Lehrjahr habe ich mit guten Noten abgeschlossen. Vor ein paar Monaten erhielt ich dann mein erstes Berufsschulzeugnis, welches dies nochmals bestätigte.

Meine Lehrer haben mich wiederholt gefragt, ob eine Verkürzung meiner Ausbildung in Frage kommen würde. Direkt an meinem nächsten Arbeitstag habe ich das Gespräch mit meiner Ausbilderin gesucht. Sie hielt diese Idee ebenfalls für sinnvoll und half mir dabei, einen Antrag auf Verkürzung an die IHK Neubrandenburg zu verfassen. Als dieser kurze Zeit später durch ein Bestätigungsschreiben genehmigt wurde, war ich plötzlich im 3. Ausbildungsjahr.

Jetzt stellte ich mir folgende Fragen: Werde ich es schaffen, mir ein ganzes Lehrjahr selbstständig beizubringen? Unter wie viel Druck werde ich stehen? Werde ich von meinem Ausbildungsbetrieb die nötige Unterstützung erhalten? Wo bekomme ich den fehlenden Lernstoff her?

Meinen ersten Schulturnus im dritten Lehrjahr habe ich bereits hinter mir. Der Einstieg fiel mir nicht wirklich schwer und ich konnte mich gut im Unterricht mit einbringen. Meine neuen Mitschüler waren sehr hilfsbereit und unterstützten mich dabei, indem sie versuchten mir aufkommende Fragen zu beantworten und mir ihre Schulmaterialien aus dem mir fehlenden Jahr zur Verfügung stellten. Nun heißt es, alles nachholen, übernehmen und verstehen.

Einer der Vorteile der Ausbildungsverkürzung ist beispielsweise der Punkt, dass man früher ein höheres Einkommen hat und einfach schneller mit der Ausbildung abschließt. Dadurch ist man eher im wirklichen Berufsleben. Darüber hinaus entfällt die Langeweile bei möglicher Unterforderung in der Berufsschule. Allerdings fehlt einem dann ein vollständiges Jahr mit Praxiserfahrungen.

Des Weiteren ist das Nachholen des ganzen Lehrstoffs und sich diese selbstständig anzueignen ein Nachteil. Aber dabei können einem Mitschüler und auch Lehrer behilflich sein.

Andererseits macht sich so eine Verkürzung gut im Lebenslauf für spätere Bewerbungen und der jetzige, aber auch zukünftige Arbeitgeber, sehen diesen Schritt als ehrgeizig an.

Nach dem mich die Zusage erreicht hatte, wurde direkt ein neuer Ausbildungsplan für die betroffenen Abteilungsleiter und mich entworfen. Schließlich muss ich bis zur Abschlussprüfung alle für die Ausbildung notwendigen Abteilungen der Firma durchlaufen haben. Da ich bis dahin nur in der Reservierungszentrale tätig war, wurde ich direkt nach meinem ersten Schulturnus in das Marinabüro gesteckt, um während der Saison bei den Kollegen im Charter mitzuarbeiten. Die Betreuung von Kunden, Gast- und Dauerliegern, sowie Chartergästen stehen dort im Vordergrund. Auch die Vorbereitung von An- und Abreisen, Übernahmen und Rückgaben der Boote und die Vermietung von Kleinbooten spielen eine wichtige Rolle. Danach durfte ich in der Finanzbuchhaltung die Zahlungseingänge, sowie Zahlungsausgänge unter die Lupe nehmen. Seit dieser Woche lerne ich das Backoffice und die dazugehörigen Aufgaben näher kennen und bin gespannt, was mich dort alles erwarten wird.

Mir gefällt dieser schnelle Abteilungswechsel sehr gut, da man sehr abwechslungsreiche Arbeitstage hat und auf kurzer Zeit viele neue Aufgaben bewältigt.

Bis jetzt kann man sagen, dass es eine sinnvolle Entscheidung war. Aber ob sich diese Aussage am Ende bewahrheiten wird, wird sich bei der Abschlussprüfung im Mai herausstellen.

Wer ist eigentlich unsere Ausbilderin?

Wer ist eigentlich unsere Ausbilderin?

Ich möchte unsere stets nette und engagierte Ausbilderin Katharina Karpowitsch vorstellen.
Frau Karpowitsch absolvierte 2011 das Abitur und hat anschließend erfolgreich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in Waren absolviert. Nach ihrer Lehre verbrachte sie ein weiteres halbes Jahr in ihrem Ausbildungsbetrieb und kam im Dezember 2014 nach Rechlin zur KUHNLE-TOURS GmbH.
Sie wechselte unter anderem nach Rechlin, um endlich bessere Perspektiven und Aufstiegschancen zu erlangen, welche sie in der Region bekannten Firma KUHNLE-TOURS GmbH bekam. Mit frischen 23 Jahren und gerade einmal einem halben Jahr im Betrieb, wurde ihr das Angebot gemacht Ausbilderin zu werden. Diese erste Aufstiegschance nahm sie natürlich an, weil ihr trotz der kurzen Zeit so viel Vertrauen geschenkt wurde.
Anfangs war sie jedoch skeptisch, da es ungewöhnlich war, wenn ein Ausbilder jünger ist als seine Auszubildenden, doch sie erkannte stets ihre Vorteile in der Situation und nutzt sie heute noch clever.
Um Ausbilderin zu werden, wurde sie vom Unternehmen freigestellt und belegte so einen zweiwöchigen Kurs der IHK. Einige Wochen später, bestand Frau Karpowitsch sowohl ihre mündliche als auch ihre schriftliche Prüfung mit Bravur. Mittlerweile ist sie nun schon fast fünfeinhalb Jahre Ausbilderin für die kaufmännischen Ausbildungsberufe bei der Kuhnle Group.
Zu ihren Aufgaben als Ausbilderin gehören u.a. Stellenausschreiben anfertigen, Bewerbungsgespräche führen, Azubis einstellen, die Anmeldungen für Berufsschule und Prüfungen durchführen. Natürlich hat sie auch noch viele weitere wichtige Aufgaben, da sie ebenfalls die Leitung des BackOffice übernimmt. Am wichtigsten ist allerdings das Frau Karpowitsch, egal um was es geht, immer ein offenes Ohr und Herz für ihre Auszubildenden hat.

Auf der Aquino steppt der Bär

Auf der Aquino steppt der Bär

Die Musik genießen, sich das Essen schmecken lassen und mit Freunden in den Sonnenuntergang fahren. All das und vieles mehr lässt sich mit der Aquino erleben.

Auch unsere Azubis konnten mal wieder einen schönen Nachmittag auf einem unserer Boote erleben. Um 17 Uhr, nach der Arbeit, traf sich eine kleine Gruppe Azubis am Steg für eine Bootsfahr mit der Göteborg. Einige von ihnen hatten Essen vorbeireitet andere haben sich um die Musik und ein Beiboot gekümmert. Kurz, nachdem alle eingetroffen waren, ging es auch schon los. Jeder suchte sich einen Platz und als dann alle Leinen los waren, begann die bunte Fahrt. Mit Musik und munterem Erzählen fuhr die Gruppe auf die Müritz, um die Zeit und vor allem den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. 

Allerdings gab es für unsere Azubis auch eine Aufgabe. Die schöne Atmosphäre einzufangen, mithilfe von Fotos und Videos, welche für unser Social Media bei Facebook und Instagram genutzt werden sollen. Und natürlich kommt erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Also wurden zu aller erst die Foto-, und Videoaufträge, wie ein Sprung ins Wasser oder die berührende Titanicszene in der Jack seine Arme um Rose schlingt, aufgenommen. Auch von außen wurden Bilder gemacht, da unseren Azubis genau für diese Fotos ein Beiboot zur Verfügung gestellt wurde. 

Nachdem alle Aufträge erledigt wurden, kam es dann zum gemütlichen Teil. Alle unterhielten sich fleißig, es wurde gegessen, Nudelsalat und Brötchen mit Aufstrich, und auch einfach das Zusammensein machte allen ersichtlich Spaß. Auch andere junge Mitarbeiter schlossen sich uns nach einiger Zeit an und es entstand eine bunte Runde. Und dann war es Zeit für den Sonnenuntergang. Um ca. 19.25 Uhr ging die Sonne endlich unter. Die Müritz wirkte wie ein riesiges blaues Fenster, in welchem sich die untergehende, feuerrote Sonne spiegelte und alles mit einem gelbgoldenen Schimmer überzog.  Eine Zeit lang war es dann ganz ruhig und alle beobachteten, wie die Sonne im Wald untertauchte. Als die Sonne fast weg war,  machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg aber es war keines Falls eine gedrückte Atmosphäre. Es wurde gelacht, gesungen und sogar der Macarena wurde an Bord der Aquino perfekt abgeliefert. Ins Hafendorf fuhren sie dann mit guter Laune und Helene Fischer im Ohr zurück.

Erstmal wieder angelegt ging es dann weiter in die Beachbar, welche genau am Hafen zu finden ist und einen perfekten Blick auf die anliegenden Boote bietet. Auch in der Strandbar ließ die Stimmung nicht nach und auch das Gequassel untereinander nicht. Nachdem alle eine Kleinigkeit getrunken hatten, ging es dann aber nach Hause, da die meisten am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Jeder verabschiedete sich, einige gingen zusammen zum Auto und andere fuhren mit dem Rad. Und so ging ein schöner Abend zuende mit der Vorfreude auf weitere solcher Ausflüge.  

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Am 01.09.2020 begann die Ausbildung für unsere neuen Azubis. Mit einem lockeren und familiären Einführungstag wurden sie gut in unser Unternehmen aufgenommen. Zuerst unternahmen unsere Neulinge eine kleine Bootsfahrt auf der Müritz, welche allen viel Freude bereitete und das Warmwerden miteinander erleichterte. Anschließend lernten die Azubis, Harald Kuhnle, den Eigentümer und Chef ihres Ausbildungsbetriebs , bei einem kleinen Mittagessen näher kennen. Schnell lockerte sich die Stimmung und es wurde munter erzählt. Zu guter Letzt, wurde dann mit den Auszubildenen das Gelände erkundet. Die Anlage der Ferienwohnungen und natürlich auch der Hafen und alles was sonst noch dazu gehört. Zudem wurden ihnen ihre neuen Arbeitskollegen und Büros, welche sie nun für die nächsten drei Jahre beziehen werden, vorgestellt. Dann ging es für alle aber auch schon nach Hause, um die letzte Nervosität zu verdauen und am nächsten Tag top fit zu starten und für ihre neuen Aufgaben bereit zu sein. Der nächste Tag begann dann für alle um acht Uhr und sofort ging es richtig los. Auch kleine Hindernisse und anfängliche Unsicherheiten, konnten die Motivation nicht stoppen. Nun sind schon ein paar Arbeitstage für die neuen Lehrlinge vergangen und bereits Einiges wurde erlernt, sowie angewandt. Und das natürlich auch mal alleine! Verständlicherweise sind nicht immer alle Aufgaben super spannend, aber auch die etwas unspektakulären Aufgaben wurden gewissenhaft  und so gut, wie möglich, erledigt. Nun aber genauer zu unseren neuen Azubis. Die kleine Gruppe besteht aus fünf jungen Erwachsenen, welche unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsberufe gewählt haben. Diese Beruf sind: 

– die Kauffrau für Büromanagement, in welchem sich unter anderem, um das Koordinieren von Terminen, sowie das Bearbeiten des Schriftverkehrs gekümmert wird

– die Kauffrau für Tourismus und Freizeit, welche als Ansprechpartner unserer Einrichtung, den Gästen bei Fragen zur Verfügung steht und sich um Reservierungen und Buchungen kümmert

– die Kauffrau im E-Commerce, die für die Verwaltung unserer Onlinedienste und -plattformen zuständig ist.

Auch das Feedback unserer neuen Schützlinge ist nach ihrer ersten Woche bei uns positiver Natur. Nach Erkundigung, haben alle Freude und Lust an Ihrer neuen Arbeit gefunden. Der Umgang miteinander, ist sowohl freundlich, als auch respektvoll. Aber auch die kleine Gruppe der Azubis, hat sich bereits angefreundet und verbringt oft die Pausen gemeinsam. Alles in Allem hatten die frischgebackenen Azubis einen guten Start in unser Unternehmen. Wir alle freuen uns, auf die weitere Arbeit miteinander. Und am Ende der Ausbildung, auf gut ausgebildete, fleißige Arbeitskräfte.