Wer ist eigentlich unsere Ausbilderin?

Wer ist eigentlich unsere Ausbilderin?

Ich möchte unsere stets nette und engagierte Ausbilderin Katharina Karpowitsch vorstellen.
Frau Karpowitsch absolvierte 2011 das Abitur und hat anschließend erfolgreich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in Waren absolviert. Nach ihrer Lehre verbrachte sie ein weiteres halbes Jahr in ihrem Ausbildungsbetrieb und kam im Dezember 2014 nach Rechlin zur KUHNLE-TOURS GmbH.
Sie wechselte unter anderem nach Rechlin, um endlich bessere Perspektiven und Aufstiegschancen zu erlangen, welche sie in der Region bekannten Firma KUHNLE-TOURS GmbH bekam. Mit frischen 23 Jahren und gerade einmal einem halben Jahr im Betrieb, wurde ihr das Angebot gemacht Ausbilderin zu werden. Diese erste Aufstiegschance nahm sie natürlich an, weil ihr trotz der kurzen Zeit so viel Vertrauen geschenkt wurde.
Anfangs war sie jedoch skeptisch, da es ungewöhnlich war, wenn ein Ausbilder jünger ist als seine Auszubildenden, doch sie erkannte stets ihre Vorteile in der Situation und nutzt sie heute noch clever.
Um Ausbilderin zu werden, wurde sie vom Unternehmen freigestellt und belegte so einen zweiwöchigen Kurs der IHK. Einige Wochen später, bestand Frau Karpowitsch sowohl ihre mündliche als auch ihre schriftliche Prüfung mit Bravur. Mittlerweile ist sie nun schon fast fünfeinhalb Jahre Ausbilderin für die kaufmännischen Ausbildungsberufe bei der Kuhnle Group.
Zu ihren Aufgaben als Ausbilderin gehören u.a. Stellenausschreiben anfertigen, Bewerbungsgespräche führen, Azubis einstellen, die Anmeldungen für Berufsschule und Prüfungen durchführen. Natürlich hat sie auch noch viele weitere wichtige Aufgaben, da sie ebenfalls die Leitung des BackOffice übernimmt. Am wichtigsten ist allerdings das Frau Karpowitsch, egal um was es geht, immer ein offenes Ohr und Herz für ihre Auszubildenden hat.

Auf der Aquino steppt der Bär

Auf der Aquino steppt der Bär

Die Musik genießen, sich das Essen schmecken lassen und mit Freunden in den Sonnenuntergang fahren. All das und vieles mehr lässt sich mit der Aquino erleben.

Auch unsere Azubis konnten mal wieder einen schönen Nachmittag auf einem unserer Boote erleben. Um 17 Uhr, nach der Arbeit, traf sich eine kleine Gruppe Azubis am Steg für eine Bootsfahr mit der Göteborg. Einige von ihnen hatten Essen vorbeireitet andere haben sich um die Musik und ein Beiboot gekümmert. Kurz, nachdem alle eingetroffen waren, ging es auch schon los. Jeder suchte sich einen Platz und als dann alle Leinen los waren, begann die bunte Fahrt. Mit Musik und munterem Erzählen fuhr die Gruppe auf die Müritz, um die Zeit und vor allem den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. 

Allerdings gab es für unsere Azubis auch eine Aufgabe. Die schöne Atmosphäre einzufangen, mithilfe von Fotos und Videos, welche für unser Social Media bei Facebook und Instagram genutzt werden sollen. Und natürlich kommt erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Also wurden zu aller erst die Foto-, und Videoaufträge, wie ein Sprung ins Wasser oder die berührende Titanicszene in der Jack seine Arme um Rose schlingt, aufgenommen. Auch von außen wurden Bilder gemacht, da unseren Azubis genau für diese Fotos ein Beiboot zur Verfügung gestellt wurde. 

Nachdem alle Aufträge erledigt wurden, kam es dann zum gemütlichen Teil. Alle unterhielten sich fleißig, es wurde gegessen, Nudelsalat und Brötchen mit Aufstrich, und auch einfach das Zusammensein machte allen ersichtlich Spaß. Auch andere junge Mitarbeiter schlossen sich uns nach einiger Zeit an und es entstand eine bunte Runde. Und dann war es Zeit für den Sonnenuntergang. Um ca. 19.25 Uhr ging die Sonne endlich unter. Die Müritz wirkte wie ein riesiges blaues Fenster, in welchem sich die untergehende, feuerrote Sonne spiegelte und alles mit einem gelbgoldenen Schimmer überzog.  Eine Zeit lang war es dann ganz ruhig und alle beobachteten, wie die Sonne im Wald untertauchte. Als die Sonne fast weg war,  machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg aber es war keines Falls eine gedrückte Atmosphäre. Es wurde gelacht, gesungen und sogar der Macarena wurde an Bord der Aquino perfekt abgeliefert. Ins Hafendorf fuhren sie dann mit guter Laune und Helene Fischer im Ohr zurück.

Erstmal wieder angelegt ging es dann weiter in die Beachbar, welche genau am Hafen zu finden ist und einen perfekten Blick auf die anliegenden Boote bietet. Auch in der Strandbar ließ die Stimmung nicht nach und auch das Gequassel untereinander nicht. Nachdem alle eine Kleinigkeit getrunken hatten, ging es dann aber nach Hause, da die meisten am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Jeder verabschiedete sich, einige gingen zusammen zum Auto und andere fuhren mit dem Rad. Und so ging ein schöner Abend zuende mit der Vorfreude auf weitere solcher Ausflüge.  

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Die neuen Azubis bei KUHNLE-TOURS

Am 01.09.2020 begann die Ausbildung für unsere neuen Azubis. Mit einem lockeren und familiären Einführungstag wurden sie gut in unser Unternehmen aufgenommen. Zuerst unternahmen unsere Neulinge eine kleine Bootsfahrt auf der Müritz, welche allen viel Freude bereitete und das Warmwerden miteinander erleichterte. Anschließend lernten die Azubis, Harald Kuhnle, den Eigentümer und Chef ihres Ausbildungsbetriebs , bei einem kleinen Mittagessen näher kennen. Schnell lockerte sich die Stimmung und es wurde munter erzählt. Zu guter Letzt, wurde dann mit den Auszubildenen das Gelände erkundet. Die Anlage der Ferienwohnungen und natürlich auch der Hafen und alles was sonst noch dazu gehört. Zudem wurden ihnen ihre neuen Arbeitskollegen und Büros, welche sie nun für die nächsten drei Jahre beziehen werden, vorgestellt. Dann ging es für alle aber auch schon nach Hause, um die letzte Nervosität zu verdauen und am nächsten Tag top fit zu starten und für ihre neuen Aufgaben bereit zu sein. Der nächste Tag begann dann für alle um acht Uhr und sofort ging es richtig los. Auch kleine Hindernisse und anfängliche Unsicherheiten, konnten die Motivation nicht stoppen. Nun sind schon ein paar Arbeitstage für die neuen Lehrlinge vergangen und bereits Einiges wurde erlernt, sowie angewandt. Und das natürlich auch mal alleine! Verständlicherweise sind nicht immer alle Aufgaben super spannend, aber auch die etwas unspektakulären Aufgaben wurden gewissenhaft  und so gut, wie möglich, erledigt. Nun aber genauer zu unseren neuen Azubis. Die kleine Gruppe besteht aus fünf jungen Erwachsenen, welche unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsberufe gewählt haben. Diese Beruf sind: 

– die Kauffrau für Büromanagement, in welchem sich unter anderem, um das Koordinieren von Terminen, sowie das Bearbeiten des Schriftverkehrs gekümmert wird

– die Kauffrau für Tourismus und Freizeit, welche als Ansprechpartner unserer Einrichtung, den Gästen bei Fragen zur Verfügung steht und sich um Reservierungen und Buchungen kümmert

– die Kauffrau im E-Commerce, die für die Verwaltung unserer Onlinedienste und -plattformen zuständig ist.

Auch das Feedback unserer neuen Schützlinge ist nach ihrer ersten Woche bei uns positiver Natur. Nach Erkundigung, haben alle Freude und Lust an Ihrer neuen Arbeit gefunden. Der Umgang miteinander, ist sowohl freundlich, als auch respektvoll. Aber auch die kleine Gruppe der Azubis, hat sich bereits angefreundet und verbringt oft die Pausen gemeinsam. Alles in Allem hatten die frischgebackenen Azubis einen guten Start in unser Unternehmen. Wir alle freuen uns, auf die weitere Arbeit miteinander. Und am Ende der Ausbildung, auf gut ausgebildete, fleißige Arbeitskräfte.

Warum bei der KUHNLE-GROUP eine Ausbildung anfangen?

Warum bei der KUHNLE-GROUP eine Ausbildung anfangen?

Dadurch, dass die KUHNLE-GROUP aus der KUHNLE-TOURS und der KUHNLE-Werft besteht, bietet sich eine Vielfalt an spannenden Ausbildungsberufen. Wir, genauer gesagt Tabea und Felix, stellen euch kurz jeden Ausbildungsberuf vor und geben euch gleichzeitig eine Meinung des jeweiligen Azubis preis.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Als Kaufmann/frau für Büromanagement bist du das Organisations- und Ordnungstalent in der Firma. Du behältst immer den Überblick, wenn beispielsweise Mitarbeiter oder Kunden nach bestimmten Materialien nachfragen. Bei KUHNLE-TOURS wirst du in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Im Shop kümmerst du dich um die Ein- und Ausgänge der Waren/Artikel, im BackOffice kümmerst du dich unter anderem um den Postein- und ausgang.

Unsere Azubine Sophie aus dem 1. Lehrjahr meint: „Ich wollte schon immer nach Mecklenburg ziehen (gebürtig aus Brandenburg), um dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Du hast hier die unmittelbare Nähe zum Wasser und die Chance auf einen Bootsführerschein – Was will man mehr!“

Kaufmann im E-Commerce

Als Kaufmann/frau im E-Commerce bist du der kommende Online-Experte im Unternehmen. Du bist unter anderem im Marketing aktiv und gestaltest die Website nach Wünschen und Belieben. Des Weiteren spielt Social Media eine große Rolle, denn die Online-Vermarktung ist ein stets wachsender Bestandteil im Unternehmen. Plattformen wie Instagram und Co. sollten also kein Fremdwort für dich sein.

Unser Azubi Felix aus dem 1. Lehrjahr meint: „Als Kaufmann/frau im E-Commerce bist du am Nabel der Zeit und lernst ebenso einen Beruf mit Zukunft. Außerdem hast du die Möglichkeit, dich kreativ auszuleben!“

Industriekaufmann

Als Industriekaufmann/-frau bist du der Allrounder im Unternehmen. Du durchläufst alle kaufmännisch relevanten Abteilungen in der Firma und wirst somit vielseitig und flexibel ausgebildet. Dein Wissen wird breit gefächert, somit wirst du zu einer wichtigen Stütze im Unternehmen, denn zu fast allen Bereichen kannst du Auskunft geben.

Unsere Azubine Jessica aus dem 3. Lehrjahr meint: „Durch das Durchlaufen verschiedenster Abteilungen im Unternehmen lernst du deine Stärken und Schwächen gut kennen, außerdem bist du durch die vielseitige Ausbildung beliebt bei potenziellen Arbeitgebern!“

Kaufmann/Frau für Tourismus und Freizeit

Als Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit bist du der Kommunikations-Profi im Unternehmen. Während du in der Reservierungsabteilung stets telefonisch Kundenkontakt pflegst und beispielsweise Angebote für einen Hausbooturlaub nach beliebigen Wünschen vorbereitest, packst du am Hafen direkt mit an. Du bringst Inventar auf die Boote und bist Ansprechpartner für Kunden vor Ort.

Unsere Azubis Lars (1. Lehrjahr) und Daler (3. Lehrjahr) meinen: „Wenn du ein kontaktfreudiger Mensch bist, wird dir der Ausbildungsberuf sicher gefallen. An jedem Tag warten neue Herausforderungen, genau das macht die Ausbildung so spannend.“

Mechatroniker

Als Mechatroniker bist du beim Bootsbau nicht wegzudenken. In unserer hauseigenen KUHNLE-Werft wirst du zum Profi in Sachen Mechanik und Elektronik ausgebildet. Du sorgst unter anderem durch die Reparatur an den Hausbooten dafür, dass Familien einen stressfreien Urlaub haben und diesen auch genießen können.

Unser Azubi Armin aus dem 1. Lehrjahr meint: „Wenn du handwerkliches Geschick aufweist, machst du mit der Ausbildung zum Mechatroniker nichts verkehrt. Außerdem hast du tolle Berufschancen, denn egal ob Boot, Auto oder Waschmaschine, alles muss mechanisch repariert werden!“

Industriemechaniker

Als Industriemechaniker ist Sorgfalt und Präzision genau dein Ding. In der Ausbildung lernst du alle Grundlagen des Themengebiets Metallbau, weiterhin bist du die erste Adresse, wenn es um die Bedienung, Wartung und Instandhaltung der Boote geht. Warum Präzision so wichtig ist? Unter Umständen kommt es auf jeden Millimeter an, beispielsweise beim Schweißen.

Unser Azubi Johannes aus dem 1. Lehrjahr meint: „Das Besondere an der Ausbildung zum Industriemechaniker bei der KUHNLE-Werft ist, dass du durch die verschiedenen Baugruppen der Boote diesbezüglich gut aufgestellt bist. Außerdem kann man theoretisch auch im Ausland arbeiten, denn durch die Bootstypen aus unterschiedlichen Ländern lernt man auch diese Technik kennen!“

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik bist du für den Glanz der Boote verantwortlich. Als kommender Experte in Sachen Beschichtungstechnik lernst du unterschiedliche Verfahren kennen, beispielsweise wie Farben, Lacke oder Kunststoffe auf Objekte aufgetragen werden können. Natürlich lernst du als Mechatroniker auch die Grundlagen der Reparatur in Sachen Boote.

Unser Azubi Kevin aus dem 3. Lehrjahr meint: „Als Verfahrensmechaniker hast du, wie beim Mechatroniker, gute Berufschancen, denn deine Lackier-Fähigkeiten sind universell einsetzbar. Außerdem lernst du hier dein Handwerk direkt am Wasser, perfekt!“

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi

 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Am Montag, dem 02. Dezember 2019, starteten wir bereits in den frühen Morgenstunden Richtung Raddusch, dort stand das Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“ unter der Leitung von Sebastian Zoepp an. Für die Projektkoordination war die private SPREEAKADEMIE (UG) verantwortlich, Projektträger ist Brandenburg 21 e.V.

Nach etwas Verzögerung bei der Anreise kamen wir gegen 10 Uhr an. Zu dem Zeitpunkt war das Seminar schon in vollem Gange. Ohne lange Eingewöhnungszeit wurde uns die erste Aufgabenstellung genannt: auf einem A3-Blatt sollten wir zu Beginn unser Unternehmen vorstellen unter den Aspekten der Zielgruppen, Werbemittel, Vertriebskanäle und der Produkte. In Aufeinanderfolge präsentierten die jeweiligen Gruppen ihr Unternehmen und wir lernten viele bis dato Unbekannte kennen, vom Waldhotel bis zum Campingplatz.

Es folgte ein kurzer Vortrag von Franziska Diallo, welche ihr Start-Up GOODtravel präsentierte. Dort beschrieb sie zum einen die angebotenen Produkte, nämlich nachhaltige Unterkünfte, zum anderen ließ sie uns den Leitsatz des Start-Ups wissen. Im Grunde genommen versucht sie zu vermitteln, dass Reisen nicht immer ökologisch bedenklich sein muss, sondern durch bestimmte Faktoren positiv beeinflussbar ist. Es wird beispielsweise Wert darauf gelegt, dass vorhandene Ressourcen bewusst genutzt werden in Form von regionaler (Bio-)Küche beispielsweise.

Nach dem interessanten Vortrag folgte sogleich der Nächste, dieses Mal gehalten von Yvonne Küpper über das Start-Up fairaway. Ähnlich wie Frau Diallo stellte sie die Dienstleistungen des Start-Ups, sowie dessen Leitbild vor. Das Start-Up bietet Reisen in ferne Länder ( z.B. Peru, Jordanien, Madagaskar usw.) an und achtet dabei auf die Nachhaltigkeit der Angebote vor Ort. So werden sich im jeweiligen Land einheimische Guides um die Reisenden kümmern und ihnen Orte fernab der bekannten und überlaufenen Tourismus-Hotspots näherbringen, des Weiteren wird man nicht in massentouristischen Hotels untergebracht, sondern in Unterkünften mit Bedacht auf Nachhaltigkeit.

Zum Abschluss des Seminars gab es für jedes Unternehmen eine Check-Liste zum Thema Nachhaltigkeit, um zu schauen, auf welchem Stand man jeweils diesbezüglich ist. Dort wurde bewusst, dass unser Unternehmen das nachhaltige Potenzial keineswegs ausgeschöpft hat, besonders in dem Bereich gibt es zahlreich Möglichkeiten, an denen man arbeiten kann. Dies ist auch der Hauptpunkt, welchen ich persönlich aus dem Thema mitnehme. Auch mit kleinen Veränderungen kann man einen großen Schritt mehr nachhaltigen Tourismus betreiben, die Notwendigkeit ist allemal vorhanden.