Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Ich bin eine von vielen Azubis, die bei der KUHNLE-TOURS GmbH angestellt ist. Jeden Tag, wenn ich in einer der vielen Abteilungen bin, wie zum Beispiel in der Reservierung, im Marinabüro oder im Backoffice, lerne ich  jede Menge von den Facharbeitern, die dort angestellt sind. Ich habe im Marinabüro und in der Reservierung gelernt wie man mit besonderen Buchern und deren Buchungswünschen umgeht: Einen Tisch im Captain’s Inn bestellen und diesen, wegen dem Hochzeitstag, mit Rosenblättern dekorieren, um nur ein Beispiel zu nennen. Außerdem haben mir die Kollegen gezeigt, wie man mit unserem Buchungssystemen umgeht.

Angefangen habe ich bei KUHNLE-TOURS im Jahr 2018, als Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Dadurch, dass ich kein Urlaub in den Sommermonaten machen möchte (ich mag den Winter einfach lieber), stört es mich nicht, dass ich dort arbeite, wo andere Urlaub machen.

Die KUHNLE-GROUP gab mir die Möglichkeit einen Bootsführerschein zu machen, wovon ich beruflich und privat schon profitieren konnte. Außderdem habe ich die Möglichkeiten erhalten nach Frankreich oder nach Polen zu unseren Charterbasen zu reisen und die Länder besser kennenzulernen. Die gesamte Kultur, Landschaft, Mentalität ist dort anders als hier in Deutschland. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle die Möglichkeit für eine Weiterbildung haben. So können wir die Kunden auch besser beraten, weil wir auch schon vor Ort waren. Ich finde es toll, dass das Unternehmen die Weiterbildung von seiner Auszubildenden aus allen Abteilungen an erster Stelle positioniert. Mal schauen, was noch auf mich zukommt.

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Im Sommer entschied ich mich für eine Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Nachdem ich dies Freunden und Bekannten erzählte, hörte ich häufig: „Kaufmann im Was?“ Um einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten dieses spannenden Berufsfeldes aufzuzeigen, resümiere ich meine ersten Monate als E-Commerce Azubi.

Der Beruf war mir ebenfalls völlig unbekannt, was womöglich an der Tatsache lag, dass es ein neuer Ausbildungsberuf ist, welcher seit 2018 existiert. Die Stellenanzeige klang spannend, Online-Handel und Online-Marketing haben in jedem Fall Zukunft, so bewarb ich mich bei KUHNLE-TOURS und wurde angenommen. In den ersten Wochen der Ausbildung befand ich mich in der Reservierungsabteilung und bekam einen Einblick in Sachen Kundenservice. Ich lernte Angebote für einen Hausbooturlaub nach den Wünschen der Kunden zu erstellen und auch erste Anrufe nahm ich entgegen. Eine Woche war ich am Hafen unterwegs, denn bei einem Hausboot-Vercharterer ist es nun einmal wichtig, die Boote zu kennen, die man vermietet.

Seit Oktober bin ich nun im Marketing-Büro. Dort warteten bisher viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben auf mich. Eine der ersten Aufgaben war es, neue Fotos für den Bootsferienkatalog 2020 zu machen, welche mir persönlich sehr viel Freude bereitete. So bekam ich diesbezüglich viel Freiraum, um mich dort kreativ auszuleben. Mit den Fotos war ich dann an der Entstehung des neuen Katalogs beteiligt, umso erfreulicher war es, als man die eigens geschossenen Fotos dann im Druck betrachten konnte. Des Weiteren ist mein Haupttätigkeitsfeld das Bearbeiten der Webseite, so mussten beispielsweise durch die Kooperation mit Yachtcharter Römer viele neue Boote in die Webseite eingepflegt werden. Das Positive an der Webseitengestaltung ist, dass die Arbeit direkt zu sehen ist. Alle Veränderungen werden mit dem Programm Typo3 vorgenommen und jede Änderung ist sofort auf der Webseite ersichtlich, so kann man schnell überprüfen, ob es falsch oder richtig gemacht wurde.

Dass dieser Ausbildungsberuf besonders und neu ist, merkt man auch in der Berufsschule. Da ich der einzige Auszubildende im Bereich E-Commerce bin, erhalte ich dort Einzelunterricht. An der Stelle möchte ich mich auch herzlich für den bisherigen Einsatz der Berufsschule in Waren/Müritz bedanken. Sie investieren viel Zeit für einen einzelnen Schüler und haben auch abseits des Fachlichen immer ein offenes Ohr für mich, so bekam ich die Kontaktdaten der für mich verantwortlichen Lehrer, damit ich mich auch außerhalb der Schulzeit bei Fragen/Problemen melden kann. Bisher waren die ersten Monate sehr aufregend, ich lernte viele neue Dinge kennen.

Wie bereits angesprochen merkt man, dass der Ausbildungsberuf noch neu ist und „in den Kinderschuhen steckt“, doch das gemeinsame Erarbeiten des Berufsfeldes macht dies auf eine Weise noch spannender. Da noch niemand diesen Ausbildungsberuf ausgelernt hat (wie bereits oben erwähnt, existiert er erst seit 2018), hat man wenig Austausch über verschiedenste Erfahrungen, deshalb finde ich es umso wichtiger, meine ersten Erfahrungen mit euch zu teilen.

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi


 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.



Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“


Am Montag, dem 02. Dezember 2019, starteten wir bereits in den frühen Morgenstunden Richtung Raddusch, dort stand das Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“ unter der Leitung von Sebastian Zoepp an. Für die Projektkoordination war die private SPREEAKADEMIE (UG) verantwortlich, Projektträger ist Brandenburg 21 e.V.

Nach etwas Verzögerung bei der Anreise kamen wir gegen 10 Uhr an. Zu dem Zeitpunkt war das Seminar schon in vollem Gange. Ohne lange Eingewöhnungszeit wurde uns die erste Aufgabenstellung genannt: auf einem A3-Blatt sollten wir zu Beginn unser Unternehmen vorstellen unter den Aspekten der Zielgruppen, Werbemittel, Vertriebskanäle und der Produkte. In Aufeinanderfolge präsentierten die jeweiligen Gruppen ihr Unternehmen und wir lernten viele bis dato Unbekannte kennen, vom Waldhotel bis zum Campingplatz.

Es folgte ein kurzer Vortrag von Franziska Diallo, welche ihr Start-Up GOODtravel präsentierte. Dort beschrieb sie zum einen die angebotenen Produkte, nämlich nachhaltige Unterkünfte, zum anderen ließ sie uns den Leitsatz des Start-Ups wissen. Im Grunde genommen versucht sie zu vermitteln, dass Reisen nicht immer ökologisch bedenklich sein muss, sondern durch bestimmte Faktoren positiv beeinflussbar ist. Es wird beispielsweise Wert darauf gelegt, dass vorhandene Ressourcen bewusst genutzt werden in Form von regionaler (Bio-)Küche beispielsweise.

Nach dem interessanten Vortrag folgte sogleich der Nächste, dieses Mal gehalten von Yvonne Küpper über das Start-Up fairaway. Ähnlich wie Frau Diallo stellte sie die Dienstleistungen des Start-Ups, sowie dessen Leitbild vor. Das Start-Up bietet Reisen in ferne Länder ( z.B. Peru, Jordanien, Madagaskar usw.) an und achtet dabei auf die Nachhaltigkeit der Angebote vor Ort. So werden sich im jeweiligen Land einheimische Guides um die Reisenden kümmern und ihnen Orte fernab der bekannten und überlaufenen Tourismus-Hotspots näherbringen, des Weiteren wird man nicht in massentouristischen Hotels untergebracht, sondern in Unterkünften mit Bedacht auf Nachhaltigkeit.

Zum Abschluss des Seminars gab es für jedes Unternehmen eine Check-Liste zum Thema Nachhaltigkeit, um zu schauen, auf welchem Stand man jeweils diesbezüglich ist. Dort wurde bewusst, dass unser Unternehmen das nachhaltige Potenzial keineswegs ausgeschöpft hat, besonders in dem Bereich gibt es zahlreich Möglichkeiten, an denen man arbeiten kann. Dies ist auch der Hauptpunkt, welchen ich persönlich aus dem Thema mitnehme. Auch mit kleinen Veränderungen kann man einen großen Schritt mehr nachhaltigen Tourismus betreiben, die Notwendigkeit ist allemal vorhanden.



Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Am 26.11.2019 stand für uns (Tabea & Felix) gemeinsam mit Frau Rockel das Seminar „Erfolgreich auf Instagram“ in der Geschäftsstelle der IHK Neubrandenburg an. Die entspannte und gesellige Gruppe startete mit einer Vorstellungsrunde, ehe es den ersten Einblick von Seminarleiter Joachim Kaiser zum Thema Instagram gab.

Der erste Themenbereich umfasste die Hashtag-Optimierung. Hierzu erklärte Herr Kaiser, dass das bloße Setzen von einzelnen, vielen Hashtags unter einem Beitrag nicht reicht, um die maximale Anzahl an Personen zu erreichen. Hilfreicher ist es, wenn man die Hashtags gezielt für die wichtigsten Wörter im Text unterbringt, zum Beispiel: „Bei #kuhnletours gibt es neuerdings eine große Auswahl an #hausbooten“. Neben den Hashtags ist es ebenfalls wichtig, dass man auf die Interaktion mit Nutzern achtet, in dem man beispielsweise am Ende des Textes eine Frage stellt, um ein gewisses Interagieren mit den erreichten Personen zu erzielen. Zur Interaktion zählt jedoch auch, dass man sich mit den Kommentaren unter dem Beitrag auseinandersetzt und auf Fragen oder Anmerkungen reagiert in Form einer Antwort. Nicht nur der Text unter dem Beitrag ist wichtig, das Bild sollte so wenig Text wie möglich beinhalten. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Beiträge in ihren Darstellungen variieren und der sogenannte „Content“ qualitativ den Ansprüchen des Unternehmens genügt und mit dem Image übereinstimmt. Jedoch sorgen auch beispielsweise Selfies der Mitarbeiter oder Uploads von spontanen Aktionen für eine gewisse Vielfalt im bereits erwähnten Content. Zwar sollte man nicht täglich Beiträge teilen, doch in etwa 2-3 Beiträge die Woche sind zu realisieren. Nach dem Klären der Instagram-Basics wurde im Anschluss ausführlich erklärt, welche Funktionen Instagram besitzt. Beispielsweise ist die Angabe des Standorts stets von Vorteil, die Nutzung von Filtern und Instagram-Stories können den Interessantheitsgrad und das Unterhaltungspotenzial des Unternehmens steigern. Im Anschluss sind wir jeden Instagram-Account des jeweils vertretenden Unternehmens durchgegangen und haben tatkräftig Verbesserungsvorschläge gegeben. Zum Abschluss des Seminars wurden alle Beteiligten darauf hingewiesen, dass der Social-Media Bereich für Auszubildende als Verantwortungsgebiet im Unternehmen geeignet ist. Zum einen wird, wie bereits erwähnt, dem Auszubildenden eine gewisse Verantwortung übergeben, zum anderen sind Soziale Medien besonders für junge Leute ein bekanntes und willkommenes Terrain.

Insgesamt ein informativer Nachmittag, besonders Frau Rockel schien sehr viele Informationen mitgenommen zu haben und stand im regen Austausch mit den Teilnehmern. Aus unserer Sicht (Tabea & Felix) waren die meisten Informationen bereits bekannt, doch trotz allem war es ein spannendes Seminar mit vielen verschiedenen Ideen und Einflüssen der Beteiligten.