Vor- und Nachbereitung zur boot

Vor- und Nachbereitung zur boot

Die Organisation eines Messestandes kann umfangreich sein, erst recht wenn es bei der Messe um die größte Bootsmesse weltweit geht.  

Diverse Sachen müssen gepackt werden, sowohl der Bürobedarf als auch die Deko muss stimmen, so haben wir eine Packliste erhalten, für das was alles mit soll. Polster für Sitzmöglichkeiten mussten gewaschen werden. Geschirr, Besteck und alles was auf ein Hausboot gehört wurde auch gesammelt, dass wir es dann nachher auch als Dekoration auf dem Hausboot nutzen können. Sodass, wenn jemand auf der Messe sich das Boot anschaut, dieser auch eine Vorstellung bekommt, wie das Boot während eines Urlaubs ausgestattet wäre. Alles, was wir auf der Packliste gefunden hatten, wurde abgehakt und zu einer Sammelstelle gebracht, wobei wir darauf geachtet haben, dass nicht alles auf einem Haufen liegt. So haben wir beispielsweise Sachen für den Bürobedarf in einer Kiste gesammelt, während Werbematerial am Eingang der Werft gesammelt wurde.

Meine Zeit auf der „boot“ erstreckte sich vom 18.01. bis 26.01.2020. Davor war ich in der Berufsschule und wurde extra für die Messe freigestellt. Während dieser Zeit durfte ich die Kunden beraten, aber habe dort auch neue Sachen für meine Ausbildung gelernt. Auch musste am Anfang jeden Tages der Teppich gesaugt werden, Rechner angeschlossen und hochgefahren und darauf geachtet werden, dass auch auf dem Boot alles ordentlich und sauber ist. Am Ende des Messetages mussten immer die ganze Technik und alle Wertgegenstände in das Boot gebracht werden, sodass nichts abhanden kommt.

Der letzte Tag der Messe war auch der längste, ab 18 Uhr als die Messe vorbei war, musste dann auch noch alles im Großen und Ganzen abgebaut und in die Autos gelagert werden, damit diese dann für den Rücktransport bereit sind. Am nächsten Morgen fanden dann die Abschlussarbeiten statt. Wir haben die Boote (das Hausboot und ein Angelboot) für den Transport vorbereitet, die Dekorationen (Counter, Bowflags und Co.) wurde sicher verstaut und alles so gepackt, dass bei der Rückfahrt nichts herunterfällt. Am interessantesten war hierbei wie das fast 12 Meter lange Hausboot für den Transport mit einem Schwerlasttransporter fertig gemacht wurde.

Alles in allem hat mir die Messe sehr gefallen und war eine gute Möglichkeit für mich, mir selbst einen Eindruck von der größten Bootsmesse zu veschaffen.

Erstes Mal auf der „boot“ (Messe) und gleich 10 Tage

Erstes Mal auf der „boot“ (Messe) und gleich 10 Tage

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal die größte Bootsmesse in Düsseldorf besucht. Vorher habe ich viel über diese Messe gehört. Ich habe in einer Broschüre gelesen, dass tausend Unternehmen aus dem gesamten europäischen Kontinent kommen werden. Diese Messe findet seit einigen Jahren in Düsseldorf statt und als Auszubildender (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) war es für mich sehr interessant diese Messe zu besuchen.

Als ich auf der Messe ankam, war mir bereits klar, wie groß die “boot” sein würde. 17 riesig große Hallen, tausend Unternehmen und eine große Anzahl von Menschen, die zur Messe kamen.

Vom ersten Tag an wollte ich einen Spaziergang durch diese Hallen machen, da das alles für mich interessant war. 10 Tage lang auf der Messe wurde mir klar, wie groß diese Tourismus- und Wassersportbranche ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil mir klar wurde, dass ich den richtigen Beruf gewählt hatte.

In dieser Zeit habe ich viel gelernt und viel gesehen. Ich habe auch mit unseren Mitbewerbern reden können. Jeden Tag besuchten über 100 Menschen unser Ausstellungsboot: ein Febomobil 1180. Alle interessierten sich für unser Unternehmen und unsere weiteren Leistungen (Bootsbau, Bootsverkauf, Marina Müritz Apartments..). Wir haben den Besuchern gezeigt wie einfach es heuzutage ist, Urlaub auf dem Wasser zu machen, und es zog immer mehr Besucher an Bord.

Jeder, der zum ersten Mal auf der Messe war, sammelt viel Erfahrungen und hat sein Wissen über die Kommunikation mit den Gästen verbessert. In unserem Beruf  das ist einer der wichtigen Aspekte.

Die Messe hat bei mir einen guten Eindruck hintergelassen. Ich denke, dass jeder angehende Auszubildende, der Ausbildung als Kaufmann für Tourismus und Freizeit lernt, an einer solchen Messe teilnehmen sollte. Und es ist egal in welchem ​​Bereich man arbeitet, sei es ein Hotel, ein Ferienpark oder ein Hafen, hier sammelt man Erfahrung, die man aus Büchern nicht lernen kann.

Spagetti Cabonara – Rezept für die Bordküche

Spagetti Cabonara – Rezept für die Bordküche

Zutaten: 250 Gramm Nudeln, 200 Gramm Sahne, 125 Gramm Schinkenwürfel, 1 Eigelb, 50 Gramm Parmesan, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer und Salz, 1 Esslöffel Öl

Zubereitung: Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. Währenddessen den Knoblauch klein hacken und mit den Schinkenwürfeln in die Pfanne mit heißem Öl geben. Anschließend die Sahne hinzugeben, aufkochen lassen und umrühren. Zum Schluss Parmesan hinzu geben und gut umrühren.

Guten Appetit!

Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Vielseitige Möglichkeiten bei der KUHNLE-GROUP

Ich bin eine von vielen Azubis, die bei der KUHNLE-TOURS GmbH angestellt ist. Jeden Tag, wenn ich in einer der vielen Abteilungen bin, wie zum Beispiel in der Reservierung, im Marinabüro oder im Backoffice, lerne ich  jede Menge von den Facharbeitern, die dort angestellt sind. Ich habe im Marinabüro und in der Reservierung gelernt wie man mit besonderen Buchern und deren Buchungswünschen umgeht: Einen Tisch im Captain’s Inn bestellen und diesen, wegen dem Hochzeitstag, mit Rosenblättern dekorieren, um nur ein Beispiel zu nennen. Außerdem haben mir die Kollegen gezeigt, wie man mit unserem Buchungssystemen umgeht.

Angefangen habe ich bei KUHNLE-TOURS im Jahr 2018, als Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Dadurch, dass ich kein Urlaub in den Sommermonaten machen möchte (ich mag den Winter einfach lieber), stört es mich nicht, dass ich dort arbeite, wo andere Urlaub machen.

Die KUHNLE-GROUP gab mir die Möglichkeit einen Bootsführerschein zu machen, wovon ich beruflich und privat schon profitieren konnte. Außderdem habe ich die Möglichkeiten erhalten nach Frankreich oder nach Polen zu unseren Charterbasen zu reisen und die Länder besser kennenzulernen. Die gesamte Kultur, Landschaft, Mentalität ist dort anders als hier in Deutschland. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle die Möglichkeit für eine Weiterbildung haben. So können wir die Kunden auch besser beraten, weil wir auch schon vor Ort waren. Ich finde es toll, dass das Unternehmen die Weiterbildung von seiner Auszubildenden aus allen Abteilungen an erster Stelle positioniert. Mal schauen, was noch auf mich zukommt.

Bigosch – Rezept für die Bordküche

Bigosch – Rezept für die Bordküche

Zutaten:

2 Tüten Sauerkraut
1000 g Weißkohl
1000 g Schweinenacken/Nackensteaks ungewürzt
200 g Tomatenmark
500g Champignons und/ oder Steinpilze
3 Stk. Lorbeerblätter
4 Stk. Pimentkörner
250 g Fleischwurst
2 Stk. Zwiebeln
Pfeffer, Salz, Weißwein

Zubereitung:

1.Das Nackensteaks in Würfel schneiden dann in einer Pfanne von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen, scharf anbraten und anschließend schmoren bis es sehr zart ist. Fleischwurst in ca. 1cm große Würfel schneiden und mit fein gehackten Zwiebeln anbraten

2. Weißkohl in kleine streifenähnliche Stücke runterschneiden, mit etwas Salz und Wasser in einen Topf geben und garen bis der Kohl weich ist (Vorsicht nicht zu weich). Weinsauerkraut aus der Tüte ebenfalls in einen Topf geben mit Wasser auffüllen und erhitzen.

3. Wenn die Würfel fertig sind, kurz abkühlen lassen. Sauerkraut und Weißkohl abschütten und ebenfalls kürz abkühlen lassen.

4. Nun Kohl, Sauerkraut, Nackensteaks, Fleischwurst mit Zwiebeln und abgetropfte Champignons, in eine große Schüssel geben. Tomatenmark darüber geben und alles zusammen gut durchrühren bis es eine einheitliche orange bis rote Farbe hat und gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss Piment und Lorbeerblätter, Weißwein dazu geben und nochmals durchrühren. FERTIG!!

TIPP: Das Gericht schmeckt ab dem zweiten Tag am besten. Man kann es im Kühlschrank eine Woche aufbewahren aber auch portionieren und einfrieren. Zum warm machen einfach eine Portion auf den Teller und dann für 2 bis 3 Minuten in die Mikrowelle.

Rezept für die Bordküche: Flying Dutchman (Pizza)

Rezept für die Bordküche: Flying Dutchman (Pizza)

Wenn man Kinder an Bord hat oder in einer Gruppe unterwegs ist, kommt hier das ideale Rezept für (Haus-)Boot-Pizza.

Zutaten: 500 g Mehl, 200 ml Milch, 1 Packung Trockenhefe, 1 EL Kräutersalz, eine halbe Packung passierte Tomaten, Gewürze nach Bedarf (z.B. Salz, Oregano, Pfeffer, Knoblauch), 1 Packung Sauce Hollandaise, Speck oder Schinken, 1 Bund Brokkoli, 1 Beutel Käse

Zuerst den Hefeteig kneten und dann eine Stunde gehen lassen. Danach auf einem Backblech schön gleichmäßig ausrollen. Alternativ kann man auch den Fertigteig aus einem Discounter holen, dann geht’s schneller. Nun Tomatenmark und Gewürze auf den Teig streichen und im Anschluss am besten löffelweise die Hollandaise verteilen. Dann kommen noch Speck oder Schinken und der Brokkoli hinzu. Final wird der Käse verstreut.

Die Pizza 30 Minuten auf 200°C im Ofen backen und dann genießen.

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Die ersten Monate als E-Commerce Azubi

Im Sommer entschied ich mich für eine Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Nachdem ich dies Freunden und Bekannten erzählte, hörte ich häufig: „Kaufmann im Was?“ Um einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten dieses spannenden Berufsfeldes aufzuzeigen, resümiere ich meine ersten Monate als E-Commerce Azubi.

Der Beruf war mir ebenfalls völlig unbekannt, was womöglich an der Tatsache lag, dass es ein neuer Ausbildungsberuf ist, welcher seit 2018 existiert. Die Stellenanzeige klang spannend, Online-Handel und Online-Marketing haben in jedem Fall Zukunft, so bewarb ich mich bei KUHNLE-TOURS und wurde angenommen. In den ersten Wochen der Ausbildung befand ich mich in der Reservierungsabteilung und bekam einen Einblick in Sachen Kundenservice. Ich lernte Angebote für einen Hausbooturlaub nach den Wünschen der Kunden zu erstellen und auch erste Anrufe nahm ich entgegen. Eine Woche war ich am Hafen unterwegs, denn bei einem Hausboot-Vercharterer ist es nun einmal wichtig, die Boote zu kennen, die man vermietet.

Seit Oktober bin ich nun im Marketing-Büro. Dort warteten bisher viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben auf mich. Eine der ersten Aufgaben war es, neue Fotos für den Bootsferienkatalog 2020 zu machen, welche mir persönlich sehr viel Freude bereitete. So bekam ich diesbezüglich viel Freiraum, um mich dort kreativ auszuleben. Mit den Fotos war ich dann an der Entstehung des neuen Katalogs beteiligt, umso erfreulicher war es, als man die eigens geschossenen Fotos dann im Druck betrachten konnte. Des Weiteren ist mein Haupttätigkeitsfeld das Bearbeiten der Webseite, so mussten beispielsweise durch die Kooperation mit Yachtcharter Römer viele neue Boote in die Webseite eingepflegt werden. Das Positive an der Webseitengestaltung ist, dass die Arbeit direkt zu sehen ist. Alle Veränderungen werden mit dem Programm Typo3 vorgenommen und jede Änderung ist sofort auf der Webseite ersichtlich, so kann man schnell überprüfen, ob es falsch oder richtig gemacht wurde.

Dass dieser Ausbildungsberuf besonders und neu ist, merkt man auch in der Berufsschule. Da ich der einzige Auszubildende im Bereich E-Commerce bin, erhalte ich dort Einzelunterricht. An der Stelle möchte ich mich auch herzlich für den bisherigen Einsatz der Berufsschule in Waren/Müritz bedanken. Sie investieren viel Zeit für einen einzelnen Schüler und haben auch abseits des Fachlichen immer ein offenes Ohr für mich, so bekam ich die Kontaktdaten der für mich verantwortlichen Lehrer, damit ich mich auch außerhalb der Schulzeit bei Fragen/Problemen melden kann. Bisher waren die ersten Monate sehr aufregend, ich lernte viele neue Dinge kennen.

Wie bereits angesprochen merkt man, dass der Ausbildungsberuf noch neu ist und „in den Kinderschuhen steckt“, doch das gemeinsame Erarbeiten des Berufsfeldes macht dies auf eine Weise noch spannender. Da noch niemand diesen Ausbildungsberuf ausgelernt hat (wie bereits oben erwähnt, existiert er erst seit 2018), hat man wenig Austausch über verschiedenste Erfahrungen, deshalb finde ich es umso wichtiger, meine ersten Erfahrungen mit euch zu teilen.

Mit Teamwork voran: Die Zusammenarbeit der Kuhnle Group

Mit Teamwork voran: Die Zusammenarbeit der Kuhnle Group

Ich bin jetzt schon seit etwas über einem Jahr bei der Kuhnle Werft als Auszubildende angestellt. In dieser Zeit habe ich mitbekommen, wie die Arbeit hier gemeinsam angegangen wird. Probleme und schwierige Aufgaben werden zusammen bewältigt. Ob Werft oder Tours, ob Rundtörn Marinas oder Captain´s Inn, hier packen alle mit an.

Der Ursprung unserer Boote liegt in der Konstruktion der Kuhnle Werft, wo die Grundzeichnungen für die Boote erstellt werden. Hierbei gewinnt man dann auch den ersten Einblick darin, was man alles für den Bau benötigt und wie das fertige Endprodukt aussehen soll. Unsere Materialwirtschaft bildet dann den direkten Anschluss daran. Hier wird alles, was wir für den Bau der Boote an Material und Werkzeug benötigen, beschafft. Unsere Mitarbeiter der Werft helfen dabei und geben Bescheid was wir genau benötigen, um das gewünschte Boot bauen zu können. Nachdem wir die Ware von verschiedenen Anbietern geordert haben, dauert die Zustellung des gewünschten Materials auch nicht besonders lang.

Der Erhalt der Ware läutet dann den nächsten Schritt ein, nämlich, dass die Kollegen aus der Werft dann das Material von der Warenwirtschaft erhalten. Mit den Rohstoffen im Gepäck, geht es dann erst richtig los. Hier wird Hand in Hand gearbeitet, da die Arbeit an einem Boot mehrere Fachbereiche erfordert. Die Grundstruktur übernehmen unsere Schweißer, die zuerst das Grundgerüst herstellen. Die Schlosser kümmern sich dann um die Ausstattung, die unsere Boote innehaben und unsere Tischler bauen die Möbel auf. Unsere Elektriker kümmern sich um die Technik. Um das Boot dann auch noch schön zu gestalten, machen sich auch unsere Lackierer ans Werk. Mit der einen oder anderen Ausbesserung wird gemeinsam an dem Boot weitergearbeitet.

Wenn das Boot dann soweit fertig gebaut ist, und es nicht von einem Kunden zum Kauf geordert wurde, geht es im Normalfall in den Besitz der KUHNLE-TOURS über. Das Boot wird hier von der Marketingabteilung auf unseren Social Media Seiten beworben und auf unseren Websites zur Vermietung an Kunden aufgeführt. Die Kollegen aus der Reservierung nehmen die Buchung der Kunden entgegen. Sie beantworten auch die Fragen zum Boot oder Revier und informieren über die Zusatzleistungen und Rabatte, die wir anbieten.

Nachdem das Boot gebucht wurde, übernehmen die Mitarbeiter des Marinabüros dessen Inventar. Für einen Ausflug wird recht viel benötigt: Tassen, Kochtöpfe, Besteck und diverse andere Dinge werden von uns zur Verfügung gestellt. Sie sind außerdem für den Check-In und den Check-Out zuständig. Die Techniker am Steg sind dann diejenigen, die die Kunden bei ihrer Ankunft im Hafen in das gebuchte Boot einweisen.

So können wir unsere Kunden dann auch mit einem guten Gewissen auf ihren Bootstörn schicken. Nicht nur, weil sie bei unserer Einweisung sämtliche wichtige Informationen erhalten haben, sondern auch, weil ihnen eine Notfallhotline rund um die Uhr von uns zur Verfügung gestellt wird. Es ist immer jemand zur Stelle, sollte etwas auf der Bootstour nicht nach Plan verlaufen. – Das ist doch Teamwork, oder?

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi


 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.



Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“

Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“


Am Montag, dem 02. Dezember 2019, starteten wir bereits in den frühen Morgenstunden Richtung Raddusch, dort stand das Seminar „Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte“ unter der Leitung von Sebastian Zoepp an. Für die Projektkoordination war die private SPREEAKADEMIE (UG) verantwortlich, Projektträger ist Brandenburg 21 e.V.

Nach etwas Verzögerung bei der Anreise kamen wir gegen 10 Uhr an. Zu dem Zeitpunkt war das Seminar schon in vollem Gange. Ohne lange Eingewöhnungszeit wurde uns die erste Aufgabenstellung genannt: auf einem A3-Blatt sollten wir zu Beginn unser Unternehmen vorstellen unter den Aspekten der Zielgruppen, Werbemittel, Vertriebskanäle und der Produkte. In Aufeinanderfolge präsentierten die jeweiligen Gruppen ihr Unternehmen und wir lernten viele bis dato Unbekannte kennen, vom Waldhotel bis zum Campingplatz.

Es folgte ein kurzer Vortrag von Franziska Diallo, welche ihr Start-Up GOODtravel präsentierte. Dort beschrieb sie zum einen die angebotenen Produkte, nämlich nachhaltige Unterkünfte, zum anderen ließ sie uns den Leitsatz des Start-Ups wissen. Im Grunde genommen versucht sie zu vermitteln, dass Reisen nicht immer ökologisch bedenklich sein muss, sondern durch bestimmte Faktoren positiv beeinflussbar ist. Es wird beispielsweise Wert darauf gelegt, dass vorhandene Ressourcen bewusst genutzt werden in Form von regionaler (Bio-)Küche beispielsweise.

Nach dem interessanten Vortrag folgte sogleich der Nächste, dieses Mal gehalten von Yvonne Küpper über das Start-Up fairaway. Ähnlich wie Frau Diallo stellte sie die Dienstleistungen des Start-Ups, sowie dessen Leitbild vor. Das Start-Up bietet Reisen in ferne Länder ( z.B. Peru, Jordanien, Madagaskar usw.) an und achtet dabei auf die Nachhaltigkeit der Angebote vor Ort. So werden sich im jeweiligen Land einheimische Guides um die Reisenden kümmern und ihnen Orte fernab der bekannten und überlaufenen Tourismus-Hotspots näherbringen, des Weiteren wird man nicht in massentouristischen Hotels untergebracht, sondern in Unterkünften mit Bedacht auf Nachhaltigkeit.

Zum Abschluss des Seminars gab es für jedes Unternehmen eine Check-Liste zum Thema Nachhaltigkeit, um zu schauen, auf welchem Stand man jeweils diesbezüglich ist. Dort wurde bewusst, dass unser Unternehmen das nachhaltige Potenzial keineswegs ausgeschöpft hat, besonders in dem Bereich gibt es zahlreich Möglichkeiten, an denen man arbeiten kann. Dies ist auch der Hauptpunkt, welchen ich persönlich aus dem Thema mitnehme. Auch mit kleinen Veränderungen kann man einen großen Schritt mehr nachhaltigen Tourismus betreiben, die Notwendigkeit ist allemal vorhanden.