Unser Budgetboot: Galle

Unser Budgetboot: Galle

Die Galle ist eines unserer Budget-Boote, heißt also, dass es eines der erschwinglicheren Boote unserer Flotte ist. Trotz der typischen Kuhnle-Farben (Blau & Beige), hebt sich die Galle durch ihren englischen Narrowboat-Stil von dem Rest der Flotte ab.

Machen wir einen kleinen Rundgang auf der Galle:

Beim Eingang am Heck des Bootes kann man sofort eine der beiden Steuerungen entdecken. Sie ist mit einer gemütlichen Sitzbank ausgestattet. Es ist ein komfortables Plätzchen zur entspannten Fahrt in der Sonne, ob gemeinsam oder auch für ein paar ruhige Augenblicke allein. Sobald man durch die Tür am Heck das Innere des Bootes betritt, findet man die Kabine mit vier Kojen vor. Eine Doppelkoje zur Linken und zwei übereinanderliegende Kojen („Doppelstockbett“) zur Rechten.

Wenn man die nächste Tür durchquert, kommt man in einen kleinen Flur. Auf der linken Seite befindet sich eine separate Nasszelle mit einer Dusche, einem Waschbecken und einer Toilette. Gegenüber der Nasszelle befindet sich noch ein zusätzliches Waschbecken, direkt an den Flur angeschlossen.

Geht man weiter geradeaus durch die nächste Tür, kommt man geradewegs in den Salon. Dort gibt es auf der rechten Seite eine Küchenzeile mit Theken, Schranken, Herd und Kühlschrank. Selbstverständlich befinden sich in den Schränken die von uns gestellte Küchenausstattung, wie Töpfe und Pfannen. Auf der anderen Seite ist die Pantry, welche man ganz leicht zu einer weiteren Doppelkoje umfunktionieren kann, sodass bis zu 6 Personen Platz auf der Galle haben, um gemeinsam einen tollen Urlaub zu erleben.

Der Salon ist eben, er besitzt also keinerlei Stufen im Gegensatz zu manch anderem Boot. Die Galle hat direkt hinter der Sitzecke einen weiteren Fahrstand mit einem Sitz für eine Person, damit man auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gemütlich auf den Gewässern herumschippern kann.

Die Galle ist also ein sehr komfortables Hausboot, inklusive einer umfassenden Bootsausstattung. Mit diesem Boot auf der Mecklenburgischen Seenplatte bieten wir Ihnen für Ihren Urlaub zahlreiche Orte und Ausflugsziele unter denen Sie wählen können. Wählen Sie zwischen einem erholsamen, einem abenteuerlichen Bootsurlaub oder kombinieren Sie einfach beides. Mit der Galle steht Ihnen jede Möglichkeit zur Verfügung.

Große Pläne, große Krise, großes Aufatmen

Große Pläne, große Krise, großes Aufatmen

Im Winter haben wir unsere strategische Partnerschaft mit Yachtcharter Römer bekannt gegeben. Alles kam anders. Manfred Römer hat jetzt etwas Zeit zum Nachdenken gefunden. Hier ist seine Zwischenbilanz. 

Liebe Bootsfreunde,

zurück zu den Wurzeln und mehr genießen, das war mein Ziel, der Hektik entfliehen, mehr Zeit haben, mehr Lebensqualität erfahren, vieles wieder mit mehr Liebe zum Detail machen. Dabei war mir der Spaß nicht abhanden gekommen, aber die Freude, ihn weiterzugeben. Genau das wollte ich mit fast 70 Jahren ändern. Deshalb stand mein Entschluss fest, gemeinsam mit Harald Kuhnle diese Kooperation einzugehen. Ich wollte meine Ideen, gebündelt mit der Erfahrung von Harald Kuhnle und seinem Team optimieren, einen Mehrwert für den Kunden erreichen. Mich persönlich dabei aber auch zurück nehmen. 

Gemeinsam haben wir dann den Plan in die Tat umgesetzt, mit viel Mühe und Geduld entwickelten wir eine Strategie, machten Pläne –  doch dann kam Corona in unser aller Leben und nichts war mehr wie es war. Wir alle waren geschockt, die Welt stand Kopf! Wie soll es weiter gehen? Jetzt war guter Rat teuer, keiner hatte Erfahrung mit Pandemieplänen, Seuchenschutz, Kurzarbeit.

Aus vielen Jahren Erfahrung mit dem Spaßfaktor Bootsurlaub wurden plötzlich Sorgen um die Zukunft. Neue Strategien mussten her. Dabei stand alles im Fokus was uns bisher wichtig war, die Firmen, die Mitarbeiter unsere Kunden und vieles mehr. Die Firmen hatten wir im Griff, die kannten wir und wussten wo wir stehen.

Die Mitarbeiter haben souverän mitgezogen. Die Kunden wurden informiert oder informierten sich bei uns. Sie hatten Angst um ihre Anzahlungen, es brach langsam Hektik aus. Mit viel Geduld, dem Fleiß der Mitarbeiter, aber auch der Geduld einiger Kunden haben wir es dann geschafft, das Schiff Kuhnle Tours / Yachtcharter Römer in ruhigere See zubekommen.

Nach den ersten Lockerungen der Pandemie, dem Drang der Menschen nach Freiraum, Gesundheit, Ruhe und Natur genießen, waren wir sofort zur Stelle. Die fast 40-jährige Erfahrung des Kapitäns, das gute Personal und viele treue Kunden haben dazu beigetragen, dass der Kuhnle-Dampfer sofort wieder Fahrt aufgenommen hat, der Kurs stimmt, die Mannschaft ist vollzählig und bereit, die Kunden können kommen.

Auch wenn keine(r) der fleißigen Mitarbeiter(innen) in den letzten Tagen ans komplett überlastete Telefon ging – die Leitungen glühten förmlich – auf E-Mail nicht mehr sofort antworten konnten, so haben doch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Reservierungszentrale bis ans Limit versucht, allen Fragen und Sorgen der Gäste gerecht zu werden. Dem gebührt ein großes Dankeschön!

Bei den säuerlichen Gästen kann ich nur um Verständnis bitten. „Wir schaffen das“ – auch wenn ich diesen berühmten Satz unserer Kanzlerin noch im Ohr habe, kann ich sagen, ja die schaffen auch die jetzt noch anfallende Arbeit gemeinsam mit den Kunden und zukünftigen Gästen zu bewältigen. 

Jetzt trete ich ein Schritt zurück und Danke dem Kapitän Harald Kuhnle und seinem Team, meinem Team, den ungenannten Geistern die diese besondere Urlaubsform – Urlaub auf dem Boot – immer wieder ermöglichen. Und vor allem unseren vielen Gästen. Den treuen, den geduldigen, den verständnisvollen, den begeisterten und denen, die es noch werden möchten. 

Willkommen an Bord, volle Kraft voraus.

Ihr Manfred Römer

PS Ich gehe jetzt erst mal Boot fahren.

Klamotten für auf dem Boot? Kaufen wir in Bayern!

Klamotten für auf dem Boot? Kaufen wir in Bayern!

Jeder, der schon mal eine Outdoorjacke gekauft hat, kennt das Problem: Woher weiß ich, was gut ist? Woher weiß ich, was robust ist, woher weiß ich, welche Kleidung ihr Geld wert ist? Wenn man ein ganzes Charterteam ausstatten muss, wird eine Fehlentscheidung richtig teuer. Deshalb haben wir das mal endgültig für Sie geklärt.

Kauft man Berufskleidung ist eine Sache immer sicher: Das Gemecker, der Kollegen, die sie anziehen.

Zitate aus 39 Jahren Firmengeschichte:

„Komm mir nicht wieder mit som gelben Hemd an, ich bin doch kein Rapsfliegensammler.“

„Feines Jäckchen, gibt es das auch Erwachsene?“ (Der Kollege meint: in Größe 62.)

„Unter dem Plastehemd kannste dich selber totschwitzen, das würd nicht mal ne Öllache aus der Bilge aufnehmen.“

„Tut mir leid, dass das Polo jetzt hellblau ist, aber 60 Grad hätte es aushalten müssen.“

„Tut mir leid, dass das Polo jetzt grün ist, aber …“

„Tut mir leid, dass das Polo jetzt rosa getupft ist, aber mit Bremsenreiniger kriegt man sonst ja auch alles sauber.“

Zu klein zu groß, zu warm zu kalt, zu luftig zu schwitzig, farbecht oder nicht, waschbar, bügelleicht oder knitterig – wir haben einiges durch mit unseren Crew-Klamotten. Bis wir bei einem angenehmen Abend während der Düsseldorfer Messe mit einem Herrn aus Bayern zusammensaßen, der vorgab, etwas von Segelkleidung zu verstehen. Ein Bayer! Ha! War uns doch egal, dass er erzählte, welche Segelweltmeister und Proficrews er schon eingekleidet hatte. Charteralltag ist die Maximalbelastung, das wussten wir bestimmt. Ein Poloshirt, das nach einer Stunde im Getriebewechsel heißen Motorraum eines Hausbootes nicht komplett durchweicht auf der Haut klebt? Eine Fleecejacke, die nicht nach der ersten Wäsche von Wollmäusen erobert wird? Eine Regenjacke, die im Sommergewitter keine Dampfkabine wird? Ein Hemd, das nach der Wäsche nur kurz angeguckt werden muss, um wieder glatt zu sein für den nächsten Messetag? Man kann in drei Wochen über den Atlantik segeln, aber einen ganzen Sommer an der Müritz bei jedem Wetter arbeiten?

Robert Stark, so hieß der Bayer, lächelte und sprach: „I pack Euch haltamoal a was zsammen, schauts halt, obs passt.“

Das nächste, was der überaus gelassene und von der Qualität seiner Produkte durchaus überzeugte Robert Stark von dem bayerischen Segelausstatter Marinepool von der Müritz dann hörte, waren keine Begeisterungsrufe, sondern eine Bestellung. 100 hiervon, 100 davon, 50 davon, 50 davon – bitte alles mit Logo beflocken, besticken oder bedrucken. Macht nichts wenn’s schnell geht. In Mecklenburg machen wir keine großen Worte, wenn so weit alles klar ist.

Was wir hier gerne tragen:

Das Marinepool-Polo: Aus so einem speziellen Funktionsstoff: Man schwitzt nicht im Sommer, es ist dunkelblau und kleidet damit auch runde Bäuche und breite Hüften und die Damenversionen sind auch obenrum geräumig. Bei 40 Grad gewaschen und glatt aufgehängt ist es wieder klar zum Anziehen ohne nach dem Bügeleisen zu rufen.

Das bügelfreie Marinepool-Polo: Vorgeführt von Daniel Wahl, dem Teamleiter Charter.

Das Marinepool-Fleece: Eine Jacke für alle Lebenslagen. Kann einen Regenschauer ab und ist der Stoff ist so dicht, dass kein Wind durchpfeift. Dazu mit einem Stehkragen, damit es nicht in Dekolletee zieht oder das Brusttoupet Zug bekommt. Zwei kuschelige Außentaschen mit Reißverschluss, damit einem beim Hantieren an Bord nicht unbeabsichtigt das Handy baden geht. Notfalls passt auch ein Taschenbuch für die Pause rein. Wenn es mal wirklich kalt ist, zieht man die Fleecejacke einfach unter die Regenjacke an dann friert nix mehr. Außerdem ist die Fleecejacke extrem schwer entflammbar (für Sie ausprobiert!).

Die Marinepool-Regenjacke: Wie die beiden vorgenannten Kleidungsstücke im elegantem Dunkelblau mit Mesh-Innenfutter und Ausrollkapuze im Kragen. Die Jacke ist nicht dick, aber atmungsaktiv. (Wenn es kalt wird, zieht man halt die Fleesejack drunter.) Die Ärmelbündchen kann man mit Klettverschlüssen so verengen, dass kein Wasser den Ellbogen hoch läuft, wenn man mal über Kopf eine neue Positionslampe anbringen muss, die Kapuze hat ebenfalls Verstellmöglichkeiten, so dass man auch fest eingepackt immer noch Schiffsbug und Fahrwasser sehen kann.

Für alle Wetter: Harald Kuhnle ist ein Fan der leichten Regenjacke, die ihn auf viele Reisen begleitet.

Unsere Marinepool-Messehemden: Es war schon eine kleine Revolution, dass wir nach über 30 Jahren boot Düsseldorf im dunklen Anzug beziehungsweise Kostüm, vor zwei Jahren erstmals nur im Hemd aufgekreuzt sind. Wer mag, kann gerne noch einen Blaser und Krawatte dazu anziehen, aber auch Kombinationen mit geringeltem Unterziehshirt, Poloshirt, Hemd als Jacke, Hemd plus Jeans und Bootsschuhe sind inzwischen erlaubt. Möglich wurde das durch einen etwa einen Kubikmeter großen Karton voller Hemden, tailliert für Damen, gerade geschnitten für Herren, der pünktlich am Freitag vor Messebeginn in Düsseldorf ankam. Jeder suchte sich raus, was wohl passt, dann begann das lustige Tauschen am Früstückstisch. Aber bei einer Sache waren sich gleich alle einig: Tragen tun die sich gut, und es hat sich in zwei Jahren noch nicht ein Knopf verabschiedet oder eine Naht geschwächelt. Das ist Qualität, genau wie der Rest der Crew-Kleidung von Marinepool.

Das Messeteam 2019 auf der boot in Düsseldorf mit den hellblauen Hemden und Blusen.

Inzwischen haben wir für den privaten Gebrauch eine ansehnliche Anzahl von Roll-Segeltuchtaschen, Rücksäcken, Sportbüdeln, Neoprentaschen für Tablets, weiterer Jacken aus Fleece, Softshell oder Wolle, kurze Hosen, Schirmmützen und was nicht sonst noch alles gekauft. Sogar einen Weinflaschenkühler von Marinepool gibt es in Kuhnle-Bootskiste. Leider kaufen wir jetzt nicht mehr soviel bei Robert Stark und Marinepool ein. Die Sachen gehen halt nicht kaputt!

Fazit: Wenn Sie auf der Suche nach Klamotten für an Bord sind: Hier geht es zum Online-Shop von Marinepool. https://www.marinepool.de/

Unvergessliches Wochenende auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Unvergessliches Wochenende auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Um einen runden Geburtstag zu feiern, verbrachten wir in einer Gruppe von insgesamt vier Leuten Ende Mai 2019 ein wunderbares Wochenende auf dem Müritzsee. Die Marina war leicht zu finden, es gab reichlich Parkgelegenheiten und wir wurden freundlich empfangen. Die Einweisung auf der vetus 900 war professionell, freundlich und auf Anhieb verständlich – für uns besonders wichtig, denn wir hatten keinen Sportbootführerschein und fuhren das erste Mal mit einem etwas größeren Boot. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, ging es dann passend zur goldenen Stunde kurz vor Sonnenuntergang los. Die nächsten Tage waren einfach super – wir hatten jede Menge Spaß und konnten die wunderschöne Natur voll auskosten. Man hat die Freiheit, dort zu halten wo es einem gefällt, kann schwimmen und die Ruhe genießen. Wir sind abends nicht in den Hafen eingelaufen sondern haben uns eine nette Bucht gesucht und den Anker ausgeworfen, der Strom hat für das ganze Wochenende ausgereicht. Die Schleusen zu passieren war immer etwas abenteuerlich und die ganze Crew hatte was zu tun, ist aber selbst ohne Erfahrung problemlos zu bewerkstelligen. Das Boot (vetus 900) war mit allem ausgestattet, was man braucht und wir hatten keine Probleme, für vier Erwachsene (keine Paare, keine Kinder) reichten die Schlafmöglichkeiten gerade aus. Falls das Budget es zulässt, bietet sich eine Kategorie größer für etwas mehr Privatsphäre und Schlafkomfort an (z.B. vetus 1000 mit zwei separaten Kabinen), insbesondere bei längeren Aufenthalten, für uns war das Preis-Leistungs-Niveau aber so gerade richtig. Sonntagabend ging es zurück in die Marina und nach einer letzten Nacht an Bord dann zum Check-Out am Montagmorgen. Auch hier hat alles reibungslos funktioniert, so dass ich den Anbieter KUHNLE-TOURS und die Gegend rund um den Müritzsee voll und ganz empfehlen kann.

Die ersten Monate als Azubi

Die ersten Monate als Azubi


 Seit dem 01.09.2019 habe ich meine Ausbildung als KTF (Kaufmann für Tourismus und Freizeit) in Rechlin begonnen. Eigentlich hatte ich mich für den Ausbildungsberuf  Kaufmann im E-Commerce beworben, jedoch war die Stelle bereits vergeben und so wurde mir eine Ausbildung zum KTF angeboten. Daher informierte ich mich über den Beruf und sagte zu.

 Am Anfang meiner Ausbildung kam ich direkt auf den Steg, wo ich die Boote und Ferienwohnungen gemäß der Buchung vorbereitete. Schon dort hatte ich meinen ersten Kundenkontakt und lernte die Boote kennen, was mir bei der Arbeit half, ein wenig lockerer zu werden. Ebenfalls war es wichtig, dass im Ferienpark immer Ordnung herrscht, so wurde ich losgeschickt um auf dem Gelände unsere Kataloge und Flyer zu verteilen, was für mich den positiven Effekt hatte, dass ich schnell einen guten Überblick und Orientierung von dem Ferienpark bekam.

Nachdem ich meinen ersten Monat absolvierte wurde ich zu dem Steg mit den Kleinbooten geschickt, wo ich meine persönliche Einweisung bekam und selbst mit den Kleinbooten fahren durfte, natürlich um mich mit den Produkt vertraut zu machen mit dem ich in Zukunft arbeiten werde. So führte eins zum anderen und durfte letzten Endes Kunden in die von ihnen gemieteten Kleinboote einweisen. Zum Ende der Saison kam ich dann noch in das Marina-Büro was sich als Hauptarbeitsort für mich heraus stellte. Von dort aus werden sämtliche Anliegen der Kunden und Gäste bearbeitet, egal ob es dabei um den Check-In oder Check-Out der Gäste geht oder ihnen einfällt, dass sie vergessen hatten noch Extras zu buchen. Diese können auch problemlos während des Check-Ins gebucht werden. Währenddessen werden alle noch offenen Posten bezahlt, sodass sie dann in Ruhe ihren Urlaub bei uns verbringen können.

Während des Urlaubs stehen wir den Gästen zur Verfügung und kümmern uns um all ihre Wünsche. Zum Abschluss des Urlaubs gehen wir mit den Gästen den Check-Out durch, wo unter anderem nochmal geschaut wird, ob alles bezahlt wurde, Kautionen werden zurück gegeben und die Betriebsstunden, die durch den laufenden Motor entstanden sind, werden berechnet. Ebenfalls kommt zum Tagesgeschäft hinzu, dass auch Kunden von anderen Charterunternehmen bei uns anlegen, diese müssen dann bei uns eine Gastliegegebühr zahlen. Bei gutem Wetter kommen auch Kunden um mit den Kleinbooten fahren zu können. Dazu müssen sie erst einen Mietvertrag abschließen und zum Schluss bei der Abgabe das verbrauchte Benzin bezahlen.

Als die Saison vorbei war musste alles für den Winter vorbereitet d.h. eingewintert werden. So wurden auf den Booten alle Möbel in ein Lager gebracht, Außeninventar kam ins Boot rein und Schwimmwesten wurden aufgehangen. Die Außenmöbel vom Captains Inn, unserem Restaurant, mussten ebenfalls verstaut und Stromkästen mussten für den Winter abgedeckt werden. Kunden, die selber ein Boot besitzen, sind zu dieser Zeit zu uns gekommen um ihr Boot aus dem Wasser rauskranen zu lassen und zu dem jeweiligen Winterliegestellplatz transportieren zu können. Dies ist jedoch nur möglich wenn sie zuvor im Marina-Büro einen Krantermin vereinbart, bezahlt und den Kranvoucher abgeholt haben. Im Frühling, wenn die neue Saison anfängt, muss alles was wir vom Steg geräumt hatten, wieder hin gebracht werden. Außerdem muss auf allen Booten das Inventar gezählt werden, dass diese ordnungsgemäß für den ersten Urlauber vorbereitet werden können. Ebenfalls werden alle Boote, die aus dem Wasser geholt wurden, wieder ins Wasser gesetzt.

In der Reservierungsabteilung werde ich Buchungsunterlagen für eingehende Buchungen erstellen und den ersten Kundenkontakt herstellen. Im Backoffice landen alle eingehenden Briefe, die den adressierten Bereichen übergeben wird. Ebenfalls werden von dort Briefe versandt die von uns erstellt wurden.

 Zum heutigen Tag bin ich sehr froh über die Entscheidung diesen Beruf gewählt zu haben, da es sehr abwechslungsreich  ist, wo jeder Tag anders und man immer etwas Neues dazu lernt.



Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Seminar “Erfolgreich auf instagram”

Am 26.11.2019 stand für uns (Tabea & Felix) gemeinsam mit Frau Rockel das Seminar „Erfolgreich auf Instagram“ in der Geschäftsstelle der IHK Neubrandenburg an. Die entspannte und gesellige Gruppe startete mit einer Vorstellungsrunde, ehe es den ersten Einblick von Seminarleiter Joachim Kaiser zum Thema Instagram gab.

Der erste Themenbereich umfasste die Hashtag-Optimierung. Hierzu erklärte Herr Kaiser, dass das bloße Setzen von einzelnen, vielen Hashtags unter einem Beitrag nicht reicht, um die maximale Anzahl an Personen zu erreichen. Hilfreicher ist es, wenn man die Hashtags gezielt für die wichtigsten Wörter im Text unterbringt, zum Beispiel: „Bei #kuhnletours gibt es neuerdings eine große Auswahl an #hausbooten“. Neben den Hashtags ist es ebenfalls wichtig, dass man auf die Interaktion mit Nutzern achtet, in dem man beispielsweise am Ende des Textes eine Frage stellt, um ein gewisses Interagieren mit den erreichten Personen zu erzielen. Zur Interaktion zählt jedoch auch, dass man sich mit den Kommentaren unter dem Beitrag auseinandersetzt und auf Fragen oder Anmerkungen reagiert in Form einer Antwort. Nicht nur der Text unter dem Beitrag ist wichtig, das Bild sollte so wenig Text wie möglich beinhalten. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Beiträge in ihren Darstellungen variieren und der sogenannte „Content“ qualitativ den Ansprüchen des Unternehmens genügt und mit dem Image übereinstimmt. Jedoch sorgen auch beispielsweise Selfies der Mitarbeiter oder Uploads von spontanen Aktionen für eine gewisse Vielfalt im bereits erwähnten Content. Zwar sollte man nicht täglich Beiträge teilen, doch in etwa 2-3 Beiträge die Woche sind zu realisieren. Nach dem Klären der Instagram-Basics wurde im Anschluss ausführlich erklärt, welche Funktionen Instagram besitzt. Beispielsweise ist die Angabe des Standorts stets von Vorteil, die Nutzung von Filtern und Instagram-Stories können den Interessantheitsgrad und das Unterhaltungspotenzial des Unternehmens steigern. Im Anschluss sind wir jeden Instagram-Account des jeweils vertretenden Unternehmens durchgegangen und haben tatkräftig Verbesserungsvorschläge gegeben. Zum Abschluss des Seminars wurden alle Beteiligten darauf hingewiesen, dass der Social-Media Bereich für Auszubildende als Verantwortungsgebiet im Unternehmen geeignet ist. Zum einen wird, wie bereits erwähnt, dem Auszubildenden eine gewisse Verantwortung übergeben, zum anderen sind Soziale Medien besonders für junge Leute ein bekanntes und willkommenes Terrain.

Insgesamt ein informativer Nachmittag, besonders Frau Rockel schien sehr viele Informationen mitgenommen zu haben und stand im regen Austausch mit den Teilnehmern. Aus unserer Sicht (Tabea & Felix) waren die meisten Informationen bereits bekannt, doch trotz allem war es ein spannendes Seminar mit vielen verschiedenen Ideen und Einflüssen der Beteiligten.

Bootsurlaub auf Rädern

Bootsurlaub auf Rädern

von Adina und Timo Hermann